Die Idee einer längeren Reihe rund um eine kleine Pension an der Ostsee ist so schön! Aber leider passiert im ersten Teil einfach nichts spannendes. Es wird x-mal erzählt welche Dielen nun wo kaputt und welche Ecken im Dach undicht sind, aber es fehlt das Gefühl. Zum Beispiel gibt es kaum längere Monologe. Da wird dann erwähnt, dass Protagonistin Maja sich lange mit jemandem unterhält, aber als Leserin bin ich nicht beim Gespräch dabei. Dadurch wirken die Beziehungen dann auch so distanziert. Zwischen den beiden Kindern von Maja gibt es dagegen nicht einen Dialog, sodass ich gar nicht weiß, wie die beiden zueinander stehen. Es gibt zwar ein paar spannende Geheimnisse, keines davon wird aber gelüftet. Trotzdem merkt man, das viel Herzblut drinsteckt und man kann es leicht weglesen.