Als Mackenzie Bennett nach einem Reitunfall die Diagnose Epilepsie erhält, ändert sich ihr Leben schlagartig. Das Sie darf nicht mehr reiten und ihr Kindheitsfreund Julian Bancroft scheint wie ausgewechselt. Verschwunden sind die Vertrautheit und das Knistern zwischen ihnen, das immer stärker wurde. Kenzie flieht nach London und kehrt erst nach ihrem Studium auf das Gestüt Goldcrest Manor zurück. Dort hat sich in ihrer Abwesenheit einiges verändert - bis auf Julians Verhalten. Doch als sie zusammenarbeiten müssen, um ein wichtiges Event für das Gestüt zu organisieren, lernt sie endlich den Grund für seine Veränderung. Und schon bald ist das Herzklopfen wieder da ...
Yvy Kazi wurde 1986 in Norddeutschland geboren und studierte Grafikdesign und Illustration. Yvy liebt Spaziergänge durch grüne Wälder und an stürmischer See. Die dabei gesammelten Eindrücke bestäubt sie mit einer Prise Augenzwinkern und einer Portion Kreativität, um ihre Leser:innen für einen Moment aus dem Alltag zu entführen.
Bitte nicht meine Wertung als Maßstab nehmen, denn ich gehe davon aus, dass die meisten ihren Bezug zur Geschichte finden werden, aber mir hat es leider einfach nicht gefunkt und ich fand es dementsprechend relativ lahm. (Pretty sure it's a ME problem not the general book) Ich kann mit den Setting sowieso kaum etwas anfangen und bin kein Pferdefan, allerdings kann ich bei einem gut konstruierten Plot da trotzdem drüber hinwegsehen und meinen Spaß haben. Leider hat hier weder die Second Chance Storyline aber funktioniert, noch hab ich den Anschluss zwischen den Protagonisten wirklich gefunden. Sehr schade.
4/5⭐️ Hab noch nie eine Geschichte über ein Gestüt gelesen und ich fand’s so toll! 😍 Freu mich schon jetzt so doll auf Band 2 + 3 und bin mehr als sad, dass es noch so lange dauert. 😭💗 (+ Mehr darf ich leider noch nicht verraten, aber eine ausführlichere Rezi kommt, wenn das Buch erschienen ist🥰)
2,5⭐️ Seit der Ankündigung von »Goldcrest Manor« war meine Vorfreude riesig – endlich eine New-Adult-Reihe mit Pferden! Ich bin als Kind immer gerne geritten und mag die Tiere wirklich gerne, weshalb ich umso gespannter war. In der Umsetzung konnte mich das Buch jedoch leider nicht überzeugen.
Dank des flüssigen Schreibstils der Autorin konnte ich der Geschichte von Beginn an mühelos folgen. Das Gestüt als Setting wirkte total heimisch und einladend, sodass ich mich gleich wohlfühlte. Besonders die sommerliche Atmosphäre und die wunderschönen Naturbeschreibungen haben mir richtig gut gefallen.
Der Klappentext klang vielversprechend und die Themen über Polo, Pferde und die Rettung des Gestüts interessierten mich grundsätzlich, nur fehlte mir von Anfang an diese gewisse Sogwirkung und der rote Faden in der Geschichte. Das Verhalten von Julian und Kenzie blieb mir ein Rätsel, denn der Wechsel der Gefühle kam mir viel zu abrupt. Dadurch verlor mich die Liebesgeschichte emotional leider schon zu Beginn. Auch der Grund des Kontaktabbruchs von Julians Seite aus konnte ich weniger nachvollziehen. Es kam echt schnell zur körperlichen Nähe, wobei ich mir zuvor mehr Gespräche und tiefere Einblicke in die Charaktere gewünscht hätte. Mir persönlich wurden die Nebencharaktere, insbesondere Maeve (die Schwester von Kenzie) und Archie schon zu sehr thematisiert, sodass es den Fokus des Öfteren von den Protagonisten weg lenkte. Auch die Darstellung des Poloturniers konnte mich nicht wirklich in den Bann ziehen. Und die vielen Wortwitze übers „Besteigen/Reiten“ hinterließen eher ein unangenehmes Gefühl in mir und war mir auf Dauer zu viel. Gegen Ende wurden alle Konflikte sehr schnell abgehandelt und geklärt, was sich für mich eher unrealistisch anfühlte.
Alles in allem wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Leider konnte mich weder die Liebesgeschichte noch die Handlung wirklich überzeugen. Noch bin ich unschlüssig, ob ich die Reihe weiter verfolgen möchte.
⭐️ 2,5 "Goldcrest Manor" war mein erstes Buch von Yvy Kazi und obwohl ich nie wirklich ein Pferdemädchen war, hat mich das Setting auf einem Gestüt doch neugierig gemacht. Die Gestaltung des Buches ist auch noch echt schön und so war die Vorfreude dann auf jeden Fall groß. Umso schwerer fällt es mir allerdings jetzt, dass mich das Buch leider nicht wirklich überzeugen konnte. Das Setting hält auf jeden Fall was es verspricht und ich habe mich auf Goldcrest super wohl gefühlt. Die Themen rund um Pferde, Polo und die finanziellen Schwierigkeiten auf einem Gestüt waren zwar grundsätzlich interessant, aber hier wurde für mich das Potenzial absolut nicht genutzt. Ich empfand die Geschichte oft als eher zäh und insgesamt passierte mir einfach viel zu wenig, sodass nie wirklich Spannung oder eine Sogwirkung aufkamen. Mein zweiter größerer Kritikpunkt ist leider auch die Liebesgeschichte. Ich mochte Kenzie und später auch Julian einzeln wirklich gern, aber ihre Liebesgeschichte traf nicht wirklich meinen Geschmack. Meiner Meinung nach wurde der Konflikt zwischen den beiden, der einige Jahre zurücklag, viel zu schnell aufgeklärt und die Beziehung entwickelte sich zu schnell. Außerdem ging es ebenfalls schnell nur noch um Körperlichkeiten, wodurch die Emotionen bei mir absolut auf der Strecke geblieben sind. Einige der Nebencharaktere, wie z.B. Kenzies Schwester Maeve und auch Archie mochte ich gerne, jedoch zogen die manchmal schon fast mehr die Aufmerksamkeit auf sich als die eigentlichen Protagonisten. Der Schreibstil der Autorin war grundsätzlich angenehmen und flüssig. Die ständigen Wortwitze und Zweideutigkeiten gefielen mir persönlich allerdings nicht - wenn ich noch einmal etwas vom Besteigen, Reiten o.Ä. lese, schreie ich glaube ich🥲 Insgesamt konnte mich das Buch also nicht überzeugen und ich habe mir eindeutig mehr erhofft. Ich werde die Reihe wohl daher wahrscheinlich auch nicht weiterverfolgen.
ich war zunächst etwas skeptisch, fand die story am ende jedoch ganz cute! freue mich sehr auf den zweiten band, da ich maeve als charakter super spannend finde und auch gerne mehr über archie erfahren möchte hihi
Tatsächlich hab ich mich sehr auf Goldcrest Manor gefreut vor allem auf den zweiten Band, da mir der Klappentext sehr zugesagt hat, doch leider muss ich jetzt sagen, dass ich mir nicht mehr sicher bin ob ich überhaupt die Reihe fortsetzen will. Anfangs hat das Buch wirklich vielversprechend gestartet und ich war super gespannt, doch schon nach den ersten 100 Seiten ging es leider bergab: der Plot hat sich sehr gezogen, zu den Charakteren konnte ich keine Bindung aufbauen und diese ständige körperliche Anziehung hat mich an meine Grenzen gebracht. Dadurch hat mir auch oft die Motivation gefehlt weiterzulesen und schon nach wenigen Kapiteln habe ich den Drang verspürt es für den jeweiligen Tag sein zu lassen. Der Schreibstil hat mich leider auch nicht von sich überzeugen können besonders die abrupten Themenwechsel während eines Gesprächs oder bestimmte Unterhaltungen, die einfach irgendwann unangenehm wurden. Es gab keinen roten Faden und vieles hat sich einfach wie herbeigezogen angefühlt. Die Handlung war leider nicht überraschend, denn dass das Gestüt Geldprobleme hat ist wohl auch in jedem beliebten Pferde Film ein Hauptthema, weshalb ich mir wirklich erhofft habe einmal etwas anderes zu bekommen…Die ganzen anderen angesprochenen Themenpunkte wurden meiner Meinung nach sehr außer Acht gelassen und das Polo Turnier kam mir auch wie dahin geworfen vor. Das Ende hat mir leider auch nicht besonders gut gefallen, da es sehr offensichtlich war wie alles ausgehen wird und mir dies einfach zu schnell abgehandelt wurde. Die Charaktere waren meiner Meinung nach viel zu oberflächlich und zum Teil sehr eintönig. Gerne hätte ich mir gewünscht dass mehr auf Kenzies Krankheit eingegangen wird, aber leider Fehlanzeige. Julians Traum Polo zu spielen und Sponsoren zu finden, wurde gegen Ende hin verworfen auch wenn ich seine Beweggründe verstanden habe, doch trotzdem hat es mir nicht sehr gefallen wie alles für ihn ausgegangen ist. Tatsächlich habe ich irgendwie auch vermutet, dass Kenzie durch Julian wieder ihre Liebe zum Reiten finden wird, doch leider wurde das auch nicht richtig aufgegriffen. Die Beziehung war mir auch ein viel zu großes Hin & Her und mir haben einfach die Gefühle gefehlt. Der Kontaktabbruch während ihrer Jugend war wirklich sehr fehlkommuniziert und dass Kenzie sich nicht entscheiden konnte ob sie Julian nun vertraut oder nicht irgendwann einfach nur ermüdend. Dass sie so schnell auch wieder zusammengekommen sind und ständig übereinander hergefallen sind, hat mich auch eher abgeschreckt und ich habe es wirklich nicht länger ertragen können, darüber zu lesen, dass Julian doch glücklicherweise Kondome dabei hat….Die letzte Szene zwischen Julian und Kenzie hat mich irgendwie zum Lachen gebracht, da es so random war und so überrumpelt kam. Die Nebencharaktere habe ich eigentlich gemocht allen voran Archie, doch auch zu ihnen konnte ich keine Beziehung aufbauen. Die Wortspiele die oft während Gruppengesprächen gefallen sind, fand ich sehr fragwürdig und suspekt wie auch das Verhalten mancher Charaktere. Goldcrest Manor - Velvet Meadows war leider nicht was ich mir von dem Buch erhofft habe, weshalb ich noch einmal in mich gehen muss um zu überlegen ob ich Archie und Maeves Geschichte noch eine Chance geben werde. Das Setting, das Ambiente und die Grundidee des Buches hat mir jedoch eigentlich gut gefallen, doch ich glaube einfach, dass das Buch mir zu sehr YA war🐴🌾🏑🏇🏞️
Goldcrest Manor von Yvi Kazi war für mich ganz nett.
Der Einstieg in die Geschichte hat mir richtig gut gefallen, und das, obwohl ich eigentlich überhaupt kein Pferdemensch bin. Überraschend, dass ich mich dann doch für dieses Buch entschieden habe und keine so schlechte Zeit damit hatte. Die Atmosphäre auf dem Gestüt ist cozy, warm und angenehm – das hat Kazi wirklich schön rübergebracht und ich hab die Geschichte gerne zwischendurch zum Runterkommen gehört. Allerdings hat mir dann im weiteren Verlauf die Spannung dann doch gefehlt. Viele Konflikte wurden sehr schnell gelöst oder gar nicht richtig aufgebaut, sodass sich die Geschichte für meinen Geschmack gerade in den letzten 40 % ziemlich flach angefühlt hat und ehrlich gesagt auch zu lang (und an einigen Stellen zu kurz! Zwei in Eins).
Auch die Liebesgeschichte zwischen Kenzie und Julian ging mir ein bisschen zu sehr in die körperliche Richtung, ohne dass vorher genug emotionale Tiefe oder Spannung aufgebaut wurde. Dadurch blieb die Beziehung für mich etwas blass – genauso wie die Charaktere insgesamt. Da wäre definitiv mehr drin gewesen. Besonders nach dem starken Prolog hab ich mir da mehr erhofft und ehrlich gesagt auch eine krassere Auflösung als die, die wir bekommen haben. Und Julian sollte aufhören von Kenzie als Familie zu reden, das war, besonders mit gewissen Szenen, doch sehr komisch.
Kenzies Krankheit wurde gut dargestellt, auch wenn sie nicht besonders viel Raum bekommen hat. Generell hatte ich öfter das Gefühl, dass viele Themen angefangen, aber nicht konsequent weitergeführt oder zu Ende gebracht wurden. Sehr schade, da hätte man bestimmt mehr draus machen können.
Ich habe es als Hörbuch gehört und teils gelesen, die Sprecher fand ich wirklich gut und ich war besonders zu Anfang begeistert von ihnen. Leider hat sich das, je länger ich gehört habe, immer mehr verloren und mir sind einige Stellen aufgefallen, die ich schon sehr komisch betont fand und naja, das hat nicht massiv gestört, ist aber aufgefallen.
Unterm Strich war das Buch für mich einfach okay: gemütlich, nett für zwischendurch, aber ohne besondere Highlights oder große Gefühle. Wenn man etwas Leichtes mit Pferde-Setting sucht, kann es funktionieren – ich persönlich hätte mir einfach mehr Tiefe, mehr Spannung und stärkere Charakterentwicklungen gewünscht.
Als ich gehört habe, dass Yvy eine New Adult Pferdereihe geschrieben hat, habe ich mich so so sehr gefreut. Für mich war sofort klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss und ich wurde nicht enttäuscht.♡
Ich habe die komplette Atmosphäre geliebt. Yvy hat einen wunderschönen cozy Wohlfühlort erschaffen. Goldcrest Manor wirkte sofort wie ein Zuhause und hatte diesen besonderen Charme, der mich komplett abgeholt hat.
Mackenzie war mir von Anfang an sehr sympathisch. Sie ist so nahbar, so realistisch mit ihren Fehlern und ich konnte mich an vielen Stellen richtig gut in sie hineinversetzen. Sie hat sich beim Lesen Seite für Seite noch mehr in mein Herz geschlichen. Julian war am Anfang der typische Grumpy Charakter, der mich sofort neugierig gemacht hat. Mit der Zeit zeigt er aber eine Seite von sich, die mich total berührt hat. Hinter seiner Fassade steckt so viel mehr, und es war einfach wunderschön mitzuerleben, wie er nach und nach seine Mauern fallen lässt.
Auch die Nebencharaktere haben total zur schönen Atmosphäre beigetragen. Die Familie, die Freundschaften und alles rund um das Gestüt waren absolutes Found Family Feeling und haben die Geschichte noch lebendiger gemacht. Das Thema Polo hat mir auch richtig gut gefallen. Es hat dem Setting eine spannende und abwechslungsreiche Note gegeben, die perfekt zur Geschichte gepasst hat.
Yvys Schreibstil ist malerisch, lebendig und flüssig. Ich hing komplett an ihren Worten und wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Besonders gelungen fand ich, wie feinfühlig sie die schweren Themen umgesetzt hat. Die Diagnose und der gefallene Traum sind sehr authentisch beschrieben. Yvy konnte mich mit diesem Buch absolut begeistern und hat mir ein echtes Highlight geschenkt.
fazit: Yvy. hat mit Goldcrest Manor einen wunderschönen Ort erschaffen, der für mein inneres Kind einfach perfekt ist. Ich bin schon so so gespannt auf Maeves Geschichte in Band zwei. Wer früher Pferdebücher geliebt hat und heute New Adult liest, wird dieses Buch absolut lieben.
Aufgrund der eher durchwachsenen Bewertungen und weil ich nie ein klassisches Pferdemädchen war, war ich ein wenig skeptisch, ob die »Goldcrest Manor«-Reihe etwas für mich ist. Jedoch bin ich positiv überrascht, wie gut mir die Geschichte gefallen hat! Erstmal hat es mir der Schreibstil total leicht gemacht durch die Seiten zu kommen und auch die Atmosphäre und das Setting waren total bildhaft und irgendwie cozy? Die Geschichte an sich war einfach cute, ich bin absolut kein Fan von second chance, aber hier hat es mir erstaunlich wenig ausgemacht. Den einzigen Kritikpunkt, den ich habe: das Ende? Wieso war das so abrupt? Und auch die Seiten vorher fühlten sich ein wenig gehetzt an, als müsste man schnell zum Ende kommen. Das passte gar nicht zum Rest der Geschichte. Nichtsdestotrotz freue ich mich jetzt wirklich umso mehr auf die nächsten beiden Teile der Reihe! 😍
In Band eins der neuen Reihe von Yvy Kazi geht es um die Kindheitsfreunde Kenzie und Julian, die sich nach fünf Jahren Funkstille wieder näherkommen. Besonders das Setting zwischen Pferdezucht und Polo-Sport hat mich angesprochen, da mir beides im Bereich New Adult noch nicht begegnet ist.
Die Protagonistin Kenzie mochte ich sehr. Ich konnte viele ihrer Gedankengänge in Bezug auf ihre Epilepsie-Erkrankung gut nachvollziehen. Mit Julian bin ich hingegen erst zum Ende richtig warmgeworden, da ich ihm seine Fehler nicht so schnell verzeihen konnte. Durch seine umsichtige Art konnte er mich dann aber doch davon überzeugen, dass Kenzie ihm sehr am Herzen liegt. Damit zusammenhängend ging mir die Entwicklung der Beziehung zwischen Kenzie und Julian vor dem Hintergrund der langjährigen Trennung doch etwas zu schnell. Ich konnte nicht so richtig verstehen, wieso Kenzie Julian plötzlich verzeihen konnte. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die beiden sich erst auf freundschaftlicher Ebene wieder annähern und sich neu kennenlernen. Trotzdem gab es viele süße Momente – und zum Glück relativ wenig Drama – zwischen den beiden. Besonders gefallen hat mir die Dynamik zwischen Kenzie und ihrer Schwester Maeve. Generell waren die gut ausgearbeiteten Nebencharaktere ein großer Pluspunkt. Abgesehen von Julians Polo-Team haben es mir besonders Maeve und Julians bester Freund Archie angetan. Umso mehr freue ich mich, dass der nächste Band sich um diese beiden Figuren drehen wird. Abschließend hat es mir auch das Setting angetan. Goldcrest Manor hat sich durch die detailreichen Erzählungen im Verlauf der Handlung zu einem richtigen Wohlfühlort entwickelt. Zudem hoffe ich, dass auch Julians beste Freundin Brooke eine eigene Geschichte bekommt, um dann noch tiefere Einblicke in den Polo-Sport zu erhalten.
Alles in allem eine süße Second-Chance-Romance mit innovativem Setting, bei der mir die Entwicklung der Beziehung etwas zu schnell ging.
Oh mein Gott, danke, danke, danke, dass ENDLICH mal nicht auf Seite 398 oder sowas noch einmal die gesamte Beziehung umgeworfen wurde, damit die letzten 20 Seiten nochmal "spannend und herzzerreißend" werden!!! Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben, dass es auch noch die Art von Büchern gibt, in denen die Beziehung einfach entsteht und wächst. Natürlich auch mal mit Zweifeln oder Problemen. Aber ohne, dass künstlich noch einmal alles umgeworfen wird, was sich die Protagonisten aufgebaut haben.
Kann mich nur wiederholen: DANKE, DANKE, DANKE
This entire review has been hidden because of spoilers.
Von dem Buch hatte ich schon viel auf Bookstagram gesehen. Und Pferdesetting ist genau meins.
Das Cover finde ich richtig schön und auch die Aufmachung der Printausgabe kann sich sehen lassen. Der Klappentext klingt sehr vielversprechend und konnte halten was ich erwartet habe.
Es wird aus der Sicht der Protagonisten geschildert, wie schon öfter erwähnt mag ich das sehr gerne. Das Buch ist gefühlvoll geschrieben und man fiebert von Anfang bis Ende mit.
Die Protagonisten haben mir richtig gut gefallen, sehr vielschichtig unnd mit Tiefe. Auch kann man eine Entwicklung erkennen.
Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Band der Reihe, Dieser bekommt 5 von5 Sterne und eine Leseempfehlung.
hä? In der Mitte fand ichs nicht so geil, aber gegen Ende wurde es wieder besser und ich habs irgendwie richtig geliebt! Ich freu mich so krass auf Band 2 😍!!
Lange nicht mehr ein so langweiliges Buch gelesen...
Ich habe auf Wendy-Vibes gehofft und das Buch hatte anfangs wirklich Potenzial. Es hat sich aber leider als supeeeeer langweilig entpuppt. Eine spannendes Aufklärung blieb aus und das Buch hätte definitiv einen guten Plottwist vertragen können.
Die Kommunikation zwischen den beiden Protagonisten fand ich grauenvoll. Nach 5 Jahren Funkstille sich beim ersten Kontakt anzicken, um sich dann ohne sinnvolle Begründung wieder zu vertragen und verlieben?! Ich habs überhaupt nicht verstanden. Wenn man doch die ganze Zeit Gefühle füreinander hatte, warum dann Kontaktabbruch?! Und der Grund dafür war für mich sowas von sinnfrei.
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*Worum geht´s?* In Mac“Kenzie“ Bennetts Leben wird nach ihrem Reitunfall vollkommen auf den Kopf gestellt. Sie erhält die Diagnose Epilepsie, darf nicht mehr reiten und ihr Kindheitsfreund Julian Bancroft möchte nichts mehr mit ihr zu tun haben. Nach ihrem Studium in London kehrt sie nun zurück zum Gestüt ihr Familie Goldcrest Manor. Dort trifft sie auch wieder auf Julian, der mittlerweile erfolgreich Polo spielt. Doch schon bald deckt Kenzie das ein oder andere gut behütete Geheimnis auf, welche ihr Leben erneut durcheinander wirbeln…
*Meine Meinung* Mit „Goldcrest Manor - Velvet Meadows“ erscheint nun der erste Band der neuen New-Adult Trilogie von Ivy Kazi. Sie hat bereits die Reihen „St. Clair Campus“ und „Magic and Moonlight“ beim Lux Verlag veröffentlicht. Für mich war „Goldcrest Manor - Velvet Meadows“ der erste Roman der Autorin, da schon der Klappentext mein Pferdefanherz hat höher schlagen lassen. Nach den letzten Seiten kann ich sagen - ich bereue es nicht und bin glücklich das es weitere Bände geben wird und das ich an diesen Ort zurückkehren kann.
In „Goldcrest Manor - Velvet Meadows“ lernt man Mackenzie „Kenzie“ Bennett kennen. Kenzie ist zugleich auch eine die mit die Erzählerin der Geschichte. Sie ist eine junge Frau, die die Diagnose Epilepsie erhalten hat und ihr Leben seit dem komplett umstellen musste. Sie ist dennoch zu einer starken, mutigen, ehrlichen und sympathischen Person geworden, die sich nicht so leicht die Butter vom Brot nehmen lässt. Aber ich habe auch gespürt, dass sie ein absoluter Familienmensch ist. Gerade weil sie soviel verloren hat, fand ich ihren Kampfgeist und ihre Stärke so beeindruckend. In dieser Geschichte durfte ich einen Teil ihrer Entwicklung mit all den Herausforderungen rundum das Gestüt und Zweifeln miterleben. Dennoch hätte ich noch gern mehr über ihre Krankheit und wie sie damit umgeht erfahren. An manchen Stellen wollte ich sie einfach nur umarmen, sosehr habe ich mit ihr mitgelitten.
Julian Bancroft ist der Kinderfreund von Kenzie und zugleich der Erzähler der Geschichte. Er ist ein junger Mann, dessen Lebensinhalt das Polo spielen ist. Er ist sehr engagiert, ehrgeizig, hilfsbereit und irgendwie auch sympathisch. Allerdings habe ich eine weile gebraucht, um mit ihm warm zu werden. Sein Beweggrund warum er Kenzie so behandelt hat, war in meinen Augen einfach zu wenig. Da hat er es sich zu einfach gemacht. Seine Probleme wirken im Vergleich zu Kenzie auch ein bisschen wie „Meckern auf hohem Niveau“. Zum Schluss habe ich ihn ins Herz schließen können, da er das Herz am rechten Fleck hat und Entscheidungen trifft, die zwar nicht einfach sind, aber er zurecht trifft.
Nicht nur die beiden haben es am Ende in mein Herz geschafft, sondern auch die Clique drumherum. Maeves Kommentare habe ich geliebt und haben mich das ein oder andere Mal zum lachen gebracht. Aber sie verbirgt auch etwas. Ich habe auch schon eine Ahnung was es sein könnte und bin gespannt, ob ich Recht behalte. Archie ist für mich noch ein geheimnisvoller Charakter, den es noch zu knacken gilt. Ich bin gespannt auf ihre Geschichte in Band 2. Es gab aber auch den ein oder anderen Charakter, der mir von Anfang an unsympathisch war und es bis zum Schluss geblieben ist.
Das Setting , sei es das Gestüt oder die anderen Orte, welche von Ivy Kazi so detailliert und liebevoll beschrieben wird, sind ein absoluter Wohlfühlort geworden und hat meine Pferdefanherz höher schlagen lassen. Ich hatte es die ganze Zeit vor Augen und war richtig traurig als ich „abreisen“ musste.
Das ich nur so durch die Seiten hindurchgeflogen bin, lag auch ein dem wunderbaren Schreibstil der Autorin. Sie schreibt so locker, leicht, humorvoll, spannend, aber auch emotional, das es für mich einfach nur schöne Lesestunden hatte.
Wie es zwischen den beiden ausgeht, ist wohl von vornherein klar. Dennoch hat mich das Ende ein klein wenig überrumpelt und überrascht. Denn die Wendung die die Geschichte nimmt und es damit eine Verbindung zu Band 2 gibt, habe ich nicht erwartet. Am liebsten würde ich direkt weiterlesen, da nicht alle offenen Fragen beantwortet worden sind. Die Geschichte lässt jedes Pferdemädchenherz höher schlagen und lädt zum mitfiebern, mitfühlen und schmunzeln ein. Ohne dabei zu emotional zu werden.
*Fazit* „Goldcrest Manor - Velvet Meadows“ von Ivy Kazi ist ein absolutes muss für alle Pferdefans, die eine tiefgründigere Geschichte mit sympathischen Charakteren und einem tollen Schreibstil suchen. Dennoch gab es für mich bei all der Lesefreude ein paar Kritikpunkte. Ich hätte mir noch mehr Details zu Kenzies Krankheit, weniger Tempo bei dem Romanceanteil und einen triftigeren Grund von Julian gewünscht. Dennoch habe ich alle Charaktere in mein Herz geschlossen und bin schon jetzt so gespannt, wie es mit ihnen weitergehen wird. Ich kann es kaum erwarten, wieder nach Goldcrest Manor zurückzukehren und vergebe 4/5 ⭐️.
Fünf Jahre ist es her, dass Julian den Kontakt zu Kenzie abgebrochen hat, was Kenzie immer noch stark beschäftigt. Sie waren beste Freunde und haben ihren ersten Kuss miteinander erlebt, doch dann erhält Kenzie die Diagnose Epilepsie und Julian spricht von einem Tag auf den anderen nicht mehr mit ihr. Nun hat Kenzie ihr Studium abgeschlossen und kehrt auf das Gestüt ihrer Familie zurück, um das es schlechter steht, als sie gedacht hätte und dann wollen Julians Eltern ihre Silberhochzeit ausgerechnet auf Goldcrest Manor feiern, sodass Kenzie in die Organisation eingebunden und unweigerlich auf Julian treffen wird. Werden Kenzie und Julian wieder zueinanderfinden?
"Velvet Meadows" ist der erste Band der Goldcrest Manor, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der einundzwanzig Jahre alten Mackenzie Bennett und des gleichaltrigen Julian Bancroft erzählt wird.
Kenzie ist auf Goldcrest Manor aufgewachsen, dass durch Grandpa Bennett zu einem angesehenen Gestüt wurde und mittlerweile hat ihre Mutter das Zepter in der Hand bei der Zucht von Polo-Ponys. Doch ihre Mutter hat absolut kein Händchen für die Buchhaltung und nachdem ihr Vater die Familie verlassen hat, kehrt Kenzie nun mit abgeschlossenen BWL-Studium an den Ort zurück, den sie vor drei Jahren verlassen hat. Um das Gestüt steht es nicht gut und Kenzie muss sich nicht nur gemeinsam mit ihrer Mutter überlegen, wie sie Goldcrest Manor zu neuem Aufschwung verhelfen kann, sondern auch noch die Feier der Silberhochzeit der Bancrofts organisieren, sodass das Wiedersehen mit Julian vorprogrammiert ist.
Kenzie ist sehr organisiert, strukturiert und packt da mit an, wo sie gerade gebraucht wird. Früher ist sie liebend gerne ausgeritten, doch dann bekam sie die Diagnose Epilepsie und die damit einhergehenden Einschränkungen haben dafür gesorgt, dass sie seitdem auf keinem Pferd mehr saß. Sie ist sehr geradlinig, weiß in manchen Dingen sehr genau, was sie will, während sie bei anderen Dingen ein wenig unschlüssig ist, wie es weitergehen soll. Sie ist wie Julian ein Familienmensch. Julian ist ein kleiner Perfektionist, der sehr fürsorglich und hilfsbereit ist. Er ist ein Polo-Spieler, der gerade auf der Suche nach Sponsoren ist, um einmal professionell spielen zu können.
Ich mochte Kenzie und Julian richtig gerne und war sehr gespannt, warum Julian Kenzie vor fünf Jahren die Freundschaft gekündigt hat und wie die beiden wieder zueinanderfinden würden. Einerseits mochte ich es, dass es hier kein übertriebenes Drama gegeben hat, andererseits hat der Prolog für mich einen deutlich größeren Grund für Julians Verhalten angeteasert, der dafür gesorgt hat, dass die besten Freunde fast fünf Jahre nicht miteinander gesprochen haben. Die erste Hälfte konnte mich richtig fesseln, danach hat die Geschichte mich etwas verloren. Ich mochte es, wie Julian und Kenzie wieder zueinandergefunden haben, obwohl es fast schon zu einfach war, wie schnell die beiden wieder ein Herz und eine Seele waren. Mir hat es sehr gut gefallen, dass die beiden viel über ihre Ängste und Träume geredet haben. Wir etwas mehr über Julians Ambitionen, ein professioneller Polo-Spieler zu werden, erfahren, was spannend war und Konfliktpotenzial für die Folgebände bereithält, ich hätte es allerdings auch sehr interessant gefunden, wenn man mehr über Kenzies Arbeit auf Goldcrest Manor erfahren hätte. Mir ging es am Ende dann auch ein bisschen zu schnell mit einer Entwicklung Goldcrest Manor betreffend. Diese war zwar nicht komplett aus der Luft gegriffen, kam für mich aber sehr unerwartet, aber hier wird der zweite Band bestimmt einige Antworten bereithalten.
Ich mochte es aber auf jeden Fall sehr, dass wir sowohl bereits Kenzies Schwester Maeve und Julians besten Freund Archie kennenlernen durften, die im nächsten Band ihre Geschichte erzählen werden, als auch Julians ehemaligen besten Freund Desmond und seine Ex-Freundin Brooke, die wir dann im dritten Band begleiten dürfen. Auch Rapha und Simon mochte ich gerne! Ich bin auf die Folgebände schon sehr gespannt, weil ich finde, dass im ersten Band schon gut was in die Wege geleitet wird, sodass ich mich sehr auf die Geschichten freue und natürlich auch neugierig bin, was die Entwicklung von Goldcrest Manor betrifft!
Fazit: "Velvet Meadows" von Yvy Kazi ist ein guter Auftakt der Goldcrest Manor Reihe. Der Beginn konnte mich richtig fesseln, aber leider hat die Geschichte mich im weiteren Verlauf etwas verloren, auch weil ich einen anderen Verlauf erwartet habe. Dennoch mochte ich Julian und Kenzie, aber auch die anderen Charaktere echt gerne und auch das Gestüt Goldcrest Manor hat mir als früherem Pferdemädchen richtig gut gefallen! Ich vergebe schwache vier Kleeblätter und freue mich schon sehr auf die Folgebände!
Ein Buch für alle Pferdeliebhaber:innen und Romance-Lover, die sich auf eine Geschichte zwischen Pferdestall und grünen Wiesen einlassen möchten. Ein wunderschönes Setting mit tollen Protagonisten, die mich direkt in die Geschichte ziehen konnten. Die Geschichten von Yvy Kazi können mich einfach immer und immer wieder aufs Neue begeistern und vollkommen packen. Das Buch sieht einfach wunderschön aus und begeisterte mich deshalb nicht nur mit seinem Aussehen, sondern auch mit dem sehr vielversprechenden Klappentext. Die Widmung des Buches hat mich direkt angesprochen, da auch in mir ein kleines Pferdemädchen verloren gegangen ist und dies als Kind immer mein grösster Traum war. Schon am Anfang der Geschichte ist mir wieder der unvergleichliche Schreibstil der Autorin ins Auge gestochen. Mit viel Witz und Charme konnte sie mich an die Seiten fesseln und hat direkt eine intensive Verbindung zu den Protagonisten geschaffen. Man fühlte sich sofort wohl und geborgen in der Geschichte und konnte mit den Protagonisten mitfühlen. Besonders schön fand ich, dass man den Prolog aus Julians Perspektive lesen konnte und somit auch direkt einen Einblick in seine Gefühlswelt hatte.
Was man ebenfalls direkt spürte, war der Wechsel der Gefühlswelt und Atmosphäre zwischen dem Prolog – der Vergangenheit – und dem ersten Kapitel – der Gegenwart. Die ganze Stimmung änderte sich von verspielt, vertraut zu einer tief sitzenden Traurigkeit, die die Protagonistin begleitete. Die Erinnerung an die unbeschwerten und glücklichen Zeiten ihrer Kindheit gemeinsam mit ihrem Vater auf dem Goldcrest Manor fühlte sich so greifbar an, dass es mich total berührt hat. Und auch den Schmerz über den Verlust von ihrem besten Freund und Liebe Julian hat sich tief eingegraben und zu dieser Gefühlswelt beigetragen. Man spürte die Unsicherheit, die durch ihre lange Abwesenheit entstanden ist.
Kenzie hat sich als sehr authentische und facettenreiche Protagonistin präsentiert, die ich schon direkt von Anfang an in mein Herz geschlossen habe. Die Familienkonstellation von Kenzie mochte ich wirklich sehr gerne, auch wenn es einige Punkte gab, die wirklich schwierig und traurig waren. Ihre Mutter ist ja wirklich ziemlich überbehütend, was verständlich und trotzdem ziemlich anstrengend ist. Den Vogel abgeschossen hat aber wirklich Kenzies Vater, den man nur als absolutes Arschloch bezeichnen kann. Kenzie und Julian haben mir als Team wirklich gut gefallen. Die beiden haben ehrlich und erwachsen miteinander kommuniziert und so viele Konflikte schnell aus dem Weg räumen können. Ich konnte wirklich viel mit den beiden verbinden und fand sie wunderschön und sehr nahbar.
Was die Autorin ausserordentlich gut geschafft hat, ist es, die weiteren Bände und Paare anzukündigen. Ohne den Klappentext zu Band zwei oder drei zu kennen würde ich wetten, dass Kenzies Schwester und Archie ihre Geschichte erhalten werden und auch Brooke und Desmond ihren Moment erhalten könnten. Diese ganzen Charaktere und Geheimnisse wurden auf aussergewöhnlich intensive Art und Weise eingeführt, wobei ich jetzt schon sagen kann, dass ich die Folgebände auf jeden Fall lesen werde.
Im Buch ist viel passiert und es konnte kontinuierlich Spannung aufgebaut werden, die sich am Ende entladen hat. Somit war ich ständig gepackt von der Geschichte und wollte unbedingt weiterlesen. Neben dem Setting hat diese Tatsache dafür gesorgt, dass ich komplett in der Geschichte versunken bin.
Insgesamt war der erste Band der Goldcrest Manor Reihe ein grossartiger Auftakt einer Reihe, die mit einem unbeschreibbaren Setting besticht. Ich habe alles an dieser Geschichte geliebt und mich total wohl gefühlt zwischen Pferden, Heu und den Protagonisten, die spannend und aufregend zugleich waren. Ich vergebe tolle 5 Sterne und freue mich riesig auf die weiteren Bände der Reihe.
Da ich selbst schon seit meiner Kindheit am liebsten draußen in der Natur auf dem Rücken eines Pferdes bin und mir von ihm seinen warmen Atem ins Gesicht blasen lasse, habe ich mich unglaublich auf "Goldcrest Manor" gefreut. Ich glaube, ich habe keine Pferdegeschichte mehr so wirklich gelesen, seit ich 14 bin und irgendwie habe ich das gerade gebraucht. Doch war ich am Ende überzeugt?
Kenzie kehrt nach dem Ende ihres Studiums zurück nach Hause in ihr Elternhaus - das Gestüt Goldcrest Manor. Aufgrund ihrer Epilepsie musste sie vieles hinter sich lassen, was sie geliebt hat, darunter auch das Reiten oder das Schwimmen im eiskalten See in der Nähe. Bei ihrer Ankunft ist sie jedoch nicht nur mit dieser Sehnsucht konfrontiert, sondern auch mit wiederaufkommenden Gefühlen gegenüber ihrem besten Freund aus der Jugend, sowie Geldsorgen und einem möglichen Verlust des Gestüts.
Leider muss ich ehrlich sagen, dass ich mich zeitweise sehr schwer mit dem Buch getan habe. Die Kapitel sind kurz, der Schreibstil eher knapp - eigentlich fliegt man durch die Seiten und trotzdem hatte ich häufig nicht den Impuls das Buch lange am Stück zu lesen. Das tut mir weh, denn in der Theorie hat mir das Konzept sehr gut gefallen. Kenzie, die nach ihrer Diagnose ein Stück weit ihre Identität verloren hat und vieles, was sie immer geliebt hat - das finde ich ein super wichtiges und spannendes Thema, auch weil Repräsentation meiner Meinung nach einen so großen Unterschied im Leben von Menschen machen kann. Und während ich der Meinung bin, dass Kenzie natürlich nicht nur ihre Krankheit ist, hätte ich mir doch gewünscht, dass manche Themen in Bezug darauf ausführlicher oder mit mehr Genauigkeit betrachtet worden wären.
Julian war mir grundsätzlich sympathisch, aber irgendwie konnte ich trotzdem keine wirklich emotionale Bindung zu ihm oder zu Kenzie und ihm als Paar aufbauen. Alles blieb für mich ein bisschen an der Oberfläche, ich hatte das Gefühl die Beiden sind extrem schnell wieder zusammengekommen, ohne wirklich aufzuarbeiten, was passiert war. Zeitweise habe ich sie ganz gerne begleitet, aber so richtig warm ums Herz wurde mir nicht, auch ihre Gefühle konnte ich einfach nicht so wirklich spüren. Ähnlich ging es mir auch bei dem Gestüt, der ganzes Plotline rund um die Rettung von diesem, und auch um die Polo-Spiele hat sich teilweise irgendwie "leer" angefühlt. Als hätte ich es exakt so schon mal gelesen und würde jetzt nichts beim Lesen spüren. So haben mir beispielsweise die besonderen, warmen Momente mit den Pferden - die für mich in einem Roman, welcher auf einem Gestüt spielt, durchaus Teil sein sollten - komplett gefehlt.
Trotz all meiner Kritik lies sich das Buch leicht lesen und hat eine Abwechslung zu sonstigen New Adult Romanen dargestellt. Auch die Repräsentation einer Protagonistin mit Epilepsie fand ich in der Idee toll. Zudem mochte ich die Nebencharaktere Archie und Maeve, weshalb ich eventuell doch weiterlesen werde und dem zweiten Band nochmal eine Chance gebe!
FAZIT: Für mich leider gar nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Die Beiden kommen extrem schnell zusammen, der Plot ist teilweise gedrängt, dann wieder langatmig. Ich hätte mir zudem mehr Aufarbeitung von Konflikten gewünscht. Trotzdem ein Buch, was sich schnell lesen lässt und für Pferdefans vielleicht eine Option im New Adult Bereich darstellen kann. 3 von 5 Sternen
Ich habe mir mehr von diesem Buch erhofft, aber zuerst die positiven Aspekte:
- Der Schreibstil von Yvy Kazi ist super schön und man kommt relativ gut durch das Buch durch - Das Setting war echt super schön und man konnte es sich echt gut vorstellen - Die Pferdethematik finde ich persönlich super, da es auch noch nicht so oft in Romance Büchern vorkam (zumindest so weit ich weiß) - Maeve ist mir super sympathisch und auch Archie finde ich trotz seiner eigenartigen Ausdrucksweise (oder auch vielleicht genau deswegen) so sympathisch!
Jetzt aber die negativen Aspekte:
- Ich fand die Epilepsie Thematik mal ganz interessant, da es selten (oder gar nicht) in Liebesromanen aufgegriffen wird. Ich finde aber, dass die Umsetzung dann nicht ganz so gut war. Irgendwie spielte die Krankheit bei Kenzie (zumindest meinem Empfinden nach) keine allzu große Rolle und wurde immer mal wieder nur kurz erwähnt, um beiläufig Fakten zu der Krankheit zu erwähnen. Das fand ich persönlich sehr schade, da mich das Thema schon interessiert hätte.
- Die Charaktere waren irgendwie ziemlich oberflächlich und ich konnte mich nicht wirklich gut in sie hineinversetzten.
- Das Buch hatte irgendwie keine wirkliche Handlung? Die Liebesgeschichte war gefühlt in der ersten Hälfte schon abgehandelt und danach kam irgendwie lange nichts spannendes mehr. Ich habe dann ab circa 60% ein paar Kapitel überflogen, doch es war immer noch langweilig. Dann habe ich einfach das letzte Kapitel und den Epilog gelesen und das reicht mir. Es fiel mir auch tatsächlich oft schwer das Buch in die Hand zu nehmen, weil es mich einfach irgendwie nicht gepackt hat.
- Nochmal zur Liebesgeschichte: Ich konnte diese irgendwie nicht wirklich mitfühlen oder nachvollziehen. Im einen Moment hassen sich die beiden angeblich (noch) bzw benehmen sich gegenüber des/der anderen wie kleine Kinder und im nächsten Moment landen sie zusammen im Bett. Auch fand ich den Spice-Anteil unnötig hoch.
- Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass Yvy Kazi dieses Buch geschrieben hat, nachdem der zweite Band (also der von Maeve und Archie) geschrieben wurde, geschrieben hat. Stellenweise ging es nämlich gefühlt mehr um Maeve und/oder Archie als um Kenzie und Julian. Klar spielen die Nebencharaktere eine Rolle, aber hier wurden die beiden ja schon fast in den Vordergrund gedrängt. Es wirkte einfach so, als hätte Yvy Kazi eine bessere „Bindung“ zu Maeve und Archie gehabt, aber um die beiden nicht direkt im ersten Buch der Reihe zu behandeln, musste erst noch die Geschichte von Kenzie und Julian davor. Wahrscheinlich aber auch, weil es so besser passt, weil Kenzie ja wieder „neu“ nach Goldcrest kommt und wir als Leser sozusagen mit ihr Goldcrest („neu“) kennenlernen.
(Ich hoffe, dass ich jetzt niemanden hiermit spoiler)
- Auch konnte ich Kenzies Verhalten (und auch das ihrer Mutter) gegenüber Maeve nicht verstehen. Warum erzählen sie ihr nichts? Wie Kenzie schon sagt ist sie erwachsen und verdient die Wahrheit, aber warum erzählt man ihr nichts? Nur, damit es gegen Ende des Buches (noch) einen Konflikt gibt? Das konnte ich nicht ganz nachvollziehen.
Zusammenfassung: Obwohl ich mit wenigen Erwartungen an das Buch gegangen bin, wurde ich schon etwas enttäuscht. Ich werde dennoch dem zweiten Band der Reihe eine Chance geben, weil ich sowohl Maeve als auch Archie sehr lieb gewonnen habe und ich hoffe einfach, dass mich ihre Geschichte mehr überzeugen kann.
Das Cover von "Goldcrest Manor - Velvet Meadows" finde ich wunderschön. Es ist einfach ein absoluter Hingucker mit den Blumen und dem riesigen Tor hinter dem sich ein großes Anwesen verbirgt. Es gibt bereits einige Hinweise darauf das Pferde in dem Buch eine Rolle spielen, was ich gut finde. Ich muss zugeben, dass ich den ersten Band mit diesem Grauton etwas dunkel finde, bin aber schon sehr gespannt, wie das Buch zusammen mit den anderen Bänden aussehen wird.
Kenzie war für mich eine sehr starke Protagonistin. Sie hat mit einer Krankheit zu kämpfen, die ihr im Grunde alles genommen hat, was sie liebt und es dadurch gar nicht so einfach. Goldcrest Manor und die Pferde bedeuten ihr sehr viel. Es ist der Ort, der ihrer Familie über Generationen gehört hat, weswegen sie alles dafür gibt diesen zu erhalten.
Julia hat mir wirklich gut gefallen. Er ist jemand, der einfach alles für Kenzie tun würde, weswegen er auch ein so großartiger Bookboyfriend ist. Vor allem, wie er ihr geholfen hat, wieder zurück zu den Pferden zu finden, fand ich wirklich großartig. Allerdings muss ich auch zugeben, dass mir seine Erklärung, warum er damals den Kontakt zu Kenzie abgebrochen hat, leider nicht so gut gefallen hat.
Es gab auch einige großartige Nebencharaktere, allen voran Maeve und Archie. Beide sind auch Charaktere, die so einige Geheimnisse zu haben scheinen, mir hier aber wahnsinnig sympathisch waren. Gerade aus diesem Grund freue ich mich auch schon riesig auf ihr eigenes Buch. Es gab allerdings auch einige Charaktere, die mich gar nicht begeistern konnten, allen voran Maeve und Kenzie's Vater. Sein Benehmen war für mich schrecklich und seinen Töchtern gegenüber auch nicht nachvollziehbar.
Die Handlung fand ich spannend. Wir haben hier so einige spannend Elemente, mit Kenzie's Krankheit, die gerade für ihre Mutter ein sehr großes Thema ist, finanzielle Probleme von Goldcrest und dann noch die Liebesgeschichte zwischen Kenzie und Julian, sowie die Pferdethematik. Für mich hat alles genug Raum bekommen. Es gab Probleme, die gelöst werden mussten, Charaktere, die für Probleme gesorgt haben und viele tolle Momente zwischen Kenzie und Julian. Wie gesagt, hat mich nur etwas die Erklärung von Julian getäuscht, aber bei so einer Chemie zwischen den Beiden, habe ich auch einfach sehr gewollt, dass die Beiden zusammenfinden.
Das Setting von "Goldcrest Manor" konnte mich mehr begeistern, als ich gedacht habe. Ich war lange nicht sicher, wie ich zu der Pferdethematik stehen werden, da ich eigentlich nie so richtig ein Pferdemädchen war, obwohl ich auch in meiner Kindheit reiten war. Ich habe es aber sehr geliebt hier von der Landschaft, dem Anwesen und vor allem den Pferden zu lesen. Ich freue mich jetzt schon riesig darauf im zweiten Teil zurückzukehren.
Der Schreibstil von Yvy Kazi hat mir auch wahnsinnig gut gefallen. Ich kam sehr leicht in die Geschichte rein und hatte viel Spaß beim Lesen. Seit ihrer ersten Reihe beim LYX lese ich die Bücher der Autorin und bin seitdem auch ein großer Fan. Aus diesem Grund habe ich mich auch sehr auf die Geschichte gefreute und wurde nicht enttäuscht. Yvy Kazi schreibt voller großer Gefühle, ernsten Themen und mit spannender Handlung.
Das Cover von "Goldcrest Manor - Velvet Meadows" gibt einen Vorgeschmack auf die einladende Atmosphäre, die einen beim Lesen dieses Buches erwartet. Das mit einem Pferdekopf verzierte Tor scheint nur darauf zu warten, sich zu öffnen und einen auf Goldcrest Manor willkommen zu heißen. Der dazu passende Farbschnitt mit den Blumen und kleinen Hufeisen ist ebenfalls zuckersüß.
Kenzie hängt mit ganzem Herzen an dem Pferdegestüt ihrer Familie. Hier hat sie die Zeit ihrer Kindheit und Jugend mit langen Ausritten auf ihrer Stute Elody verbracht oder am See ein Picknick veranstaltet. Doch bei einem dieser Ausflüge mit ihrem Kindheitsfreund Julien erleidet Kenzie einen epileptischen Anfall und fällt vom Pferd. Danach verändert sich alles für sie. Sie darf nicht mehr alleine reiten oder schwimmen, keinen Führerschein machen und Julian zieht sich schlagartig aus ihrem Leben zurück. Dabei hatten sie sich kurz zuvor ihre Gefühle füreinander gestanden. Tief verletzt flieht Kenzie für ihr Studium nach London. Als sie nach einigen Jahren nach Goldcrest Manor zurückkommt, trifft sie wieder auf Julian. Ihre anfänglichen Begegnungen sind holprig, sie nähern sich aber wieder an. Als Kenzie weg war, hat sich jedoch so einiges verändert und Julians auftauchen in ihrem Leben bleibt nicht die einzige Herausforderung, die sie bewältigen muss.
Yvi Kazi hat mit Goldcrest Manor einen absoluten Wohlfühlort erschaffen, den ich gerne selbst besucht hätte. Das Pferdegestüt von Kenzies Familie züchtet Pferde für den Polo-Sport und Julian ist ebenfalls aktiver Polo-Spieler. Ich hatte vorher nicht sonderlich viele Berührungspunkte mit Polo, alles wurde aber so ausführlich und gut beschrieben, dass ich keine Probleme hatte und noch etwas Neues gelernt habe. Bis ich den ersten Band von Goldcrest Manor gelesen habe, war mir auch nicht klar, wie sehr ich eine Sports-Romance über Pferde brauchte. Mit jeder Seite hat mein Pferdemädchenherz höher geschlagen. Ich musste an die Zeiten denken, als ich sehnsüchtig auf die neue "Wendy" gewartet habe und vom eigenen Pferd geträumt habe.
Kenzie ist eine Protagonistin, die früh in ihrem Leben mit einer chronischen Krankheit konfrontiert wurde und in der folgenden Handlung des Buches erst einen Teil von sich selbst wiederfinden muss. Dazu gehört auch eine eventuelle Versöhnung mit Julian. Das Buch ist aus der Dual-POV geschrieben, wodurch Julians Gedankengänge einfacher nachzuvollziehen waren. Gerade zu Beginn konnte ich seine Handlungen nicht nachvollziehen, ich habe im Laufe des Buches aber immer mehr die Dynamik zwischen Kenzie und Julian geliebt.
Offene Handlungsenden zwischen den beiden wurden wunderbar gelöst, während Kenzies Schwester Maeve noch viele Geheimnisse umgeben, denen wir in Band zwei auf den Grund gehen dürfen.
Goldcrest Manor ist ein Wohlfühlort, der mich den Duft nach Heu, die Sonnenstrahlen auf der Haut und die warmen Pferdekörper durch die Seiten hat spüren lassen. Ich freue mich auf die Fortsetzung.
Julian und Mackenzie wachsen gemeinsam auf und sind über die Jahre sehr gute Freunde geworden. Sie verbringen viel Zeit miteinander und reiten oft zusammen. Die Pferde sind ihre gemeinsame Leidenschaft, wobei Kenzie das Reiten eher als Freiheit sieht und Julian das mit dem Polo-Sport verbindet. Über die Jahre haben sich auch Gefühle entwickelt, die sie sich eingestehen. Doch kurz darauf erhält Kenzie die Diagnose Epilepsie und ihre Wege trennen sich schlagartig. Die Gründe dafür kennt man nicht. Nach einigen Jahren kommt sie wieder zurück auf das Gestüt ihrer Familie, um die Buchhaltung zu übernehmen.
Die Story verläuft so, wie man es vermutet. Es gab keine großen Überraschungen, auch wenn es erst so wirkte. Es wurden einige Handlungsstränge geöffnet, die definitiv Potential hatten und mich neugierig gemacht haben. Leider wurden viele davon offen gelassen und sind Thema des nächsten Buches oder sind recht schnell verlaufen. Die Verhaltensweisen mancher Charaktere konnte ich hier absolut nicht nachvollziehen. Immerhin gab es andere interessante Charakter-Entwicklungen. Kenzie hat sich nach der Diagnose selbst verloren und ist dabei sich wiederzufinden. Auch der Polo-Sport mit Brenna, die sich dort beweisen muss, fand ich erstaunlich interessant. Die Details dazu habe ich natürlich nicht ganz durchdrungen, dennoch war es unterhaltsam.
Was mich aber besonders enttäuscht hat, war die Liebesgeschichte von Kenzie und Julian. Der Grund für die Funkstille war einfach nur lächerlich und hätte mit einem kleinen Gespräch aus der Welt geschafft werden können. Stattdessen hat Julian ihr das Herz gebrochen und er selbst war auch nicht glücklich. Und dann kommt sie wieder und sie fahren direkt wieder aufeinander ab, als wäre nichts passiert?! Dieser Gefühlumschwung von Wut und Trauer zu Lust und Liebe ging mir viel zu plötzlich und wirkte so gestellt und künstlich. Es gab keinerlei Funken. Das war leider nichts. Ihre weitere Beziehungsentwicklung verlief entsprechend seicht und war gefüllt mit unnötigem Geschwärme voneinander.
Das Gestüt und die Pferde sind ein sehr zentrales Thema, was auch sehr detailliert beschrieben wurde. Für mich, als nicht Pferde-Fan, zu viel. Es war leider der Fokus des Buches. Dabei gab es so viel interessantere Themen. Beispielsweise die Diagnose von Kenzie und wie sich ihr Leben deswegen verändert hat. Da hätte ich mir viel mehr Informationen zu gewünscht. Ja, das Thema kam schon hin und wieder vor, aber eher zu Beginn, wo alle sie bemitleidet haben und im Laufe der Story ist es eher untergegangen.
Fazit:
Für Pferde-Fans sicher interessant, für mich war mir das Thema zu zentral und die Liebesgeschichte zu seicht. Kenzie und Julian waren quasi sofort wieder zusammen, die Vorgeschichte so hätte es also nicht wirklich gebraucht. Die Story ist leider auch ziemlich vorhersehbar. Erstaunlich interessant fand ich den Polo-Sport und das Turnier, was am Ende kam. Davon hätte ich mir mehr gewünscht.
„Goldcrest Manor“ von Yvy Kazi ist ein echter Wohlfühlroman. Die Autorin entführt uns in eine Welt voller Pferde, Wiesen, wunderschönem Setting, Gefühlen, Spannung, Freundschaft, Selbstfindung und einer emotionalen zweiten Chance für die Liebe.
Der Schreibstil ist locker und das Buch liest sich flüssig. Es wird aus den zwei Perspektiven der Hauptcharaktere erzählt.
Das Setting ist wunderschön, wie man schon auf dem Cover sieht, was übrigens ein echter Hingucker ist. Man fühlt sich wie in einem Traum, man meint das Heu zu fühlen und den Duft zu riechen, ich habe mich wie in meinem „Pinterest - Board“ in echt gefühlt.
Kenzie hatte es nicht immer leicht, in ihrer Jugend musste sie aufgrund ihrer Epilepsie viel aufgeben. Sie flieht vor ihrer Vergangenheit und verdrängt viele Gefühle. Doch als sie an den Ort, als alles begann zurückkehrt, holt sie ihre Vergangenheit wieder ein. In Form von Julian, ihrer ersten großen Liebe, aber auch in Gefühlen von Verlust und Sehsucht, doch sie fühlt sich auch angekommen und zuhause. In einer emotionalen Reise, begleiten wir sie auf dem Weg zu sich selbst und einem neuen Lebensabschnitt, einer zweiten Chance für Julian und sie, aber auch bei Herausforderungen beim Gestüt. Kenzie ist eine unglaublich nahbare und greifbare Charakterin, man hatte oft das Gefühl, man sitzt neben ihr und erlebt vieles mit ihr. Sie hat Ecken und Kanten, aber sie hat auch ein starkes Herz und einen starken Willen. Sie gibt nicht so schnell auf. Was ich mir jedoch gewünscht hätte ist ein tieferer Einblick in das Thema Epilepsie, für mich kam es etwas zu kurz.
Julian ist Polo-Spieler und sehr zielstrebig, Polo ist alles für ihn, bis er Kenzie wieder begegnet. Julian war für mich leider nicht so greifbar wie Kenzie, ich konnte mich in vielen Situationen nicht wirklich in ihn hineinversetzen, ich hätte mir vor allem mehr Tiefe gewünscht, aber auch mehr Kommunikation und Verständnis. Auch ging mir die ganze Liebesgeschichte zu schnell voran, ich hätte mir ein paar Hindernisse und auch tiefere Gespräche über ihre Vergangenheit gewünscht.
Im ganzen Buch geht es um so viel mehr als um die Liebesgeschichte von Julian und Kenzie, es geht auch um vertrauen und Zusammenhalt. Die ganze Atmosphäre rund ums Gestüt ist mir richtige ans Herz gewachsen. Vor allem auch die Nebencharaktere haben sich langsam aber sicher in mein Herz geschlichen, allen voran Archie und Maeve, ich bin schon so gespannt auf ihr Buch.
Insgesamt ein toller Auftakt mit wunderschönen Setting und tollen Charakteren, das perfekte Buch zum abtauchen in eine andere Welt, auch wenn mir an ein paar Punkten etwas gefehlt hat. Von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung und 4 Sterne.
Schon das liebevoll gestaltete Cover mit dem verschnörkelten Tor und dem Pferdekopf-Motiv lädt zum Träumen ein – und der zauberhafte Farbschnitt mit Blumen und Hufeisen verstärkt den Eindruck eines Romans, der einen an einen besonderen Ort entführt. Und genau das tut Goldcrest Manor.
Kenzie ist mit ganzem Herzen mit dem Gestüt ihrer Familie verbunden – einem Ort voller Erinnerungen an unbeschwerte Kindheitstage, Ausritte mit ihrer Stute Elody und Picknicks am See. Doch nach einem epileptischen Anfall während eines Ausritts mit ihrem Kindheitsfreund Julian verändert sich alles. Plötzlich darf sie nicht mehr allein reiten oder schwimmen, keinen Führerschein machen – und Julian zieht sich zurück, obwohl die beiden sich gerade erst ihre Gefühle füreinander gestanden hatten. Tief verletzt verlässt Kenzie Goldcrest Manor, um in London zu studieren. Jahre später kehrt sie zurück – und muss sich nicht nur der Vergangenheit, sondern auch einer Zukunft stellen, die komplizierter ist, als sie erwartet.
Yvi Kazi hat mit Goldcrest Manor einen echten Wohlfühlort erschaffen. Das Setting – ein auf Polo spezialisierter Pferdehof – ist atmosphärisch dicht beschrieben. Auch wenn mir Polo als Sport bislang fremd war, wurde alles so anschaulich und verständlich erklärt, dass ich mich schnell zurechtgefunden habe. Tatsächlich hat mir erst dieses Buch gezeigt, wie sehr mir eine Sports Romance mit Pferden gefehlt hat. Mein inneres Pferdemädchen hat auf jeder Seite mitgefiebert – und sich ein wenig in die eigene Kindheit zurückversetzt gefühlt.
Kenzie ist eine starke Protagonistin, die sich mit einer chronischen Erkrankung auseinandersetzen muss und auf ihrer Rückkehr nach Goldcrest nicht nur sich selbst, sondern auch ihren Platz im Leben neu finden muss. Die Beziehung zu Julian, der ebenfalls mit eigenen Schuldgefühlen und Ängsten kämpft, entwickelt sich langsam, aber glaubwürdig. Die Dual-POV-Perspektive hilft, auch Julians Verhalten besser zu verstehen – selbst wenn es anfangs schwer nachvollziehbar ist. Im Laufe der Geschichte habe ich die Dynamik zwischen den beiden sehr schätzen gelernt.
Viele der emotionalen Fäden zwischen Kenzie und Julian werden stimmig aufgelöst, während Kenzies Schwester Maeve noch einige Geheimnisse mit sich trägt – ein perfekter Übergang zu Band zwei, auf den ich mich sehr freue.
Fazit: Goldcrest Manor – Velvet Meadows ist ein gefühlvoller Wohlfühlroman mit Tiefgang, einem besonderen Setting und einer Prise Sports Romance, die Pferdeliebhaber:innen garantiert begeistern wird. Der Duft von Heu, die Wärme eines Pferdekörpers und der Sommerwind auf der Haut – all das war für mich beim Lesen fast greifbar. Ich kann die Fortsetzung kaum erwarten.
„Goldcrest Manor – Velvet Meadows“ von Yvy Kazi ist der erste Band ihrer neuen New Adult Reihe um das Pferdegestüt Goldcrest Manor. Für die sechzehnjährige Mackenzie Bennett geht ein Traum in Erfüllung, als ihr bester Freund Julian Bancroft endlich den Mut findet, und ihr seine Gefühle gesteht. Doch ihr erster Kuss soll auch ihr letzter sein, denn wenige Stunden später wird bei Kenzie nach einem Reitunfall Epilepsie diagnostiziert und Julian bricht den Kontakt komplett ab. Kenzies Herz ist gebrochen, denn sie verliert durch ihre Krankheit nicht nur Julian, sondern auch das Reiten, welches ihr jetzt untersagt ist. Fünf Jahre später kehrt Kenzie nach ihrem Studium nach Goldcrest Manor zurück, um auf dem Familiengestüt zu arbeiten. Dort trifft sie leider auch auf Julian, der immer noch abweisend auf sie reagiert. Doch während beide die Feier zur Silberhochzeit seiner Eltern planen müssen, kommen die alten Gefühle schnell wieder hoch.
Ich bin zwar kein Pferdemädchen, aber dieses Buch oder wahrscheinlich die gesamte Reihe sind auch für absolute Laien im Pferdesport zu empfehlen. Yvy Kazi schafft hier die perfekte Balance zwischen Vier- und Zweibeinern, so dass mir im Gegensatz zu anderen Büchern, die dieses Thema aufgegriffen haben, nie langweilig wurde. Es hat eher mein Interesse geweckt und ich habe außerdem viel über Polo gelernt, von dem ich vorher wirklich null Ahnung hatte. Kenzie hat außer ihrer Leidenschaft für Pferde und das Gestüt ihrer Familie mit einer chronischen Krankheit zu kämpfen, die ihr Leben leider entscheidend beeinflusst. Ich kenne dies selbst aus meinem engeren Umfeld und so kann ich auch beurteilen, dass Yvy Kazi die Situation und die alltäglichen Schwierigkeiten sehr authentisch beschrieben hat. Kenzie lässt sich zum Glück nicht unterkriegen und kämpft für ihre selbstbestimmte Zukunft, die eben nicht ausschließlich von einer Krankheit diktiert werden sollte. Ich gebe zu, dass ich Julian für seine damalige Entscheidung ein wenig gehasst habe und er es schwer hatte, diesen Rückstand bei mir wieder aufzuholen. Kenzie ist da wesentlich versöhnlicher als ich, aber das ist auch gut so, denn ihre Vertrautheit und Liebe ist schnell wieder auf dem alten Level. Trotzdem ging mir das an diesem Punkt vielleicht ein wenig zu schnell, denn gemessen an ihrer gemeinsamen Vorgeschichte war Julians Reaktion damals und die Folgen schon sehr verletzend. Die Probleme rund um das Gestüt und die gesamte Dynamik mit all den Nebencharakteren, die sicher in den Folgebänden ihre eigene Geschichte bekommen, ist spannend und mitreißend aufgebaut, so dass ich jetzt schon auf die Fortsetzungen gespannt bin.
Mein Fazit: Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung!
Nostalgie pur 🩷🐎 Das Cover von Goldcrest Manor hat mich direkt angesprochen, ich finde es richtig schön gestaltet, mit einer Farbauswahl, die total gut zur Stimmung des Buches passt. Auch der Farbschnitt ist ein echtes Highlight, weil er sich farblich harmonisch einfügt. Besonders toll finde ich, dass Band 1 und 2 nebeneinander ein zusammenhängendes Bild ergeben, mit floralen Elementen, die über die Cover hinaus weiterlaufen. Zur Innengestaltung kann ich leider noch nichts sagen, weil ich das Buch selbst (noch) nicht physisch besitze, aber optisch ist es auf jeden Fall ein echter Hingucker und macht im Regal sicher richtig was her.
Inhaltlich geht es um Kenzie, die nach einem schweren Einschnitt in ihrem Leben, einer Epilepsiediagnose, wieder zurück aufs Gestüt ihrer Familie kehrt: Goldcrest Manor. Dort trifft sie nicht nur auf finanzielle Herausforderungen, sondern auch auf Julian, ihren ehemaligen besten Freund, mit dem sie eine gemeinsame, aber komplizierte Vergangenheit verbindet. Während Kenzie versucht, das Gestüt zu retten, und Julian sich als Polospieler beweisen will, kreuzen sich ihre Wege immer wieder – und zwischen alten Wunden und neuer Nähe beginnt sich langsam wieder etwas zu entwickeln.
Für mich war Goldcrest Manor etwas ganz Besonderes, weil es dieses Gefühl geweckt hat, das ich von früher kenne, ich habe als Kind und Teenager super viele Pferdebücher gelesen und geliebt. Bille & Zottel, Ostwind, solche Klassiker und jetzt mal wieder ein Pferdebuch zu lesen, das im New-Adult-Bereich angesiedelt ist, hat sich einfach richtig gut angefühlt. Ich weiß nicht, ob es solche Geschichten in dem Genre vorher schon gab, aber ich finde es großartig, dass ein bekannter Verlag wie LYX diesem Setting Raum gibt.
Die Liebesgeschichte zwischen Kenzie und Julian hat mir richtig gut gefallen. Ich mochte total, dass sich die beiden langsam wieder annähern, dass da kein übertriebenes Drama ist, sondern echte Unsicherheiten und vorsichtige Schritte aufeinander zu. Das hat sich für mich realistisch und schön entwickelt, bis auf das Ende, das für meinen Geschmack ein bisschen zu schnell kam. Ich fand, dass sich das Ganze vielleicht etwas mehr Zeit hätte nehmen dürfen, weil man eben merkt, dass noch nicht alle Themen ganz aufgearbeitet sind. Vor allem Julians Beweggründe für sein Verhalten in der Vergangenheit waren mir ein wenig zu dünn, da hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Genau deshalb habe ich dem Buch auch 4,5 von 5 Sternen gegeben. Es war eine wirklich tolle Geschichte mit viel Gefühl, einem wunderschönen Setting und einer gelungenen Balance zwischen Pferdeliebe, Familienkonflikten und Romance, nur das Ende war mir persönlich einfach ein kleines Stück zu viel, zu schnell. Trotzdem freue ich mich riesig auf Band 2 – und noch mehr auf einen hoffentlich folgenden dritten Band, in dem Brooke im Mittelpunkt steht!
Der Traum eines jeden, der in der Kindheit Pferdebücher verschlungen hat
! Der erste Teil der Rezension kann geringfügige Spoiler enthalten !
Nach Jahren als Studentin kehrt Kenzie nach Hause zurück und damit in ihr früheres Leben. So trifft sie auch ihre Jugendliebe Julian wieder und die Erinnerungen an einen schmerzlichen Auseinandergang kommen wieder hervor. Es scheint eine ewige Eiszeit zwischen den Beiden zu herrschen und doch müssen sie zusammenarbeiten um für das zu kämpfen, was ihnen am Herzen liegt. Ihre Familie und ihre Pferde.
Ach, was soll ich sagen. Mit dem Vorwort holt Ivy Kazi ihre Zielgruppe sofort ab. Jeder der in der Kindheit gerne Pferdebücher verschlungen hat, wird hier seine Leidenschaft neu entdecken.
Der Schreibstil ist nicht sonderlich poetisch erzählt aber emotional ansprechend und ermöglicht einen guten Lesefluss. Erzählt wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Kenzie und Julian. Beide Seiten sind gut und einigermaßen ausgewogen eingebaut. Normalerweise führen duale Perspektiven ja dazu, dass man alle Charaktere besser verstehen kann bziehunhsweise ihre Handlungen besser nachvollziehen kann. Das hat mir besonders bei Julian gefehlt. Über inakzeptabeles Verhalten wird einfach hinweggehen und unzureichend erklärt. Ich hätte mir mehr gewünscht. In vielerlei Hinsicht. Mehr Charaktertiefe, einen größeren Plot, mehr Tiefe zwischen Kenzie und Julian, vorallem auf emotionaler Ebene. Es wirkte auf mich etwas erzwungenen und dazu auch vorhersehbar. Mit Kenzies Epilepsie wird zudem ein Punkt mit sooo viel Potential eingebracht, welches zudem verschenkt wurde.
Ich möchte mich aber nicht nur beschweren. Das alles klingt sehr negativ, aber es gibt auch genug, das mich begeistert hat. Die Gesammtatmosphäre hat mir sehr gefallen, ebenso der Schreibstil und das Setting. Goldcrest Manore ist zu einem richtigen Wohlfühort geworden. Ich habe endlich einen Ersatz für meine früher geliebten Ponnyhof-Geschichten bekommen. Von mir 4 von 5 Sternen.
Ich freue mich schon unfassbar auf Maeve und Archie in dem kommenden Band 2. Die Atmosphäre zwischen den Beiden hatte mich schon jetzt im Griff.
Dieses Buch ist mir Rezensionsexemplar vom LYX-Verlag über Lesejury zur Verfügung gestellt worden.