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Verlust und Erwartung: Erinnerungen

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Im dritten Band nimmt Egon Krenz den Herbst 1989 in den Blick, als er Staats- und Parteichef wurde, seine Vertreibung aus dem Amt, den Verlust seines Landes, schließlich die juristischen Auseinandersetzungen. Als die Republik vor 75 Jahren gegründet wurde, war er zwölf. Er hat sie nicht nur erlebt, sondern aktiv gestaltet. Als sie vor 35 Jahren unterging, verlor er mehr als nur seine Arbeit. Er reflektiert diese auch für andere Ostdeutsche sehr komplizierte Zeit. Seine Memoiren offenbaren die letzten Geheimnisse der DDR, die nur er noch kennt.

382 pages, Kindle Edition

Published June 12, 2025

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Egon Krenz

18 books3 followers
Former stateleader of the German Democratic Republic. Krenz was 50 days in office.

After the fall of the GDR he was sentenced to a six-and-a-half-year prison sentence. Krenz objected to the sentence because he claimed the laws of of the new BRD state did not apply to events that had taken place in the GDR. After three years he was released.

Krenz is one of the few GDR politicians who continues to defend the former German Democratic Republic

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Profile Image for Dennis Daly.
24 reviews
January 9, 2026
Egal was man von ihm hält und ob man ihn mag oder nicht: Egon Krenz ist die wichtigste noch lebende Figur der DDR – laut der Website Politico sogar der „letzte Ostdeutsche“. Deswegen finde ich seine Bücher immer lesenswert. Ich persönlich halte ihn für sympathisch, auch wenn es scheint, dass er die Grausamkeit der DDR – mit der Mauer, dem Reiseverbot usw. – nicht ganz wahrhaben möchte.

Beim Lesen musste ich verstärkt über das Thema Siegerjustiz (oder besser gesagt Rachejustiz) nachdenken. Selbst wenn man der Meinung ist, dass Krenz ins Gefängnis hätte gehen sollen (ich sage nein): War es wirklich notwendig, auch die Grenzsoldaten zu verurteilen, die lediglich dem Schießbefehl gehorchten? Am Ende des Buches lässt Krenz Weggefährten zu Wort kommen, die kommentieren, was an der DDR gut und was schlecht war. Einer dieser Kommentatoren ist sich sicher: „Wenn man hätte reisen können und sich nicht verfolgt gefühlt hätte, würde es die DDR heute noch geben.“ Vielleicht hat er recht, und bedauerlicherweise wissen wir nicht, was hätte sein können, wäre die DDR nicht so repressiv gewesen. Vielleicht hätte sie eine bevorzugte Alternative zu einem kapitalistischen Deutschland sein können.
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