Sie dachte, ihre größte Angst ist es, allein zu sein. Bis sie herausfindet, dass sie es nie war...
Wer ist der "Nachbar"?
Der Nachbar - Sebastian Fitzeks raffinierter Gänsehaut-Thriller für 2025
Die Strafverteidigerin Sarah Wolff leidet an Monophobie, der Angst vor Einsamkeit. Was sie nicht weiß: Nachdem sie mit ihrer Tochter an den Stadtrand Berlins gezogen ist, hat sie einen unsichtbaren Nachbarn, der sie keine Sekunde lang allein lassen wird ...
Das Unheimliche lauert im engsten Umfeld - der neue nervenzerreißende Psychothriller von #1-Bestseller-Autor Sebastian Fitzek sorgt für garantiert unruhige Nächte!
Sebastian Fitzek was born in Berlin in 1971. After going to law school and being promoted to LL.D., he decided against a juridical profession for a creative occupation in the media. After the traineeship at a private radio station he switched to the competition as head of entertainment and became chief editor later on, thereafter becoming an independent executive consultant and format developer for numerous media companies in Europe. He lives in Berlin and is currently working in the programme management of a major capital radio station.
Hat mir an sich gut gefallen. War super unterhaltsam und hatte ein perfektes Tempo für einen Thriller: nicht zu lange Kapitel und nach jedem Kapitel hat man das dringende Bedürfnis direkt weiterzulesen. Das Ende habe ich irgendwie nicht so ganz verstanden - vor allem den Epilog??? Der Plot war ookaay, bisschen sehr weit hergeholt. Aber wie für einen typischen Fitzek-Thriller merkt man als Leser schnell, dass man nicht allen trauen kann. Teilweise habe ich mich sogar gefragt, ob ich überhaupt jemandem trauen kann.
In Summe hatte ich trotzdem viel Spaß dabei und kann "Der Nachbar" als kurzweilige Unterhaltung empfehlen!
Ich liebe Sebastian Fitzek, ich fiebere jedes Jahr auf sein neustes Buch hin.
Grundsätzlich fand ich dieses Buch (wie alle anderen von ihm) wirklich gut! Es gab wenige Dinge, die mich etwas gestört haben.
Zum einen wäre es, dass das Grundgerüst der Geschichte dem von "das Kalendermädchen" sehr ähnlich ist. Nicht im Sinne der Charaktere oder der gesamten Storyline, aber es geht um einen Stalker beziehungsweise jemanden, der sich Zugang zu Häusern verschafft - and we've been there last year. Mehr kann ich leider nicht sagen, ohne die Handlung zu spoilern - deshalb hier der cut.
Es sind einige Handlungsstränge in diesem Buch vereint, was der Geschichte grundsätzlich mehr Dimension verleiht und dafür sorgt, dass man besser in die Story eintauchen - und auch bleiben - kann. Ich habe keinen Moment das Bedürfnis gehabt, das Buch zur Seite zu legen, zu pausieren oder zu warten, bis ich es weiter lese. Die Spannungskurve hat Fitzek einfach drauf - aber was erwartet man auch anderes von jemandem, der seit 19 Jahren Bücher schreibt 😂
Zu den Charakteren; wir alle wissen, dass es IMMER Personen geben wird, die wir mögen und auch diese, die wir nicht mögen. Auch im echten Leben finden wir nicht alle Menschen sympathisch. Ich finde die Hauptprotagonistin Sarah nachvollziehbar geschrieben, aber teilweise doch sehr naiv. Es gibt einige Szenen, in denen ich mir dachte "aber wieso??" - aber natürlich weiss man auch nicht, wie man selber in diesen Situationen handeln würde - so no judgement here. Am Ende hat es Spass gemacht, ihren Weg, ihre Entscheidungen und Gedanken zu verfolgen. Das ist das Wichtigste.
Der Plot war okay. Es ist ab der Hälfte des Buches circa schon klar, wer der Täter ist. Wie wir es kennen, führt Fitzek uns mehrere Male auf die falsche Spur, bis wir letztendlich dann doch im Ziel ankommen und denken "ah ja, natürlich! Jetzt ergibt alles Sinn!". Ich muss sagen, dass ich diesen Moment tatsächlich nicht wirklich hatte, weil es irgendwie so weit hergeholt war, was da am Ende passiert ist. Versteht mich nicht falsch, ich LEBE für Fitzeks Stories und seine Hirngespinste, aber manchmal fällt es mir dann doch schwer, den roten Faden zu verfolgen - auch wenn es mit Sicherheit einen gibt.
Das Ende kam also etwas random, aber hat mir trotzdem ganz okay gefallen! Wenn mir jemand aber das letzte Kapitel erklären könnte - help a girl out! Das war nämlich wirklich so krass verwirrend, dass man sich das Kapitel auch irgendwie hätte sparen können. Like? Fortsetzung folgt? Irgendwie war mir das Ende zu offen. 🥴
Alles in allem hatte ich viel Spaß beim Lesen und bin mir sicher, dass alle Liebhaber*innen seiner Geschichten auch dieses Buch verschlingen - und wahrscheinlich auch lieben - werden.
Es gab definitiv bessere Bücher von ihm, aber auch weitaus schlechtere. Dieses hier wird nur absolut nicht mein Favorit. Die Story an sich war eine gute Idee, das Ende hat das Buch für mich kaputt gemacht.
Ich frage mich wirklich, ab welchem Buch sich Sebastian Fitzek von dem Anspruch verabschiedet hat, dass seine Geschichten Sinn ergeben müssen. Das war wirklich ein Haufen hanebüchener Mist und ich gebe nur 2 Sterne, weil es mich mittelgut unterhalten hat.
~2,5* Normalerweise mag ich die typischen Thriller mit Gewalt, Blut und Grausamkeiten nicht besonders, aber die von Sebastian Fitzek sind immer so herrlich absurd und weit hergeholt, dass selbst jemand wie ich die lesen kann. Das Buch wird mir zwar nicht lange im Gedächtnis bleiben, aber unterhaltsam war es allemal.
Drücke ich nicht nur ein Auge ganz fest zu, sondern auch das zweite und ignoriere die wilde und übertrieben zurecht konstruierte Story, dann war es doch ziemlich unterhaltsam 🤓 Immerhin war ich total gefesselt und wollte stets wissen wie es weitergeht 😱 Egal wie zusammen geschustert die Handlungen und Plottwists von Fitzek sind, schafft er immer eine gewisse Sogwirkung 🤓
Mir fehlen wirklich die Worte oh Gott dieses buch war wirklich bullshit xD Fitzek wird leider von Buch zu buch schlechter aber das hier war wirklich bodenlos. So weit hergeholt, so seltsam, kaum ein riter Faden und was bitte war dieser Epilog??? 2 Sterne weil ich wissen wollte wie es ausgeht, den rest musste ich abziehen weil dieses buch mehr Fantasy als Thriller ist.
Okay… wow. Ich hab das Buch innerhalb von 24 Stunden durchgelesen – und das sagt, glaub ich, schon alles 😅 Sebastian Fitzek hat mit „Der Nachbar“ mal wieder richtig abgeliefert. Die Story war komplett abgedreht, richtig stark konstruiert und einfach von der ersten Seite an spannend. Ich hatte durchgehend dieses Gefühl, in einer psychischen Dauer-Anspannung zu hängen – im absolut positiven Sinne natürlich 🫠
Ich würd euch jetzt gerne mehr zur Story erzählen, aber bei Fitzek kann man nach 20 Seiten eigentlich schon alles spoilern 😂 Also sag ich nur so viel: es lohnt sich, reinzulesen, aber haltet euch fest, es wird… strange. Auf die beste Art.
Was ich bei Fitzek einfach so krass finde: Ich lese viele Thriller, und wirklich gute! Aber nur Fitzek schafft’s, dass mein Körper irgendwann physisch reagiert. Dass ich beim Lesen wirklich Angst verspüre – nicht so dieses „Oh spannend!“, sondern echtes „Ich bin allein zu Hause und höre plötzlich jedes verdammte Geräusch“-Angstgefühl 😭 Und das Schlimme (oder eigentlich Geniale) ist: Ich kann dann trotzdem nicht aufhören zu lesen. Also sitz ich mitten in der Nacht, alleine, lese diesen Psychothriller weiter, und frag mich irgendwann, ob ich mich lieber im Schlafzimmer einschließe und erst wieder rauskomme, wenn’s hell ist. Fitzek schafft’s jedes Mal, dass seine Geschichten mir so unter die Haut gehen, dass ich einfach nicht loskomme. Ein Teufelskreis.
Was mich dieses Mal allerdings ein bisschen enttäuscht hat, war das Ende. Nach all der krassen Spannung kam’s mir irgendwie zu abrupt – so ein „Klatsch, und vorbei“-Moment. 🙈 Aber ganz ehrlich: das ist Geschmackssache. Manche werden’s lieben, mir war’s einfach ein bisschen zu wenig, vor allem nach so einem starken Spannungsbogen.
Alles in allem aber ein richtig guter Psychothriller – düster, fesselnd, typisch Fitzek eben. Ich konnte kaum aufhören zu lesen und hab das Buch quasi inhaliert.
Bei den letzten Büchern von Fitzek habe ich immer mehr das Gefühl, dass es das gleiche Schema ist. Es gibt ganz viele Namen, man soll immer wieder andere Leute verdächtigen und in vielen Kapiteln passieren Dinge, die unerklärbar erscheinen. Das hat es damals auch immer spannend gemacht, aber mittlerweile weiß man, dass am Ende viele Leute irgendwie miteinander verbunden sind, die Dinge eher konstruiert aufgeklärt werden und man hat irgendwann das Gefühl eine Mindmap zu brauchen, um alles korrekt nachvollziehen zu können.
Generell wieder ein Buch, das objektiv spannend geschrieben ist. Dennoch hat mich das Ende nicht großartig überrascht. Nicht weil ich vorher schon alles durchschaut habe, sondern weil es mMn einfach nichts besonders mehr ist.
An 2 Abenden inhaliert, Paranoia beim einschlafen geschoben und mehrmals ein „WAS?“ im Gesicht gehabt.
Wie. Cool. Das war mein erstes Buch von Fitzek und ich wurde direkt super gegruselt und habe Gänsehaut bekommen. Das weirde Augen-Thema lässt mich wohl nicht mehr wirklich aus den Büchern los. :‘D
Ich konnte tatsächlich relativ schnell eine Sache „auflösen“ und war Stolz wie bolle! Richtig gut geschrieben und ich hatte nicht das Gefühl, dass ich auch nur einer einzigen Person vertrauen kann. Ziemlicher Fuchs der Fitzek.
Fazit Mit einem beruhigenden ASMR-Video konnte ich danach super einschlafen und ich werde Nachbarn doch etwas anders sehen. Denn mit dem besonderen Nachbarn wirst du niemals mehr alleine sein. ;)
Top. Mochte ich. Jetzt möchte ich mehr von ihm lesen.
Niemals hätte es dieses Buch in einen Buchladen geschafft, wäre nicht Fitzek der Autor. Und da fängt das Problem schon an. Wenn man in mittlerweile jedem Buch erwähnen muss, dass das echte Leben ja die skurrilsten Geschichten schreibt, sollte man sich vielleicht mal überlegen, ob das, was man da eben in die Tasten gehauen hat noch skurril oder einfach schon gequirlte Scheiße ist.
Bereits beim 8. Kapitel habe ich schon so sehr mit dem Augen gerollt, dass ich dachte, mir würden sie gleich aus dem Kopf fallen. Warum ich dieses Buch trotzdem gelesen habe? Social Media Detox macht’s möglich. (Ich vermisse dich, du schnelles Dopamin!)
Die ersten 50, wenn nicht sogar die ersten 100 Seiten fühlen sich an, als hätte man sie wahllos aneinandergereiht. So als Mittel zum Zweck, denn irgendwie muss der 20. Plottwist am Ende ja erklärbar sein. Und je brutaler, desto besser, denn in Zeiten von True-Crime Podcasts muss man seine Leser*innen ja irgendwie bei der Stange halten und wie geht das besser als mit einem ertränkten, behinderten Baby im Wasserfass?
Nichts, wirklich absolut nichts in diesem Buch ist einfach nur da, alles erfüllt einen Zweck, die Charaktere, die Schauplätze, die Dialoge, es ist alles so furchtbar überkonstruiert, aber so dämlich. Zudem so repetitiv. Wenn ich noch einmal das Wort „Säurenarbe“ lesen muss, bekomme ich einen Schreikrampf.
Das ist keine Schreibkunst mehr, das ist Geld und sich auf seinem Ruhm ausruhen.
Bisher das beste Fitzek-Buch, das ich gelesen hab. Ich würde sagen, es ist deutlich dichter geschrieben, als man es sonst von Fitzek kennt. Schon in den ersten Kapiteln fühlt man sich beim Lesen fast ein bisschen so, als hätte man einen Sprint hingelegt, weil man sofort in die verschiedenen (unglaublich spannenden) Erzählstränge hineingezogen wird. Ich hatte recht früh im Buch beim Lesen eines bestimmten Wortes, das einleitet, worum es beim „Nachbarn“ gehen könnte, sofort Gänsehaut, Panik, Ekel. Und musste das Buch erstmal kurz zur Seite legen. Um es dann fünf Minuten später wieder in die Hand zu nehmen, weil ich wissen musste, wie’s weitergeht.
Rezensionsexemplar Hmmm ich habs grad eben erst beendet, deshalb kann’s sein, dass sich meine Meinung noch ändert aber würde so 3,5-3,75 ✨ geben! An sich super kurzweilig, entertaining, so wie mans eben von Fitzek kennt! Hat auf jeden Fall nicht enttäuscht. Meiner Meinung nach gibt es aber so ein paar Stellen oder Dinge, die nicht so 100% Sinn ergeben haben. Die Auflösung war so absurd, dass sie mich irgendwie nicht geschockt hat, weil WIE genau sollte man darauf kommen hahaha schreibt mir bitte, wenn ihr den Plot habt kommen sehen??? Der Epilog hat mich saui gemacht, aber irgendwie finde ich dieses HÄ WTF Gefühl am Ende auch cool. Solider Thriller, den ich auf jeden Fall empfehlen würde aber nicht mein fav
Ja also, meine Angst vor Stalkern ist dadurch auf jeden Fall nicht besser geworden. Das war mein erster Fitzek und ich weiß jetzt auch, was alle meinen. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal in so kurzer Zeit ein Buch gelesen habe. Es war wirklich extrem fast pace und fesselnd. Aber irgendwie hab ich durch den ganzen Hype gedacht, es wird NOCH spannender und die Plottwists NOCH krasser, checkt ihr?? Also don’t get me wrong, die Auflösung war schon ganz cool und ergibt Sinn, aber irgendwie dachte ich, es wird schockierender und es gibt mehr als nur den einen Major Plottwist am Ende, der alles revealt. Die anderen Infos drum rum hab ich irgendwie weder als schockierend noch als alles verändernd empfunden. Alles in allem aber ein spaßiger, creepy Read, der süchtig macht.
I regularly admit to being a Fitzek fan, pretty much to everyone. But lately, I've realized that I can't give every one of his books an uncompromising five-star rating. First things first: Fitzek is still an artist with an incredibly talented pen in my opinion. I am thrilled by his lively narrative style, his eloquent choice of words, and his creative metaphors. In this book, too, I was repeatedly impressed by Fitzek's writing style. But I felt that something was missing in this book. Perhaps starting with the fact that, as a reader, you don't build up a relationship with the actual “neighbor.” As a result, it's not particularly shocking when his identity is revealed. It's not the kind of shocking and stunning plot twist I'm used to from his books. In general, a lot of this book felt far-fetched. In a good thriller, I need lots of puzzle pieces that make sense once they come together. These can theoretically be found and put together by the reader at a certain point, but they are so well concealed that no one suspects anything. Unfortunately, this was not the case this time. In fact, it took me about the first 200 pages to warm up to the book. In the end, it was still a great book, but if Fitzke's next thriller isn't another hit, I'll have to take away his wallet prize, unfortunately. PS: The wallet prize is an idea I learned about in an interview I did with Andreas Eschbach. If you buy a book because you were so enthusiastic about another book by the same author, then you have awarded them the wallet prize. I thought that was pretty cool, so do with it what ever you want.
Ich habe irgendwie mehr erhofft. Der Klappentext hat sich sehr interessant angehört, aber es war nicht so spannend wie gedacht. Zunächst einmal finde ich den Schreibstil von Fitzek wie immer gut, das Buch liest sich sehr gut. Der Anfang hat mich auch sehr gefesselt, aber es hat leider sehr schnell nachgelassen. Ich fand manche Kommentare, die in Klammern standen, sehr unpassend. Es hat mehr wie ein Kommentar vom Leser über das Gelesene gewirkt, was meiner Meinung nach nicht in das Buch passt. Auch die Satzzeichen fand ich manchmal fragwürdig gewählt, bei normalen Sätzen wurden Ausrufezeichen verwendet oder teilweise 3 Ausrufezeichen, was den ganzen Satz für mich ein wenig ins Lächerliche gezogen hat. Es handelt sich um ein Buch, nicht um eine Whatsapp Nachricht. Das Ende hat mich auch sehr enttäuscht. Es kam zwar unerwartet, aber es war kein "wow" Moment. Vielleicht werden es einige nachvollziehen, wenn sie das Buch auch gelesen haben, ich möchte hier nicht zu viel spoilern. Der Spannungsaufbau hat mir irgendwie gefehlt, bei anderen Fitzek Büchern habe ich richtig mitgefiebert und die ganze Zeit überlegt, wer der Mörder am Ende sein könnte, hier hat das Buch mich zwar unterhalten, aber es hat nicht dieses typische Gefühl in mir ausgelöst, was ich sonst bei anderen Psychothrillern hatte, vor allem bei den älteren Büchern von Fitzek. Sehr schade, ich hatte mich das ganze Jahr über sehr auf das Buch von ihm gefreut.
Ich musste das Buch natürlich wieder am Erscheinungstag kaufen und direkt mit dem Lesen beginnen. Mittlerweile ist das bei uns schon zu einer kleinen Tradition geworden: Ich kaufe das neue Fitzek-Buch und danach lesen meine Freundin und ich es gemeinsam. Meistens (so auch diesmal) sind wir innerhalb eines Wochenendes durch.
Der Einstieg ist wie gewohnt rasant, man ist sofort mitten im Geschehen. Schon auf den ersten Seiten gibt es Wendungen, mit denen man nicht rechnet, und die einem fast den Kopf verdrehen. Das Tempo bleibt durchgehend hoch, und der Schreibstil ist wie immer flüssig und angenehm.
„Sie dachte, ihre grösste Angst ist es, allein zu sein. Bis sie herausfindet, dass sie es nie war. Die Strafverteidigerin Sarah Wolff leidet an Monophobie, der Angst vor Einsamkeit. Was sie nicht weiss: Nachdem sie mit ihrer Tochter an den Stadtrand Berlins gezogen ist, hat sie einen unsichtbaren Nachbarn, der sie keine Sekunde lang allein lassen wird.“
Trotzdem hat mich das Buch schon in der ersten Hälfte ein wenig verloren. Die Twists waren einfach zu zahlreich, die Ereignisse haben sich überschlagen, und vieles wirkte irgendwann zu übertrieben. In meiner Review zu „Das Kalendermädchen“ habe ich geschrieben, dass ich, wenn ich Realismus will, auch die Zeitung lesen kann, und dazu stehe ich nach wie vor, aber hier wurde es selbst mir zu viel. Einige Handlungsstränge wurden meiner Meinung nach nicht richtig aufgelöst, und auch das Ende hat mich nicht überzeugt. Ich hatte den Eindruck, die Geschichte hätte etwas früher enden sollen, und vieles wirkte einfach zu unwahrscheinlich.
Dann war da noch der Teil mit dem Feminismus. Die Protagonistin betont mehrmals, dass sie sich nichts mehr von Männern vorschreiben lassen will. An sich finde ich diese Botschaft gut, aber die Szenen wirkten etwas erzwungen, als hätte man sie eingebaut, um ein Thema abzuhaken. Ich hätte mir gewünscht, dass hier etwas mehr „show, don’t tell“ angewendet worden wäre und dass das Thema, wenn es schon vorkommt, mehr Tiefe bekommt.
Trotz meiner Kritik hat mich das Buch insgesamt gut unterhalten, auch wenn es für mich zu den schwächeren Fitzek-Romanen der letzten Jahre gehört. Einige kleine Highlights wie die typischen „Easter Eggs“ sorgen für ein Schmunzeln bei Fans, konnten den insgesamt eher durchwachsenen Eindruck aber nicht vollständig ausgleichen. Am Ende blieb bei mir zum ersten Mal das Gefühl zurück, dass Fitzek sein Potenzial nicht ausgeschöpft hat.
Wenn ihr andere Rezensionen von mir sehen wollt oder nach anderen buchbezogenen Inhalten sucht, schaut auf meinem Blog vorbei: https://sachareads.com 🙂
So ein bisschen verwirrt bin ich ja doch noch nach dem Ende.. wie? - die frage wie? schwirrt mir einfach nur durch den Kopf!
Ich habe wie bei Fitzek-Büchern typisch, irgendwie jeden einmal verdächtig, hatte direkt zu Beginn WTF- Momente 🤯 und konnte nicht aufhören zu lesen. Die Geschichte über Sarah& Co. hat unglaublich viel Spaß gebracht und ich wollte die ganze Zeit wissen wie es weiter geht, wie verstrickt alles wirklich ist und was das Motiv ist.
Hier und da war es etwas verwirrend, aber eigentlich gut verwirrend und man hat sich da durchgekämpft und immer wieder versucht einen Überblick zu verschaffen. Und doch war das Ende dann irgendwie so Schlag auf Schlag - vorbei .. Ich habe da noch einige Fragen, Herr Fitzek 🕵🏻♀️
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💭 Unser Leben ist so voll von letzten Malen, die wir nicht zur Kenntnis nehmen, weil wir viel zu sehr damit beschäftigt sind, nach Neuem zu streben. Dabei markiert jedes letzte Mal einen Wendepunkt, in dem aus der Gegenwart Vergangenheit wird und aus Vertrauen, Geborgenheit und Liebe nur noch Erinnerungen werden.
💭 Leid war nicht zu vergleichen. Es gab keine Schmerzwaage. Keine Maßeinheit für Trauer und Verzweiflung. Im Leben konnte man nur die unwichtigen Dinge mit einer Zahl versehen, wie Temperatur, Gewicht oder Alter. Nicht aber das, worauf es ankam: Freude, Glück, Liebe. Und Trauer.
Puh, also wo fange ich an. Die ersten 200+ Seiten waren mega aber das Ende und die Erklärung fand ich irgendwie ein bisschen schwach :/ Und den Epilog hätte es bei aller Liebe nicht gebraucht. Trotzdem ein guter Fitzek aber bei weitem nicht sein Bester!
3,5 ⭐️ Ich lieeeeebe die kurzen Kapitel & in Plot in General. Den Haupt-Plottwist/die Auflösung fand ich irgendwie weit hergeholt und somit irgendwie auch kein Schocker-Moment.
Aber großes Plus: es hat mich so eingesogen!! Konnte hier wirklich gut viel am Stück lesen. Love love love!
Mein erster Fitzek seit längerem. Hat mich zwar nicht umgehauen, aber immerhin gut unterhalten. Unterm Strich war mir die Geschichte dann aber doch viel zu konstruiert.
Vielen Dank an Netgalley und argon hörbuch für das kostenlose Rezensionsexemplar.