Geister, düstere schottische Folklore, Hexerei und ein Spukhaus: Das Buch habe ich trotz der fast 500 Seiten auch recht schnell verschlungen!
C. J. Cooke erschafft einen Ort, der ebenso lebendig wie unheimlich ist: das Anwesen Lichen Hall. Auf diesem Anwesen finden wir unter anderem die Geschichte um Pearl, eine junge Schwangere in den 1960ern. Es wirkt historisch glaubwürdig und gleichzeitig zeitlos relevant. Und dann ist da dieses Kind, das kein richtiges Kind ist… Cooke lässt mich lange im Unklaren, was real ist und was nicht. Da ich diese Art von Geschichten und das Genre liebe, war es für mich relativ einfach, dabei zu bleiben, auch wenn das ein oder andere Geschehnis ein wenig vorhersehbar war. Das Ende war wirklich stark!
Fazit:
„Der Geisterwald“ balanciert zwischen psychologischem Drama und übernatürlichem Gothic. Wer dunkle Märchen mag, komplexe Frauenfiguren und eine Stimmung, die einen noch im Schlaf verfolgt, wird dieses Buch verschlingen.
5/5 🍄
Vielen Dank an den Festa Verlag für das wirklich spannende Rezensionsexemplar!