Sehr angreifend. Und obwohl man es nicht verallgemeinern darf, bekommt man mit diesem Buch tatsächlich eine Idee der Verhältnisse in Pakistan.
Wer sich mit Männer - und vor allem mit jungen Männern oder Jugendlichen - aus Pakistan unterhält, merkt aus den Gespräche schnell, dass diese eine Geschichte, wie sie hier beschrieben wird, ganz normal finden und sich Frauen gegenüber auch so benehmen (würden).
Das ist wirklich ein Problem und das wird auch mit einem Deutschkurs nicht ausgemerzt.
Das merkt man schon an der Art und Weise, wie sie z.B. die Sachbearbeiterinnen auf dem Auslandsamt oder die Verkäuferinnen im Supermarkt angehen. Schon mehr wie Einmal habe ich denen die Leviten gelesen, weil sie der Meinung waren, sie könnten sich einfach vordringen, da die Frauen, die dort schon länger standen, weniger Wert sind wie Männer.
Mit solchem Verhalten ist es verständlich, dass manch einer einen Hass gegen Muslime im Allgemeinen aufbaut, obwohl z.B. Asylbewerber aus Syrien damit Unrecht getan wird, da diese sich - im Allgemeinen - zivilisierter benehmen.
Die Gedanken der AfD oder des Pegida's kann ich nicht unterschreiben, denn - wie aus dem Buch hervorgeht - kann ein Land "sicher" sein und doch für bestimmte Personen lebensgefährlich. Somit kann man nicht alle Pakistaner zurückschicken. Aber das ist etwas, was politisch geregelt werden sollte.
Für diejenigen, die sich aber benehmen als wären sie die Herren der Schöpfung, ja oft noch meinen, dass sie mehr sind wie Europäer, gibt es nur eine Lösung, vor allem, wenn sie andere Personen gegenüber aggressiv werden. Sei es nur mit Beschimpfungen oder auch körperlich:
EINE (kostenpflichtige!) Verwarnung und die Aufgabe ein Seminar zu folgen über Ethik in Deutschland. Bei weiteren Vergehen sofort in Abschiebehaft nehmen und mit dem erstbesten Flugzeug zurück nach Pakistan schicken. Nur so können Frauen wie Sabatina (pseudonym) drauf vertrauen, dass sie hier ungestört ein neues Leben aufbauen können, ohne Angst und Hass.
Sie bemerken: ich bin sehr rigoros, wenn es um solchen Benehmen geht, wo Frauen und Mädchen sich ständig bedrängt fühlen. Alle anderen Muslime gegenüber aber gilt: sie sind Menschen wie wir und haben ein Recht darauf in Frieden zu leben.
Wir dürfen also nicht verallgemeinern und sollten hier ein Beispiel nehmen an den muslimischen Mitbürgern und Flüchtlinge in diesem Land, die sehr genau wissen, dass Übergriffe auf Unterkünfte und Ausländer nicht von jedem gutgeheißen wird und die übergroße Mehrheit der Bevölkerung sich gegen ein solche benehmen wert und dafür plädieren, dass die Schuldigen schneller und härter bestraft werden.