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Il tempo della perdita

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Prima o poi, nel corso della vita, siamo tutti costretti a sperimentare e a confrontarci con dolori che non sappiamo accettare e lutti, addii, distacchi. Accade con i nostri cari, ma anche con la perdita di certezze che stiamo vivendo in questi anni. I meccanismi che mettiamo in atto per superare lo sconforto sono allo stesso tempo personali e molto simili, perché c'è qualcosa che accomuna ogni esperienza di dolore. Il libro di Daniel Schreiber nasce e si costruisce nel solco di queste tracce.
Muovendosi in una Venezia vigile e silenziosa, l'autore affronta la perdita del padre, e lo fa alla luce dell'esperienza globale dello smarrimento di un intero pianeta che si sta trasformando e di cui la città lagunare è da sempre simbolo letterario e concreto. "Il tempo della perdita" è un testo che scava nel senso del distacco e lo fa grazie alla bellezza sfuggente di una città, alla ricerca di un approdo e alla riflessione sul senso dell'esistenza.

127 pages, Kindle Edition

First published November 20, 2023

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About the author

Daniel Schreiber

42 books195 followers
Daniel Schreiber, geboren 1977, ist als Kunstkritiker für verschiedene internationale Zeitungen und Magazine tätig. Er ist Autor der Susan-Sontag-Biografie 'Geist und Glamour' (2007) sowie der hochgelobten Essays Nüchtern (2014), Zuhause (2017) und des Bestsellers Allein (2021). Er lebt in Berlin.

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15 (1%)
Displaying 1 - 30 of 79 reviews
Profile Image for Ninia LaGrande.
91 reviews123 followers
January 3, 2024
An einem ruhigen Tag auf der Couch durchgelesen, wie jedes Essay von Schreiber, dessen Gedanken und Worte ich unfassbar schätze und die immer neue Pflänzchen in mir sprießen lassen.
Profile Image for Elena.
1,041 reviews417 followers
December 6, 2023
In seinem neuen Essay "Die Zeit der Verluste" nähert sich Daniel Schreiber dem Gefühl Trauer auf verschiedenen Ebenen an: Trauer über persönliche Verluste, wie in seinem Fall den Tod seines Vaters, aber auch Trauer über den Verlust eines Zustands der Welt, an dem man gerne festgehalten hätte, dem Verlust der Stabilität, von Gewissheiten und Sicherheiten - gerade letzteres Gefühl kennen wir in Zeiten von Klimakrise und Kriegen wohl alle nur zu gut. Seine mäandernden Gedanken verbindet er mit einem nebligen Tag in Venedig zwischen Winter und Frühling, ein sehr passender Schauplatz für Verlustgefühle, steht die Stadt Venedig doch auch immer auf der Schwelle zum Untergang und bewegt zugleich durch ihre Schönheit.

Während mich Schreibers Gedanken zu seinem Vater und dem Umgang mit Trauer über den Verlust eines so nahestehenden Menschen sehr berührt haben, blieben seine Überlegungen zum Weltgeschehen hingegen für mich seltsam oberflächlich, sie muten in meinen Augen etwas wie eine Aufzählung an, es wird viel angesprochen, aber wenige Themen erhalten Tiefe, was ich schade finde. Mehr Raum nehmen die Aktivitäten des Autors an seinem Tag in Venedig ein, was auf mich entschleunigend wirkte. Ich würde "Die Zeit der Verluste" vor allem Menschen empfehlen, die Kraft in Form von klugen Worten in eigenen, persönlichen Trauerphasen suchen.
Profile Image for Great-O-Khan.
470 reviews128 followers
August 26, 2024
Daniel Schreiber hat sich mit seinen persönlichen Essays eine sehr eigene publizistische Welt erschaffen. Auch "Die Zeit der Verluste" folgt der bekannten Form. Ausgehend von dem Verlust seines Vaters durch den Krebstod erforscht Schreiber verschiedene Formen von Verlusten. "Verluste haben die Tendenz, sich zu akkumulieren." Venedig ist ein zentraler Handlungsort in "Die Zeit der Verluste". Auch das wunderbare Venedig-Buch "Ufer der Verlorenen" vom Literaturnobelpreisträger Joseph Brodsky kommt vor. "Die Zeit der Verluste" ist das fünfte Buch von Daniel Schreiber, das ich gelesen habe. Bisher hat mir jedes Buch von ihm gefallen. Da ist etwas in seinem Schreiben, das mich packt. Manchmal ist es der große Bogen seines Themas, manchmal sind es einzelne Elemente, wie hier beispielsweise das Brodsky-Buch. Manchmal kommt auch beides zusammen. Dann ist es für mich ein besonders gelungenes Buch. Das ist bei "Die Zeit der Verluste" der Fall. Es ist ein schmerzhaftes Thema, das Schreiber verarbeitet, aber er tut es auf eine Weise, die glücklich macht.
Profile Image for Inga M..
23 reviews4 followers
December 12, 2023
Daniel Schreiber hat einen tollen Schreibstil, in seinem Essay ging es mir jedoch zu viel um die Stadt Venedig und zu wenig um das Thema Verlust an sich. Auch konnte ich mit einigen Gedanken zum Thema Tod wenig anfangen. Wichtig ist das Buch dennoch, da es das Thema Tod und Trauer bearbeitet und dies immer noch abseits der Gesellschaft steht.
Profile Image for slava.
39 reviews5 followers
January 25, 2024
Jongliert mit vielen Themen, platziert in diesen 100 Seiten alles mögliche: Venedig, seine Sucht nach Nikotin, wie busy er ist, seine Zeit in Manhatten, irgendwelche Gemälde und die große tragische Weltlage. Begleitet mit Trauerfällen und Landschaftsbeschreibungen.

Menschen die sich dafür interessieren, wie andere Menschen trauern und 1-2 schöne Sätze lesen wollen, ist es das perfekte Buch.. für mich war‘s stellenweise zu anstrengend
Profile Image for laleliest.
430 reviews67 followers
November 26, 2023
In seinem neuesten Essay verarbeitet Daniel Schreiber den Tod seines Vaters und den Umgang mit Trauer. Dabei beruft er sich auf andere literarische Vorbilder und versucht, Lösungsansätze und Umgangsformen mit diesem Thema zu finden.

Schon oft habe ich die vielen Lobeshymnen zu seinen Büchern wie „Nüchtern“ oder „Zuhause“ gelesen ohne selbst jemals ein Buch von ihm in der Hand gehabt zu haben. Beim Lesen des ersten Teils wusste ich aber direkt, dass ich wohl einiges nachzuholen habe. Daniel Schreiber kann sich sehr gut ausdrücken und wunderbar mit Worten umgehen. Ich war mehr als einmal gerührt von den Vergleichen und seinen Erlebnissen. Gleichzeitig habe ich das Buch traurig beendet, so viele Szenarien im Kopf gehabt, die man am liebsten gleich wieder vergessen möchte. Ich glaube, seine Worte treffen genau dahin, wo sie gebraucht werden. Deswegen kann ich das Buch wärmstens empfehlen und werde mich jetzt mal an die anderen Bücher von ihm wagen 🩷
Profile Image for gelesenvonlea.
72 reviews7 followers
February 1, 2024
Puuuh. Viel drüber gehört, mich richtig drauf gefreut und dann doch enttäuscht.
Meine Erwartung: ein Buch über die persönliche Erfahrung mit dem Tod und Verlusten.
Die Passagen wo es über den Verlust und Tod des Vaters ging, haben mich auch genau da abgeholt. Mich berührt und konnte eigene Erfahrungen mit Tod und Verlust wiederfinden.

Aber auf den 125 Seiten die das Buch nur hat, dann auch noch im Stil eines Romans sämtliche Räume in Venedig zu beschreiben. Politische Ebenen und Klimawandel unterbringen und akademische Texte zu zitierten, hat mich zwischendurch nur noch genervt. Ist es ein Buch über eine persönliche Erfahrung von Verlust? Eine wissenschaftliche Analyse von Trauer? Ein Roman über Venedig? Oder eine Politische Analyse zum Umgang mit Krisen?

Genau diese Klarheit hat mir gefehlt und diese Sprünge zwischen genau diesen ganzen Themen, waren einfach nur anstrengend.

Schade, wirklich schade. Die persönlichen Beschreibungen waren so stark und voller Potential. Da hätte es eine „Meta-Ebene oder gesellschaftliche Rahmung“ nicht gebraucht. Wirkte gezwungen …
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for prostderpoesie.
217 reviews11 followers
June 16, 2024
ein wunderschöner literarischer essay, der so anmutig ist, wie ich es sonst nur von den späteren werken von schirachs kenne. allerdings mit so einer magischen sanftheit, dass ich daniel schreiber ungern vergleichen mag. auf viele weitere lektüren seiner bücher!
Profile Image for Laura.
40 reviews1 follower
December 14, 2023
4,5/5
Schön geschrieben und beschreibt das Gefühl von Trauer und Verlust im persönlichen Leben aber auch in Bezug auf Gesellschaft&Umwelt für mich relativ passend
Profile Image for Jana.
44 reviews1 follower
July 11, 2025
beschreibt was wir alle fühlen und nicht beschreiben können und es tut so gut die worte dazu zu lesen in einem bereich wo ich noch viel lernen muss
20 reviews
December 13, 2023
Reflexionen und Assoziation Daniel Schreibers. Beschreibungen dessen, was er tut, was er sieht, wen er trifft, was die Person tut, die er trifft, worüber sie sprechen, dass er sich eine Zigarette ansteckt, Yoga und das Licht ausmacht. Seitenlange Beschreibungen seiner Umgebung (er befindet sich zu dieser Zeit in Venedig). Rückblenden, Erinnerungen und die Beschreibung der Trauer um den Verlust seines Vaters. Mich hat das Buch wenig berührt. Ich habe Mitgefühl mit ihm wegen seines Verlustes, da scheint der Autor nahbar. Der Text schien mir trotzdem mehr Kopf- als Herzsache. Ein sympathischer Autor aber für mich stellt sich keine Nähe her, etwas fehlt.

Aufgabe eines Schreibkurses: du bist in Venedig. Beschreibe was du dort tust und im besonderen die Stadt und ihre Eigenheiten. Flechte ihre Geschichte mit ein, assoziiere mit deiner Geschichte. Sinniere über das Weltgeschehen und verknüpfe deinen Text mit Werken anderer Autor*innen und Kunstschaffender. Check.

Irgendwie ein Text eines privilegieren Europäers, der von Italien und in seinen Erinnerungen schwelgt. Schade. Sein Buch „Allein“ hat mir gut gefallen.
41 reviews
March 11, 2024
Hmmm 2,5-3⭐️ Obwohl mir Daniel Schreibers Bücher bisher immer sehr gut gefallen haben, habe ich mich mit diesem irgendwie schwer getan. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich selbst bisher keine Erfahrungen mit Verlusten durch den Tod gemacht habe und mir die Thematik des Buches deshalb ferner liegt als bei „Zuhause“ und „Allein“, aber irgendwie wusste ich nicht so richtig, was Schreiber mit dem Buch sagen will. Bisher fand ich Schreibers Bücher immer sehr eindringlich und habe bewundert, wie er komplexe emotionale Zustände so poetisch, aber auf wenige Zeilen beschränkt auf den Punkt bringt - bei diesem Buch gab es aber leider nur wenige Stellen, die mich wirklich gepackt haben.
89 reviews4 followers
December 26, 2023
Ich finde den Essay erstmal sehr berührend da die Einblicke in die ehrliche persönliche Trauer schön, konfus und manchmal verwirrend geschrieben sind, was es sehr realistisch macht.
Trotzdem holt mich das Buch mit den für mich komischen Ausflügen in eine Meta Ebene überhaupt nicht ab. Hier bleibt es oberflächlich und sehr kühl - kann sicher ein Stilmittel sein, meines war es nicht.
Profile Image for Tobias.
27 reviews7 followers
February 2, 2024
Ein kleines Buch darüber wie Trauer über persönliche und kollektive Verluste das Leben durchdringen und auf den Kopf stellen kann. Erinnern heißt auch immer mit Gespenstern zu leben. Das ist gleichermaßen schmerzhaft wie tröstend.
Profile Image for metempsicoso.
447 reviews494 followers
December 1, 2025
Rubo le parole a uno degli strilli in quarta di copertina, di cui purtroppo non ricordo l'artefice: leggere questo libro è stato come chiacchierare con un amico.
Uno brillante, acuto e sensibile. Uno che non ho, perché esseri umani così non è che li si trova in attesa a ogni spigolo di strada e perché, con il brutto carattere che ho, comunque finirei per litigarci nell'attesa del primo spritz campari. Eppure, dopo poco, a quel tavolo tornerei con il capo chino in cerca di un'altra sua frase.
Non è un libro straordinario, questo. In tutta onestà mi è piaciuto molto meno di Soli, anche forse, mio malgrado, perché questo è un tema su cui ho già letto molto. Ho aperto la bibliografia, l'ho scorsa e vi ho ritrovato molti nomi noti e molti libri già letti e digeriti. Non penso che in questo di Schreiber ci sia nulla di originale sulla morte - ma del resto moriamo da che ci siamo, cos'altro potrebbe esserci da rivelare?
Non gliene faccio neanche una colpa. Sono abbastanza convinto di aver letto già tutto quello che poteva essermi utile, di aver riflettuto a mente fredda su ogni dettaglio esaminabile e di essermi preparato fin dove possibile. Il tutto per arrivare comunque al morire, delle persone a cui tengo e al mio, completamente impreparato. In fondo si legge di morte come ci si protegge la fronte da un proiettile indossando una cuffia di lana: solo per il conforto di quel calore contro il freddo, l'abbraccio stretto del tessuto contro la pelle e l'illusione di essere pronti. Un po' come a rimboccarmi bene sotto le coperte, da bambino, mi convincevo che il mostro sotto il letto non avrebbe potuto acciuffarmi - tranne che poi il mostro ero io.
La morte è così.

La forza di Schreiber, quindi, non sta nella capacità offensiva delle sue argomentazioni, né nell'approfondimento delle sue ricerca, tantomeno nell'originalità della sua prospettiva. Sta, ed è la medesima sensazione che avevo provato leggendo Soli, nel modo in cui ti infiamma il cervello. È il via, gridato, che dà inizio al perdifiato.
Me lo sono immaginato al centro di Piazza San Marco, nella decadente Venezia che è la vera protagonista di queste sue riflessioni, a battere forte le mani, una volta sola, scatenando la fuga dei piccioni sazi e beccanti tutt'attorno.
Così, ancora una volta, è stato miccia per la mia melanconia e mi ha riportato, forse persino più del suo libro che ho già citato due volte, alla solitudine.
Sarà poi che pure lui è un uomo queer di provincia - da cui, a differenza mia, è scappato -, ma mi sono ritrovato a pensare alle molte domande che vorrei fargli, fuori dalla morte e più dentro la vita. Tipo: ma ha davvero senso raggiungere il centro, una qualche grande metropoli? Si è davvero meno soli, solo perché è più probabile incrociare per strada qualcuno che potrebbe essere attratto da te e tu potresti ricambiarlo? Lui, alla fine, solo è rimasto lo stesso: gira il mondo, con un taccuino, per scrivere di lutto in una città condannata e sembra felice soltanto quando parla dei ritorni nella terra che ha accolto le membra di suo padre. Ne è valsa la pena, andarsene?
Su questo tema, forse, bisognerebbe aprire un'indagine, perché probabilmente risposte uniche che valgono per tutti non ce ne sono.
Mi ha fatto venire voglia di tornare a Venezia, forse persino di andarci da solo. In fin dei conti da casa mia è distante solo un paio di ore di treno. Forse è tempo anche per me di essere solo in mezzo alla calc dei turisti, solo in una meraviglia che sa che finirà.
Mi ha anche costretto a fermarmi, a meditare un po'.
Chissà perché, poi, lo leggo sempre attorno a dicembre.

[Indagando un po', ho scoperto che uno dei primi saggi di Schreiber si intitola Zuhause. Die Suche nach dem Ort, an dem wir leben wollen. Probabilmente la sua risposta alle mie domande è già lì. Spero che ADD decida di tradurre anche quello, visto che non è recuperabile neppure in inglese. Già che ci siamo, anche la biografia su Susan Sontag - e, giusto che per fare 31, anche l'altro saggio dedicato all'alcolismo.
Quanto mi piacerebbe contare qualcosa, smuovere un po' di copie di questo libro e ottenere le traduzioni degli altri 🤣]
Profile Image for literaturys .
13 reviews1 follower
May 13, 2025
gleich ab der ersten seite wusste ich in meinem erleichtert ausatmenden inneren, dass mir dieser essay schwere gefühle und lasten leichter erträglich machen wird

eine "aura von verlässlichkeit" in den gefundenen worten, die tief in mir anklang finden

daniel schreiber vereint persönliche schicksalsgeschichten mit den krisen unserer zeit im anthropozän

während des lesens musste ich zwischendurch intensiv innehalten, pausieren, gelesene worte in verkrakelt-ergriffener handschrift niederschreiben, ein großes bedürfnis, alles behalten zu wollen, nichts verlieren zu dürfen, obwohl es zum leben dazugehört.

dieses werk hat mich tief bewegt, mir meine eigenen ansichten klarer vor die augen und ins herz geführt und wird mich noch lange begleiten

wir müssen alle lernen, mit verlust umzugehen, gerade in diesen fragilen zeiten

This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Clara.
14 reviews
July 20, 2025
Ich mochte das Buch!
Ich hatte ehrlicherweise etwas anderes vorher erwartet und dachte es geht viel mehr bzw. ausschließlich um aktuelle gesellschaftliche Themen, stattdessen war es sehr persönlich und auf den Tod seines Vaters als Ausgangspunkt fokussiert sowie Tod als Verlusterfahrung allgemein.
Der Schreib- und Erzählstil haben mich abgeholt. Ein großer persönlicher Pluspunkt war für mich zudem, dass es in Venedig spielt und ich einige Ausführungen umso interessanter und nachvollziehbarer fand - das muss jedoch nicht für jeden zutreffen.
Ich empfehle außerdem das Buch, wenn möglich, „in einem Rutsch“ zu lesen. Das hat bei mir nicht so richtig geklappt und war für den Lesefluss etwas schade.
Zusammenfassend: anders als erwartet, positiv überrascht, wieder neue Perspektiven und Denkanstöße erhalten.
Profile Image for janasbuecherwelt.
304 reviews21 followers
Read
December 14, 2023
Rezension zu "Die Zeit der Verluste" von Daniel Schreiber.

"Die Zeit der Verluste" ist mein erstes Essay des Autors. Habe vielleicht durch viele frühere Rezensionen hohe Erwartungen an dieses hier gehabt. Vielleicht zu hohe? Nein! Überhaupt nicht, dieses Essay berührt, regt zum Nachdenken an und lässt vieles Fühlen.
Der Schreibstil ist locker, aber nicht zu locker, genau richtig für die schonungslose Thematik.

Von mir gibts eine Leseempfehlung!

Buchdetails: erschienen am 20.11.2023 im Hanser Berlin Verlag - gelesen als eBook - 144 Seiten - 22,00 € (Hardcover), 16,99 € (eBook)
Profile Image for Sascha.
16 reviews
December 28, 2023
Schreiber nimmt die Lesenden ganz entspannt, kurzweilig und doch nachdenklich ernst mit nach Venedig. Seine Beobachtungen und eigene Erfahrungen führen nachvollziehbar, vielseitig und mitfühlsam in und um das Thema "Verlust" herum. Der Verlust, der uns allen eine Erfahrung ist - wie auch immer er aussieht.
78 reviews
November 24, 2023
Intensives Essay über Veränderungen;
In diesem Essay beschäftigt sich der Autor mit dem Tod seines Vaters eineinhalb Jahre vor der Erzählzeit, während er sich selber in Venedig aufhält und die versinkende Stadt, Erlebnisse, Menschen und Erinnerungen Anknüpfungspunkte für das Thema Trauer im Allgemeinen und im speziellen Fall des Vaters werden. Dessen Lebensweg wird nebenbei ebenfalls geschildert, nicht chronologisch, weshalb ich mir aufgrund der vielen Erzählschichten eine etwas linearere Erzählung gewünscht hätte. Nichtsdestotrotz ist es ein bestechendes Buch mit vielen intelligenten, tiefsinnigen Gedanken über Trauer und Veränderungen, gespickt mit vielen Zitaten aus den unterschiedlichsten Disziplinen, die das Thema auf den Punkt bringen und durch die vielen verschiedenen Sichtweisen für mich durchaus neue Ideen hervorbrachten, aber auch Erfahrungen bestätigten. Den Schreibstil fand ich bestechend schön, die Wortwahl ist ausgesucht ohne übertrieben zu sein. Am Ende gibt es noch einen Anhang mit Anmerkungen und Literaturverzeichnis, so wie man es klassisch von einem Essay erwartet. Dies war mein erstes Buch von Daniel Schreiber, aber sicher nicht das letzte.
3 reviews
February 1, 2024
Habe mich in vielen Passagen wiedergefunden. Daniel Schreiber nimmt uns auf seine Reise der Trauer mit und beschreibt sehr gut, wie es vielen nach dem Tod eines Elternteil gehen kann. Die vielen Details über Venedig mögen einen etwas langweilen, aber sie geben nur das wieder, was am Ende noch deutlicher wird: eine Art von Verdrängung des Autor und die Erkenntnis, dass die Reise eigentlich erst der Anfang ist. Details geben Halt. Und diesen braucht man öfters in Zeiten von Verlusten.
Profile Image for Theresa.
61 reviews14 followers
March 30, 2024
Oberflächlich interessant aber wenig tiefgründig
3 reviews
January 2, 2026
Ich hab mich leider recht schwer mit der Lektüre von Die Zeit der Verluste von Daniel Schreiber getan.
Die vielen prominenten und positiven Meinungen auf der Rückseite des Buches hätten mich skeptischer machen sollen. Vielleicht haben genau die aber dazu geführt, dass meine Erwartungen an den rund 130 Seiten umfassenden Text recht hoch waren. Und leider wurden diese Erwartungen nicht ganz erfüllt.
Die Gedanken, die Daniel Schreiber darin zu Papier gebracht hat, sind tiefsinnig und in weiten Teilen auch durchaus inspirierend.
Und trotzdem ist es nach meinem Empfinden einfach nur, als höre man einem sehr intellektuellen, belesenen Menschen beim Denken zu.
Es werden Gedanken zur persönlichen Trauer(arbeit) mit einer gesamtgesellschaftlichen Anschauung von drohenden Klimakatastrophen, Kriegen und sonstigen Unsicherheiten der Welt vermischt. Das alles stets verknüpft mit der besonderen Atmosphäre Venedigs, dass die Kulisse für den Text bildet.
Natürlich sind das alles nachvollziehbare Überlegungen. Ich bin aber der Meinung, daß man diese auch durchaus in komprimierterer und etwas strukturierterer Form hätte vermitteln können.
So wirkt es leider auf mich, als habe sich da jemand, mit intellektuellem Background, daran gesetzt, einfach mal seine Gedanken zu seiner persönlichen Situation der Trauer nach dem Tod des Vaters aufzuschreiben. Das Ganze etwas aufgepeppt mit Querverweisen zu anderen Werken, die sich mit dem Thema auseinandergesetzt haben.
Es war für mich eines der Bücher, das ich besiegen musste und mir trotz der überschaubaren Seitenanzahl einiges an Durchhaltevermögen abverlangt hat.
Profile Image for Karosreads.
96 reviews18 followers
January 8, 2024
2.5 ⭐️
Eine gute Freundin hatte mir das Buch empfohlen, immer Wieder drüber geredet, weswegen ich mich so darauf gefreut hatte es zu lesen, nachdem ich es zu Weihnachten bekommen habe.
Da ich selber eine kranke Mutter habe und somit seit meiner Kindheit mit einer ständigen Möglichkeit des Verlustes konfrontiert bin, hatte mich die Prämisse des Buches sehr angesprochen.
Leider wurde ich ein wenig enttäuscht. Zugegebener maßen ist dies mein erster Daniel Schreiber Roman gewesen, weswegen ich dieses Buch nicht mit seinen früheren Werken vergleichen kann.
Dennoch fand ich den Schreibstil ganz schön, bloß oft hatte ich das Gefühl, dass die Wortwahl ein wenig zu gezwungen rüberkam. Die Stellen, in denen es um den Vater und die Familie ging waren hier die Ausnahme. Da hatte ich das Gefühl, dass der Autor wirklich einfach das schreibt, was er fühlt. Das fand ich richtig gut. Eher die anderen Einblicke und Beschreibungen von Beispielsweise Venedig waren leider nicht so das richtige für mich. Die Verbindung zwischen der Stadt und dem Verlust des Vater war zwar vorhanden, doch ich hätte mir mehr von den Stellen über den Vater und den eigentlichen Verlust und weniger über die Stadt gewünscht. Dennoch möchte ich mich von diesem Leseerlebnis nicht abschrecken lassen und werden versuchen in diesem Jahr noch ein weiteres Buch von Schreiber zu lesen, da mir wie gesagt der Schreibstiel ganz gut gefiel.
Profile Image for Johanna.
15 reviews
December 3, 2025
2,5 Sterne. Die sehr ausführlichen Beschreibungen Venedigs waren mir etwas zu viel und das Thema Trauer/Verlust dagegen zu wenig dargestellt. Waren ein paar interessante Buchempfehlungen dabei, aber Zeit der Verluste selbst hat für mich wenig neue Erkenntnisse über das Thema Verlust und Trauer mitgebracht. Konnte man dennoch nett schnell weg lesen, wie alle seine Texte. Die kollektiven Verluste, die wir als Gesellschaft erleiden (werden), werden irgendwie so hingenommen, in Gesprächen betrauert und joa mir fehlt ein bisschen der Aufruf selbst aktiv zu werden und nicht nur in der eigenen Handlungsunfähigkeit zu verharren, was politische Themen und den evtl. Verlust der Demokratie angeht.
Profile Image for Grammarian.
89 reviews
March 24, 2024
Die bücher von Daniel Schreiber sind für mich einfach immer gute Laune Bücher, auch wenn hier das Thema in eine völlig andere Richtung geht, aber der Autor verpackt alles in so harmonische Geschichten und schreibt so unglaublich fließend das es jedesmal ein Lesevergnügen ist.
Profile Image for Merry.
328 reviews45 followers
June 16, 2024
I think this may be more of a 3.5?
I genuinely like Schreiber's way of thinking and connecting disparate topics, but something about this book didn't quite come together (especially compared to his other works). Still recommended and readable; just not a fave.
Profile Image for Carla.
52 reviews2 followers
July 20, 2024
Ein bisschen zu philosophisch für mein Geschmack, zu viele Referenzen zu anderen Bücher, zu viel Venedig.
Was ich neu gelernt habe war das es bedeutet anonym begraben zu werden und was dies für ein Effekt auf die Familie und das Trauern hat, diesen Kapitel fand ich am spannendsten.
Profile Image for Vera.
7 reviews1 follower
March 7, 2024
Das Buch ist ein sehr schöner philosophischer und autobiografischer Text über den Verlust von geliebten Personen und von einem Gefühl der Beständigkeit. Gemischt mit wunderschönen Beschreibungen Venedigs liest sich das Buch fast wie ein Roman. Es lässt einen die kleinen Dinge im Leben wertschätzen und gleichzeitig ermutigt es, Trauer nicht aus dem Leben auszuschließen, sondern als Teil davon zu akzeptieren.
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