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Edipo e la Sfinge

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Con "Edipo e la Sfinge", un testo del 1904, Hofmannstahl affronta il mito più famoso e suggestivo del mondo antico. Lo tratta con inesauribile inquietudine ermeneutica e con splendore creativo, ottenendo il risultato di farne altresì la sede di nodi problematici essenziali alla condizione umana. Assumono dunque prospettive universali sia il parricidio - violenza sul principio di autorità che l'uomo perpetra nel tentativo di nascere da nulla e creare da sé la propria vita - sia l'incesto - nostalgia di un bene primigenio che indirizza in maniera irreversibile ed esclusive il desiderio della felicità.

341 pages, Paperback

First published January 1, 1904

19 people want to read

About the author

Hugo von Hofmannsthal

461 books133 followers
Austrian writer Hugo von Hofmannsthal established his reputation with lyric poems and a number of plays, including Yesterday (1891) and Death and the Fool (1893).

This Austrian novelist, librettist, poet, dramatist, narrator, and essayist flourished.

https://en.wikipedia.org/wiki/Hugo_vo...

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Profile Image for Alessandro.
85 reviews
May 30, 2019
"Dove sono gli dei, dov'è la morte con cui schiacciano sempre il nostro cuore? Sempre era attorno a me, davanti ai miei occhi e nei miei capelli, incombeva sopra di me come un fumo, dov'è andata? È affondata nel mio corpo come un piacere senza nome, una promessa immensa: mio re, noi siamo più che dei, noi siamo vittime e sacerdoti, le nostre mani consacrano il tutto, noi soli siamo tutto il mondo!"
Profile Image for Myhte .
556 reviews57 followers
Did Not Finish
March 12, 2026
Nun kannst du mich nicht wecken,
denn nun träumt alles mit. Daß ihr mich alle
erkannt habt! Alle rieft ihr meinen Namen ...

Nicht suchen den, der war. Versteh mich doch.
Versteh doch, was mein Mund sich krümmt zu sagen.

Allein in mir war etwas,
das wollte sich nicht geben, bis ich nicht
gekommen wäre auf den Grund des Dinges.

Da warst du noch nicht erlöst, Unseliger?

Die Götter
antworten weise, wo wir töricht fragen.
Die Frage, die aus unsrem Munde geht,
verschmähen sie, und was im tiefsten Grund
des Wesens schläft und noch zu Fragen nicht
erwachte, dem mit ungeheurem Mund
antworten sie zuvor.

Hoch ragt der heilige Berg und nah den Sternen.
So nah den Göttern ist nicht gut zu wohnen.
Sag, was sie dir getan im Heiligtum!

und sie, die Seele dir, der eignen Kraft erschrocken,
hinuntertauchen in sich selber will
und spürt, hier ist kein Grund: dem Weltmeer ist
ein Grund gesetzt, ihr nicht

weggewischt die Grenze
von Schlaf und Wachen, und bald auch die andre,
die zwischen Tod und Leben.

Was war noch offen?
was war noch einer Frage wert? wo war
die Welt! Vom Lallen dieser Zung hinunter
geschlungen! Was nach diesem Wort blieb denn
noch übrig als wir drei: der Vater,
die Mutter und das Kind

Nicht zweimal redet der Gott. Den er sich wählt, von dem wird er begriffen.

Ich wollte dir zeigen, wie alles sich verknüpft:
damit mich doch einer begreift, wenn ich nicht mehr da bin.

Bis du gefeit gegen die Mächte?
Weißt du, was für Mitternächte über uns noch hereinbrechen,
wo wir einander vorübertaumeln und erkennen einander nicht!

Das sind keine Schranken;
es waltet durch uns hindurch wie durch leeren Raum.

ich muß bleiben, aber ich darf nirgend hausen,
unstet, mit tiefster Einsamkeit umhangen

zu dieser Stunde, wenn die Erde sich ängstlich regt,
weil die Nacht das schwere Dunkel auf sie legt,
da sollen sie sich erinnern, daß ich noch in der Welt bin,
da werd ich irgendwo niederknien
Denn mein Beten wird mehr sein als ein Denken,
mein Lebensatem wird hier bleiben und das Nest behüten, meinen Leib,
aber meine Seele wird sich über das Nest emporschwingen
und über die Wälder und die Flüsse hindringen
wie ein glänzender Gott, wie ein seliger Schwan

Es redet nicht, es gibt keinen Schein,
doch irgendwie dringt es in mich hinein,
daß ich Vater und Mutter und Glanz und Welt
und alles, was das Herz erhellt,
nicht ganz vergeblich hingegeben habe.

Wenn einer betet, sollst du ihn nicht aufstören –
Wenn seine Seele nicht mehr zu ihm zurückkehrt
dann ist er schwer zu heilen.

stets schweifst du, wie auf einem fremden Stern,
und Fremdes schweift durch dich, die Krongewalt der Seele
der eigenen, ist dir entwendet, und der Welt
Gebirg und Meer und Täler sind die Kissen nur,
die deine Seele qualvoll durcheinander wirft,
um sich zu wälzen aus dem wüsten Fiebertraum.

Die Welt ist ausgelöscht, kein Ding braucht einen Namen!
Was redet aus der Nacht? Wer bist du, der mit mir
sich auf der Schwelle des ewigen Todes wälzt?

Ihr Götter, Götter!
Sitzt ihr auf goldenem Gestühl da droben
und weidet euch, daß der im Netz nun liegt,
den ihr mit Hunden hetzt von Tag zu Nacht!
Ganz still, ihr Gräßlichen, wenn Ödipus
um seinen Tod zu euch die Hände hebt?
Mir graut vor euch, ihr Götter, ich will euch
nicht länger in die Augen schauen, werft
die Finsternis auf mich, werft mir den Tod
übers Gesicht wie einen Mantel

sehend wir beide! du kein Gott und ich,
du Knabe, keine Göttin!
arm sind sie gegen uns, die Götter, die
nicht sterben können, arm.
Die Tage, die nun kommen, das Namenlose,
das noch kommt und doch schon da ist,
Tag und Nächte, Nächt und Tage, das Dunkel,
das wir wissen, und doch lachen
Wo sind die Götter, wo ist denn der Tod,
mit dem sie immer unser Herz zerdrücken?
o du: wir sind mehr als die Götter, wir,
Priester und Opfer sind wir, unsere Hände
heiligen alles, wir sind ganz allein die Welt!
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