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Hero

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Kann man lieben und trotzdem frei sein?

Sie ist Kellnerin, er ist Chefkoch. Früher waren sie befreundet, aber jetzt sind sie verliebt und leben zusammen in einem kleinen Appartement. Als er sie bittet, ihn zu heiraten, gerät Hero in Panik. Denn eines will sie auf keinen Fall die Frau von. Daher nimmt sie sich sieben Tage Bedenkzeit, in denen sie sich schonungslos Wer ist sie, und was will sie?

HERO ist eine Geschichte darüber, was es für Frauen bedeutet, Nebenfiguren in einer von Männern geschriebenen Welt zu sein. Wie ist es möglich, man selbst zu sein, wenn man das Produkt der Fantasie anderer ist?

Ein intensives, poetisches Hörbuch über Selbstbestimmung und Liebe

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Published July 25, 2025

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About the author

Katie Buckley

14 books1 follower

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Community Reviews

5 stars
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1 star
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Displaying 1 - 11 of 11 reviews
Profile Image for Leonie-Sophie 🌈.
193 reviews6 followers
December 5, 2025
2,5 ⭐️

Nee, das war’s irgendwie nicht. Das Buch wirkte insgesamt einfach total wirr. Schon der Klappentext hat etwas ganz anderes versprochen, und in der tatsächlichen Geschichte habe ich mich überhaupt nicht wiedergefunden. Der Zeitstrang war völlig unklar, ständig wurde zwischen verschiedenen Momenten hin- und hergesprungen, ohne dass ersichtlich war, wann etwas genau spielt oder wie die Szenen zusammenhängen. Dadurch ging für mich jede Orientierung verloren.

Auch die Erzählweise an sich war durcheinander, was das Ganze zusätzlich anstrengend gemacht hat. Dass die männlichen Figuren keine Namen hatten, hat der Verständlichkeit auch überhaupt nicht geholfen.
Profile Image for lina.
112 reviews2 followers
November 16, 2025
Ich kann ehrlich kaum sagen, wie ich das Buch fand. Es war teils sehr durcheinander, ständige Zeit- und Geschichtensprünge… und es war so garnicht was ich erwartet habe. Beim Klappentext hab ich die Geschichte zweier Menschen erwartet, stattdessen bekomme ich die gesamte Geschichte der Protagonistin mitgeteilt, ohne am Ende zu wissen, wofür ich das alles erfahren habe.
Das Buch war per se nicht schlecht, garnicht, aber leider absolut nicht meins. Wer aber einen aufregenden Schreibstil sucht und diverse Erzählungen einer jungen Frau, sollte hier richtig sein.
Profile Image for MsWatson.
148 reviews3 followers
August 5, 2025
“Hero” ist ein ziemlich mutiger und literarisch außergewöhnlicher Roman. Er widmet sich im Grunde genommen der Frage was es heute heißt, eine Frau zu sein – in Beziehungen, im Alltag und im Spannungsfeld zwischen Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Erwartung. Im den Mittelpunkt der Geschichte hat die Autorin Katie Buckley eine junge Frau gestellt, die sich mit einem überraschenden Heiratsantrag konfrontiert sieht und sich eine Woche Bedenkzeit erbittet. In dieser Woche beginnt sie sich und die Situation schonungslos zu hinterfragen, woraus sich eine dichte, persönliche Reflexion über ihr Leben, ihre Erfahrungen mit Liebe und Gewalt, über kulturelle Mythen und weibliche Rollenbilder entwickelt.
Die Protagonistin - „Hero“- transportiert ihre Gedanken mit einer direkten, emotionalen und teilweise schon poetischen Sprache. Buckley wählt dafür die zweite Person Singular und spricht den Partner – und damit indirekt auch die Leser:innen – ununterbrochen mit „du“ an. Dieser Kunstgriff schafft eine eindringliche Nähe und somit nahezu Intimität. Gleichzeitig bleibt vieles bewusst fragmentarisch. Figuren tauchen auf und verschwinden, Geschichten werden angerissen, Erinnerungen überlagern sich – wie ein innerer Monolog, der sich zwischen Schmerz, Wut, Zärtlichkeit und Sehnsucht bewegt.
Thematisch ist “Hero” weit mehr als ein Liebesroman. Es ist ein feministischer Text, der mit der Vorstellung aufräumt, Frauen müssten sich über Beziehungen definieren oder sich in patriarchale Narrative einfügen. Die Ich-Erzählerin hinterfragt Mythen, in denen Frauen als Opfer, Verführerinnen oder Projektionsflächen männlicher Fantasien erscheinen. Immer wieder geht es um die Frage: Wie kann ich ich selbst sein, ohne mich im Blick des anderen (des Mannes) zu verlieren?
Besonders stark ist der Roman in jenen Momenten, in denen die Heldin persönliche Erlebnisse mit strukturellen Ungerechtigkeiten verknüpft. Sie berichtet von Machtmissbrauch, von Momenten der Selbstverleugnung, von Erfahrungen mit früheren Liebespartnern, die weniger romantische Erinnerungen als vielmehr Spiegel ihrer eigenen Suche nach Anerkennung sind. Und genau darin liegt die Besonderheit des Textes: Er ist nicht versöhnlich oder gefällig, sondern roh, ehrlich und manchmal schmerzhaft – wie echte Selbstreflexion eben ist.
Formal würde ich “Hero” ein ambitioniertes Werk beschreiben, weil es mit klassischen Erzählformen bricht und auf eine ganz einzigartige Weise die Themen transportiert. Allerdings machen die episodische Struktur, die sprunghaften Erinnerungen und der essayistische Ton es nicht zu einer leichten Lektüre. Wer einen klar strukturierten Plot oder detailliert ausgearbeitete Nebenfiguren erwartet, könnte enttäuscht sein. Doch wer sich auf den Stil einlässt, wird mit einer einzigartigen Stimme belohnt, die provoziert, berührt und wirklich in die Tiefe geht.
Hero ist ein eindrucksvolles Porträt weiblicher Selbstermächtigung – wütend, zärtlich, mutig und sehr klug. Es ist ein Buch, das keine Antworten gibt, sondern Fragen stellt und die Leser:innen dazu ermutigt, selbst Antworten zu finden. Es sind teilweise Fragen, die wehtun - aber immer Fragen, die wichtig sind. Ein wirklich außergewöhnliches und gutes Leseerlebnis.
422 reviews4 followers
August 2, 2025
Liebe ja. Lovestory nein.
Hero ist eine Frau, die irgendwie in uns allen steckt. Jeder hat Anteile von ihr in sich, die eine mehr, die andere weniger.
“Ich habe immer eine schlagfertige Antwort parat. Männer schleudern mir alberne Beleidigungen entgegen, und ich pariere sie mit einem Blick oder einem Lachen, das sie ein bisschen aufrechter sitzen lässt. Ich bin ein Waldbrand, der die Leute zwingt, ihr Streichholz besonders sorgfältig aus-zublasen. Waldbrände sind irgendwie aufregend, oder? Und unberechenbar. Aber irgendein Idiot kommt immer auf die Idee, sein Feuerzeug aufzuklappen und es mir vors Gesicht zu halten. Irgendein Typ muss immer Öl ins Feuer gießen.
Im echten Leben habe ich mich schon oft verbrannt. Früher bin ich regelmäßig in Flammen aufgegangen, mein Inneres wurde immer empfindlicher.” (S 53)
Hero ist eine brutal schöne Frau, die keine gute Vergangenheit hat und sich bei Männern nicht unbedingt die Zeit nimmt, sie zu ergründen bevor sie mit ihnen im Bett landet.
Aber da ist der eine. Der will sie heiraten, aber will sie das? Es folgt kein rosarotes Ja, sondern eine Woche voller Gedanken und Gefühle. Wir sind hautnahe dabei.
Ein derbes Buch, aushaltbar, mit vielen Wahrheiten.
“Ich muss daran denken, wie ich einmal zu Two Shot sagte:
Ich hasse es, mich entscheiden zu müssen. Ich hasse es, dauernd irgendwelche Kompromisse eingehen zu müssen. Ich will wie ein Mann sein. Ich will alles haben können.
Wenn du zwischen ihm und deiner Karriere wählen müsstest, wie würdest du dich entscheiden?, fragte Two Shot.
Ich will mich nicht entscheiden müssen, sagte ich
Sie zog die Augenbrauen hoch.
Und ich will eine Million Dollar, sagte sie.”
(S 189)
Wenn man sich an den Schreibstil und die fehlende Indikation der wörtlichen Rede gewöhnt hat, dann saugt es einen förmlich ein. Mich hat diese Liebesgeschichte, die eigentlich eine Leidensgeschichte ist fasziniert. Sicherlich weil mir das Verhalten von Hero so fremd und kaputt erscheint, aber eben auch seine Berechtigung hat.
Und vielleicht genau deshalb bleibt das Buch so lange im Kopf: weil es keine Lösung anbietet, keine glatte Heldin und kein kitschiges Happy End. Stattdessen stellt es Fragen, die man nur für sich selbst beantworten kann. Wie viel Schmerz und Selbstzerstörung ist man bereit zu tragen, um Nähe zu spüren? Wie viel Freiheit darf Liebe kosten, ohne sich selbst zu verlieren? Hero zwingt einen, mitzudenken und mitzuleiden – und genau das macht es so besonders.
148 reviews
August 3, 2025
Sie haben zusammen im Restaurant gearbeitet - sie als Kellnerin und er als Chefkoch - und waren befreundet. Dann haben sie sich verliebt, sind zusammengezogen und nun hat er Hero einen Heiratsantrag gemacht. Doch sie weiß nicht, ob sie ihn heiraten will. Für ihn steht fest: Wenn sie nein sagt, sieht er keine Zukunft für sie zusammen. Sie fordert sieben Tage Bedenkzeit, in denen sie sich zurückziehen und zu einem Entschluss kommen kann.

Wer aufgrund des Klappentextes auf eine chronologische Liebesgeschichte hofft, wird hier sicherlich enttäuscht, denn Katie Buckley lässt Heros Gedanken freien Lauf. In der direkten Ansprache setzt sich Hero sowohl mit der Frage des Heiratens als auch mit den gemeinsamen Erinnerungen und ihrer (sexuellen) Vergangenheit auseinander. Erzählt wird ausschließlich aus Heros Sicht, es gibt kaum Namen, eigentlich nur Spitznamen für ihre engen Freundinnen, die Männer in ihrem Leben bleiben namenlos und bekommen daher auch keinerlei Tiefe oder Charakter verliehen.
Zunächst hat mich der Schreibstil sehr verwirrt - ich konnte den teilweise fragmentarischen Gedanken und Sätzen nicht folgen, konnte die Zeitsprünge nicht einordnen und wusste nicht, wer gerade gemeint ist und von wem Hero spricht. Dann habe ich einfach alles auf mich wirken lassen, beschlossen, dass die einzelnen Figuren gar nicht wichtig sind, sondern nur der Inhalt.
Und der hat es in sich. Hero erzählt von ihren sexuellen Begegnungen mit Männern, von den patriarchalen Strukturen, in denen wir leben und den heteronormative, patriarchalen Gedankenmustern hinsichtlich Beziehungen, Rollenbildern und der Familie. Sie erzählt von sexuellen Übergriffen, von gewaltvollen Erfahrungen, Enttäuschungen, Trennungen und parallel laufender Beziehungen/Begegnungen mit unterschiedlichen Männern.
Mehrfach wird die Frage aufgeworfen, inwieweit sich Frauen* für Männer verstellen, wie sehr sie gefallen wollen und wie bereit sie sind, dafür zu gehen. Hero erzählt dabei von sich, häufig nicht gesetzter Grenzen und den Eindrücken und Erfahrungen ihrer Mutter und ihrer Freundin.

Ich emfpand Katie Buckleys Schreibstil als sprachgewaltig und ausdrucksstark. Die thematisierten Gedanken und Fragen, die hier für Hero und die Männer in ihrem Leben behandelt werden, stehen exemplarisch für viele von uns.

Ein Buch, das ganz anders war, als ich erwartet habe, und mich vollkommen mitgerissen hat.
24 reviews
July 26, 2025
Die Frage der Ehe ist die, mit der alles beginnt. Denn Hero hat keine Antwort auf seine Frage. Sie hat sieben Tage Zeit, um sich darüber Gedanken zu machen. Sieben Tage, in denen sie ihre bisherigen Liebesbeziehungen, sich selbst und ihre Einstellung dazu reflektiert.

Der Schreibstil ist mal etwas ganz anderes. Sprunghaft und poetisch, was aber der schwere der Geschichte auf diese Art auch an Leichtigkeit zurückgibt. Ich würde trotzdem empfehlen zuerst in das Buch hineinzulesen, denn ich glaube, das ist nicht für jeden etwas!

Für die Entwicklung der Protagonistin hat mir ehrlich gesagt etwas Substanz gefehlt. Im Endeffekt hat sie sich in meinen Augen überhaupt nicht entwickelt, sondern einfach eine Geschichte über Fetzen ihrer Vergangenheit geschrieben, die ihre Meinung über die Stellung der Frau und sich selbst in der Gesellschaft darstellt. Wie sie selbst sagt: „Der Anfang und das Ende sind gleich“. Generell fiel es mir schwer, eine Verbindung zu ihr aufzubauen.

Mir fiel es schwer, das Buch über weitere Strecken an einem Stück zu lesen und es konnte mich auch nicht so packen, dass ich das Buch sofort wieder zur Hand nehmen wollte. Dennoch mochte ich es ganz gerne. Die Sprünge zwischen den Momenten und Personen - verwirrend und gleichzeitig unglaublich passend für das Gesamtkonzept der Geschichte. Es tauchten immer wieder ähnliche Bilder auf und die Poetik ließ Raum, um die Worte mit eigenen Erfahrungen und Interpretationen auszufüllen. Mich hat die Darstellung der Art und Weise gefesselt, wie die Protagonistin sich selbst verliert (oder gerade nicht?) und zu der wird, die sie ist. Die Themen, die aufgegriffen, angerissen und mit den Wahrnehmungen der Protagonistin ausgefüllt werden sind gesellschafts- und sozialpolitisch hoch interessant. In dieser Hinsicht regt die Geschichte zum Nachdenken und vielleicht und hoffentlich auch zum Umdenken an.

Ist Liebe nicht ausreichend, auch ohne dem Ganzen den Ehestempel aufzudrücken?
„Was ist eine Frau, wenn nicht das Produkt fremder Vorstellungen?“ S. 151
Profile Image for Tara.
5 reviews
December 21, 2025
Kann man auch als Ehefrau selbstbestimmt und feministisch bleiben? Diese Frage stellt sich Protagonistin Hero, als ihr Freund um ihre Hand anhält. Denn sie könnte sich nichts Schlimmeres vorstellen, als ihre Identität zu verlieren und plötzlich im Titel der „Frau von“ gefangen zu sein. Sieben Tage Bedenkzeit sollen ihr mehr Klarheit darüber verschaffen, was sie wirklich von ihrer Beziehung und dem Leben will. Ein Balanceakt zwischen Emanzipation, Liebe und Kompromissen.

HERO frustrier, denn die Geschichte ist nahbar, real und gleichzeitig unklar. Hero stellt Fragen, die vielen Frauen vertraut vorkommen: Wer bin ich ohne ihn? Was will ich wirklich? Was wird von mir erwartet? Doch die Antworten verstecken sich zwischen Gedankensprüngen, poetischen Bildern und einem brüchigen Plot. Gerade wenn man sich in die Geschichte einfindet, verliert man wieder den Halt. Die wörtliche Rede verschwimmt oft mit dem Fließtext, Szenen und Zeiten wechseln abrupt; man liest suchend, nicht fließend. Die wörtliche Rede lässt sich oftmals nicht vom restlichen Text abgrenzen und auch die Zeitsprünge und Szenenwechseln luden dazu ein sich irgendwo zwischen den Seiten zu verlieren.

Der Roman wirkt chaotisch und trotzdem bringt Buckley es mit vielen Sätzen auf den Punkt. Direkt und durch die Blume, denn ihr Schreibstil ist wunderschön, eindrücklich und voller Poesie. Erst als ich begann, HERO weniger als klassischen Roman und mehr als literarischen Monolog zu lesen, fiel mir das Eintauchen leichter. Betrachtet man einzelne Absätze wie kleine Gedichte, entfaltet sich der Zauber des Textes so sehr, dass die eigentliche Handlung zur Nebensache wurde.
Als Roman funktioniert HERO nur bedingt, dafür fehlt die strukturelle Klarheit. Aber als Gedankenstrom, als feministische Selbstbefragung in sprachlich starker Form, lohnt sich das Durchhalten. Denn wer bereit ist, sich durch das Chaos zu lesen, wird mit mutigen Gedanken belohnt.
Profile Image for Fräulein Müller.
274 reviews7 followers
December 3, 2025
Von Hero von Katie Buckley hatte ich mir einen berührenden Roman über Selbstbestimmung und Liebe erhofft, schließlich geht es um Themen, die mich persönlich ansprechen und gerade für meine Altersgruppe eine große Rolle spielen. Umso frustrierender war es bereits, dass mir der Einstieg ins Buch merklich schwerfiel. Ein Lesefluss wollte einfach nicht entstehen. Der Schreibstil wirkte auf mich eher schwerfällig als flüssig und besonders das völlige Fehlen wörtlicher Rede sowie die ständigen Sprünge haben mich immer wieder aus dem Geschehen gerissen. Das war leider eine große Enttäuschung.

Auch mit der Protagonistin Hero konnte ich nicht warm werden. Eine echte Verbindung ist für mich nicht entstanden, wodurch es mir schwerfiel, ihre Entwicklung nachzuvollziehen oder mich in ihre Gefühlswelt hineinzuversetzen. Gerade bei einem Roman, der so stark von persönlicher Orientierung und Zukunftsentscheidungen lebt, ist das ein entscheidender Punkt für mich. Unter dem Strich blieb leider zu viel Distanz.

Dabei finde ich die Grundthematik des Buches eigentlich sehr spannend. Die Fragen nach Lebenswegen, Selbstbestimmung und Zukunftsentscheidungen sind absolut relevant und hätten großes Potenzial gehabt, mich emotional abzuholen.

Insgesamt konnte mich Hero leider nicht überzeugen. Zwei Sterne vergebe ich dennoch: einen für die wichtige Thematik, die im Kern des Romans steckt und einen für das ausdrucksstarke Cover, das sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat.
Profile Image for Sonnentanz_maedchen.
138 reviews1 follower
August 25, 2025
Katie Buckley erzählt fragmentarisch, anekdotisch und fast schon ein bisschen märchenhaft die Geschichte einer Frau. Hero bekommt einen Heiratsantrag von ihrem Freund. Und plötzlich weiß sie gar nichts mehr. Er fragt sie ob sie ihn nicht genug liebt um ja zu sagen. Hero weiß es nicht. Sie hat sieben Tage Zeit um es herauszufinden. In diesen Tagen erzählt uns Hero ihre Geschichte. von den Männern in ihrem Leben. Von ihrer Mutter. Sie erzählt uns Legenden und Märchen über Frauen und Männer. Über Gräueltaten aber auch über die Liebe. Anfangs war ich sehr verwirrt, da Heros Geschichte sehr gestückelt erzählt wird. Doch irgendwann haben mich die verschieden Erzähltöne wirklich begeistert und gut durch den Fluss der Geschichte geführt. Mit "Hero" stellt Katie Buckley ein paar entscheidende Fragen zum Thema Liebe und Beziehung. Kann man frei sein und gleichzeitig lieben? Verliere ich mich selber, wenn ich Teil von jemand anderen bin? Sind Männer alle gleich? Sind sie grausam? Sind wir Frauen grausam? Was ist falsch mit mir oder den Anderen? Dieses Buch hat mich ein bisschen sprachlos und gleichzeitig zum Nachdenken gebracht. Es ist schockierend was Frauen alles durchmachen müssen und auch beeindruckend was wir alles überleben können. Feministisch, klug und bestechend. Unbedingt lesen!
Profile Image for Hannah Kratzke.
22 reviews1 follower
August 2, 2025
„Hero“ von Katie Buckley hat mich leider nicht so vom Hocker gerissen.

Die Beschreiebung des Buches habe ich verstanden als: ein Roman in dem die Protagonistin in der Gastronomie als Kellnerin arbeitet, sich in einen Star-Koch verliebt, der sie heiraten möchte und sie nun abwägt, ob sie für immer in seinem Schatten stehen möchte.

Bekommen habe ich: 200 Seiten mit wilden Zeitsprüngen. Eine Aneinanderreihung vieler mehr oder weniger traumatischen Kurzgeschichten in dem die Protagonistin mal mehr mal weniger eine Rolle spielt..

Puh, ich bin mit dem Buch einfach nicht so richtig warm geworden. Bis ich verstanden habe, was da eigentlich alles passiert, habe ich im nächsten Kapitel direkt die nächsten Fragezeichen gehabt.

Ich hatte große Hoffnungen, die leider nicht erfüllt wurden.
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