Nach Bill Mockridge kommt jetzt Margie Kinsky! „Ihr Lachen wie bei Muttern.“ (Westdeutsche Zeitung)Als die gebürtige Römerin Margie Kinsky, Tochter einer böhmischen Gräfin und eines Italieners, 1983 ihren Bill heiratet, ahnt sie nicht, worauf sie sich da einlässt. Gut 30 Jahre später und nach dem großen Erfolg von Ehemann Bill Mockridges Je oller, je doller packt nun Margie Kinsky aus. Mit ihrem unverwechselbaren Humor gibt sie uns tiefe Einblicke in das turbulente Leben eines italo-deutsch-kanadischen Künstlerhaushalts. Sie verrät, wie man erfolgreich sechs wilde Jungs bändigt und dem Ehemann trotzdem die beste Ehefrau von allen ist. Ihre Geschichten, Tipps und Mama-Tricks machen einfach nur gute Laune.Mit jeder Menge Listen zum Rausreißen, Faltanleitungen, Notizen und Kritzelbildchen.
Margie Kinsky ist sechsfache Mutter von Jung in den unterschiedlichsten Altern. Bekommen hat sie alle nacheinander aber immer mit demselben Mann, dem Schauspieler Bill Mockridge. Nun erzählt sie von ihrem Leben in Rom als Tochter einer deutschen Adligen und eines italienischen Journalisten, ihrer Studienzeit in Deutschland und ihrem Zusammentreffen mit dem Kanadier Bill. Und wer jetzt doch hadert, das klinge spießig, dem sei getrost gesagt: Nö, nicht die Bohne. Mit Frechheit und Selbstbewusstsein, dem Herz auf der Zunge, geht Margie weiter zu Kinderzeit ihrer wilden Meute, zu den Eskapaden und Hürden. Immer mit einem Augenzwinkern und genialen Sprüchen, die selbst meinen Mann nach nur wenigen Passagen, die ich vorgelesen habe, klar stellen ließ: Das Buch ist geil. Der Stil: Unterhaltsam, amüsant, locker und erfrischend. Die Geschichten: witzig, ehrlich, lebensnah und trotzdem (oder gerade deswegen) spannend. Ich muss aber auch gestehen, dass das Buch mit den Seiten an Fahr verliert. Umwerfend finde ich nach wie vor die erste Hälfte, die Geschichten über die Jungs und ihren Alltag. Weniger gut sind meiner Meinung nach die Berichte zu den Freundinnen, die später kommen. Auch die Passage zum Einkaufswahn von Margie ist zwar witzig, aber nicht so nach meinem Geschmack. Für Eltern, ob jung oder alt, ist das Buch dennoch ein leichtes Vergnügen. Immer mal wieder mit Listen oder nicht ganz ernst gemeinten Bastelanleitungen gespickt. Ohne zu belehren (davon haben wir echt die Nase voll), sondern eher im Mitfühlen, Mitleiden, Mitlachen liegen die Stärken von Ich bin so wild nach deinem Erdbeerpudding. Kein kitschiges Mama-Buch. Ganz und gar nicht.
Ich habe Margie durch Zufall bei einer Sendung gesehen in der dieses Buch vorgestellt worden ist. Mir war sie sofort einfach sympathisch. Sie redet frei von der Seele einfach der schnauze nach. Dieses Buch ist genauso, wie sie. Es macht einfach Spaß es zu lesen, wie Sie Fehler macht und trotzdem irgendwie alles gut geht und nicht nur Friede Freude Eierkuchen ist und trotzdem stehen einem vor lachen Tränen in den Augen, weil man denkt ups so ähnlich war es auch bei einem selbst. Das Buch passt am besten zum Regenwetter, denn dieses Buch steckt einem mit seiner guten Laune an und vertreibt das grau.