Ich hasse den Wald. Ich hasse ihn aus tiefstem Herzen. Er tut so, als wäre er mein Zuhause. Aber das ist er nicht. Er ist mein Gefängnis.
Sie können nicht töten – als Anhänger der weißen Magie erschaffen sie nur. Seit Generationen lebt der friedliche Stamm der Leonen gefangen im Wald, gewaltsam unterdrückt vom Stamm der mörderischen Tauren. Als die 17-jährige Robin auf den jungen Tauren Emilian trifft, ist sie sich sicher, dass er sie töten wird. Doch Robin gelingt es zu fliehen – scheinbar. Erst später wird ihr bewusst: er hat sie laufen lassen. Warum? Als Robin dann ein Reh mit der bloßen Kraft ihrer Gedanken tötet, ist sie zutiefst erschüttert. Was ist mit ihr? Robin trägt ein Geheimnis in sich, und es gibt nur einen, der davon weiß – ihr größter Feind.
Wie es dazu gekommen ist? Wie es immer zu so etwas kommt. Die Starken wittern die Macht und bezwingen die Schwachen. Wir, der Stamm der Leonen, sind Anhänger der weißen Magie. Die Magie der Natur. Wir heilen, wir erschaffen, wir tun Gutes. Die anderen, der Stamm der Tauren, haben sich der schwarzen Magie verschworen. Sie herrschen kaltblütig, sie vernichten, sie töten. Auch uns. Aber das werde ich nicht länger zulassen.
Da die Meinungen zu diesem Buch eher durchwachsen ausfallen, hatte ich nicht allzu hohe Erwartungen an die Geschichte. Ich muss aber sagen, dass ich mich echt gut unterhalten fühlte. Es war ein kurzweiliges Buch, mit interessantem, wenn auch nicht neuem, Plot. Die Idee mit den Tauren und Leonen als Sternenvölker, die im Wald leben und verfeindet sind, finde ich kreativ und habe etwas in dieser Richtung bisher auch noch nicht gelesen. Der Schreibstil ist recht einfach gehalten mit kurzen Sätzen und keinerlei ausschweifenden Beschreibungen. Dadurch lies sich das Buch aber auch echt zügig lesen, auch wenn ein wenig mehr Raffinesse auch nicht geschadet hätte. Unsere Protagonisten mochte ich ganz gerne, allerdings blieben sie mir doch etwas fremd/unnahbar. Das Buch ist relativ kurz und es passiert daher auch nicht allzu viel, es gab auch keine großartigen unerwarteten Wendungen. Dennoch bin ich gespannt wie die Geschichte der beiden Völker weitergeht. Zusammenfassend würde ich sagen: perfekte leichte Fantasy-Unterhaltung für zwischendurch.
Nein, ich habe das Buch nicht gehasst. Konnte ich auch gar nicht, denn ich habe die ganze Zeit beim Lesen nichts empfunden, rein gar nichts. Muss wohl am abgehackten Schreibstil und den dummen, farblosen, nicht greifbaren Charakteren gelegen haben. Fantasy? Nein, nicht wirklich. Gewollt war es sicherlich, Erklärungen gab es keine und alles war ziemlich merkwürdig und mit modernen Elementen gemischt die nicht rein passen wollten. Der Plot hatte so viele Löcher, dass ich überhaupt nicht begreifen kann, wie der noch existieren kann. Allerdings, um dem ganzen Mal etwas die Schärfe zu nehmen, muss ich hinzufügen, dass dieses Buch sicherlich etwas für uhm 14 Jährige ist, die gerade erst in Fantasybücher einsteigen. Für die ist das Buch sicherlich toll, denn sie können es ja mit nichts vergleichen. Hat man davor aber je schon Mal ein anderes, gutes Buch gelesen, wird man es definitiv nicht mögen. Die Geschichte hätte an sich sicherlich Potential gehabt, allerdings wurde das komplett verschenkt. Ich bin froh, dass ich das Buch nur aus der Bibliothek ausgeliehen habe, und ziemlich enttäuscht, da ich mir viel davon erhofft habe und es schon ewig lesen wollte.
Inhalt: Ich hasse den Wald. Ich hasse ihn aus tiefstem Herzen. Er tut so, als wäre er mein Zuhause. Aber das ist er nicht. Er ist mein Gefängnis.
Sie können nicht töten – als Anhänger der weißen Magie erschaffen sie nur. Seit Generationen lebt der friedliche Stamm der Leonen gefangen im Wald, gewaltsam unterdrückt vom Stamm der mörderischen Tauren. Als die 17-jährige Robin auf den jungen Tauren Emilian trifft, ist sie sich sicher, dass er sie töten wird. Doch Robin gelingt es zu fliehen – scheinbar. Erst später wird ihr bewusst: er hat sie laufen lassen. Warum? Als Robin dann ein Reh mit der bloßen Kraft ihrer Gedanken tötet, ist sie zutiefst erschüttert. Was ist mit ihr? Robin trägt ein Geheimnis in sich, und es gibt nur einen, der davon weiß – ihr größter Feind.
Wie es dazu gekommen ist? Wie es immer zu so etwas kommt. Die Starken wittern die Macht und bezwingen die Schwachen. Wir, der Stamm der Leonen, sind Anhänger der weißen Magie. Die Magie der Natur. Wir heilen, wir erschaffen, wir tun Gutes. Die anderen, der Stamm der Tauren, haben sich der schwarzen Magie verschworen. Sie herrschen kaltblütig, sie vernichten, sie töten. Auch uns. Aber das werde ich nicht länger zulassen. (Quelle: Verlag) Meine Meinung: Mit Bannwald bringen die Fischer Verlage eine neue Fantasy Reihe auf den Markt, dessen Debüt mich schon nach den ersten Seiten komplett fesseln konnte. Die 17-jährige Robin gehört dem Stamm der Leonen an, der für das Tierkreiszeichen Löwe steht. Und, wie alle Tierkreiszeichenstämme, besitzen auch die Leonen Kräfte, die sie sich zu Nutzen machen können. So haben alle Leonen mehr oder weniger ausgeprägt die Fähigkeit, die Natur zu erspüren, Tiere zu beruhigen, Pflanzen wachsen zu lassen. Gerne habe ich mir vorgestellt dort zu leben, in diesem kleinen Stamm. Eins mit der Natur zu sein. Doch der Schein trügt. Die Tauren, der Stamm des Tierkreiszeichens Stier, haben die Leonen fest in ihrer Macht, eigentlich schon versklavt. Und noch dazu ist die Macht der Tauren um einiges gefährlicher als die harmlose Naturverbundenheit der Leonen. Denn die Tauren können töten. Dieser Konflikt, der schon im Klappentext kurz angedeutet wird, hat mich fasziniert und mich bewogen dieses Buch zu lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Aspekt dieser Spannung zwischen Tauren und Leonen ist im Buch der Hauptkonflikt und wird primär behandelt. Außerdem hat Julie Heiland noch gekonnt eine Liebesgeschichte a la Romeo und Julia eingefädelt, denn als die Leonen Robin auf den Tauren Emilian trifft, verkompliziert sich die Situation nur und die beiden werden auf eine harte Probe gestellt. Wie es sich für ein Jugendbuch gehört, spielen außerdem noch Aspekte der Freundschaft und der Familie eine Rolle und alle sind sie wunderbar miteinander verwoben und garantieren einen tollen Lesefluss. Soviel zu Inhalt und Idee, die gekonnt gut eingesetzt wurden und mich so auf jeden Fall begeistern konnten und ich mag gar nicht so wirklich glauben, dass Bannwald wirklich der Debütroman der Autorin ist! Kommen wir nun zu den Charakteren. Robin spielt die zentrale Rolle im Buch. An sich war sie mir von Anfang an sympathisch. Sie ist das Girl Next Door und ist einfach glücklich in ihrem Dorf, mit ihrer Familie, mit ihrem besten Freund Laurin. Als sie dann jedoch auf Emilian trifft, nehmen viele Wendungen ihren Lauf, damit kommt sie nicht immer klar. Sie zweifelt, sie ist unzufrieden mit sich selbst, versucht aber immer zu ihrer alten Stärke zurück zu finden und durch ihren Mut und ihren festen Glauben schafft sie es auch und bleibt sich immer treu. Mit Laurin, dem besten Freund seit der Kindheit, und Emilian, dem eigentlich gefährlichen Tauren, kommt dann noch ein interessantes Liebesdreieck zustande, das mich dieses Mal einfach mal nicht gestört hat. Sowohl Emilian und Laurin sind absolut liebenswert und ich mochte sie beide sehr. Obwohl ich natürlich meine Präferenzen habe. Und das gute an der ganzen Sache ist: Robin hat sie auch und so ist es eigentlich ncht wirklich ein Liebesdreieck, obwohl es die gleichen Probleme verursacht. Auch alle anderen Charaktere des Buches sind mit Leben und einer ganz eigenen Persönlichkeit gefüllt. Dennoch hätte auf das Böse für meinen Geschmack ein bisschen durchsichtiger sein können. Das erhoffe ich mir dann aber einfach vom zweiten Teil. Dennoch endet Bannwald mit einem kleinen Cliffhanger. Der stört mich momentan so unglaublich, denn Blutwald erscheint erst im Herbst und für den Abschluss der Trilogie konnte ich bisher noch keine Informationen finden. Dennoch wird Blutwald es schwer haben mit diesem grandiosen Debüt mitzuhalten. Deshalb erhoffe ich mir vom Folgeband eine tolle Weiterführung des Konflikts und einen Einblick in die anderen Tierkreiszeichenstämme, deren Leben wir noch nicht wirklich gesehen haben. Ich bin gespannt! Bewertung: Bannwald ist ein grandioses Debüt einer jungen Autorin, die sichtlich viel Arbeit in ihr Projekt gesteckt hat. Story und Idee sind sehr gut durchdacht und umgesetzt und die Charaktere mit viel Liebe gestaltet. Ich bin schon unglaublich gespannt auf den zweiten Teil und gebe Bannwald in der Zwischenzeit 5 von 5 Füchschen.
Das Cover gefällt mir unglaublich gut und ist ein wahrer Eyecatcher. Zu sehen ist Robin mitten im Wald. Und wie es scheint rennt sie vor irgendetwas davon. Nur vor was?
Warum wollte ich das Buch lesen? Ich muss zugeben das ich erst skeptisch war was dieses Buch angeht. Trotz schönem Cover konnte mich der Klappentext doch nicht zu 100% überzeugen und ich beachtete es erst einmal nicht weiter. Doch dann las ich immer mehr positive Rezensionen, geradzu Lobeshymnen. Mein Interesse war also wieder geweckt und ich stürzte mich in diese Fantasygeschichte.
Geschrieben ist "Bannwald" aus Sicht von Robin, welche zu den Leonen gehört.
Robin ist eine sehr sympathische Protagonistin, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Sie lebt bei den Leonen bei einer Ersatzfamilie und fühlt sich dort sehr wohl. Die Leute im Dorf mögen sie und ihre Familie liebt sie über alles. Robin hat ihren eigenen Kopf und diesen bekommt auch ihr bester Freund Laurin immer wieder zu spüren. Trotzdem führt sie ein Leben wie eine Gefangene, denn die Leonen müssen sich den Regeln der Tauren fügen, ansonsten wird man grausam bestraft was bis zum Tode führen kann. Robin ist eine starke Persönlichkeit, die sich nicht so schnell unterkriegen lässt, was mir sehr gut gefallen hat.
Die Leute mögen mich, hier mag man jeden. Aber wirklch beliebt bin ich hier nicht. Ich gelte als verschlossen, wenig gesprächig, stur. S. 21
Laurin ist der beste Freund von Robin und war mir die ganze Zeit ein Dorn im Auge. Irgendwie kann ich die männlichen besten Freunde einer Protagonistin nie leiden. Auch hier war dies der Fall. Laurin war am Anfang noch ganz nett aber irgendwann ging er mir mit seiner Art wahnsinnig auf die Nerven. Teilweise benahm er sich wie ein kleines trotziges Kind und sowas kann ich auch außerhalb der Buchwelt nicht ausstehen. Somit ist Lauren mit voller Wucht bei mir ins Aus geschossen.
Emilian hingegen mochte ich wirklich sehr. Das liegt wohl auch daran das er der "Böse" ist für die ich ja eh einen kleinen Faible habe. Emilian wirkte authentisch und benahm sich seinem Alter entsprechend. Also alles richtig gemacht.
Ich hatte in unserer Siedlung schon oft das Vergnügen, nackte Männeroberkörper zu sehen. Aber nicht solche. S. 143
Die Welt rund um die Geschichte konnte mich absolut fesseln. Die Siedlung in welcher Robin lebt erscheint wie ein Dorf aus dem Mittelalter. Es gibt keinen Strom und keinerlei Luxus. Die Menschen müssen jagen gehen um sich ernähren zu können und Obst und Gemüse anbauen. Dann gibt es aber wieder den krassen Gegensatz, die Stadt in denen normale Menschen wohnen die von dem was außerhalb der Mauern vor sich geht keine Ahnung haben. Dort gibt es Geschäfte und Bars genau so wie wir sie kennen. Die Tauren sind die Herrscher über alle, auch über die Menschen, was diese jedoch nicht wissen. Es gibt verschiedene Völker mit unterschiedlichen Gaben, auf die im Nachfolgeband hoffentlich noch näher eingegangen wird. Ich möchte gern mehr darüber erfahren.
Blaue Haut, die schimmert, als ob Sonnenstrahlen auf Wasser treffen. Kein gewöhnliches Blau. Im Gesicht ist es heller, an den Armen wird es dunkler. Als würde ihr Körper die Tiefen des Meeres widerspiegeln. S. 99
Die Geschichte macht immer wieder ungeahnte Wendungen und überrascht den Leser jedes mal aufs Neue. Die Spannung steigert sich immer weiter, was dazu führte, dass ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe.
Ich bin begeistert von dem doch sehr einfach gehaltenen Schreibstil der Autorin. Jeder Abschnitt hat eine eigene Überschrift sodass ich schon vorher rätselte was wohl in diesem Kapitel passieren wird.
Mich konnte "Bannwald" total begeistern und ich bin sehr froh das ich dem Buch eine Chance gegeben habe. Eine Welt voller Magie und Komplikationen die mich nicht mehr losgelassen hat. Ich freue mich schon sehr auf Band zwei.
"Bannwald" ist das großartige Debüt von Julie Heiland, was mich komplett begeistern konnte. Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet und fast alle fanden meine Sympathien. Die Welt ist magisch und mitten drin stecken zwei Völker, zwischen denen es vor Spannungen nur so knistert. Ein grandioser erster Band der dem zweiten Band entgegenfiebern lässt.
Das Cover finde ich fantastisch. Es hatte mich sofort in seinen Bann gezogen und es war ganz klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Und das Cover sieht nicht nur gut aus, es passt auch wunderbar zur Story.
Meinung
Endlich endlich gibt es mal wieder wahnsinnig gute deutsche Fantasy! Dieses Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann ziehen können und mich bis zum Schluss auch nicht mehr losgelassen. Was für eine tolle Story! Ich war sofort mittendrin und habe mich direkt zu Robin in den Wald versetzt gefühlt. Durch die Ich - Perspektive war ich ganz nah am Geschehen und ich konnte Robins Gedanken und Gefühle hautnah miterleben. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und mochte sie auch sofort. Sie ist eine starke Hauptprotagonistin, die sich im Verlauf der Story richtig toll entwickelt hat. Aber auch die anderen Charaktere waren mir sehr sympathisch und sind mir schnell ans Herz gewachsen. Vor allem Laurin und der "böse" Emilian hatten es mir angetan. Alle wurden sehr charismatisch dargestellt und auch bei eben diesem einen "Bösen" wusste ich nicht genau, was er für Absichten hatte. Ich fand ihn sehr liebenswert, konnte ihm aber anfangs auch irgendwie nicht trauen. Ich war da ganz einer Meinung mit Robin und konnte ich Zweifel verstehen. Was mir außerdem sehr gut gefallen hat, sind die detaillierten Beschreibungen der Umgebung. Ich konnte mir den Wald, das Dorf, die Stadt und alles andere sehr gut vorstellen und bin an Robins Seite alle Wege abgelaufen. Dazu beigetragen hat auch sicherlich der lockere Schreibstil. Das Buch war leicht zu lesen und so bin ich nur so durch die Geschichte geflogen. Es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung! Dieses Buch bekommt definitiv einen Platz in meinem "Lieblinge" - Regal!
Fazit
"Bannwald" ist ein fantastisches Debüt, was mich unglaublich gefesselt hat. Ich bin sehr gespannt, wie die Story weitergeht!
Wie würde Team Rocket sagen: "Das war wohl mal wieder ein Schuss in den Offen!"
Die Handlung hat sich gezogen und war langweilig, bei mir kam kaum bis gar keine Spannung auf.
Die Protagonisten
Da haben wir einmal Robin unsere Hauptprotagonistin will ne ganz harte sein, heult aber doch wegen allem rum. Kalieber dumme Pute....
Emilian mystheriöser Bad Boy einfach nur langweilig...
Oh nicht zu vergessen der beste Freund von Kindes Tagen an von Robin, Laurin was ein Lappen. Hach ich liebe es ja wenn gesagt wird beste Freunde schon immer! Nur haben sie gefühlt 1000000 Geheimnisse voreinander und erzählen sich nix! Kommt dann die erste Schwierigkeit auf und schon ist die Freundschaft am zerbrechen. Aber wohl gemerkt beste Freunde seit Kindheitstagen......
Und ich hab auch noch Band 2 und 3 hier. Memo an mich selbst Reihen erst vollständig kaufen, wenn Band 1 gelesen und für gut empfunden ist. -.-
Zitate: „Ich beiße mir auf die Unterlippe. So fest, dass ich Blut schmecke. Etwas Warmes rinnt über meine Wange.“ (S.68)
„Das Rot, das den Himmel erfüllt, ist blutig. Ein tiefes Rot. So als würde der Tag sterben und die Nacht wäre sein Mörder.“ (S.96)
Inhalt: Seit Generationen werden die Leonen von den Tauren unterdrückt. Die Herrschaft der Tauren ist gnadenlos. Wenn sie nicht bekommen, was sie fordern, droht der Tod. Die Leonen werden als Freiwild betrachtet.
In dieser Welt der Sternenstämme ist Robin aufgewachsen. Ihr bester Freund Laurin ist ihre Stütze und Vertrauter. Die Grenzen zwischen den Stämmen sind klar abgesteckt. Und doch überlebt Robin die Begegnung mit Emilian, einem Tauren. Unerwartet. Nicht erklärbar. Robins Geheimnis bleibt dem Feind nicht verborgen. Sie schwebt in großer Gefahr. Mit ihr zusammen droht dem ganzen Stamm der Leonen der Untergang. Freiheit oder Versklavung? Der Einsatz ist hoch und am Ende kann der Tod stehen.
Meinung: Die Informationen, die ich im Vorfeld zu „Bannwald“ gehört hatte, haben die Neugier auf eine interessante Geschichte in mir geweckt. Es war also nur eine Frage der Zeit, wann ich mich in diese Geschichte stürzen würde. Zum Glück kam das Buch genau zur richtigen Zeit, so dass ich gleich danach greifen konnte.
Und so wurde ich auch gleich auf den ersten Seiten in die Welt von Robin, der Protagonistin, geworfen. Womit ich allerdings erstmal tatsächlich zu kämpfen hatte, war der Name der Protagonistin selbst. Robin als Name ist in meiner Vorstellung eher maskulin angehaucht. Insofern musste ich auf den folgenden Seiten versuchen, die weibliche Seite an Robin zu entdecken.
Hier nahm Julie Heiland jedoch zahlreiche Handlungen zum Anlass, mich meine ersten Gedanken in diese Richtung vergessen zu lassen. Mehr und mehr nahm ich Robin dann doch als das war, was sie wirklich ist. Eine junge Frau, mit all ihren Gedanken und Gefühlen. Ich mochte Robin mit jeder Seite mehr und fühlte mit ihr.
Und so begleitete ich diese junge Frau, nahm einige Enttäuschungen zusammen mit ihr auf mich, stellte mich gefährlichen Situationen und spürte doch fortwährend das enorme Potential in ihr. Und irgendwann verriet sie mir ihr Geheimnis auch. Gerade hat sie es selbst erst entdeckt. So mächtig, so einzigartig. Sie könnte ihrem Stamm tatsächlich eine Heldin, die Retterin werden. Sobald sie an der Übermacht ihrer Feinde beginnt zu zweifeln, wird sie bereit sein. Und das war aus meiner Sicht eigentlich nur eine Frage der Zeit.
Die Begegnung mit dem jungen Tauren Emilian lässt sie an ihrem bisherigen Weltbild zweifeln, doch an ihren Idealen hält sie fest. Robin wagt das Abenteuer, bleibt dennoch vorsichtig und überlegt. Kann man Emilian wirklich trauen? Was ist sein Antrieb? Welche Ziele verfolgt er? Die Antworten auf ihre Fragen sind vielschichtig, sind nicht mit einem Satz erklärbar. Robin wählt die Gefahr und lässt sich auf diese ein. Spannung ist dadurch garantiert.
Emilian bleibt zu großen Teilen undurchschaubar. Seine Persönlichkeit und Emotionen verbirgt er hinter einer undurchdringbaren Mauer, über die man nur selten schauen kann. Dennoch beschönigt er seine Taten nicht, er steht zu dem, was er nun einmal ist. Dies wirkt auf Robin abschreckend und anziehend zugleich. Denn sein Wesen ist, trotz seiner tödlichen Macht, faszinierend.
Ich muss sagen, der Schreibstil von Julie Heiland hat es auf jeden Fall schon in sich. Die Autorin hetzte mich mit kurzen, Spannung erzeugenden Sätzen förmlich durch die Handlung. Irgendwann entwickelte sich hierdurch bei mir allerdings der Eindruck, dass ich mich förmlich beim Lesen selbst überholt hatte. Mit einigen kleinen Verschnaufpausen wäre dieses Gefühl vermutlich nicht entstanden. Dennoch folgte ich der Geschichte aufmerksam und neugierig durch die Handlung.
Die Handlung konnte ich direkt an der der Seite von Robin erleben, da die Geschichte aus ihrer Ich-Perspektive in Gegenwartsform präsentiert wurde. Nur ab und an wurden kurze Kapitel eingeschoben, die eine andere Sicht in die Handlung einfügten. Eingebaute Dialoge ergänzten die Szenerie.
Die Charaktere gestaltet Julie Heiland vorstellbar, überlässt dem Leser dabei dennoch größtenteils die jeweiligen Vorstellungen zur Abrundung durch eigene Gedanken. Einen Rahmen hat sie hier definitiv abgesteckt und vorgegeben. Wie auch bei der Geschichte selbst entwickelten sich hier bei mir jedoch einige „weiße Flecken“, die ich hoffe, im Folgeband mit Leben füllen zu können. Denn noch fehlen mir einige Informationen.
Insgesamt konnte mich Julie Heiland schon zu großen Teilen mit ihrem Weltentwurf überzeugen und eine gute Basis für eine Fortsetzung legen. Fürs Erste bin ich auf jeden Fall von dieser Idee angetan und freue mich eindeutig auf den Fortsetzungsband „Blutwald“.
Urteil: In „Bannwald“ erlebte ich gnadenlose Unterdrückung gemischt mit arroganten Machtansprüchen, aber auch Gemeinschaftsgefühl und Zielstrebigkeit. Meine Zeit bei den Sternenstämmen war für mich ein schönes Leseerlebnis, das mir auf jeden Fall knappe 4 Bücher wert ist.
Für alle, die unterdrückten Charakteren beistehen, dabei Niederlagen einstecken können und dennoch das Ziel hartnäckig verfolgen.
Meine Meinung: Als ich ihn den Neuerscheinungen des Verlages gestöbert habe, wusste ich, dass ich dieses Buch einfach lesen muss. Daher habe ich mich auch total gefreut, als ich es dann als Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen habe. Danke nochmal!
Als ich die ersten ca. 100 Seiten gelesen habe war ich hin und weg von dem Buch. Ich war sofort von der Geschichte gefesselt und konnte nicht auf hören zu lesen. Ich hatte gehofft, dass das das ganze Buch über so bleibt. Leider schwächte es dann in der Mitte ab. Manche Stelle zogen sich, was meiner Meinung nach bei nur 350 Seiten nicht passieren sollte, auf der anderen Seite ist es aber auch der erste Teil einer Trilogie, es kann also noch viel passieren.
Das Buch ist in verschiedene Kapitel eingeteilt, die immer ein Wort als Überschrift habe.
Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen. Einige hatten damit Probleme, also schaut euch eine Leseprobe an. Für mich war es aber ein relativ normaler Stil für ein Jugendbuch, hatte aber doch was eigenes. Die Geschichte ist die meiste Zeit aus der Sicht von Robin geschrieben, aber auch aus der Sicht von anderen Charakteren, hier möchte ich aber nicht zu viel verraten.
Die Idee des Buches fand ich wirklich klasse. So etwas in diese Richtung habe ich noch nicht gelesen. Besonders gut hat mir die Darstellung von Leonen und Tauren gefallen. Die Leonen sind im Wald gefangen und hassen ihn auf der einen Seite, auf der anderen Seite, fühlen sie sich aber auch mit ihm verbunden. Sie können z.B. den Wald sehr gut hören und spüren.
Robin war für mich ein Charakter den ich von Anfang an mochte. Sie war sehr authentisch und hat in den meisten Situation so gehandelt, wie ich es wahrscheinlich auch gemacht hätte. Außer in Bezug auf Lauren mochte ich sie eher wenig. Emilian war ein Charakter den ich unheimlich interessant fand, man wusste die ganze Zeit nicht, was man von ihm halten soll und ob er wirklich alles so meint, wie er sagt.
Fazit: "Bannwald" war für mich ein wirklich tolles Buch! Die Idee hat mich komplett überzeugt, leider fehlte es mir in der Mitte an Spannung, aber ich bin umso gespannter auf Tei 2, der schon bald erscheint und da noch Luft nach oben ist, vergebe ich:
Ich hatte Lust auf ein Fantasybuch und da hat mich Bannwald direkt aus meinem Regal angelacht. Das Cover finde ich äußerst gelungen und in Kombination mit dem Klappentext hatte ich schon ein klares Bild im Kopf, in was für eine Welt ich eintauchen würde. Aber gerade der von der Autorin kreierte Weltentwurf hat mich anfänglich total verwirrt und im gesamten Verlauf hatte ich ein komisches Gefühl, dass sich das Bild irgendwie falsch anfühlt. Robin gehört einem Stamm an, der in einem Wald lebt, den sie nicht verlassen darf. Die Leonen, so heißt der Stamm, besitzen die Gabe von guter Magie. Trotzdem werden sie von den gefährlichen Tauren tyrannisiert, die noch mächtiger sind und die Leonen zwingen, für sie zu arbeiten. Klingt alles schön fantasymäßig und das ist es ja auch, aber im krassen Kontrast gibt es dann Stellen im Buch, die total entgegengesetzt sind. Es gibt zum Beispiel ein Fest, auf dem die Musik wummert und die Gäste ausgelassen tanzen. Dann gab es einen Moment, in der Cola getrunken wurde. Cola? Das hat für mich überhaupt nicht in die Geschichte gepasst. Ich wusste einfach überhaupt nicht, wie ich die Welt zeitlich einordnen sollte. Darüber hinaus war die Geschichte aber ganz nett für zwischendurch. Robin ist keine Protagonistin, die mir lange im Gedächtnis bleiben wird, aber für ein paar Stunden kann Sie und die Handlung unterhalten. Über einen Großteil des Buches hat mir aber eindeutig die Spannung gefehlt und erst kurz vor Schluss wird das Tempo angezogen. Band zwei ist definitiv kein Muss für mich, aber vielleicht mal, wenn ich ganz viel Zeit habe ... :D
Ich hasse den Wald. Ich hasse ihn aus tiefstem Herzen. Er tut so, als wäre er mein Zuhause. Aber das ist er nicht. Er ist mein Gefängnis.
Cover & Gestaltung: Das Cover finde ich richtig toll. Es passt Perfekt zum Titel und auch zum Buch. Ich mag den Wald eh total gerne und somit auch als Covermotiv. Ein sehr süßes Detail fand ich die Blätter bzw. das Blatt, welches man bei jedem neuen Kapitel findet.
Meinung: Ich war sehr gespannt auf Bannwald, das Cover und der Klappentext haben mich sogleich angesprochen und dementsprechend hatte ich auch recht hohe Erwartungen an das Buch.
Gleich zu Beginn hatte ich Probleme mit dem Schreibstil. Es gibt viele kurze und abgehackte Sätze, so kam ich nicht richtig in die Geschichte rein. Mein Lesefluss stockte immer wieder. Ich bevorzuge da eher die Schachtelsätze. Trotzdem kam ich dann nach einer Weile mit dem Schreibstil zu Recht. Es wird aus der Ich-Perspektive von Robin erzählt. Manchmal aber auch aus der Sicht einer männlichen Person.
Die Charaktere waren mir durchweg nicht so sympathisch bzw. konnte ich ihr handeln nicht immer verstehen auch kam ich ihnen nicht wirklich nah, so waren sie für mich meist nicht greifbar. Robin ist wie erwähnt die Hauptperson. Ich hatte da gleich unbewusst die Assoziation mir Robin Hood. Sie ist oder möchte eher gesagt stark sein, doch ging mir ihre Art nach einer Weile auf die Nerven. Ich konnte ihr handeln nicht immer nachvollziehen, obwohl man als Leser aus ihrer Sicht liest. Sie wirkte auf mich ziemlich störrisch und unbedacht. Besonders störte mich ihr Verhalten Lauren gegenüber. Er ist für mich zwar auch kein großer Sympathieträger, aber sie behandelt ihn echt mies. Er ist der typische Beste Freund, der mehr möchte und sie betrachtet ihn als selbstverständlich. Emilian ist der geheimnisvolle Junge vom verfeindeten Stamm, hier musste ich etwas an Romeo und Julia denken. Er bleibt für mich leider ziemlich blass, was ziemlich schade ist, da ich normal eine Schwäche für solche Charaktere habe. Am interessantesten fand ich Birkara, er ist der Anführer der Tauren und somit der Böse, ein paar Kapitel erzählten aus seiner Sicht. Diese haben mir am besten gefallen, wobei man nicht viel von ihm erfährt.
Die Grundidee finde ich ganz toll, da sie mal was ganz anderes ist. Es gibt 12 Sternenstämme auf der Welt, die unentdeckt von den Menschen leben. Und die Tauren sind sozusagen die Anführer und unterdrücken die Leonen, die anderen Stämme bekommen davon nicht groß etwas mit bzw. ignorieren es. Ich frage mich nun natürlich, wieso herrscht der Stier ( Tauren) über den Löwen ( Leonen) ? Allein schon deswegen möchte ich Band 2 unbedingt lesen, um zu erfahren, was da damals passiert ist und wie es zu dieser Umverteilung der Macht kam. Mir als Löwe sind die Leonen natürlich gleich sympathischer geworfen, als ich dies mit den Stämmen verstanden habe. Da ich diese Idee so großartig finde, hätte ich natürlich gerne mehr darüber gelesen, verstehe aber auch wieso sich die Autorin die Aufklärungen für Band 2 und 3 aufhebt.
Die große Spannung bliebt bei mir aus. Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen verschlungen, denn fesselnd war es schon.Vieles war für mich aber zu offensichtlich bzw. leicht zu erahnen, so blieben auch Spannungsmomente aus. Das Ende bzw. wie die Situation gelöst wurde fand ich etwas enttäuschend.
Trotzdem freue ich mich auf Band 2 Blutwald
Das Rot, das den Himmel erfüllt, ist blutig. Ein tiefes Rot. So als würde der Tag sterben und die Nacht wäre sein Mörder. S.96.
Fazit: Konnte mich nicht ganz in seinen Bann ziehen. Die Grundidee ist großartig, die Charaktere haben mir nicht so zugesagt. An den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen. Empfehlung? An alle die gerne im Fantasy und Jugendbereich lesen 3,5 Weingummis
Style and Language Robin belongs to the clan of the Leonen, who live like the people of the Middle Age. No electrical power at all, no technical equipment like a washing machine or a computer. She and her folks live in the middle of the wood – as prisoners. But not a prison like you are used to, this prison has no visible fences, no visible guards. Only an invisible border keeps the Leonen in their place. If they overstep that line, their dead are unavoidable. The Tauren are known for their barbarity, for their lust to kill – just because they can. They have the power, the technical equipment, money, and they keep the Leonen like slaves.
One day, when Robin crosses by accident that invisible border, she´s cornered by Emilian, a Tauren. He is responsible for a certain part of Robin´s prison. But instead of killing her right away, he lets her run and from now on she lives in permanent fear that her life could be over any minute, ´cause everyone knows that only death can make good, what she´d done wrong.
Julie Heiland shows in her novel Bannwald a cat-and-mouse-game that unfortunately misses the real thrill. Her style is kind of dull. Her sentences are very staccato like. The story reads very choppy, and in combination with some of her characters, it was really a bit strange and then annoying to read it.
Some scenes in this novel play in the world of today like we know her, others in the deepest Middle Age but no matter where, the tone is kind of morbid and strange. But I have to say, that some of the scenes in the forest are really great. The author has a wonderful way of describing how it feels to walk over pure forest soil, to feel the connection with mother nature, to have her magic run through your veins and all the colors, noises and animals – yes those scenes are really the best of this book.
Characters Strength, power, brutality, passion and weakness – that and a lot more present the author in her figures. Nothing bad, not at all, but when it comes to her male characters of Robin´s folk; you can smoke some of them in a pipe! Laurin is one of those figures. He is protective, nice, helpful and a real good friend to Robin. But watch him. Whenever he can he betrays her trust by running to her stepfather and telling him all her secrets, fears and what she wants to hide from him. And that behavior brings her in serious trouble.
Great friend, yes! You don´t need an enemy, when you have such friends around you.
And the rest isn´t any better. One of the men is so eager to become the next leader of the Leonen he does everything to undermine the power of the current one. But when it comes to the real deal, and he has to face the Tauren and to fight for the freedom of the Leonen, he is nowhere to be seen. Oh yeah, you can really say, the men of Robins folk are real wimps – and genius in being so.
Result A weird and very awkward novel, that hasn´t really convinced me. But I will read the second book in this trilogy with the hope that that one will be much better.
Sie können nicht töten – als Anhänger der weißen Magie erschaffen sie nur. Seit Generationen lebt der friedliche Stamm der Leonen gefangen im Wald, gewaltsam unterdrückt vom Stamm der mörderischen Tauren. Als die 17-jährige Robin auf den jungen Tauren Emilian trifft, ist sie sich sicher, dass er sie töten wird. Doch Robin gelingt es zu fliehen – scheinbar. Erst später wird ihr bewusst: er hat sie laufen lassen. Warum? Als Robin dann ein Reh mit der bloßen Kraft ihrer Gedanken tötet, ist sie zutiefst erschüttert. Was ist mit ihr? Robin trägt ein Geheimnis in sich, und es gibt nur einen, der davon weiß – ihr größter Feind.
Meine Meinung
Und wieder mal stellt sich heraus: gehypte Bücher - Finger weg für mich! Jaja, nach einigen guten Büchern jetzt wieder das, was mich auf den harten Boden der Tatsachen zurückholt. Auf "Bannwald" aufmerksam geworden bin ich mal wieder durch das Cover (was ganz was neues), das einfach herrlich mystisch anzusehen ist und Lust drauf macht, die Story zu erkunden, die hinter den Buchdeckeln liegt. Ganz begeistert hab ich mich also an das Buch gemacht. Und dann kam der Dämpfer. Ich hasse es, wenn Klappentexte schon zu viel verraten, was hier leider der Fall ist. Es ist wirklich so, dass ich von Seite eins an schon eine Ahnung hatte, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln könnte - und ich hab mit meiner Vermutung richtig gelegen. Ich liebe gut ausgearbeitete Fantasywelten - hier nicht der Fall. Das Konzept der Leonen und Tauren war etwas neues und hat mich überraschen können, aber die Umsetzung war alles andere als prickelnd. Aber beginnen wir mal am Anfang.
Unsere liebe Protagonistin names Robin ist unser lieber Stereotyp Nr. 1. Zwar ist das Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben, aber so sehr ich mich auch bemüht habe - ich wurde einfach nicht warm mit ihr. Sie war schlichtweg nicht greifbar. Immer wenn ich dachte, ich hätte sie erreicht, entglitt sie mir doch wieder. Was vor allem daran liegt, dass mir ihr Charakter nicht sehr zugesagt hat. Versteht mich nicht falsch, ich mag es total, wenn weibliche Hauptpersonen im Laufe der Geschichte an Mut und Stärke gewinnen und an ihren Aufgaben wachsen. Nur hier hatte ich das Gefühl, gerade dann, wenn ich mir sicher war, sie hat endlich mal eine konsequente Entscheidung getroffen und den Mut offenbart, den man unter der Oberfläche durchschimmern sieht, macht sie wieder einen Rückzieher und tut, was die anderen tun: den Blick nach vorne halten und abschalten, was rundherum passiert. Das hört sich jetzt nicht so schlimm an - hätte sie nicht fünf Seiten vorher verkündet, dass sie sich niemals mehr von den Tauren unterdrücken lassen wird. Das war nicht nur störend, sondern nervig. Und damit ging auch ein großer Teil des Lesespaßes für mich verloren. Zwar macht sie im Laufe des Buches eine Entwicklung durch, aber wie bereits oben erwähnt war diese 1. sehr vorhersehbar, 2. unrealistisch, da Robin wirklich ständig ihre Meinung geändert hat und 3. konnte ich nicht wirklich erkennen, was der Grund für die plötzliche Meinungsänderung ist. Was sie für eine Botschaft aussenden soll, weiß ich auch nicht. Mach anderen Vorwürfe und lass sie für dich sterben? Du bist zu gut, um selbst für dein Leben zu kämpfen, lass es andere tun? Sie tut nichts - nichts. Der Showdown ist nicht mal ihr Verdienst. Eher dagegen ist ihr Verdienst, dass alles angefangen hat, den Bach runterzugehen, denn wenn unsere liebste Robin mal wieder eine ihrer Launen hat, dann tut sie einfach das, was ihr gerade in den Sinn kommt - ohne Rücksicht auf Verluste oder eine ihrer (anscheinend nicht, bzw. zu geringer Anzahl vorhandenen) Gehirnzellen anzustrengen. Denn soweit ich das mitbekommen hab, tut sie im ganzen Buch lang nichts anderes, als sich selbst dafür zu bemitleiden, dass sie Angst vor sich selbst und den Tauren hat und dass sie offensichtlich nicht diejenige ist, für die alle sie gehalten haben, aber warte...egal, Emilian sieht ja so unglaublich gut aus... Also wenn sie sich nicht gerade total zickig oder wankelmütig verhält, dann wirkt sie liebeskrank. Und zwar nicht auf eine süße Art und Weise. Mir war teilweise wirklich zum Kotzen, so zuckerig war diese Liebesgeschichte. Robin war keine starke Heldin, sondern eine hormongesteuerte, unter akuten Stimmungsschwankungen leidende Aussätzige, die lieber auf die Regeln ihrer Feinde hätte hören sollen, dann wäre es nämlich nie so weit gekommen...
Offenbar unterliege ich einem weitreichenden Irrtum - einer Erkrankung sogar. Denn ich gehöre zu den wenigen, die nichts (mehr) für Bad Boys übrig haben - oh Gott! Ich kann nur den Kopf schütteln, wenn ich Emilian, den männlichen Gegenpart von Robin, Revue passieren lasse. Er ist buchstäblich das Klischee des Klischees. Geht's eigentlich noch langweiliger? Furchtbar. Während ich schon mit Robin nicht warm wurde, hat Emilian hier nochmal eine ganze Schippe draufgelegt. Sein Charakterzug lässt sich in einem Wort beschreiben: heiß. Richtig gelesen: heiß. Denn wer braucht schon Charakter, wenn er super aussieht? Emilian - aka Mr. Ich-bin-eigentlich-total-gutherzig-muss-mich-aber-den-grausamen-Sitten-meiner-Leute-anpassen - sicher nicht. Seine Handlungen haben null Sinn ergeben und wo andere sagen, dass ihn das geheimnisvoll macht, war ich irgendwann der festen Meinung: Der Typ hat ganz klar einen Dachschaden. Er wirkt bedrohlich, dann lässt er unsere Superwoman laufen, das nächste Mal scheint er sie zu hassen, nur um sie dann zu küssen (übrigens für ein Fantasybuch auch übertrieben schnell). Er war nicht geheimnisvoll, er war einfach nur durchgeknallt. Witzigerweise ist er (natürlich) der Feind. Und eigentlich sollte er Robin töten, hat es aber nicht übers Herz gebracht und die Begründung dafür hat mich dann zu Lachen gebracht: äh hallo? Das war ja sowas von gar nicht vorhersehbar - doch eigentlich schon, weil es eben mal wieder eines jener Jugendbücher ist. Aber Sinn ergeben hat es trotzdem nicht. Als wäre das alles noch nich genug, ist Emilian auch noch ein Mörder. Jep, und sowas finden Mädchen heutzutage so heiß, dass sich ihre Gehirnzellen von null auf hundert mit einem Mal verabschieden? Was waren also meine Probleme bei ihm? Ich mochte es nicht, dass er mal wieder der heiße Bad Boy war. Ich mochte es nicht, dass sein Charakter so vorhersehbar war. Ich mochte nicht, dass er (natürlich) irgendwann auf die "gute" Seite wechselt. Aber dass er als der superattraktive, wahnsinnig heiße MÖRDER hingestellt wurde, das hat mir dann doch zu denken gegeben. Wenn es jetzt schon Mörder sind, die in Jugendbüchern bei Lesern Schwärmereien auslösen sollen, wo soll das denn enden?? Ach ja, die Liebesgeschichte zwischen ihm und Robin war - um es mit einem Wort zu beschreiben - heiße Luft. Ja. Auf knapp dreihundert Seiten und innerhalb von ein paar Tagen schafft Robin mit ihrem unverwechselbaren Charme es, Emilian dazu zu bringen alles für sie hinzuschmeißen und seinen sogenannten Status in Frage zu stellen. Bravo - wirklich. Na ja, zumindest hat Super-Woman damit etwas geschafft. Leider lässt sich mit der Verführung eines Mannes nicht die Welt retten, was zum Glück auch die Autorin einsah und mal abgesehen von dem superkitschigen Ende eine Tatsache hinstellte, die ich von Anfang an geahnt und jetzt bestätigt bekommen habe. Und ehrlich - ich konnte nur noch genervt die Augen verdrehen. Ich seh's jetzt schon: der nächste Band in einem Wort? Drama, Baby, Drama.
Der Grund, wieso ich überhaupt zwei Sterne gegeben hab liegt bei dem einzigen Charakter, der noch irgendeinen bleibenden (positiven!!) Eindruck bei mir hinterlassen hat: Laurin, Robins bester Freund und der, auf den sie von Anfang an hätte hören sollen. Er ist mal wieder (mal wieder!!) der typische beste Freund, der (natürlich) hoffnungslos in Robin verknallt ist, was diese allerdings nicht weiß und...blah, blah. Das Konzept ist bekannt. Das war auch nicht der Grund, wieso ich ihn so gern hatte. Nein, es war derjenige, dass er der einzige war, der Robin mit ihrer krankhaften Schwärmerei für Emilian konfrontiert hat - an der Stelle musste ich herzlich lachen, denn wenigstens einer scheint kapiert zu haben, dass Emilian nichts anderes ist als ein herzloser Killer. Aber die gute Robin hat diesen Rat natürlich gleich abgewiegelt... Tja, Schätzchen, manchmal wollen Freunde wirklich nur das beste...
Ich kam einfach nicht mit Heilands Schreibstil zurecht - ich weiß auch nicht. Andere sagen, sie schreibt temporeich und emotional. Wo? Habe ich eine andere Ausgabe des Buches?? Denn für mich war der Schreibstil zu abgehakt, um angenehm zu lesen zu sein. Ich hab mich eher durchgequält und das obwohl das Buch nur knapp 300 Seiten besitzt, das muss eine Art Rekord für mich sein... Emotional wurde - wenn überhaupt - bloß ich, als ich das Buch endlich zuklappen durfte. ENDLICH!! Und das ist ein schlechtes Zeichen. In letzter Zeit scheint auf mir ein Fluch zu liegen, dass ich mir in der Regel nur noch schlechte Bücher kaufe, aber das traurige ist, dass es gar nicht sooo wahnsinnig schlecht gewesen wäre, hätte die Autorin sich mal die Mühe gemacht, eigene Charaktere zu erschaffen, die nicht aus hundertausenden Büchern hätten kopiert werden können. Aber wie heißt es so schön? Zeit ist Geld und ersteres ist natürlich wahnsinnig wichtig.
Fazit
Wieder mal ein Reihenaufakt, mit dem ich nicht warm wurde und bei dem ich einen Bogen um den zweiten Teil machen werde. Die Story hätte Potenzial gehabt, nur leider ging das irgendwo zwischen zwei Buchdeckeln, den 0815-Charakteren und dem anstrengenden Schreibstil verloren. Die Liebesgeschichte wurde meiner Meinung nach viel zu groß ausgelegt oder man hätte sie auch gleich ganz rausschneiden können, denn mir fehlte hier einfach der Widererkennungswert. Das Buch liest sich wie jedes andere x-beliebige Fantasybuch, mit denen der Markt überschwemmt wird und ich kann weder die enthusiastischen Rezensionen, noch die guten Bewertungen wirklich nachvollziehen, aber na ja...wenn jeder das gleiche gut finden würde, wäre es ja irgendwann auch langweilig, oder?
2/5 Sternchen
Zitat
Ich hasse den Wald. Ich hasse ihn aus tiefstem Herzen. Er tut so, als wäre er mein Zuhause. Aber das ist er nicht. Er ist mein Gefängnis
und hier mein neuestes Lieblingsbuch. Da kann man meiner Meinung nach nie genug von haben! (: Reihen sind ja immer so eine Sache bei mir, da ich in sich geschlossene Bücher eigentlich sehr viel lieber lese. Dieses hier hat mich jedoch von seiner erste Seite an verzaubert. Die Idee des Buches ist originiell und wundervoll umgesetzt. Zumindest ist mir bisher noch kein Buch untergekommen, das die Sternzeichen auf diese Weise umsetzt. Vielleicht bin ich auch ein wenig parteiisch, da ich von Sternzeichen Löwe bin (; Übrigens habe ich eine ganze Weile herausbekommen was der Fuchs mit den Leonen zu tun hatte. Aber nach dem ich dann durchgeblickt habe, kann ich nur sagen: Well played Tauren, well played. Das Buch hat leider noch keine Aufklärung darüber geliefert wie genau es den Tauren gelungen ist die Leonen zu unterdrücken, aber man hat immer weider kleinere Informationsbrocken zugeworfen bekommen, die nur mehr dazu beigetragen haben meine Neugierde anzufachen. Den zweiten Teil kann ich kaum noch abwarten und bin dementsprechend überaus froh, das er schon diesen Oktober erscheinen wird. Während des ganzen Buches ist mir nicht einmal langweilig geworden und ich habe es in einer Nacht komplett durchgelesen.
Ich kann es jedem, der noch überlegt, sehr ans Herz legen!
An sich ein gutes Buch, aber mir ist irgendwie viel zu wenig passiert. Das einzig Neue und Interessante war das Konstrukt mit den Sternzeichen. Allerdings gab es hierzu auch noch äußerst wenig Informationen. Der Rest war dann doch ziemlich 0815, wenn auch ganz gut umgesetzt.
Habe die Trilogie inzwischen aussortiert. Jemand anderes hat sich wahrscheinlich über die nagel neuen Bücher gefreut :-)
Auf Empfehlung einer Freundin, hab ich das Buch gelesen. Es liest sich schnell und gehört eher zu den "leichteren" Fantasy-Bücher. Dennoch sehr interessant geschrieben. Besonders gefällt mir die Idee mit den Sternzeichen. Freue mich schon auf die Fortsetzung. Es ist spannend zu lesen wie sich Robin (weiblicher Hauptchara) in der Fortsetzung weiter entwickelt....
Also die Story hat mir wirklich gut gefallen allerdings hatte ich manchmal den Eindruck, dass der Erzählstil etwas wirr wurde aber ansonsten wirklich gut :)
Bannwald stand auf meiner Wunschliste seit es vor drei Jahren erschienen ist. Ich habe es endlich als sehr gut erhaltenes Mängelexemplar im Buchladen gefunden und natürlich sofort mitgenommen. Und was soll ich sagen? Ich bin wirklich froh, es nicht zum Originalpreis gekauft zu haben, denn dass wäre mir diese Geschichte nicht wert gewesen.
Die ganze Welt in der Bannwald gespielt hat, war für mich absolut nicht greifbar. Die Idee mit den Sternzeichen war durchaus gut, aber ich konnte die Aussage, dass das Buch in der heutigen Zeit spielt, nie mit der Lebensweise der Charaktere vereinbaren. Warum genau leben die nochmal mitten im Wald in Hütten? Ich habe keine Ahnung.
Dazu kommen die Charaktere, zu denen ich keine einzige Bindung aufgebaut habe. Viele waren für mich einfach nur Namen auf einem Blatt Papier, die mir egaler nicht sein konnten. Daher hat mich der Tod des Clananführers der Leonen auch kein bisschen mitgenommen. Auch Protagonistin Robin war mir gleichgültig. Da ich nichts bei ihren Handlungen oder Gedanken empfunden habe, war mir vollkommen egal, was sie tut und warum sie es tut. Ihre ständig gleichen Gespräche mit ihrem "besten Freund" Laurin (diese Freundschaft habe ich auch nicht verstanden, Robin schien von Anfang an nur von ihm genervt zu sein und Laurin rennt die ganze lange Zeit nur wie ein treudoofer Dackel hinter ihr her) haben mich tierisch gelangweilt und genervt. Es waren immer die gleichen Dialoge.
Viele Dinge, die geschehen sind, haben mich auch vollkommen verwirrt zurückgelassen. Die Leonen werden unterdrückt von den Tauren, die es sich einen Spaß daraus machen, Abgaben zu fordern, die ihnen dann doch nicht reichen, Leute zu foltern und schließlich nach Lust und Laune zu töten, einfach weil sie es können, und trotzdem himmelt diese Minna (ich glaube sie war Robin Schwester, aber als Charakter vollkommen bedeutungslos) die gut aussehenden Tauren an. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass die Leonen und Tauren wie gesagt im Wald in Siedlungen leben und dann in die nahegelegene Stadt (die natürlich auch von den Tauren kontrolliert wird, die in einer verdammten Siedlung in Hütten leben!) gehen, um sich in eine Bar zu setzen und eine Cola zu trinken. Es kam mir so vor, als wollte die Autorin ein mittelalterliches Setting mit modernen Aspekten kombinieren, was für mich total in die Hose gegangen ist. Es ist nie erklärt worden, warum die Leonen und Tauren in Siedlungen wohnen, wo sie doch so viel besser sind als Menschen und über magische Kräfte verfügen ...
Und dann war da noch Emilian. Ein sexy Bad Boy im Achselshirt, der schon mehr Menschen getötet hat, als er zählen kann, ist der Love Interest von unserer lieben Protagonistin Robin. Normalerweise habe ich ja eine Schwäche für solche Jungs und mich stören auch die ganzen Klischees nicht, mit denen sie beladen werden. Aber Emilian war so blass, so nichts aussagend, mal da und dann wieder weg. Manchmal habe ich mich gefragt, was er überhaupt dort zu suchend hatte. Ich habe auch absolut keine Ahnung, wann Robin und er sich ineinander verliebt haben. Und ich habe keine Ahnung, was sie an ihm findet und was er an ihr so toll fand. Die ganze Liebesgeschichte war nicht greifbar für mich, war mir schlichtweg total egal.
Ich mache für den Großteil meiner Probleme, die ich mit diesem Buch hatte, den Schreibstil verantwortlich. Die Autorin hat das Buch in Hauptsätzen und Nebensätzen mit einer Verteilung von 90 zu 10 geschrieben. Die ständige Aneinanderreihung von kurzen Hauptsätzen haben das Buch so abgehakt wirken lassen, hat die Charaktere so flach erscheinen lassen, hat die ganze Geschichte einfach nur langweilig gemacht. Es muss kein ausladender Schreibstil sein, wo alles und jeder bis ins das letzte kleinste Detail ausführlich beschrieben wird. Aber durch Satzverbindungen entsteht bei mir Lesefluss. In diesem Buch hatte ich keinen. Bei diesem Buch bin ich eher dazu übergegangen, mich bei jedem gesetzten Punkt aufzuregen, bei jedem Satz - ausgestattet mit Subjekt, Prädikat und Objektiv auf Grundschulniveau - frustriert aufzustöhnen. Ich wollte das Buch nicht abbrechen und habe stattdessen so um die Hälfte des Buches einfach nur noch quer gelesen.
Ich bin so frustriert, weil ich viele Stimmen gehört habe, die das Buch grandios fanden. Aber von dem ach so dynamischen Schreibstil, der von allen so gelobt wurde, der die Geschichte rasant und spannend macht, habe ich nichts gefunden. Wenn ich zufällig noch den zweiten und dritten Teil als Mängelexemplar irgendwo finde, werde ich mir dann zweimal überlegen müssen, ob ich die Bücher mitnehme.
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Von dieser Trilogie habe ich vor einigen Jahren schon viel gutes gehört, aber irgendwie bin ich doch nie so richtig zum lesen gekommen. Nun habe ich den ersten Band aus meinem Regal gezogen und mich in die Geschichte fallen lassen. Dabei habe ich recht schnell festgestellt, dass mich die Autorin vollkommen für sich einnehmen kann. :)
Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise von Robin unserer Hauptprotagonistin und dem ultimativem Bösen in dieser Geschichte, ihrem Feind sozusagen. Doch es gibt noch weitere wichtige Charaktere in der Geschichte, wobei mir am meisten gefehlt hat die Sichtweise von Emilian zu kennen. Es wäre manches Mal sehr schön gewesen um auch ihn besser einschätzen zu können.
Robin ist eine starke, aufrichtige und nachdenkliche Persönlichkeit. Sie lässt ihr Herz nur selten sprechen, ist ein Kopfmensch und macht das meiste mit sich selber aus. Sie ist ein sehr offenherziger und hinterfragender Mensch, sodass man als Leser einen wirklich klasse Einblick in die Stämme, die Lebensweise und die Geheimnisse erhält.
Emilian fand ich von Beginn an spannend und hätte gerne noch mehr von ihm kennengelernt. Es war mehr als interessant, wie er sich entwickelt und was er doch alles in sich vereint. Er ist der geborene Rebell und ich freue mich schon auf viel mehr von ihm.
Die Grundidee und Umsetzung hat mir unheimlich gut gefallen. Auch wenn man teilweise eine Richtung erwartet hatte, konnte die Autorin mich persönlich oft begeistern und mir neue Wege zeigen. Die Charaktere waren teilweise greifbar und haben ein Bild erhalten, sodass man nicht nur mit Statistikern zutun hatte.
Die eingebaute Liebesgeschichte ist sehr langsam entstanden und hat mir persönlich gut gefallen, wohl gerade auch weil sie nicht ganz aufgeblüht ist. Sie hat ihren Höhepunkt definitiv noch nicht erreicht.
Insgesamt bin ich einfach nur neugierig was sich die Autorin noch hat einfallen lassen und auf was wir uns noch freuen dürfen.
Mein Gesamtfazit:
Mit „Bannwald“ hat Julie Heiland einen starken, greifenden und spannenden Auftaktband ihrer Reihe geschaffen. Er konnte mich sowohl von der Umgebung, der Welt als auch den Charakteren vollkommen überzeugen. Ich bin neugierig darauf wie es weitergehen wird.
Puh, also dieses Buch lag schon seit Ewigkeiten auf meinem SuB, und ich dachte mir, ich lese es jetzt endlich mal. Hätte ich mal lieber gelassen.
Der Inhalt klingt richtig gut und an sich ist die Grundidee zwar bei weitem nichts Neues, aber trotzdem nicht schlecht. Ich denke, hätte ich das Buch damals gelesen, hätte es mir auch gefallen. Jetzt habe ich mittlerweile aber schon so viel in diese Richtung gelesen, dass mich vieles, was mir als Teenagerin gefallen hätte, mich heute unberührt lässt oder sogar meistens nicht gefällt.
Robin als Protagonistin ist für mich der Prototyp des pick me girls. Würde man danach im Urban Dictionary schauen, käme sie als Beispiel. Es war wirklich furchtbar, wie sie andere Frauen im Buch sehr negativ sieht, sich so sehr wie möglich von ihnen distanziert und in gefühlt jedem 2. Satz betont, dass sie ja anders ist, als ✨Special snowflake ✨.
Ihr bester Freund ist natürlich unsterblich in sie verliebt, aber für sie ist er ja kein „richtiger“ Mann, denn er ist ja schwach und wird deswegen von allen ausgelacht 🙄.
Der Love Interest ist natürlich super mysteriös und ihr Erzfeind, was an sich nicht schlimm ist, aber die beiden hatten einfach null Chemie und kannten sich ja quasi gar nicht.
Das große Geheimnis ist natürlich ziemlich offensichtlich und kommt auch sehr schnell raus. Vom Spannungsverlauf her war das Buch in Ordnung, aber Robin ist mir so auf die Nerven gegangen, dass ich einfach nicht mehr weiterlesen konnte.
Eines meiner All-time-favourites. Ich liebe Julie Heilands Schreibstil und ihre Idee zu dieser Geschichte. Vor allem trifft sie genau das richtige Mischverhältniss zwischen Liebe, Abenteuer und Fantasy. Absolut phänomenal. Richtig schön durchdacht und das Ende gut auf den Punkt gebracht. Auch, dass die Protagonistin Robin einige Dinge tut, die unerwartet kommen oder mit denen man nicht gerechnet hat, macht sie so symphatisch. Und in Emilian habe ich mich während des Lesens verliebt. Wirklich ein super Buch.
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Habe das Buch nur bis zur Hälfte gelesen und dann frustriert abgebrochen. Die Story und die Charaktere sind platt, unauthentisch und total irrational in ihren Handlungen und Entscheidungen. Das ganze wirkte strukturlos und unausgereift.
Kurzbeschreibung Die 17 jährige Robin gehört zu dem Stamm der Leonen. Ihr Zuhause ist ein Gefängnis, denn sie dürfen den Wald in dem sie leben nicht verlassen. Sie werden von dem Stamm der Tauren unterdrückt. Jeder Regelverstoß wird bestraft, sehr oft mit dem Tod. Die Leonen sind kein kriegerisches Volk, sie können nicht töten. Sie leben mit der Natur in Einklang und nutzen ihre Magie um zu heilen und zu erschaffen. Während die Tauren sich der schwarzen Magie verschworen haben. Sie sind gewalttätig und herrschen kaltblütig, sie töten und vernichten.
Als Robin auf den Tauren Emilian trifft ist sie sicher, dass sie diese Begegnung nicht überleben wird. Doch sie entkommt überraschend und erst später klar wird ihr klar, dass er sie hat laufen lassen. Doch aus welchem Grund?
Cover Das Cover zieht einen an, es zeigt eine junge Frau die in einem Wald läuft, der auf den ersten Blick dunkel und düster wirkt. Die große weiße Schrift des Titels verstärkt das Gefühl, doch das helle Licht das durch die Bäume fällt mildert den Eindruck, ein Hoffnungsschimmer auf Rettung. Es ist super und absolut passend zur Geschichte.
Schreibstil Die Autorin Julie Heiland hat einen tollen Schreibstil. Sehr schnell war ich mitten drin in der Handlung. Ich flog nur so durch die Seiten, so spannend, berührend und fesselnd erzählt sie die Geschichte. Man fiebert, hofft und bangt mit den Charakteren mit. Das Buch ist in verschiedene Erzählstränge unterteilt, was meiner Meinung nach, die Spannung noch enorm steigert. Auch die bildhaften, lebendigen und detaillierten Beschreibungen, des Waldes und der Natur verstärken das Gefühl noch mitten im Geschehen zu sein.
Charaktere Robin habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sie ist sehr ruhig und bleibt gerne für sich, reagiert eigensinnig und schroff wenn es ihr zu viel wird. Aber sie besitzt ein großes Herz, ist sehr mutig, hilfsbereit und absolut loyal.
Emilian ist sehr schwer zu durchschauen, bleibt distanziert und geheimnisvoll. Er wirkt nicht sehr vertrauenswürdig, er verbirgt seine Emotionen und sein wahre Persönlichkeit. Doch hinter seiner Fassade verbirgt sich viel mehr als man glaubt, er überrascht immer wieder.
Meinung Wenn Rettung für dein Volk bedeutet gegen deine Überzeugungen zu handeln! Wie weit bist du bereit zu gehen?
Es wird schon auf den ersten Seiten richtig spannend, denn man startet gleich durch und die Spannung bleibt durchgehend erhalten. Robin ist leichtsinnig und macht einen Fehler, sie überschreitet eine Grenze und trifft auf den Tauren Emilian. Auf dieses Vergehen steht der Tod und Robin weiß das. Doch sie will nicht kampflos gehen und wehrt sich. Da passiert womit sie nicht gerechnet hat, sie entkommt und erst später wird ihr klar dass der Taure sie hat laufen lassen.
Sie versteht nicht warum er sie nicht getötet hat, sie versteht auch nicht warum er ihr seitdem immer wieder begegnet. Immer wieder bittet er um ihr Vertrauen, doch die Erfahrung hat gezeigt das man den Tauren nicht vertrauen kann. Sie sind gefühllos, berechnend, sie leben ihre Macht aus, unterdrücken und töten einfach weil sie es können.
Die Leonen leben von ihnen versklavt im Wald den sie nur selten und nur zu bestimmten Zeiten verlassen dürfen. Sie müssen Tribut zahlen und leben selbst sehr einfach, denn ihnen bleibt kaum genug um zu überleben. Der Stamm der Leonen ist friedlich und im Umgang untereinander sehr liebevoll. Sie haben resigniert, sich mit ihrem Schicksal abgefunden. Doch in Robin regt sich Widerstand, sie ist nicht bereit alles so einfach zu akzeptieren. Sie trägt ein Geheimnis in sich eine Gabe, sehr mächtig und einzigartig, die sich ihr unverhofft offenbart. Sie ist geschockt, weiß nicht wie sie damit umgehen soll, denn bei ihrem Volk gab es so etwas noch nie.
Emilian bietet ihr an sie zu trainieren, er hilft ihr, lässt sich allerdings nicht wirklich in die Karten schauen, doch es macht Spaß über seine Beweggründe und Motive zu rätseln. Er ist ein sehr interessanter Charakter der immer wieder überrascht und die Chemie zwischen Ihm und Robin stimmt einfach. Wenn Robin ihre Gabe einsetzt um ihren Stamm zu retten handelt sie gegen alle ihre Überzeugungen, was ihr ein moralisches Dilemma beschert.
Die Veränderungen die Robin durchlebt, ihre innere Zerrissenheit, ihre Zweifel, auch Ängste sind sehr gut beschrieben. Ich konnte alle Gedanken und Handlungen sehr gut nachvollziehen. Sie wächst an ihren Aufgaben, sie besitzt eine große innere Stärke und lässt sich nicht so schnell unterkriegen. Alle Charaktere sind sehr gut beschrieben, sie haben Tiefe und sind authentisch. Laurin, ihr bester Freund hat mir auch sehr gut gefallen. Er ist immer für Robin da und kümmert sich um sie. Er ist einfach nur süß, auch etwas tollpatschig, aber ein richtig lieber Kerl, den man manchmal auch mal schütteln könnte wenn er es übertreibt. Wie gute Freunde nun mal sind. :-D
Fazit Ein grandioser Auftakt!!
Die Handlung ist aufwühlend, spannend, berührend und wundervoll beschrieben. Ich habe jede Seite verschlungen und warte ungeduldig auf die Fortsetzung.
Ich hasse den Wald. Ich hasse ihn aus tiefstem Herzen. Er tut so, als wäre er mein Zuhause. Aber das ist er nicht. Er ist mein Gefängnis.
Sie können nicht töten – als Anhänger der weißen Magie erschaffen sie nur. Seit Generationen lebt der friedliche Stamm der Leonen gefangen im Wald, gewaltsam unterdrückt vom Stamm der mörderischen Tauren. Als die 17-jährige Robin auf den jungen Tauren Emilian trifft, ist sie sich sicher, dass er sie töten wird. Doch Robin gelingt es zu fliehen – scheinbar. Erst später wird ihr bewusst: er hat sie laufen lassen. Warum? Als Robin dann ein Reh mit der bloßen Kraft ihrer Gedanken tötet, ist sie zutiefst erschüttert. Was ist mit ihr? Robin trägt ein Geheimnis in sich, und es gibt nur einen, der davon weiß – ihr größter Feind.
Wie es dazu gekommen ist? Wie es immer zu so etwas kommt. Die Starken wittern die Macht und bezwingen die Schwachen. Wir, der Stamm der Leonen, sind Anhänger der weißen Magie. Die Magie der Natur. Wir heilen, wir erschaffen, wir tun Gutes. Die anderen, der Stamm der Tauren, haben sich der schwarzen Magie verschworen. Sie herrschen kaltblütig, sie vernichten, sie töten. Auch uns. Aber das werde ich nicht länger zulassen.
Der erste Satz:
Ich hasse den Wald.
Meine Meinung:
Auf dieses Buch war ich mehr als gespannt, allein das Cover hat mich schon verzaubert und in seinen Bann gezogen! Sowohl der Titel als auch der Klappentext konnten mich sofort überzeugen.
Robin gehört zu den Stamm der Leonen, dieser Stamm besitzt reine weiße Magie daher können alle Leonen mit ihrer Kraft Heilen und Pflanzen gedeihen lassen. Unterdrückt werden die Leonen von den Tauren. Der Stamm der Tauren kann allein durch Gedankenkraft Menschen töten. Trotz dieser Feindschaft der Stämme lässt der Tauren Emilian Robin laufen. Als Robin auch noch ihre wahren Kräfte entdeckt, Kräfte die sie nicht haben dürfte, hilft Emilian ihr diese Kraft zu kontrollieren und richtig einzusetzen....
Ich muss ja vorneweg sagen das ich wirklich hohe Erwartungen hatte! Ich weiß gar nicht ich bin immer noch sprachlos, was die Autorin hier geschaffen hat ist einmalig.
Der Schreibstil der Autorin ist locker, leicht und flüssig dadurch hatte ich das Gefühl durch die Seiten zu fliegen. Der Erzählstil ist größtenteils aus Robins Sicht, aber auch ein Tauren kommt zu Wort und gibt kurze Einblicke. Ich verrate nun nicht um welchen Tauren es sich handelt, aber diese kurzen Einblicke steigern die Spannung enorm. Was mir richtig gut gefallen hat ist das die Autorin bildhaft und detailliert schreibt, besonders wenn sie den Wald beschreibt, da dachte ich ich würde selbst mitten in dem wundervollen Wald stehen!
Die Protagonisten sind authentisch beschrieben. Robin habe fand ich sofort sympatisch, sie ist eine unglaublich starke Protagonistin und lässt sich so leicht nicht unterkriegen. Sie würde alles tun um den Wald verlassen zu können und die Unterdrückung der Tauren zu stoppen. Emilian blieb für mich zu beginn undurchschaubar, geheimnisvoll und ja er machte keinen Vertrauenswürdigen Eindruck, umso erstaunlicher war es für mich das Robin ihn vertraut. Leider erweist sich das als schwerer Fehler.
Die Handlung ist aufwühlend, spannend, fesselnd und mitreißend. Diese Mischung überzeugte mich sofort ich bin durch die Seiten geflogen und konnte dieses Buch erst aus den Händen legen als ich es ausgelesen hatte. Erst da merkte ich das bald schon ein zweiter Teil erscheinen wird. Das finde ich gut, denn für mich als Leser sind viele Fragen offen geblieben. Somit hoffe ich das ich im zweiten Band antworten bekomme.
Die Thematik hat die Autorin hervorragend umgesetzt auch die Mischung der Genres gefällt mir richtig gut. Dieses Buch enthält somit alles welches das Leser Herz höher schlagen lässt! Fantasy meets Dystopie so etwas hatte ich schon lange nicht mehr und hat mir gut gefallen. Was mir auch noch positiv aufgefallen ist das in diesem Buch die zarte Liebesgeschichte zwischen Robin und Emilian nur im Hintergrund stattfindet.
Ich empfehle dieses Buch uneingeschränkt, besonders Leser des Genres werden mit diesem Buch bestens bedient.
Zusammenfassend kann ich sagen ist Bannwald ein grandioser Auftakt einer neuen Reihe der mich völlig mitgerissen hat. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und hatte sehr emotionale Lesemomente!
Das Cover:
Wie ich weiter oben auch schon geschrieben ist das Cover eines meiner Highlights, dieses Buch bekommt einen Ehrenplatz in meinen Bücherregal damit ich es jeden Tag bestaunen kann.
Fazit:
Mit Bannwald ist der Autorin ein grandioser Reihenauftakt gelungen der mich gefesselt und mitgerissen hat. Eine unglaublich starke Protagonistin, ein angenehmer und leicht lesbarer Stil sowie eine rasante wie auch emotionale Handlung überzeugten auf ganzer Linie. Diese Buch bekommt von mir 5 Sterne!
Ich habe das Buch eigentlich ganz gerne gelesen, allerdings gab es auch immer wieder Dinge, die mich sehr gestört haben.
Cover und Titel sind unheimlich schön und passen gut zum Roman.
Der Schreibstil ist meist sehr schön und träumerisch. Gerade die Beschreibungen des Waldes wirken lebendig und gefühlvoll und haben mir sehr gut gefallen, obwohl ich eigentlich gar kein Fan von Umgebungsbeschreibungen bin. Man merkt an diesen Passagen richtig, wie sehr die Autorin selbst die Natur liebt. Die Dialoge waren überwiegend nett zu lesen, manchmal aber auch ein wenig holprig, aber das war jetzt nicht so störend für mich. Auch die Action-Szenen haben sich angenehm runtergelesen.
Gestört haben mich zum einen "stilistische Logikfehler", etwa nachdem ein Neben-Charakter ein Auge verloren hat und anschließend dennoch von "seinen Augen (Plural)" die Rede ist (das war leider nicht nur an einer Stelle, sondern mehrfach der Fall). Oder dass eine Figur, die nicht zu den Menschen gehört so einen Satz wie "Mensch! Wo warst du denn?" raushaut. Ebenso hat sich die nichtmenschliche Hauptfigur an irgendeiner Stelle gefragt, ob sie jetzt ein guter/schlechter Mensch ist. Oder Dinge wie "Kein Licht brennt in seinem Zimmer. Gerade einmal eine Kerze spendet spärliches Licht" (Ja, was denn nun?) Alles Kleinigkeiten, die den sonst so schönen Stil aber immer wieder durchbrechen und mich aus dem Lesefluss gehauen haben, weil sie mir einfach nicht passend erscheinen (Stichwort Mensch) bzw. schlichtweg falsch sind (Stichwort Licht und Augen).
Was mich auch gestört hat, waren die Neben-Figuren. Mit Robin an sich konnte ich mich schon ganz gut anfreuden. Emilian war für mich auch in Ordnung. Laurin hingegen ging mir nur auf den Senkel und die größere von Robins beiden "Schwestern" ebenfalls. Ebenso Birkaras und seine rechte Hand. Auch sind die meisten anderen Figuren sehr blass geblieben.
Viele Ideen der Autorin fand ich sehr schön, vor allem die Sache mit den Sternenvölkern. Auch dass es in der Jetzt-Zeit spielt, hatte was.
Allerdings wirkten manche Dinge für mich einfach nicht so richtig zu Ende gedacht, die ich im nachfolgenden Satz etwas erläutere.
***********ACHTUNG SPOILER***********
Wenn zum Beispiel hinten und vorne Geld fehlt und man selbst kaum genug zu Essen hat, wieso gibt man dann Geld aus, um in einer Kneipe ein Bier zu trinken? Wieso kann Robin gefühlt den ganzen Tag irgendwo am Fluss sitzen und nichts sinnvolles tun, wenn es ihrem Volk an allem mangelt. Warum nutzt man den Platz im Wald und die Magie seines Volkes nicht, um zumindest ein paar Gemüsebeete anzulegen und die Nahrungssituation zu verbessern? Wieso weiß Robin, was Marmor und Kaviar sind, wo sie doch die ganze Zeit in Armut lebt und angeblich überhaupt nichts weiß? Wieso haben die Männer in Robins Stamm keine/kaum Muskeln, obwohl sie regelmäßig im Wald Holz hacken? Wieso himmelt ein Mädchen Kerle an, die ihrem Vater kurz zuvor ein Auge rausgerissen haben? Wie schafft man es, sich in einem Gebiet zu verlaufen, das man angeblich in- und auswendig kennt - gut, Robin war auf der Flucht. Aber spätestens in dem Moment, wo sie eine Felswand gesehen hat, die sie nicht kennt, hätte sie es doch merken müssen. Wieso stört es die bösen Tauren nicht, dass die Lenoren mit ihren Abgaben 2 Tage in Verzug sind, obwohl sie ihnen sonst bei jeder Gelegenheit das Leben schwer machen?
Die Handlung wurde gegen Ende auch sehr merkwürdig. Es wurde eine recht unüberlegte Sache gemacht, die in meinen Augen von vornhinein zum Scheitern verurteilt war. So etwas ärgert mich immer sehr. In meinen Augen wäre es sinnvoll gewesen, man hätte sich in Geduld und geübt und bis zum nächsten Termin gewartet. Da hätten die Männer der Lenoren zumindest eine echte Chance gehabt, kämpfen zu lernen. Alternativ hätte man auch Robin als Abgabe in die Tauren-Siedlung bringen, da sie sich immerhin wehren kann. So fand ich das Ganze einfach nur merkwürdig. Und dass Emilian geglaubt hat, niemand würde etwas von dem Plan erfahren, wenn er sich tagelang nur beim Feind rumdrückt, verstehe ich überhaupt nicht.
***********SPOILER ENDE***********
Was mir auch nicht so gefallen hat, waren die Szenen aus Sicht von Birkaras und seinem Gehilfen. Ich finde es einfach nicht sonderlich spannend, weil ich zu den beiden keinerlei Bezug aufbauen konnte. Ich denke auch, dass es ohne sie gegangen wäre. Wenn die Sicht der Tauren unbedingt hätte gezeigt werden müssen, wäre ich Emilian tausend mal lieber gefolgt. Man muss allerdings anmerken, dass diese Szenen recht selten und auch immer sehr kurz waren.
Die Folgebände werde ich nicht lesen, auch wenn mir die Grundidee und der Schreibstil der Autorin grundsätzlich zusagen. Dafür haben mich die Logikfehler zu sehr geärgert. Die Autorin ist allerdings noch sehr jung und ich kann mir gut vorstellen, eines ihrer späteren Bücher zu lesen.