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Süße Rache #2

Racheengel küsst man nicht

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*** Manchmal findet man die Liebe. Auch wenn man nicht nach ihr sucht. ***

Zum Inhalt
Für Rachel zählt nur eines im Leben: Gerechtigkeit.
Um für diese zu sorgen, betreibt sie eine kreative Racheagentur - und zahlt es Fremdgehern und Betrügern im Leben ihrer Klienten so richtig heim. Dumm nur, als sich plötzlich einer ihrer eigenen Mitarbeiter gegen sie wendet und Rachel selbst Opfer eines heimtückischen Racheakts wird. Denn nun muss sie Hals über Kopf zu einer abenteuerlichen Reise aufbrechen, um ihr Lebenswerk zu retten. Das wiederum funktioniert nicht ganz ohne Hilfe - und Rachel muss dafür ausgerechnet den Mann fragen, den sie auf den Tod nicht ausstehen kann ...


“Liebe trifft Rache“-Reihe
„Racheengel küsst man nicht“ ist der zweite Teil der neuen „Liebe trifft Rache“-Reihe von Rose Snow. Wer mitreden möchte, wie es mit den Protagonisten weitergehen soll, besucht www.rosesnow.de und teilt seine Ideen mit uns!

198 pages, Kindle Edition

First published December 1, 2014

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17 people want to read

About the author

Rose Snow

81 books237 followers
Hinter den Pseudonymen Rose Snow und Anna Pfeffer stecken wir, Carmen und Ulli. Zusammen sind wir 75 Jahre alt, haben zwei Männer, sechs Kinder und drei Katzen. Wir können ewig reden, lieben Pizza und Schokolade und lachen unheimlich gerne, vor allem über uns selbst.

Seit dem Sommer 2014 schreiben wir als Rose Snow Romantasy, darunter die vierteilige Bestsellerreihe "17 - Die Bücher der Erinnerung". Im Herbst 2016 ist mit "Für dich soll's tausend Tode regnen" unter Anna Pfeffer unser erster Jugendroman bei cbj erschienen. Seitdem veröffentlichen wir regelmäßig neue Jugendbücher und Romantasy-Reihen, wie zuletzt "19 - Die Bücher der magischen Angst." Im September 2018 ist außerdem der Auftakt unserer neuen Reihe "Ein Augenblick für immer - Das erste Buch der Lügenwahrheit" bei Ravensburger erschienen.

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Displaying 1 - 8 of 8 reviews
Profile Image for Jil.
121 reviews2 followers
December 1, 2014
Batman trifft auf Batgirl oder auch der Kampf mit der ‚König-der-Welt-Gastritis‘

Mit ‚Racheengel küsst man nicht‘ ist den Mädels von Rose Snow eine beeindruckende Fortsetzung zu ‚Was sich liebt, das rächt sich nicht‘ gelungen, die ich sehnlichst erwartet habe. Ähnlich wie beim ersten Roman wird man auch hier wieder absolut von der Komik, dem Charme und der Skurrilität der Geschichte und ihrer Charaktere eingenommen, die einen in einen farbenfrohen Strudel voller Emotionen ziehen und nicht mehr loslassen. Wenn es möglich ist, noch mehr zu lachen und mich noch glücklicher zu fühlen, als bei Teil 1 schon, dann ist mir dies hier gelungen. Das Schöne an dieser Geschichte ist, dass die Leser in deren Entwicklung miteinbezogen wurden. So konnte man vorab bei www.rosesnow.de darüber abstimmen, von wem man gerne in einer Fortführung Genaueres lesen wolle. Ich erinnere mich noch an meine Worte in der Rezension zu ‚Was sich liebt, das rächt sich nicht‘:
„Also absolute Leseempfehlung von mir. Meinen Lieblingscharakter beschreibe ich Euch diesmal bewusst nicht, denn ich möchte, dass ihr ihn ganz unvoreingenommen kennenlernt, meinen lieben Gérard.“ (Jil Aimée zu Gérard)
Umso schöner war es zu lesen, das ihm eine besondere Stellung in Teil 2 eingeräumt wurde. Lest selbst, denn es wird sich lohnen.
Nun aber erstmal zur Geschichte:
Zunächst geht es in der Fortsetzung um Rachel, die Leiterin der Racheagentur, die wir schon aus Mayas Geschichte kennen. In Rachels Familie steht eine große Hochzeit an, der sie beiwohnen soll. Und das am besten natürlich mit Partner, um das Ansehen gesteuerte Bild der Familie zu wahren. Schade nur, dass Rachel keinen Partner hat, etwas verkorkt wirkt und sich über ihr ‚Brötchen-verdienen‘ sogar bei ihrer Familie in einem Wirrwarr aus Lügen verirrt. Etwas, das sie mir persönlich sehr charmant gemacht hat, wenn auch auf nahezu ungewöhnliche Weise. Zudem ist sie vollends von der Arbeit ihrer Agentur eingenommen und berufsbedingt dem männlichen Geschlecht gegenüber mehr als nur misstrauisch gesinnt. Ein weiterer Punkt der dem Thema
„Aber wie willst du ohne Begleitung erscheinen? Das wäre ein Skandal, Rachel. Ein Skandal.“
einen bitteren Beigeschmack liefert. Aber so ist das Leben nun einmal: Es lässt sich nicht jeder zufrieden stellen. Das muss auch Rachel lernen. Manchmal gibt es eben auch Rückschläge privater sowie beruflicher Natur. Zudem geht es genau dort, an ihrem Arbeitsplatz, gerade drunter und drüber. Sie hat einen neuen Fall, der es in sich zu haben scheint und sie in die Arme eines uns ebenfalls bereits Bekannten treibt: Gérard. Dass sie diesen natürlich überhaupt nicht ausstehen kann, da er ja quasi das Sinnbild allen Übels ist, das sie an der Männerwelt verabscheut und Grund dessen sie ihr Rachegeschäft erst aufgenommen hat, macht die ganze Geschichte nicht gerade leichter. Und Auftrag ist manchmal eben nicht gleich Auftrag.
Zu allem Übel allerdings sind dies nur Kleinigkeiten im Vergleich zu dessen, was ihr eigentlich bevorsteht: Ein eifersüchtiger und gegen sie arbeitender Mitarbeiter, der alles in seiner Macht stehende dafür tut, Rachel ihrer beruflichen Existenz zu berauben und somit aber auch ihr Privatleben zu zerstören. Berufliches und Privates gehen eben beständig in einander über und lassen sich nur schwer trennen. Dies wird auch Rachel im Laufe der Geschichte merken. Jener Mitarbeiter torpediert aktuelle Fälle ihrer Agentur und zerstört das Vertrauen der Klienten in diese. Um aber diesem zerstörerischen, aus eigenen Reihen entstehendem, Chaos entgegenwirken zu können, wird es für Rachel unabdingbar, Gérard um Hilfe zu bitten und mit ihm quer durch die Republik zu reisen. Das wird ein Trip der nervenzehrend, chaotisch und doch auch gefühlvoll für die beiden wird, denn sie entwickeln sich beide weiter. Manchmal aufgrund der Geschehnisse mit denen sie konfrontiert werden und manchmal auch den neuen Bekanntschaften, so zum Beispiel mit dem hübschen Julius, geschuldet sind.
Wird sie diese Hilfe bekommen? Kann sie Gérard wirklich vertrauen und aus ihrem eigenen Misstrauen ausbrechen? Und wie wird diese Reise durch Deutschland werden, wenn man zu zweit auf so engen Raum gezwängt ist und doch lieber Meilen zwischen einander schieben würde? Lest selbst!
Schafft Rachel es, ihre Agentur innerhalb nur weniger Tage vor dem totalen Absturz zu retten und das Vertrauen ihrer Kunden in ihre Fähigkeiten wieder zu bekräftigen? Aber viel wichtiger als all diese Fragen ist doch jene: Wird Rachel noch rechtzeitig einen Begleiter für die Hochzeit finden? Und wenn ja, wer wird ihr Prince-Charming sein? Oder wird sie gar allein ganz nach ihrer Mutter für DEN SKANDAL schlechthin sorgen? Und wer ist eigentlich Julius? Lest selbst!
All dies sind Fragen, deren Antworten ihr auf charmante, spannende und lustige Weise in dieser Geschichte finden werdet. Manchmal vielleicht, wie ihr sie erwartet und oft doch absolut überraschend und von Wendungen durchzogen. Aber immer ehrlich, offen und richtig. Wenn ihr lest und euch auf dieses Abenteuer einlasst, dann werden euch diese regelrecht entgegenspringen, da ihr der magnetischen Anziehungskraft der bunten, bildhaften Worte und Geschehnisse nicht entkommen könnt. Diese Geschichte nimmt euch mit auf eine Reise unvergesslicher Natur. Packt gut dafür ein und denkt an euren Fotoapparat, denn ihr werdet viele Momente festhalten wollen. So ging es zumindest mir. Es gibt einfach unglaublich viele Lieblingsmomente, die ich nicht mehr loslassen möchte.

Mit der Fortsetzung ihres Debuts bleiben Rose Snow ihrem unverwechselbaren und unverblümt ehrlichen Schreibstil absolut treu. Die Geschichte um Rachel und Gérard ist urkomisch und vereinnahmt einen gleichermaßen mit Tiefgang, einem Regenbogenspektrum an Gefühlen und hingebungsvoller Detailverliebtheit, was das Rachegeschäft an sich angeht. Denn darüber erhalten wir einen umfassenden Einblick. Wir erfahren mehr über die Beweggründe, die einen Menschen zur Rache treiben, aber auch über den schmalen Grat, den es dabei zu beachten gilt, wenn man selbst diese Dienstleistung anbietet.
Es ist nicht nur ein schmaler Grat zwischen Rechtschaffen und potenzieller Nicht-Legalität, nein es ist auch ein Geschäft, das an den eigenen Nerven zu ziehen vermag.
„Das hört sich dramatisch an. Wollen Sie nicht doch lieber meine Seele nehmen?“
Für Rachel bedeutet dies eine Gratwanderung zwischen der Gefahr, sich selbst zu verlieren und weiter zu verkorken oder wieder voll und ganz in ein Leben voller Gefühle und Liebe zurückzufinden. Einer Welt der sie aber nur entgegentreten kann, wenn sie lernt ihre ach so eisernen Regeln, derer sie sich im täglichen Rachegeschäft bedient um nicht die Orientierung zu verlieren, einfach auch nur Regeln sein zu lassen.
„Gefühle abstreifen, tief Luft holen und Fokus auf die wichtigen Dinge.“
Besonders hervorheben möchte ich aber auch die Namensgebung für die Charaktere. Ich musste so viel lachen und sage daher nur ‚Hut ab Miss Sleepingpill. Das ist so herrlich bildlich, das man gar nicht anders kann, als zu denken, direkt dabei zu sein. Ebenso auch die Stelle, in der Männer als Kunstobjekt abgestempelt werden. Und wenn wir mal ehrlich sind, Gérard ist schon ein künstlerisches Meisterwerk an sich, in dessen optischen Genuss wir alle gerne kämen. Eine so bildliche Sprache macht es dem Leser einfach, sich ins Geschehen hineinziehen zu lassen und sich in die gesamte Geschichte zu verlieben. Darüber hinaus gefiel mir auch gut, dass Gérard trotz seines vorgefertigten 'negativen' Bildes von Rachel, innerhalb der Geschichte lernt, dass sie auch Amor spielen kann und sich somit der beiden Beziehung unterbewusst weiterentwickelt und sie beide von ihren Extrempositionen abrücken. Genauso, wie Rachel bewusst wird, dass in Gérard mehr als nur de oberflächliche Macho lebt. Ja, dass sich etwas tiefer hinter der Fassade ein sehr einfühlsamer Mann verbirgt. Das schöne 'was sich liebt, das neckt sich' macht es dabei so herrlich charmant, unkompliziert und angenehm ihnen quasi zuzusehen, wie sie sich gegenseitig anziehen, auch wenn sie sich das nicht eingestehen wollen. ‚Racheengel küsst man nicht‘ ist einfach packend, fesselnd und steht dabei dem ersten Teil in Nichts nach. Es ist ebenso lustig, skurril und absolut ehrlich.
Ein erneutes Feuerwerk der Gefühle und korkenknallendes Spektakel mit der nötigen Prise knallharter Ehrlichkeit, aber auch ganz viel Gefühl.
--Jil Aimée
Profile Image for Anakalia.
1,835 reviews17 followers
May 9, 2024
Turbulent und chaotisch ... So könnte man Rachels und Gérards Geschichte überschreiben. Ihre überstürzte Jagd quer durch Deutschland war jedenfalls mehr als amüsant. Ein Zwischenfall nach dem anderen sorgte für Unterhaltung und Spannung, ganz zu schweigen von den beiden Hauptfiguren, die sich nicht ausstehen können, sich ständig verbal duellieren und zwischen denen es trotz ihrer Abneigung ganz gewaltig knistert! ‚Racheengel küsst man nicht‘ ist der zweite Band dieser Minireihe, der - ebenso wie Band eins - in sich abgeschlossen und ein wahres Lesevergnügen ist.
Profile Image for Book-addicted.
891 reviews
December 26, 2014
*Inhalt*
Für Rachel zählt im Leben nur eines und das ist nicht Liebe, sondern Gerechtigkeit. Aus diesem Grund leitet sie eine höchst erfolgreiche Racheagentur und sorgt so dafür, dass betrogene Ehefrauen, zerstrittene Parteien und allerlei weiter benachteiligte Menschen zu ihrem Recht kommen. Als es jedoch einer von Rachels eigenen Mitarbeitern auf sie abgesehen hat und die Racheagentur sabotiert, dreht sich der Spieß um und Rachel ist auf einmal selbst das Opfer. Nun liegt es an ihr, alles daran zu setzen, um ihr Lebenswerk zu retten - doch das wiederum, erfordert einige Opfer...

*Erster Satz des Buches*
"Nein, ich habe noch keinen Begleiter, Mutter", sage ich ruhig und parke das Auto in einer Seitengasse neben dem Auktionsgebäude."

*Fazit*
"Racheengel küsst man nicht", ist der zweite Roman der "Liebe trifft Rache" Reihe, des sympathischen Autoren Duo's Rose Snow. Da ich schon von Band 1 (die Rezension findet ihr hier!) total begeistert war, freute ich mich riesig, auf mich die Autorinnen ansprachen und fragten, ob ich denn auch Band 2 lesen und rezensieren möchte! Leider bin ich momentan total im Prüfungsstress und komme nicht wirklich zum Lesen und/oder Bloggen, aber soviel muss gesagt werden: für dieses Schätzchen musste ich mir einfach immer mal wieder etwas Zeit nehmen, denn "Racheengel küsst man nicht" steht seinem Vorgänger in nichts nach.

Dieses Mal begleiten wir Rachel, die Leiterin einer Racheagentur durchs Leben, doch ihr Leben gestaltet sich plötzlich schwieriger, als man es Anfangs vermuten würde. Rachel ist eine scheinbar kaltherzige, gerechtigkeitsliebende, geschäftstüchtige, junge Frau, die der Liebe (eigentlich) abgeschworen hat und nun versucht, anderen die Gerechtigkeit zukommen zu lassen, die sie verdienen. Dies jedoch entpuppt sich als nicht immer besonders einfach und als dann auch noch einer ihrer eigenen Mitarbeiter die Firma sabotiert, steht Rachel fast vor den Scherben ihres (Arbeits-)Lebens, denn nach und nach versucht derjenige, ihren Ruf zu ruinieren. Rachel setzt nun alles daran, um herauszufinden, wer sie sabotiert und zufällig findet sie heraus, bei welchen Klienten ihr Widersacher gegen sie arbeiten möchte. So führt Rachels Reise also quer durch Deutschland - denn sie versucht zu retten, was geht! Wie wir nun aber wissen, kommt ein Unglück selten allein und so ergibt es sich, dass sie Unterstützung eines ungeliebten, alten Bekannten in Anspruch nehmen muss, um die Reise antreten zu können.

Für uns ist der Zusammenschluss zwischen Rachel und ihrem Bekannten, Gerard, aber der reinste Augenschmaus denn sobald sich die beiden in einem Raum befinden, fliegen nicht nur die Fetzen, sondern auch beim Leser bleibt kein Auge trocken. Die Dialoge sind herrlich, die Verwünschungen beinahe göttlich und der Unmut, Zeit miteinander zu verbringen, könnte kaum größer sein. Die Tatsache, dass auch die Fälle, mit denen sich Rachel auf ihrer Reise beschäftigten muss, nicht immer die einfachsten sind und sie hin und wieder auf Gerards Charme angewiesen ist, macht die Sache natürlich nicht einfacher, sorgt aber für eine Menge skurriler, wie witziger Situationen, die man definitiv nicht missen möchte.

Bei diesem Buch handelt es sich aber nicht nur um einen reinen und "typischen" Frauenroman, wie er im Buche steht, sondern um Buch mit jeder Menge Charme, Spannung, Einfallsreichtum, Witz und einer kleinen Kriminalgeschichte, die die ganze Geschichte über dominiert und und dazu zwingt, stets weiterzulesen! Die Charaktere sind sympathisch (oder auch nicht, in Gerards Fall - wobei der auf seine eigene Art und Weise dann doch wieder sympathisch wirkt :D), gut durchdacht, passen ins Bild der Geschichte und überraschen einen hin und wieder mit Verhaltensweisen, die man so nicht erwartet hätte. Das Ende ist spannend und ich persönlich hätte damit, so, auf keinen Fall gerechnet - was aber nicht heißen soll, dass ich damit nicht trotzdem vollkommen zufrieden bin!

Auch wenn sich die Autorinnen mit ihrem Debüt-Romane "Was sich liebt, das rächt sich nicht" die Latte der Erwartungen an "Racheengel küsst man nicht" verdammt hoch gelegt haben, so enttäuschen sie uns ins keinster Weise, sondern machen uns eher Lust auf mehr! Das Zuschlagen des Romanes tat auch hier schon ein kleines bisschen weh, denn Abschiede sind niemals einfach...besonders, wenn man zwei solche "Raufbolde" wie Gerard und Rachel so sehr ins Herz geschlossen hat!

Insgesamt kann ich euch diesen Roman wirklich nur empfehlen und euch ans Herz legen, auch den ersten Band zu lesen! Zwar benötigt man diesen für das Verständnis von "Racheengel küsst man nicht" nicht, es ist jedoch eine wundervolle "Zugabe" und für die Erwähnung mancher Personen aus Band 2 hilfreich.
Profile Image for primeballerina.
286 reviews62 followers
November 30, 2014
Nach ihrem Debütroman, “Was sich liebt, das rächt sich nicht”, erscheint am 1. Dezember nun der zweite Roman des Autorenduos Rose Snow. In “Racheengel küsst man nicht” treffen wir auf Rachel und Gérard, die dem Leser bereits aus dem ersten Buch bekannt sein dürften.

Rachel betreibt eine Racheagentur und ist gerade dabei, einen Auftrag durchzuführen, als sie merkt, dass das “Opfer” jemand ist, den sie bereits durch ihre Freundin Maya kennt – Gérard. Gérard sieht nicht nur unheimlich gut aus und wirkt magisch anziehend auf das weibliche Geschlecht (egal welchen Alters), sondern verkörpert auch all das, was Rachel hasst und weshalb sie ihre Agentur gegründet hat. Äußerst ungünstig also, dass Rachel nun selbst Opfer eines Rachefeldzugs geworden ist und kurzerhand auf die Hilfe von Gérard angewiesen ist.

Rose Snow hatte auf ihrer Homepage zur Abstimmung aufgerufen, um welche Charaktere es in ihrem nächsten Buch gehen sollte – und die Mehrheit hat eben diese beiden, Gérard und Rachel, gewählt. Auch ich habe für die beiden gestimmt, da sie mir bereits im ersten Buch unglaublich sympathisch waren. Gérard, der Frauenheld und Rachel, die sich stellvertretend für alle betrogenen (Ehe-)Frauen rächt – das ist der Stoff für beste Frauenunterhaltung. Kurzum, ich hatte mich schon sehr auf diese Geschichte gefreut, zumal mir schon die Geschichte von Maya und Holger gut gefallen hatte.

Diese recht hohen Erwartungen wurden dann aber tatsächlich noch übertroffen – die gesamte Handlung ist genau nach meinem Geschmack aufgebaut. Die scharfzüngigen, witzigen Wortgefechte zwischen Gérard und Rachel fliegen nur so hin und her und man spürt förmlich die ständige, knisternde Spannung zwischen den beiden. Eigentlich hassen sie sich ja und genau das macht das Ganze doch erst so interessant – schließlich sagt man nicht umsonst, was sich hasst, das liebt sich. Und obwohl man sich natürlich denken kann, worauf es im Endeffekt hinausläuft, ist der Weg dahin umso unterhaltsamer gestaltet. Einfach genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Hinzu kommen noch etliche Wendungen und Überraschungen, die man niemals erahnen würde und die mich nur positiv überrascht haben. Vielmehr war ich mehrmals so überrascht, dass ich besagte Stellen doppelt lesen musste. Das Vorurteil, dass ChickLit immer unheimlich vorhersehbar seien, trifft hier also so gar nicht zu.

Am Ende war ich dann doch enttäuscht, aber nur weil ich gern noch etliche Seiten mehr von meinen Lieblingscharakteren gehabt hätte – viel zu schnell waren die rund 240 Seiten wieder gelesen und am liebsten hätte ich einfach nochmals von vorne angefangen. Ich hoffe sehr, dass wir noch mehr Geschichten von den beiden zu lesen bekommen.

Die beiden Autorinnen hinter Rose Snow haben es diesmal geschafft, mich komplett zu begeistern. Während ihr erstes Buch wirklich lesenswert und unterhaltsam war, ist ihr zweites Werk nochmals unterhaltsamer, fesselnder und konnte mich so absolut und vollkommen für sich einnehmen. Wenn ich eine Geschichte direkt in einem Rutsch durchlese, da ich mich nicht losreißen kann, dann will das schon was heißen. Wer also gerne gute ChickLit liest, sollte sich “Racheengel küsst man nicht” nicht entgehen lassen!
Profile Image for Corinna Pehla.
183 reviews6 followers
May 11, 2015
Rachels Racheagentur läuft gut und so ist sie mit ihren Mitarbeitern, in Sachen Gerechtigkeit, sehr gefragt. Und doch... in letzter Zeit passieren immer wieder Dinge, die Rachel komisch vorkommen. Als sie schließlich einen ihrer engsten Mitarbeiter bei seinem Verrat ertappt, steht ihre Existenz auf dem Spiel. Immerhin scheint es, als würden die Geheimnisse der Agentur vor aller Augen aufgedeckt werden.
Schadensbegrenzung lautet nun der dringende Auftrag und Rachel macht sich sofort an die Arbeit, die sie zu Kunden in der kompletten Bundesrepublik führt. Als wenn dies alles nicht schon schwer genug wäre, wird sie dabei ausgerechnet von dem Mann begleitet, den sie nun überhaupt nicht leiden kann...



Dies ist das zweite Buch, das ich von dem Autorenduo Rose Snow lesen durfte. Aber erst einmal zur Reihenfolge der Bücher:

1) Was sich liebt, das rächt sich nicht
2) Racheengel küsst man nicht

Mir hat dieser Roman wunderbare Lesemomente gebracht, denn sowohl Rachel, als auch Gérard, der Mann den sie überhaupt nicht leiden kann, waren mir von Beginn an sympathisch.
Sie ist diese taffe Kämpferin, die ihr Ziel erreichen will und einen starten Sinn für Gerechtigkeit hat und ihn umgibt dieses Dunkle, Unberechenbare, aber auch Geheimnisvolle, dass zum Teil auch gedanklich in die falsche Richtung führen kann. Denn hinter Gérard steckt mehr als man zu Beginn vermuten würde.
Kurz, genau die Protagonisten, die ich beim Lesen gerne habe.

Der Schreibstil von Rose Snow ist unterhaltend und zum Teil sehr lustig. Es kommt nicht oft vor, dass ich beim Lesen laut lache, aber hier konnte ich es kaum unterdrücken, dann wieder schmolz ich dahin und zum Schluss war ich gespannt wie es denn nun wirklich ausgehen wird.
Und ich kann frei heraus sagen, dieses Buch hat mich glücklich gemacht.

Da ich ja „Was sich liebt, das rächt sich nicht“ gelesen habe und jetzt auch mit „Racheengel küsst man nicht“ fertig bin, möchte ich anmerken, dass man nicht zwingend beide Bücher gelesen haben muss. Allerdings erleichtert es natürlich Zusammenhänge zu verstehen und zu begreifen, warum manche Dinge so laufen, wie sie es hier tun.

Ich selber hoffe nun wirklich sehr, dass es mit der Reihe weitergeht. Denn eines ist klar, auch mit bekannten Autorinnen wir z.B. Anne Hertz kann es Rose Snow locker aufnehmen und ich bin jetzt schon gespannt, was in ihrem nächsten Buch passieren wird.

Für mich eine klare Empfehlung an Euch, denn zu meckern hatte ich nichts.

Mein Fazit:
Locker-leichte Unterhaltung und ein Buch, dass mich sehr oft zum Lachen brachte. Rose Snow konnte mich mit diesem zweiten Teil noch mehr überzeugen und ich freue mich schon auf (hoffentlich) neuen Lesestoff.
Profile Image for Kora.
88 reviews2 followers
December 18, 2014
Auf einer Mission, die über Sein oder Nichtsein entscheidet ...

Über Rachel bricht die Katastrophe schlechthin herein: Ihre Racheagentur wird mutwillig sabotiert, denn an Zufälle hat sie noch nie geglaubt. Als sich ihr Verdacht bestätigt und sie den Verräter sogar in den Reihen ihrer Mitarbeiter findet, schwant Rachel Böses. Ein Machtspiel mit ungewissem Ausgang entfacht. Wer sitzt am längeren Hebel? Trotz aller Aussichtslosigkeit bricht Rachel zu einer Mission auf, welche die Agentur und damit ihre Existenz und ihren Stolz retten soll. Doch allein kann selbst Rachel nicht gegen diese denunzierenden Windmühlen der Tücke kämpfen. Eine missliche Lage, in der ausgerechnet Womanizer Gérad Rachel eine Hand reicht. Aber wie uneigennützig ist seine Hilfe wirklich?

Rose Snow verfasste mit "Racheengel küsst man nicht" eine spritzige und nicht selten spitzzüngige Fortsetzung zu ihrem wenige Monate zuvor erschienen Debüt.

Die Autorin hat, ganz dem Wunsch ihrer Leser nachkommend, Rachel und Gérad zu den Protagonisten ihres Romans gemacht. Zwei toughe Charaktere, die sich erst gar nicht bemühen, mit ihrer Geringschätzung füreinander hinter den Berg zu halten. In der Summe ergeben die beiden ein Pulverfass, das jederzeit detonieren könnte.
Das Miteinander von Rachel und Gérad ist geprägt von verbalen Spitzen gepaart mit andeutungsvollen Zweideutigkeiten. Aus der Not könnte sich demzufolge tatsächlich eine Tugend entwickeln und die zwei könnten zu einem unschlagbaren Team avancieren, würden sie sich a) gelegentlich auf die Zunge beißen und b) ab und an über den eigenen Schatten springen. Rose Snows Akzente liegen somit auf einem heiklen Hürdenlauf der zwischenmenschlichen Art.

In gewohnt schlichter, aber eingängiger Tonalität und Stilistik sowie mit teils wenig zimperlicher, teils knisternder Attitüde versehen kommt der Roman daher. Besonders gelungen fand ich die spürbare Kontinuität, mit der die Handlung an Schwung gewinnt. Die beiden Protagonisten finden sich demzufolge in einem pikanten Doppel wider Willen wieder, das den Leser unterhält.

Rose Snow leuchtet in ihrer Geschichte das Porträt des stolzen Dickkopfs aus, der sich sowohl mit einer rauen Realität als auch einer durchschimmernden Herzensangelegenheit konfrontiert sieht. Eine Mischung, die das Kleid der Unterhaltungslektüre bestickt mit leichten Applikationen einer Selbstfindungsreise rundum hübsch ausfüllt.

Summa summarum handelt es sich um einen munteren Roman, dessen Charaktere durch ihre eckigen Profile zwar aneinander geraten, sich dabei jedoch ebenso miteinander in ein Gefühlschaos mit knirschendem Profil katapultieren.
Profile Image for Becky.
197 reviews6 followers
January 15, 2015
Bei dem zweiten Buch der Autorinnen Rose Snow konnte ich unglaublich oft herzlich lachen. Die beiden schaffen es, einer Liebesgeschichte den Kitsch zu nehmen, und versehen sie stattdessen mit einer Riesenportion Humor. Die Harmonie zwischen den Protagonisten und den Schauplätzen stimmt einfach, sodass ich mich einfach zurücklehnen und den Verlauf der Geschichte genießen konnte.

Rachel, oder auch liebevoll „Batgirl“ genannt, ist eine der Hauptprotagonistinnen. Sie betreibt eine eigene Racheagentur und erlebt nun am eigenen Leib die Rolle des Opfers. Mir tat sie natürlich schon ein bisschen leid, andererseits… viel besser ist sie ja eigentlich auch nicht, selbst wenn sie ihren Job aus einem anderen Motiv heraus erledigt. Der männliche Hauptprotagonist, dessen Name hier nicht genannt werden wird, ist ein Frauenheld wie aus dem Bilderbuch. Arroganter Macho mit einem hohen Frauenverschleiß. Auf den ersten Blick keiner, den man sympathisch finden würde. Doch er überraschte mich im Laufe der Geschichte sehr häufig. Kleiner Tipp: Wer das erste Buch der Autorinnen gelesen hat, weiß jetzt bestimmt, wen ich meine.

Von meiner Seite aus gibt es zu dem Buch keine Kritik. Der Schreibstil ist locker und flüssig und es wird aus der Ich-Perspektive von Rachel erzählt. Das Buch wurde in einzelne Kapitel unterteilt. Beschriftet waren diese jeweils mit einem Wochentag und einer kleinen Grafik. Es spielt keine große Rolle, ob man das erste Buch “Was sich liebt, das rächt sich nicht” vor oder nach diesem liest. Doch wer wissen will, was „Leseschweinchen“ sind, sollte das erste Buch vielleicht doch ein wenig vorziehen.

Copyright © 2015 by Rebecca H
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