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Diplomatic Pursuits

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Harry von Duckwitz pursues ideas and women with the same conflicted, contrary, self-critical volatility he brings to his diplomatic career.

300 pages, Paperback

First published January 1, 1991

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About the author

Joseph von Westphalen

44 books2 followers

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Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Robert Wechsler.
Author 10 books148 followers
March 26, 2013
My house, Catbird Press, published this book. Sadly, it hasn't been rated once. Unlike most Catbird books, which were reviewed in major book reviews, this one didn't get a single post-publication review either. Why? It's a funny German novel. "Funny" and "German" are not seen as compatible. Only an oxymoron would read one.

It's a very funny novel about a rich 60s radical lawyer who decides to join the diplomatic corps. It skewers his generation of Germans, and takes place in Africa and Latin America, and yet it works very well for an American audience.

This is not an "important" German novel, but it's a fine, intelligent entertainment, definitely like nothing you've ever read. Don't take my word for this. Here's the conclusion of the Publishers Weekly review:

"Von Westphalen is known in Germany as a satirist and as the author of such books as Why I Became a Monarchist and Other Essays, but this is his first novel and his first work to appear in English. Those with overly delicate sensibilities may find the tone too sarcastic, but most will be taken with von Westphalen's gently cynical voice (beautifully translated by Richter-Bernburg), his sense of everyday absurdity and Duckwitz's mordant musings on phones, fidelity, politics and the deficiencies of existence."
Profile Image for Mirjam Lutter.
92 reviews
January 15, 2019
Interessantes, außergewöhnliches Buch über einen egozentrischen Herrn, der aus Lust und Laune in den diplomatischen Dienst wechselt und dort als Frauenheld und Provokant auffällt. Toll zu lesen, nur der Protagonist ging mir gegen Ende des Buches etwas auf die Nerven.
Profile Image for Jarno Grau.
40 reviews10 followers
October 4, 2018
Etwas angestaubt wirken die Ausführungen des Harry von Duckwitz mittlerweile schon. Geschrieben in den Achtziger Jahren und erschienen in den Neunzigern, bilden sie eine Zeit ab, die schon abgelaufen scheint. Hier findet kein 11. September 2001 statt und keine Finanzkrise 2008, kein Internet und kein Smartphone. Das macht natürlich nichts, doch nostalgisch sind die Schilderungen des Grafen auch noch nicht. Irgendwo zwischen der Zeit steht er mit diesem Buch. Der Diplomatenbetrieb, war er wirklich so absurd witzig? Und ist er es heute noch? Wie von Duckwitz gegen sprachliche und gesellschaftliche Moden wettert, das wirkt fast so als hätten wir uns damals wirklich gelangweilt vor lauter Wirtschaftsaufschwung und sicherer Renten und blühenden Landschaften. Joseph von Westphalen ist trotzdem ein scharfzüngiger Essayist, von dem ich gerne etwas Aktuelles lesen würde. Da das scheinbar nicht möglich ist, sollte man zumindest zu seinem angeblich besten Buch greifen.
Profile Image for Lars.
464 reviews14 followers
October 17, 2023
Eines meiner erklärten Lieblingsbücher. Protagonist ist der Querulant Harry von Duckwitz, der sich zu Beginn der Achtziger mit Anfang Dreißig dazu entschließt, seinen Job als Anwalt an den Nagel zu hängen und zum Auswärtigen Amt zu gehen. Dort erlebt er dann so einige Abenteuer, die sich vor allem aus seiner Unangepasstheit ergeben und sehr heiter und beschwingt zu lesen sind. Äußerst angetan hat es dem Diplomaten auch das andere Geschlecht, und so findet er sich am Ende des Buchs in einer Liaison mit gleich drei Frauen wieder.

Hier merkt man dann auch, dass der Roman, geschrieben zu Beginn der Neunziger, so mittelgut gealtert ist. In seinen späteren Werken, in denen es wie auch in "Im diplomatischen Dienst" gerne und öfter über Sex geht, hat man dem Autor als Lustgreis hingestellt, heute würde von Duckwitz trotz seiner linksliberalen Gesinnung wohl als Prototyp des weißen alten Manns durchgehen, der gern Mansplaining betreibt. Das tut dem Werk aber etwas unrecht, denn des Autors Alter Ego reflektiert Themen wie Feminismus, Kolonialismus und (vermeintliche) Männlichkeit durchaus gekonnt und ambivalent.

Im Klappentext wird das Buch als "Schelmenroman" beschrieben. Das trifft es insgesamt recht gut. Stets schwingt eine ironische Leichtigkeit mit Hang zum Philosophieren mit. Das alles ist sehr angenehm zu lesen und nicht selten durchaus tiefgründig, ohne aber eben zu sehr in die dramatische Ecke abzugleiten. Harry von Duckwitz liebt einfach die Frauen, gute (Jazz-)Musik und eckt gern an. Dass er dabei auch manchmal auf die Nase fällt, kommt dann etwas deutlicher in Teil zwei und drei der Duckwitz-Trilogie zum Vorschein.

Fazit: Harry von Duckwitz ist einer der wenigen Romanhelden, die auch nach dem Zuklappen in meinem Kopf weiterleben. Ich hatte nach dem Abitur / Studium kurz überlegt, mich beim Auswärtigen Amt zu bewerben, habe dann aber doch einen anderen Weg eingeschlagen. Von daher war das Buch für mich auch immer auch eine Art "Alternate Reality" - und so schlagfertig und sympathisch wie der leicht wirre Diplomat im Buch möchte doch irgendwie jeder sein – von der Drei-Frauen-Liason jetzt mal gar nicht die Rede.
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