Haarsträubende Dinge erzählt man sich von den berühmten Höhlenlabyrinthen auf der Schwäbischen Alb, und natürlich ist davon kaum die Hälfte wahr. Doch Justus, Peter und Bob, die drei jungen Detektive aus dem kalifornischen Rocky Beach, beginnen an Spukgeschichten zu glauben, als sie in der Geisterhöhle urplötzlich eine grausige Entdeckung machen.
Diese Folge fängt ebenso plötzlich an wie sie abbricht. Wenn man sie ohne die vorige zu kennen hört wird man erstmal wild ins Wasser geworfen, aber der Kontext (DDF sind auf Urlaub in Deutschland) wird schnell klar.
Insgesamt ist die sprachliche Situation aber schon verwirrend… wer mit wem welche Sprache spricht / versteht ist irgendwie inkonsistent geregelt.
Das Ende hingegen ist sehr abrupt. Da fehlt noch eine Auflösung des Ganzen… und ist mir nicht entgangen, den Protagonisten aber anscheinend schon.
Ich liebe die drei ??? und vor allem diese Folge. Dennoch hatte ich bisher immer nur das Hörspiel gehört, was wirklich das Beste aller Folgen ist. Das Buch hingegen ist an sehr, sehr vielen Stellen komplett anders als das Hörspiel. Sehr spannend. Im Buch erfährt man am Ende, im Gegensatz zum Hörspiel, wer jetzt wie mit im Fall drinnen hängt. An sich ein Buch, das man schnell lesen kann.
Ich hoffe einfach, dass wir bald wieder zurück in Rocky Beach sind; den Reiz dieser Europa-Folgen sehe ich einfach nicht (obwohl ja hier das Setting Deutschland/ Österreich war und ich es cool fand, Orte wiederzuerkennen).
• In Deutschland (u.a. Höhlen/Unterwelt-Setting) stoßen die drei ??? auf einen bizarren Zusammenhang aus Särgen, einem Leichenwagen und auffälligen „Überführungs“-Papieren – und geraten in einen Kunstdiebstahl-Komplex. • Der Fall zieht Kreise bis nach Österreich: In einer Kirche beobachten sie Emil Mylnár bei einer Geldübergabe („letzte Geldübergabe“; Beute aus zwei Statuen). • Justus erkennt, dass hier nicht „Leichen“ transportiert werden, sondern Kunstwerke: Die Täter recherchieren gezielt Standorte/Sicherungen, stehlen die Objekte und fordern anschließend hohe Lösegelder für die Rückgabe. • Der Clou der Methode: Särge + alter Leichenwagen als Tarnung und Transportweg – damit wirkt alles „offiziell“ und wird seltener kontrolliert. • Falllösung: Justus benennt Babette Eberle als Drahtzieherin; Mylnár wird mit Polizei im Rücken gestellt, und Justus erklärt den Beamten, wo die Beweise stecken (u.a. über die Sarg-/Gruft-Spur).
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