Grusel, Rassismus, Okkultismus und Tragik werden hier zu einem schönen Abenteuer in der Vergangenheit. Mit zweieinhalb Stunden ist das eine längere Episode, aber ohne Längen, dafür mit viel Musik. Der Blues pulsiert hier im Vorder- und Hintergrund.
Tom erlebt, wie ein Musiker in den 1920er Jahren einen verhängnisvollen Pakt eingeht. Er wird mir dem allgegenwärtigen Rassismus konfrontiert, sieht aber auch Leute, die sich dem damals schon entgegenstellen.
Die Geschichte ist spannend erzählt, der Voodoo schön düster, die Atmosphäre lebendig. Das Finale ist sehr dramatisch. Da natürlich auch der typische Humor nicht fehlen darf, schafft Kai Taschner es erneut mühelos als Erzähler zwischen ruhig, humorvoll, dramatisch und sarkastisch-distanziert hin und her zu changieren. Auch die anderen Sprecher sind wie immer hervorragend, ebenso das Sounddesign.