Der Küchenjunge Jakob arbeitet im Jahre 1530 am Hof des Herzogs Johann in den Rheinlanden, als sich mit dem Tod seiner geliebten Großmutter sein Leben völlig verändert. Im Auftrag des Herzogs macht er sich mit dem Küchenmeister Lorenzo auf den Weg nach Italien. In den Küchen der reichen italienischen Kaufleute lernt er die wahre Kunst des Kochens und des Handelns mit exotischen, fremden Früchten und Gewürzen kennen. In den glanzvollen Palästen der beginnenden Renaissance findet er seine große Liebe, die schöne Kaufmannstochter Bianca. Durch ein Missverständnis kommt es jedoch zur Trennung, Jakob zieht weiter in der Welt herum, aber die Gedanken an Bianca lassen ihn dabei nicht los.
»Ein Hauch Muskat« wurde im November 2013 erstveröffentlicht. Die lieferbare Ausgabe wurde neu lektoriert und gestaltet.
Christine Ambrosius – Ein Hauch Muskat Deutschland im Jahre 1530.Jakob arbeitet als Gehilfe in der Küche des Herzogs Johann. Dort lernt er den Meisterkoch Lorenzo kennen und ist von seiner Weise zu Kochen fasziniert. Auch Lorenzo ist von Jakob begeistert, da er merkt in ihm schlummert ein Kochgenie. Nachdem Tod seiner Oma, seine letzte lebende Angehörige reist Jakob mit Lorenzo nach Italien. Die beiden sollen im Auftrag des Herzogs einen Händler finden der ihnen Gewürze direkt anliefert. Auf dem Weg nach Italien wird Jakob von Sklavenhändlern entführt. In Italien kann er sich gewaltsam von seinen Häschern befreien und wird von einem venezianischen Händler in Sicherheit gebracht. Jakob beginnt bei seinem Retter die Ausbildung zum Kaufmann und verliebt sich in die Händlertochter Bianca. Nach einem Missverständnis mit Bianca reist Jakob in die Türkei und bekommt die Gelegenheit in der Küche des Sultans zu kochen. Sein Einsatz und sein Können werden mit dem Meistertitel belohnt. Aber sein Herz hängt immer noch an Bianca, deswegen reist Jacob wieder zurück nach Italien um dort zu erfahren, dass Bianca inzwischen verlobt ist. Nach einem Streit mit dem Kaufmann reist Jacob mit seinen Freunden Margot und Kerim nach Florenz. Dort ist der Chefkoch der zukünftigen Gemahlin eines Sohns des König von Frankreich. Auf dem Weg zur Vermählung in Paris trifft er seine große Liebe Bianca wieder. Ein Hauch von Muskat ist ein spannender und fesselnder historischer Roman. Die Handlung ist flüssig und logisch aufgebaut und wartet immer mit ein paar Überraschungen auf. Man kann sich gut in die Hauptperson Jacob hinein versetzen. Der Roman ist ein guter Mix aus Spannung, Unterhaltung und Liebesgeschichte. Schade, dass es keine Rezepte zu den vorkommenden Gerichten gibt.
Jakob became a kitchen boy to a duke. His grandmother, who also worked in this kitchen, would tell him about far-away places filled with wonderful spices. When she died Jakob believed that the dream that he had to become a chef would also die. This is the story of what happened next to help bring the magical worlds his grandmother told him become real.
A Pinch of Nutmeg is such a rich book. The words bring the journey of Jakob to life and made me want his journey to never end. I believe that this book is a good choice for anyone that enjoys books that send you to far-away, exotic places.
I was given this book by NetGalley in exchange for my honest review.
Nachdem mir das Buch wärmstens empfohlen wurde und ich schon lange nichts im Bereich Historik gelesen hatte, war „Ein Hauch Muskat“ von Christine Ambrosius auf meiner Leseliste. Der Klappentext klingt vielversprechend: Der Küchenjunge Jakob arbeitet im 16. Jahrhundert am Hof des Herzogs Johann in den Rheinlanden und nachdem seine Großmutter starb, macht er sich mit dem Küchenmeister Lorenzo auf den Weg nach Italien. Große Abenteuer stehen ihm bevor und sein Weg verläuft nicht ohne den einen oder anderen Umweg. Dennoch trifft er immer wieder auf seine beiden großen Lieben: auf die schöne Bianca und auf Kochstätten, in der er seine Leidenschaft für das Kochen befriedigen kann.
Mein Eindruck vom Buch: Ich muss gestehen, dass ich ein wenig hin- und hergerissen bin, was dieses Werk angeht. Jakobs Liebe für das Kochen und für Nahrungsmittel ist deutlich spürbar und es war sehr interessant zu lesen, wie er bestimmte Gerichte zubereitet. Und auch die geschichtlichen Hintergründe waren lebendig dargestellt und enorm informativ. Seine Freundschaften zu Margot und Kerim und auch zu Martin beschrieb die Autorin mit Tiefe und der Schreibstil lässt sich flüssig lesen. Dennoch hatte ich mit zwei Dingen zu kämpfen: Zum einen die Länge der Kapitel. Klingt vielleicht für manche etwas seltsam, aber ich bin eine Kapitelleserin und mag es so ganz und gar nicht, wenn ich ein Kapitel unterbrechen muss. Deshalb liebe ich kurze Kapitel, denn ich lese oft während des Tages zwischendurch, wenn ich mal ein Fünkchen Zeit habe. Sobald ich allerdings sehe, dass mein Kindle für das nächste Kapitel über eine Stunde Lesezeit aufzeigt, vergeht mir die Freude daran. Dadurch habe ich sehr lange für das Buch gebraucht, da ich immer erst abwarten musste, bis ich wirklich Gelegenheit hatte, ein komplettes Kapitel zu lesen. Vielleicht ist das jetzt Jammern auf hohem Niveau, aber mir fehlte durch die langen Kapitel oftmals die Motivation der Geschichte weiter zu folgen. Der zweite Punkt, der mich störte: Es gab keine Zeitangaben. Aus der Story geht zwar sehr deutlich hervor, dass der Leser einige Jahre Jakob begleiten darf, aber es ist nicht deutlich sichtbar, in welchem Jahr was geschah und wie lange er jeweils unterwegs war. Sein Alter konnte man dadurch nur immer ganz grob schätzen und da hätte ich gerne besser Bescheid gewusst. Ein Charakter war für mich persönlich auch etwas fragwürdig, nämlich der von Bianca. Um ehrlich zu sein, habe ich mich ständig gefragt, was Jakob eigentlich an ihr findet. Wahrscheinlich nur Verblendung durch ihre Schönheit, denn ihre Art konnte man kaum als anziehend bezeichnen.
Fazit: Wer historische Romane mag und kein Problem mit langen Kapiteln mag, wird dieses Werk mit Sicherheit verschlingen. Ich werde allerdings aus genannten Gründen kein weiteres von dieser Autorin lesen. Nichtsdestotrotz vergebe ich 4 Sterne, da die Geschichte wirklich authentisch geschrieben wurde und soviel Leidenschaft spürbar war.
Failed to finish this offering - never made it past the appetizer. Jakob's culinary journey left me with as flat with no connection at all to the main character.
A fascinating journey into the 16th century for the culinary curious…
A Pinch of Nutmeg is a coming of age journey into Europe’s and Eastern 16th-century kitchens with just enough intrigue, court skullduggery and servings of unique history, to keep this reader coming back for more. Told in a distinct fashion that entices with its flavorsome dialogue, colorful assortment of characters and rich descriptions of history; you just may learn something new about the spices, herbs and everyday foodstuffs in your own kitchen pantries. The travels in this book are ones that are sure to delight the culinary curious as we follow a young kitchen boy who dreams of being a master de cuisine. The pages are chocked full of savory and sweet descriptions of period dishes and I will be the first to admit, I had to stop reading once or twice to go and get something to nosh on. Which was perfect because A Pinch of Nutmeg is a paced read and momentary breaks are encouraged to those interested but be sure to come right back because the 16th century topics that are shared in these pages are just fascinating and a few surprising smacks of drama (in and outside kitchens), counterplots and passion are waiting to be enjoyed.
Overall, I thought A Pinch of Nutmeg was very entertaining. It had the morsels of trivia I crave to find in my fiction and this was a lucky find. The only negatives I can note are the pacing, a few slips with more modern terms and phrases used but perhaps those are things easily explained by a translation error? For me, I found the mysteries and brief darker tones unfortunately underplayed and simply forgotten as the story moved from one place to another. Finally the various romances at times seemed unbelievable and a little silly venturing into a disappointing bodice ripper realm (but again it may just be the translation). Negatives aside, this was a fascinating debut and journey into unfamiliar topics of the 16th century and I look forward to reading more from this author. I would recommend A Pinch of Nutmeg to readers hungry for a coming of age adventure that also has some surprises waiting for the history and culinary minded.
* I would like to thank Amazon Crossing and NetGalley for the opportunity to read and enjoy A Pinch of Nutmeg
Let me start by saying I loved this book and I'm neither a foodie nor an enthusiastic cook or traveller! Jake's adventurous life has humble beginnings, as a little helper to his grandmother who assists in the kitchen of a duke in medieval England. He learns about vegetables and meats and cooking as he runs errands and even as his grandmother dies suddenly. His talent attracts several mentors, friends but even more enemies and he finds himself thrown into new situation after foreign kitchen. Jake moves from England to Italy to Turkey to France. Every journey, every place brings him new learnings about flavours, vegetables and cooking techniques. He earns to haggle with traders, fend off thieving merchants, avoid politicking courtiers and manipulative mentors. He also finds love, loses it, embraces new cultures and creates many culinary delights.
This book will interest anyone who loves cooking because of its numerous descriptions of dishes ranging from the simple to the spectacular. It's also a great look at European history via the lens of food. And finally, it's just a really great novel. It was a lot longer than I usually have the patience for, but somehow it carried me through.
A Pinch of Nutmeg, by Christine Ambrosius, had so many unanticipated turns of events. Jakob is a hardworking and humble kitchen hand. When his grandmother dies in an unexpected accident, he suddenly finds himself alone in the world. Jakob is given the chance to travel the world in search of exotic spices. He travels from England, to Italy, to Turkey, to France. This historical fiction book showcases the ingredients and feasts of the 16th century across countries and cultures. I loved Kerim’s character, and wish I could have a taste of his favorite börek. I really enjoyed this book. I received an advance review copy of this book in exchange for an honest review.
I received an ARC of this book in exchange for an honest review.
The story of Jakob and the many twists and turns of his life make for an invigorating read! Ever faithful to his love of cooking and exploring new ingredients, he makes his journey satisfying and eye-opening at the same time. A thoroughly likable character, and his joy in life gives this book its own zest. Charming.
I received this book from the publisher and new nothing about it walking in. I loved it. Not only did it help fulfil my goal of reading more books in translation this year, but it absolutely delighted the foodie in me. Worth a read for sure.