»Die Hoffnung stirbt zuletzt«, sagt man. Doch gibt es auch eine Hoffnung, die nicht stirbt? Ja, und sie hat einen Jesus Christus.
Pastor Ulrich Parzany stellt auch nach vielen Jahrzehnten der Christusnachfolge erstaunt fest, dass der Glaube an Jesus keine leeren Versprechen macht. Die vollmundig klingenden Behauptungen sind tatsächlich Gott will unser Glück. Das Leben hat Sinn. Die Wahrheit tut gut. Die Angst wird besiegt.
Diesen und weiteren Behauptungen geht Parzany in diesem Buch nach. Er möchte dabei erreichen, dass skeptische Leser Vertrauen fassen, vom Zweifeln zum Staunen kommen und Jesus Christus ist die Hoffnung der Welt.
• Einfach und zugänglich geschrieben • Voller Hoffnung in einem Zeitalter der Unsicherheit • Von dem bekannten Pastor i.R. Ulrich Parzany • Für jeden, der sich den großen Fragen des Lebens ehrlich stellt
Ulrich Parzany legt mit Jesus unsere Hoffnung ein kompaktes, gut verständliches Buch vor, das seinem Untertitel gerecht wird: Er erklärt, warum er an Jesus glaubt – und lädt den Leser ein, selbst diesen Glauben zu entdecken. In neun kurzen Kapiteln formuliert er zentrale Thesen wie „Das Leben hat Sinn“, „Die Angst wird besiegt“ oder „Die Freude ist für alle“ und entfaltet daran entlang zentrale christliche Glaubensüberzeugungen.
Was das Buch besonders lesenswert macht, ist Parzanys persönliche, aber nie aufdringliche Sprache. Er schreibt mit der Klarheit und Direktheit eines erfahrenen Predigers, ohne dogmatisch zu wirken. Statt abstrakter Argumente arbeitet er mit anschaulichen Beispielen und Beobachtungen aus dem Leben. Besonders eindrücklich fand ich seine Reflexion über die Hilflosigkeit am Anfang und Ende unseres Lebens („Das Leben ist eine Reise zwischen zwei Zuständen der Hilflosigkeit“) – ebenso wie seine Gedanken über die zerstörerische Wirkung von zerbrochener Liebe und verlorener Geborgenheit. Diese Beobachtungen treffen, weil sie lebensnah sind.
Auch seine Kritik am selbstgebastelten Religions-Mix unserer Zeit ist nachvollziehbar formuliert: „Man stellt sich Gott so vor, wie er zum eigenen Leben passt.“ Parzany stellt dem keine Kirchenstrukturen oder Moralvorschriften entgegen, sondern den lebendigen Jesus – als die Antwort auf unsere Angst, Schuld, Sinnsuche und Sehnsucht nach Liebe. Dabei bleibt er bei allem Ernst wohltuend unaufgeregt.
Natürlich ist das Buch stark evangelistisch geprägt, was nicht jedem gefallen wird. Wer theologische Tiefe oder systematische Argumentation erwartet, wird hier nicht unbedingt fündig. Manche Aussagen bleiben eher knapp oder vereinfachend. Aber das ist wohl auch nicht der Anspruch des Buches. Es richtet sich an Suchende – oder an Christen, die auf der Suche nach Worten sind, um ihren Glauben mit anderen zu teilen.
Fazit: Jesus unsere Hoffnung ist kein theologisches Lehrbuch, sondern ein persönliches, eindringliches Glaubenszeugnis. Es regt zum Nachdenken an – und zum Weiterfragen. Ein gutes Buch für Menschen, die sich fragen, ob es mehr gibt im Leben – und was Jesus damit zu tun haben könnte.