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Rebellinnen zu Fuß: Auf den Spuren von elf literarischen Wanderinnen

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Es ist kein Zufall, dass Caspar David Friedrichs berühmtes Bild Der Wanderer über dem Nebelmeer einen Mann Der Naturraum wird hier als Männerdomäne markiert. Frauen spielten als historische und literarische Wanderinnen selten eine Rolle. Anneke Lubkowitz, selbst von der Stubenhockerin zur Ausflüglerin geworden, hat sich aufgemacht, ihre Vorgängerinnen aufzuspüren und zu würdigen. Sie nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise voller überraschender Geschichten. Auf ihren Touren begegnet Sophie von La Roche, Bettina Brentano, Karoline von Günderrode, Mary Shelley, Annette von Droste-Hülshoff, Mathilde Franziska Anneke, Emmy Hennings, Else Lasker-Schüler, Simone de Beauvoir, Annemarie Schwarzenbach und Octavia E. Butler. Anhand dieser Frauen zeigt sich, dass Wandern sehr viel mehr ist als das Erobern von Landschaften. Es geht vor allem um Autonomie und Freiheit – und den weiblichen Blick auf die Natur.

335 pages, Kindle Edition

Published August 11, 2025

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Jane.
1,026 reviews33 followers
December 7, 2025
Ein wunderbares Buch! Absolute Empfehlung und nicht nur für Wanderinnen. So viele tolle Geschichten über tolle, interessante Frauen. Ein Geschenk! Vielen Dank! ❤🧡💛💚💙💜
Profile Image for clara gusch.
23 reviews
March 28, 2026
Inhaltlich waren es mehr als 3 sterne. Mein Lesen war eher eine 3.
Ich habe wahrscheinlich eine gute halbe Stunde für 10 Seiten gebraucht (Vom Zustand abhängig, nicht immer übertrieben). Die Sätze waren sehr lang und teilweise habe ich viele Seiten gelesen ohne alles aufzunehmen.
Es waren viele Informationen und Themen( von Drogenabhängigkeit, Depressionen, Klassen/Standegesellschaft über Liebe, Globalisierung und die erstem Schienen bis zu Krieg, Protest, Sklaverei, Klimawandel und dem Weltraum und wie die falschen Menschen Pläne schmieden sich dort anzusiedeln. Damit führen sie uns nicht zu einer Rettung. Obwohl mit ihrem Verschwinden vielleicht Chancen steigen) was sehr cool und beeindruckend war. Es ist hart das einen die Präsenz von Frauen darin so beeindruckt. Es kommt einem neu vor, obwohl die Erzählungen alt sind.
Sie hat sie anhand verschiedener Frauen und ihre Texte Wege durch die Welt (primär Europa gebahnt). Ich hätte mir gern mehr Notizen gemacht oder das bei mir davon mehr hängen bliebe. Aber durch diesen Schwall und ihren Schreibstift war es teilweise sehr anstrengend zu folgen. Nicht leicht.
Ab und zu konnte ich auch richtig versinken und mitlaufen, aber bei komplexeren stellen ging ich oft verloren und es wurde mühsam.
Es war schön aber machte es nicht leichter: sie driftet häufig ab begann die Umgebung der Frau oder ihre eigene zu beschreiben. Bot viele Perspektiven für die Lesenden.
Man kriegt sehr doll Lust zu Wandern und stärkt die Wahrnehmung und Bewegungsdrang.

„Was Fernweh und Heimweh verbindet, ist das Gefühl am “Falschen“ Ort zu sein, das die Möglichkeit voraussetzt, auch an einem anderen Ort sein zu können“

Es gibt viele feministische Werke. Dieses füllt Lücken und gibt Speed Überblicke um dem unmöglichen Gleichgewicht historischer Präsenz näher zu kommen. (Komme auch schon zu nervig komplizierten Sätzen)

„Das Wandern machte sie zu Monstern, aber manchmal ist es gut furchteinflößend zu sein.“

„…Fesseln will man uns am eigenen Herde!
Unsere Sehnsucht nennt man Wahn und Traum
Und das Herz, dies kleine Klümpchen Erde
Hat doch für die ganze Schöpfung Raum!“
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