Wenn die Wahrheit tödliche Folgen »Die Verstummten«, der zweite Band der Thriller-Trilogie von Stephanie Fey, jetzt als eBook bei dotbooks.
Mit dem lautlosen Schuss einer Pistole … Fassungslos steht die Rechtsmedizinerin Carina Kyreleis an einem Ein Ehepaar, das fast so wirken könnte, als würde es schlafen, gekleidet in ihre Hochzeitskleidung – und kaltblütig ermordet. Von der kleinen Tochter fehlt jede Spur. Was ist hier passiert … und warum scheint es dem ermittelnden Kommissar, Carinas eigenem Vater, lieber zu sein, wenn sie sich nicht mit dem Fall beschäftigt? Während die fieberhafte Suche nach dem verschwundenen Mädchen beginnt, verfolgt Carina eine eigene Spur – und findet zu ihrem Entsetzen eine Verbindung zu dem Geheimnis, das auf ihrer eigenen Familie lastet.
»Ein psychologisch raffinierter Thriller, der einmal mehr beweist, dass Spannung nicht allein an skandinavischen Schreibtischen zu Hause ist.« Bayerischer Rundfunk
Jetzt als eBook kaufen und genieß »Die Verstummten« ist der zweite Band der Thriller-Trilogie von Stephanie Fey – auch bekannt als Bestsellerautorin Stephanie Schuster – über die Gerichtsmedizinerin und Gesichtsrekonstrukteurin Carina Kyreleis. Wer liest, hat mehr vom dotbooks – der eBook-Verlag.
Stephanie Fey wurde 1967 in Starnberg, Bayern geboren. Nach einer Ausbildung zur Grafik-Designerin arbeitete sie als Illustratorin, Autorin und Malerin, bevor sie freiberufliche Schriftstellerin wurde. Sie wohnt mit ihrem Mann Thomas, drei Kindern, Schafen und Ziegen und einem Kater, am Starnberger See.
Ein spannender Thriller, der mich zu fesseln vermochte, und den ich mit einem guten Gefühl gelesen habe. Die Handlung war nachvollziehbar, spannend und konnte mich auch immer wieder überraschen. Ein paar Probleme hatte ich mit der Hauptprotagonistin Carina, die mir nicht immer sehr sympathisch erschien. Aber gerade das macht diese Figur so authentisch, denn es gibt nicht nur weiß und schwarz. Das wird hier sehr deutlich für mich! Die Handlung ist vielschichtig und dreht sich nicht nur um den Mord an den Eltern von Enrico, dem Geisterfahrer. Es geht auch um die Familiengeschichte von Carina, und dann geht es auch immer wieder mal zurück in die 1980er Jahre. Insgesamt ist "Die Verstummten" somit ein vielschichtiger, spannender, authentischer und nicht vorhersehbarer Thriller, der sich flüssig lesen lässt. Dafür gibt es eine klare Leseempfehlung von mir!
Der erste Satz:„Das Gras raschelte, als Salamander sich vor den Gartenstuhl kniete und die Waffe ausrichtete.“
Das Äußere: Das Cover des Taschenbuchs zeigt das Gesicht einer Frau mit geschlossenen Augen. Es scheint fast, als würde ihr Gesicht hinter zersplittertem Glas zu sehen sein. Zwar hat das Bild in meinen Augen keinen direkten Bezug zum Inhalt des Buches, dennoch sieht man dem Buch auf den ersten Blick an, dass es sich hier um einen Thriller handeln muss.
Das Innere: Die Gerichtsmedizinerin Carina und ihr Vater, der Kriminalhauptkommissar Matte Kyreleis, sind im Auto unterwegs, als sie unverhofft einem Geisterfahrer ausweichen müssen. An Ort und Stelle leisten sie nach dem schweren Unfall dem jungen Geisterfahrer erste Hilfe. Als die beiden später die Eltern des jungen Mannes informieren möchten, trauen sie ihren Augen kaum, als sie das Ehepaar tot in ihrem Haus finden. Seltsamerweise sind beide gekleidet wie zu ihrer eigenen Hochzeit. Auf den ersten Blick scheint der Sohn seine eigenen Eltern auf dem Gewissen zu haben – aber womöglich steckt noch mehr dahinter…
Das Wesentliche: Der Leser wird in Stephanie Feys Thriller direkt mitten ins Geschehen mitgenommen. Carina hadert gerade mit ihrem Vater, denn augenscheinlich ist die Frau, die sie jahrelang für ihre Mutter gehalten hat, gar nicht mit ihr verwandt. Doch noch ehe diese Tatsache weiter ausgebaut wird, geschieht der Unfall, dem die beiden nur knapp entgehen, und die spannende Handlung rund um den Mord an den beiden Eltern des Geisterfahrers beginnt.
Und so folgt man im Verlauf der Handlung Carina sowohl auf den Spuren ihrer Herkunft als auch auf den Spuren des vorliegenden Verbrechens. Mir hat es gut gefallen, dass Carina und ihr Vater nicht nur im Rahmen der Ermittlungen miteinander agiert haben, sondern dass die persönliche Problematik der beiden parallel thematisiert wurde. Carina engagiert sich in beiden Themenfeldern auf eine nahezu verbissene Art und Weise – aber ihr Verhalten ist für den Leser jeweils verständlich aufbereitet, so dass man ihren Ermittlungen und Folgerungen nur allzu gerne folgt.
Carina Kyreleis ist nicht nur Rechtsmedizinerin, sondern kann vor allem in ihrer Tätigkeit als Gesichtsrekonstrukteurin voll in ihrer Arbeit aufgehen. Ich hätte mich gefreut, wenn dieser Aspekt ihrer Arbeit noch mehr zum Ablauf der Handlung beigetragen hätte als es der Fall war. Der Beruf hat noch deutlich mehr Ausbaupotenzial, gerade in einer Thrillerhandlung. Ich hoffe, dass in den nächsten Romanen der Reihe noch mehr davon zu erfahren sein wird.
Ein toller Charakter ist auch Kriminalmeister Peter Schuster, ein Mitarbeiter von Matte. Er erscheint zunächst etwas schusselig, ist aber ein brillanter Kopf, der sich für den anderen einsetzt, wenn es darauf ankommt. Das hat mir gut gefallen!
Zu Carinas Vater Matte hatte ich zu Beginn der Lektüre noch ein etwas zwiespältiges Verhältnis. Mir war nicht klar, wieso und warum er Carina so ungern an seinen Ermittlungen teilhaben lässt, obwohl doch beide gemeinsam auf den Fall gestoßen sind. Zum Ende hin habe ich aber meine Sympathie auch für Matte entdeckt, der als Kriminalhauptkomissar einfach auch ein paar „Baustellen“ in der Vergangenheit hat, die man zu Anfang noch nicht vollständig versteht.
Überhaupt ist der Roman voll von einzelnen, auch zeitlich unterschiedlichen Handlungssträngen, denen der Leser aufmerksam folgen sollte - aber Vorsicht: auch dann ist er nicht gefeit vor falschen eigenen Schlussfolgerungen, die den Verlauf der Handlung so spannend machen. Ich bin auf jeden Fall mehr als einmal auf der falschen Spur gewesen. Gewürzt wird die fiktive Handlung übrigens dadurch, dass sie eingebettet ist in die wahre Geschichte eines Mordanschlags der Rote-Armee-Fraktion. Damit wirkt der Roman gleich noch ein ganzes Stück authentischer und nachvollziehbarer.
Dass ich den ersten Teil der „Elster-Reihe“, „Die Gesichtslosen“, bisher nicht kenne, hat der Lektüre übrigens nicht geschadet. Zwar gibt es ein paar Stellen, an denen eine Erläuterung hilfreich gewesen wäre – aber die Lücken sind für den Verlauf der Handlung nicht so wesentlich, dass man den Faden nicht ohne Probleme wieder aufgreifen könnte. Auf jeden Fall hat mir dieses Buch Lust darauf gemacht, auch den Vorgängerroman noch zu lesen, für den die Autorin letztes Jahr – 2012 – den Amazon-Autorenpreis einheimsen konnte.
Das Fazit: Ein spannender Kriminalroman, bei dem der Leser sich nicht zu sicher sein darf – er wird überrascht werden. Mir haben die spannende, flüssige Handlung und die vielschichtigen Charaktere gut gefallen. Ein tolles Buch, das auch gut zu lesen ist, wenn man den ersten Band der Reihe nicht kennt.
Ein wirklich guter Thriller, aber leider überladen
Die junge Carina Kyreleis arbeitet als Rechtsmedizinerin in München. Zu ihrem Vater Matte, der bei der Kriminalpolizei tätig ist, hat sie ein gespaltenes Verhältnis. Durch einen mysteriösen Doppelmord im Stadtgebiet Menterschwaige wird dieses zusätzlich belastet, denn Carina gerät in die Ermittlungen hinein – und das heißt ihr Vater anfangs gar nicht gut.
„Die Verstummten“ ist nach „Die Gesichtslosen“ der zweite Thriller von Stephanie Fey, in dem die Gerichtsmedizin und Carina Kyreleis die Hauptrolle spielen. Den ersten Band habe ich nicht gelesen – ein Umstand, den ich bei „Die Verstummten“ nachteilig fand. Deshalb empfehle vor „Die Verstummten“ die Lektüre von „Die Gesichtslosen“.
Die Autorin hat einen schnörkellosen Schreibstil und hält die Spannung bis zum Schluss aufrecht. Stephanie Fey gewährt dabei sehr interessante Einblicke in die vielfältige Arbeit der Gerichtsmedizin, die so viel mehr beinhaltet, als ausschließlich Tote zu obduzieren. Und doch kann ich nicht restlos begeistert sein von diesem Buch, denn der Plot ist für meinen Geschmack schlicht und einfach überladen. Die Geschichte besteht aus zu vielen Handlungssträngen und Geschichten, die teilweise von der Aufklärung des Doppelmordes ablenken und diese Tat in den Hintergrund rücken. Letztlich bringt Stephanie Fey die Haupt- und Nebenhandlungen zusammen, dennoch wäre weniger hier mehr gewesen. Mein Fazit: „Die Verstummten“ ist ein wirklich guter Thriller, aber leider überladen.
Ich habe das 1. Buch der Schriftstellerin gelesen: die Gesichtslosen und war sehr beeindruckt und auch das 2. Buch jetzt die Verstummten zeigt wie hoch talentiert Stephanie Fey als Krimiautorin ist.
Das Buch die Verstummten war mE durch die vielen Handlungsstränge, die sich durch das Buch ziehen um einiges anspruchsvoller zu schreiben, da es auch beim Lesen sehr fordernd war. Nebender Mordermittlung, bei der es um den Mord an einem Ehepaar geht, wird ein Kind entführt und man erlebt man die Entführung eines Kindes mit, dessen Angst, Verzweiflung und HilflosigkeitIn einem weiteren Erzählstrangstrang dreht die Autorin die Uhr zurück und beginnt diesen im Jahr 1991, der von einer fünfköpfigen Spezialtruppe des BND handelt und damit zur persönlichen Geschichte der Gesichtskonstrukteurin Carina Kyreleis.
Die Geschichte ist lange Zeit verwirrend und wirft jede Menge Fragen auf. Anfangs rätselt man ständig, wie diese unterschiedlichen Handlungsstränge zusammenpassen sollen.
Das Buch ist superspannend, war mir aber durch die vielen parallelen Handlungsstränge und dazu noch übergelagert die verschiedenen zeitlichen Dimensionen ein wenig zu verwirrend. Für das zweite Buch der Schriftstellerin jedoch eine herausragende Leistung. Ich glaube aber bestimmt das Stephanie Fey eine der ganz großen Krimischriftstellerin Deutschlands werden kann und sogar die Verkaufszahlen einer Nele Neuhaus übertrumpfen kann, sie ist wirklich gut.
Das Buch "Die Verstummten" von Stephanie Fey ist mein erstes Buch der Autorin und es hat mich vom ersten Augenblick gefesselt. Auch wenn es ihr zweites Buch um den Polizisten Matte Kyreleis und seiner Tochter Carina ist, kann man dieses Buch ohne weiteres lesen.
Matte und Carina sind auf den Weg nach Fürstenfeldbruck, als ihnen auf der Autobahn ein Geisterfahrer entgegenkommt. Durch ein geschicktes Ausweichmanöver kommt es zu keiner Katastrophe, lediglich der Geisterfahrer Enrico wird schwer verletzt. Als die beiden es seinen Eltern mitteilen wollen, finden sie diese tot in ihrer Hochzeitskleidung auf dem Ehebett.
Parallel wird die Geschichte von einem kleinen Mädchen erzählt, die eine besondere Begabung hat, sie sieht und beschreibt Dinge in Farben und Formen. Ihr Tagebuch zum Beispiel kann keiner außer ihr lesen. Diese Geschichte hat mich sehr berührt.
Der Schreibstil der Autorin ist spannend, fesselnd und flüssig zu lesen, ich bin schnell in die Geschichte hineingekommen. Carina und ihr Vater sind mit sehr sympathisch, die Autorin hat mit den beiden ein unkonventionelles Ermittlerteam erschaffen. Und auch die anderen Charaktere sind gut in die Geschichte integriert worden. Dies ist auf keinen Fall das letzte Buch, was ich von der Autorin gelesen habe. Ich kann es jedem weiterempfehlen, der Psychothriller liebt.
Stephanie Fey veröffentlich in verschiedenen Genres unter verschiedenen Pseudonymen. Die Verstummten ist der zweite Band um die Rechtsmedizinerin Carina Kyreleis.
Auf der Autobahn kommt Carina Kyreleis und ihrem Vater ein Geisterfahrer entgegen, dem sie knapp ausweichen können. Der Fahrer überlebt schwer verletzt. Als Carina und Matte die Eltern des 17-jährigen benachrichtigen wollen, finden sie die beiden erschossen in ihrem Ehebett auf. Da die Waffe im Auto des Sohnes gefunden wurde, ist dieser der Hauptverdächtige. Carina stößt aber bald auf eine ganz andere Spur…
Wie auch im ersten Teil, Die Gesichtslosen, spielt das Privatleben der Rechtsmedizinerin eine sehr große Rolle. Ihr Vater ist noch immer überfürsorglich und versucht sie von den Ermittlungen fernzuhalten und Carina lernt einen neuen Mann kennen. Außerdem geht es um die Morde der dritten Generation der RAF und die Beteiligung der Regierung an diesen Morden. Auch Die Verstummten konnte mich fesseln und das Lesen hat viel Spaß gemacht. Man sollte allerdings auf jeden Fall den ersten Teil zuvor gelesen haben!
Der 2. Teil von Feys "Elster"-Reihe bot erneut spannende Unterhaltung - auch wenn der Kriminalfall für mich persönlich nicht ganz an den aus dem 1. Buch heranreichen konnte. Umso cleverer gemacht hingegen die reihenübergreifende Handlung um Carinas Mutter. Da bin ich doch sehr neugierig, wie es weitergehen wird...