Es ist Vorweihnachtszeit. Auf der Ostseeinsel Fehmarn kehrt besinnliche Ruhe ein. Doch dann wird ein Mann tot aufgefunden. Er wurde in seiner Ferienwohnung erschlagen. Ins Visier der Ermittlungen gerät eine exzentrische Lebedame, inselbekannt für ihre vielen Männerbekanntschaften. Die alternde Charmeurin ist stets knapp bei Kasse. Sie schafft es aber immer wieder, sich von ihren Eroberungen aushalten zu lassen. Hat ihre Habgier sie zur Mörderin gemacht? Inselkommissarin Frieda Lieken macht sich auf die Suche nach der Flüchtigen und entdeckt schnell, dass weit mehr hinter dem Mordfall steckt, als sie zunächst ahnt …
KÜSTENSTEIN ist ein neuer Fall für die beliebte Inselkommissarin Frieda Lieken, eine junge Frau mit Mut, Biss und losem Mundwerk. Der Fall ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden.
In der Vorweihnachtszeit wird der Leichnam eines Mannes gefunden. Er war als Tourist auf Fehmarn wurde in seiner Unterkunft erschlagen. Inselkommissarin Frieda Lieken macht sich auf die Suche nach dem Täter und stößt dabei auf eine alternde Frau, die kurz zuvor noch einen kräftigen Streit mit dem späteren Opfer hatte. Zusätzlich verdächtig macht sie das plötzliche Verschwinden, denn es fehlt jegliche Spur von ihr. Ist sie auf der Suche nach einem weiteren Opfer? Rennt den Ermittlern die Zeit davon? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt...
Ich habe bereits einige Kriminalromane aus der Feder von Eva Lirot gelesen und war immer wieder begeistert von ihren knackigen und spannenden Geschichten. Daher bin ich mit einer hohen Erwartungshaltung und viel Vorfreude in den mittlerweile 15. Fall der sympathischen Ermittlerin von der Insel Fehmarn gestartet. Eva Lirot erzählt die Geschichte in ihrem sehr lebendigen und äußerst flüssig zu lesenden Schreibstil, der mich schnell an die Ostsee entführte. Der Spannungsbogen wird mit dem Mord und dem gleichzeitigen Verschwinden der Hauptverdächtigen gut aufgebaut und über die temperamentvollen Ermittlungen von Frida Lieken auf einem ständig hohen Niveau gehalten. Die Hauptprotagonistin trägt mit ihrer persönlichen Entwicklung zum Gelingen der Serie bei, wobei der kriminalistische Part steht im Vordergrund steht. Die Story konnte mich bis zum fulminanten Finale in den Bann ziehen, wo dann die gut nachvollziehbare Auflösung das Ganze gelungen abrundet.
Insgesamt ist "Küstenstein" aus meiner Sicht die gelungene Fortsetzung einer tollen Krimireihe, die mit schön gezeichneten Protagonisten, einem wohldosierten Lokalkolorit und dem Erzähltalent der Autorin voll und ganz überzeugen kann. Ich empfehle den Kriminalroman sehr gerne weiter und bewerte ihn dementsprechend mit den vollen fünf von fünf Sternen.
Erst verschwindet eine Frau, dann wird ein Toter aufgefunden. Hängen die Ereignisse zusammen. Was hat der Fall vor langer Zeit damit zu tun?
Frieda findet weder in der Arbeit noch zu Hause Ruhe. Privat plagen Sie Zweifel, obwohl doch alles gut scheint. In der Arbeit sieht sie Zusammenhänge, wo gar keine sein sollten.
Wie immer beißt sie sich in den Fall fest und erstaunlicherweise ist ihr Chef nicht einmal komplett dagegen. Ihre Geduld wird zusätzlich mit dem neuen Kollegen auf die Probe gestellt, der eben noch Erfahrung benötigt. Mit ihren Alleingängen bringt sie nicht nur ihr eigenen Pulsschlag in die Höhe, sondern auch das Lesetempo zieht man an.
Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und die Kombination aus Privat und Arbeit in Einklang
Fazit: Wie immer ein Lesevergnügen, vor allem in den nun nassen und kalten Stunden.
Ich habe das Buch von der Autorin als Rezensionsexemplar erhalten!!!