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Teufel

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Der Teufel ist hier!

Luzifer offenbart sich. Und die Welt ist geblendet. Journalist Tabarie berichtet für gewöhnlich über Lokalpolitik und Kleinkriminelle. Doch nun traut er seinen Augen nicht, als der Engel der Finsternis selbst erscheint und mehr und mehr Menschen dem Bösen verfallen. Kann Tabarie den Teufel noch aufhalten?
Der Journalist ermittelt in dem verzweifelten Versuch, Satans Plan zu durchschauen.
Aber was ist es, dass die Menschen so anfällig für das Böse macht? Warum sind sie so leicht verführbar?

Ein spannender Fantasy-Thriller, der uns entführt von den Türmen des Kölner Doms bis in die Gewölbe unter dem Vatikan.

Für alle, die immer schon sehen wollten, wie die Welt zum Teufel geht ...

294 pages, Kindle Edition

First published December 3, 2014

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Markus Tillmanns

16 books4 followers

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2 (9%)
1 star
1 (4%)
Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for Jil.
121 reviews2 followers
March 7, 2015
Rezension: Die Frage nach dem Bösen treibt den Mensch genauso in die Irre, denn die Frage nach dem Guten

Es fängt alles mit dem unbekannten Etwas aus dem All an. Ein leuchtender Feuerball, der in die Erdatmosphäre eingetreten ist und über unseren Planeten hinwegrast, versetzt die Welt in Angst und Schrecken.

-Ist es ein Komet, der unsere Welt in Stücke reißen wird?
-Sind es Außerirdische, deren Absichten sich grausam oder positiv über uns entladen werden?
-Was ist dieses unbekannte Flugobjekt?

Experten sind sich einig: Es ist das Ende von Allem! Doch dann verliert es mit einem Mal an Geschwindigkeit, ändert seinen Kurs in Richtung Kölner Dom, Deutschland. Dort bleibt es abrupt stehen und ein Geschöpf des Himmels erscheint in Form eines Engels. Ein Engel, der schöner und gütiger nicht aussehen könnte. Tausende von zum Schauplatz gepilgerte Menschen gehen vor ihm auf die Knie und die Erde hält den Atem an. Die Zeit steht still. Der Engel verkündet das Gute, die Befreiung von allen Leiden. Nur einer scheint dem trügerischen Schein keinen Glauben schenken zu wollen: Tabarie – Journalist der Kölner Morgenpost und begnadeter Fotograf, der mit seiner Kamera vermag, das ‚wahre‘ Ich eines Jeden zu enthüllen. Zu schade, dass er seine Kamera gerade nicht zu Händen hat, sondern seine gute Freundin und Kollegin Gül dieser Aufgabe nachkommen muss. Tabarie traut seinen Augen dennoch kaum und erhebt sich mit der Frage, den Namen des Unbekannten zu erfahren.

Luzifer – Satanael – Teufel! Er hat viele Namen. So erschrocken darüber wie Tabarie von der Erkenntnis des Bösen getroffen wird und der vagen Vermutung, dass dies wirklich das Ende aller Tage ist, so erfreut und geblendet ist der Rest der Menschheit von der gütigen Botschaft und dem schönen Schein des Engels. Aber Tabarie lässt sich nicht in die Irre führen.

„Manchmal komme ich mir vor wie eine Marionette, die ihre eigenen Fäden in der Hand hält. Und obschon sich sämtliche Gliedmaßen genau dort hinbewegen, wo sie hin sollen, ist doch alles irgendwie falsch.“

Im Fortlauf der Geschichte beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Es wird eine Luzifer Foundation gegründet, die binnen weniger Stunden einen enormen Zulauf an finanziellen Mitteln und Menschenmassen erhält. Alles mit der Botschaft, das Leid der Kinder, das Leid der Welt zu mindern. Was nach außen hin sozial, überaus menschlich und fürsorglich erscheint, zieht aber im Inneren Morde, Mysterien und leere Gräber mit sich. Leere Gräber, die wiederum Tabarie auf den Plan rufen. Er kann einfach nicht von dem Gedanken ablassen, dass in dieser Foundation das Böse selbst Herr ist und eine Maschinerie der Blendung über die Menschheit legt. Noch dazu ist er durch das leere Grab seines Vaters auch persönlich betroffen.

„Tote reden zwar gerne, aber nicht in unserer Sprache.“

Alleine, da der Rest der Welt und auch seiner Kollegen - allen voran die loyale Gül – dem Hype Luzifers verfallen scheint, begibt er sich auf die Spur das Mysterium zu lösen und endet dabei in einem tosenden Feuer im Vatikan selbst. Er möchte der Welt‘ Augen öffnen und bezahlt dafür mehr als nur einmal beinahe mit dem eigenen Leben. Von seinem unbändigen Wissensdurst und den Weisheiten seines Mentors getrieben, die ihn in hitzigen Situationen heimsuchen und helfen, versucht er folgende Fragen zu klären:

-Warum wurde das Grab seines Vaters geschändet und der Leichnam verschleppt?
-Ist es die einzige Leiche, die ihr Grab verlassen hat und in welchem Zusammenhang steht dies mit dem Wahnsinn seiner Mutter und evtl. anderen Toten?
-Wer ist diese Frau, die von einem Tag auf den anderen an der Spitze der Luzifer Foundation erscheint und wie kann er ihrer Einhalt gebieten?
-Welche Rolle spielt in dieser Geschichte ein kleines Kind?
-Was verhofft sich Luzifer von einem Angriff auf den Vatikan und den Papst selbst und wird es Tabarie gelingen, das Ende der Welt zu verhindern?
-Oder hat er sich einfach in eigenen Wahnvorstellungen verrannt?

Markus Tillmanns hat mit Teufel einen Fantasy-Thriller der etwas anderen Art geschaffen, der sich in einem tosenden und feurigen Lesefeuerwerk entlädt. Die Idee dabei einen Engel auf Erden hinabsteigen und sich als der Teufel persönlich vorstellen zu lassen ist neu, ungewohnt und für den Leser reizbar. Der Spannungsbogen der Geschichte selbst ist ebenfalls ungewöhnlich und baut sich an den unterschiedlichsten Stellen der Erzählung immer wieder von neuem auf. Manchmal ist dies etwas verwirrend, wird aber durch die unterschiedlichen Kapitel in Sicht Luzifers (im Hintergrund agierend) und Tabaries (aktiv) gelöst. Gerade dann, wenn man dachte, ein Rätsel sei entziffert, wird dieser in unterschiedliche Bahnen umgelenkt, sodass bis zum Ende unklar bleibt, in welche Richtung die Geschichte laufen wird. Die Kapitel selbst sind hin und wieder durch Zeichnungen, die das gerade Gelesene veranschaulichen sollen, unterbrochen. Obgleich diese sehr gut und ansprechend gestaltet sind, fand ich sie persönlich eher als störend. Aber das ist ja Geschmackssache. Der Fantasy-Charakter baut sich im Verlauf des Geschehens immer weiter aus. Fängt es, abgesehen von dem Engel, erst sachte an, so lernt man mit der Zeit des Lesens immer weitere Aspekte dieser anderen Erzählwelt kennen. Sei es eine mysteriöse Verschwörung oder mystische Vorhersehung. Seien es Flüche oder Feuer, das vermag nur durch die Berührung einer Hand ein ganzes ‚Imperium‘ niederzureißen. Egal, wo man sich gerade glaubt, am Ende kommt es doch überraschend anders. Dabei bedient sich Markus einem angemessenen wechselnden Schreibstil, der mal von Leichtigkeit und leichtem Lesefluss nur so strotzt, um dann an anderen Stellen dem Geschehen entsprechend von journalistischem Fachjargon und sprachlichem Tiefgang abgelöst zu werden. Auch Humor kommt dem Ganzen nicht abhanden, so gibt es eine Szene, in jener der Teufel in einer TALKSHOW persönlich Rede und Antwort steht. Das ist für den Leser sehr erfrischend, auch wenn es eine gewisse Aufmerksamkeit seitens dessen erfordert und eine generelle Offenheit für die ungewöhnliche Geschichte an sich. Der Roman, trotz des Fantasy-Charakters, spielt in unserer realen Welt. Dies wird auch durch die von Markus verwendete Szenerie und das Zurückgreifen auf bekannte Persönlichkeiten und Würdenträger verdeutlicht und macht es dem Leser angenehm, sich in den Verlauf hineinzuversetzen. Auch mit der Vielzahl an wichtigen Charakteren liefert Markus die ganze Farbpalette an Verschiedenheit und Individualismus ab, die den Menschen so einzigartig machen und weist dabei auf ein Spektrum der menschlichen Entfaltung, dass über die klassische ‚Schwarz-Weiß-Grau‘ – Denke hinausgeht auf. Mit dieser Verschieden- und Andersartigkeit der einzelnen Menschen leitet er inhaltlich passend, auch für mich, in die eigentliche Botschaft des Romans ein:

Glaube nicht alles was du siehst und was dir erzählt wird. Überdenke stets und sei bei wachem Verstand. Nicht alles, was immer so war, ist auch schon immer richtig so. Nicht alles, was immer so war, soll immer so bleiben. Lass dich zum Nachdenken über die Weltordnung verleiten und überprüfe stets deine Prinzipien und dessen, was du tatsächlich glaubst. Lass dich nicht von Fremdem leiten und deiner freien Entscheidung berauben. Denn wir wissen doch alle:

„Das Leben ist kurz, der Tod ist lang.“

Eine weise Botschaft, verpackt in eine ungewöhnliche gelungene Geschichte. Man sollte stets über den eigenen Tellerrand hinausblicken und sich nicht von ‚blinden‘ Massen leiten lassen. Eine Geschichte, die ich gerne weiter empfehle an jene, die mal etwas anderes lesen möchten und offen für Anderes sind.

Einige Fragen blieben mir allerdings noch offen, was mich auf evtl. Fortsetzungen hoffen lässt und ich daher als strategisches Schreiben bezeichne:

-Der Wahnsinn der Mutter des manchmal zerstreut wirkenden Tabaries in Bezug auf seine eigene Herkunft wird mir nur unzureichend aufgelöst. Obgleich das Ende des Buches es erahnen lässt, so fragt man sich doch, ist mehr daran und war es einfach der Mutter Wahnsinn?
-Was ist eigentlich aus Gül und den Vorbereitungen für eine bestimmte Sache geworden und wie geht es mit ihrer Freundschaft zu Tabarie weiter?
-Welche Rolle ist dem Kind zugedacht, sollte die Geschichte weitergehen und dann möchte ich natürlich mehr über die Bedeutung der weißen Feder erfahren?! Dass sie eine hat, ist offensichtlich. 
-Was wird aus Kirche und Papst, der Luzifer-Foundation und einem ‚unmoralischen‘ Angebot und ist es wirklich so unmoralisch?
-Hat Tabarie alle versteckten Zeichen wirklich richtig gedeutet und wird er die ‚wahren-Ichs‘ seiner während des Romans noch weiteren abgelichteten Bilder offenlegen?

Wenn ihr die Rezension bis hier hin gelesen habt, dann fragt ihr euch sicher gerade, wovon ich mit meinen Fragen rede? Richtig? Antwort: Lesen, lesen, lesen. Es lohnt.

-- Jil Aimée
Profile Image for Miri | tthinkttwice.
235 reviews2 followers
February 19, 2015
Worum geht’s?

Ein leuchtendes Etwas hält Kurs auf die Erde. Experten diverser Fachgebiete sind sich einig, das könnte das Ende des Planeten Erde bedeuten. Doch plötzlich ändert dieses Etwas seine Geschwindigkeit und nimmt Kurs auf den Kölner Dom. Langsam und in strahlender Prächtigkeit sinkt ein Engel auf den Boden. Die Menschheit ist geschockt, fasziniert und verängstigt zugleich. Trotz dessen, dass sich der Engel als Luzifer persönlich vorstellt, ist die Welt geblendet vom Auftauchen dieses Geschöpfes. Nur der Journalist Tabarie wagt seine Zweifel öffentlich zu äußern und muss beobachten, wie die Menschheit nach und nach dem Teufel verfällt.
Doch was ist wirklich gut und was ist böse? Wer vermag dies zu bestimmen? Tabarie macht sich auf den Weg die Wahrheit ans Tageslicht zu bringen und der Menschheit die Augen zu öffnen.

Meine Meinung zum Buch

Die Frage danach was gut und böse tatsächlich ist und wer dies bestimmt, ist eine zentrale Frage dieses Buches. Engel sind gut, wurde uns beigebracht, der Teufel böse. Doch was ist, wenn der Teufel in Engelsgestalt erscheint? Ist er dann automatisch gut?

Der Protagonist Aljoscha Tabarie ist Journalist der Kölner Morgenpost und normalerweise nur für Lokalpolitik und Kleinkriminelle zuständig. Doch nachdem die geflügelte Gestalt auf dem Kölner Domplatz erscheint und alle Anwesenden ehrfürchtig auf die Knie sinken, wagt er es als Einziger stehen zu bleiben und sogar das Wort an den Geflügelten zu richten. Dieser stellt sich als Luzifer, der Teufel persönlich vor.
Wie kann die Menschheit nur so verblendet sein und dem Teufel huldigen, nur weil er plötzlich anfängt Gutes zu tun, denkt sich Tabarie und macht es sich zur Aufgabe den vermeintlichen Wolf im Schafspelz zu entlarven.

Tabarie ist ein integrer, eigentlich ganz sympathischer Kerl, der einen guten Protagonisten abgibt. Er ist kein Held und auch nicht perfekt, was ihn umso authentischer macht. Zusammen mit seiner Kollegin und Freundin Gül stellt er sich dem Teufel höchstpersönlich.
Sehr hartnäckig möchte er sich nicht der breiten Masse fügen. Wieso sollte plötzlich alles, was der Menschheit Jahrtausende lang vom Teufel überliefert wurde zerschlagen werden, nur weil der Teufel aussieht wie ein Engel und Gutes tut? Tabarie wittert eine Verschwörung und möchte der Sache nachgehen.

Markus Tillmanns’ Schreibstil ist flüssig und sehr gut zu lesen. Ich war sofort in der Geschichte drin und konnte mich durch Tillmanns Beschreibungen sehr gut in die von ihm erdachte Welt reindenken und einfühlen. An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass das Buch, trotz selfpublishing, professionell lektoriert wirkt. Die Geschichte ist rund, wirkt gut durchdacht und auch die Rechtschreibung ist prima. Ich konnte im ganzen Buch nur drei Fehler entdecken, die allerdings mehr Tipp- als Rechtschreibfehler waren.

Schon wenn man die Kurzbeschreibung zum Buch liest, wird schnell klar, der Autor möchte eine Botschaft mit seinem Buch vermitteln. Es ist ein Buch über das man noch ein wenig nachdenken kann und auch sollte. Es geht um die Frage nach gut und böse und wer aus welchem Grund dies definiert hat. Hier kann man als Leser auch schnell ins philosophieren geraten, was vermutlich auch so gedacht ist.
Ich meine auch eine gute Portion Gesellschaftskritik zu erkennen. Die breite Masse stellt gar nicht in Frage, was geschieht. Sie konsumiert nur und folgt blind. Kommt uns das irgendwie bekannt vor?

Ein spannendes Thema, das meiner Meinung nach gut umgesetzt wurde, aber noch Potenzial nach oben bietet. Zeitweise war mir das Buch etwas zu abstrus, zu anders. In den Momenten hatte ich auch Schwierigkeiten den Autor und seine Charaktere ernst zu nehmen. Man muss sich auf die Geschichte einlassen können, um sie zu mögen und sie zu verstehen.
Viele Thriller-Elemente waren für mich nicht enthalten, spannend war es trotzdem. Fantasy/Mystery und die Gesellschaftskritik standen für mich hier im Vordergrund.

Mein Fazit

Markus Tillmanns hat mit “Teufel” eine solide Geschichte geschaffen, auf die man sich allerdings einstellen muss. Der etwas andere Fantasy-Thriller wird vermutlich nicht jedermanns Sache sein, wenn man sich allerdings für Mythologie und ein wenig Philosophie interessiert, kann man ruhig einen Blick riskieren.
Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen für dieses Buch.
Profile Image for Melanie.
364 reviews16 followers
August 26, 2015
Auch der 2. Teil der sogenannten Luzifer-Chroniken lässt dem Leser keine Zeit zum Atmen, denn er startet sogleich spannend durch. Der oftmals etwas schusselige Hautprotagonist Tabarie kann nach den Ereignissen im Vatikan auch nicht durchatmen, er sieht sich sogleich mit mehreren Problemen konfrontiert. Eine Bombe geht im kürzlich übernommenen Luzifer-Tower hoch, die Presse fordert Antworten und seine Freundin Gül ist nicht mehr zu erreichen.

Der 2. Teil “Teufel: Engel des Todes” hat mir wie sein Vorgänger sehr gut gefallen. Allerdings empfehle ich, wenn Leseinteresse besteht, unbedingt den Vorgänger zuerst zu lesen und zwischen den beiden Büchern nicht zuviel Zeit verstreichen zu lassen, denn obwohl zwischen dem 1. und 2. Teil bei mir nur 8 Monate lagen, hatte ich arge Probleme wieder in die Story rein zu kommen und mir die Charaktere (welche nicht wenige waren) wieder ins Gedächtnis zu rufen.
Profile Image for Kerstin Stutzke.
403 reviews12 followers
April 24, 2015
Das Ende der Welt scheint nah, als ein Komet auf die Erde zurauscht. Die Wissenschaftler der Welt sind mehr als überrascht, denn mit einem solchen hat niemand gerechnet, doch fest steht: Wenn dieser Komet einschlägt, wird die Menschheit ausgelöscht werden. Umso unglaublicher sind die Geschehnisse, die folgen, denn der Komet hält zwar auf den Kölner Dom zu, schlägt jedoch nicht ein. Dafür erscheint ein Wesen, das die Menschheit noch nie gesehen hat: Ein Engel entsteigt dem Kometen und gibt sogar seinen Namen preis: Luzifer!


Durch Zufall ist der 25-jährige Journalist Aljoscha "Joschi" Tabarie mit seiner Kollegin Songül "Gül" vor Ort. Erstaunt und mit Skepsis beobachtet er, wie alle Menschen vor Ort auf dieses Wesen reagieren. Augenscheinlich kann nur Joschi diesem himmlischen Wesen widerstehen. Natürlich wird dieses Ereignis von der gesamten Presse gefeiert, auch Joschis Arbeitgeber, die Kölner Morgenpost, macht dort keine Ausnahme. Die gesamte Menschheit und vor allem alle Bewohner Deutschlands sind völlig paralysiert, denn immerhin ist der Engel bei ihnen erschienen und hält sich auch nach wie vor, wenn auch im Verborgenen, bei ihnen auf. Lediglich Joschi ist skeptisch, ob es sich bei dem vermeintlichen Engel wirklich um einen solchen handelt und überhaupt, ist Luzifer nicht der Engel, der von Gott aus dem Himmel verstoßen wurde?


Entgegen dem Willen seiner Vorgesetzten recherchiert Joschi auf eigene Faust, was hinter dem Phänomen "Luzifer" steckt und tatsächlich muss er feststellen, dass nicht alles so zu sein scheint, wie es auf den ersten Blick erscheint. Auch die Menschen, die direkt oder indirekt mit Luzifer zu tun haben, scheinen sich immer mehr zu verändern und das nicht unbedingt zum Positiven. Was hat es mit der neu gegründeten Luzifer-Stiftung, die sich augenscheinlich vielen sozialen Projekten verschrieben hat, auf sich? Warum tritt Luzifer nicht selbst an die Öffentlichkeit und erklärt sich, wie er es bei seinem Erscheinen am Kölner Dom getan hat? Warum versucht jemand mit allen Mitteln, Joschi zum Schweigen zu bringen und schreckt auch vor Mord nicht zurück und was hat der verschwundene Leichnam von Joschis Vater mit Luzifers Erscheinen zu tun? Wer ist Luzifer wirklich?



Der 1. Band der Luzifer-Chroniken! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Das Buch ist in zwei Teile geteilt. Der erste Teil behandelt die Ankunft des Kometen bzw. Luzifers und der zweite Teil spiegelt die Handlung sechs Monate später wider. Besonders gut hat mir gefallen, dass sehr lange unklar ist, was es mit der Figur des Luzifers auf sich hat, denn obwohl das Buch aus der Sicht von Joschi und aus der Sicht Luzifers bzw. dessen Umfeld geschrieben ist, ist lange unklar, wer oder was Luzifer wirklich ist und was er im Schilde führt oder auch nicht. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet. Protagonist Joschi empfand ich als sehr authentisch dargestellt und ja, der junge Mann ist mir sehr sympathisch. Besonders an ihm hat mir gefallen, dass er trotz seines schwierigen sozialen Umfeldes bzw. seiner doch recht traumatischen Vergangenheit nicht einfach jemand ist, der das Leben hinnimmt, sondern ihm auf den Grund geht. Auch die Figur des Luzifer empfand ich als faszinierend, gerade auf Grund der Tatsache, dass man in diesem Band erfährt, was sich in seinem Umfeld abspielt, aber ob die Handlungen durch ihn bestimmt werden oder fremdbestimmt sind, bleibt lange unklar. Den Schreibstil kann ich nur als packend und fesselnd beschreiben, denn ich konnte mich von dem Buch einfach nicht lösen. Am Ende erwartete mich ein böser/genialer Cliffhanger, der in mir sofort den Wunsch weckte, am liebsten gleich weiterlesen zu wollen, weil ich unbedingt wissen möchte, wie es mit Joschi/Luzifer weiter geht. Als abschließendes Fazit kann ich sagen, dass es sich bei diesem Buch aus meiner Sicht um einen faszinierenden und überaus packenden Auftakt der Luzifer-Chroniken handelt, der in mir das Bedürfnis weckte, in diese Geschichte voll und ganz einzutauchen.
Profile Image for Jeanne D'arc.
70 reviews1 follower
February 21, 2015
Wenn der Teufel auf Erden wandelt, gerät die Erde aus den Fugen!
Kann eine kleine Lokaljournalistin den Teufel noch aufhalten?
Doch wer bestimmt eigentlich was "Gut" und was "Böse" ist?


Eckdaten zum Buch:

Erscheinungsdatum Erstausgabe :18.11.2014
Aktuelle Ausgabe : 18.11.2014
Verlag : CreateSpace Independent Publishing Platform
ISBN: 9781503152137
Flexibler Einband: 292 Seiten
Genre: Fantasy-Thriller
Art: Einzelband
Autor:

Ihr wollt mehr über Markus Tillmanns erfahren? Hier gehts zur Autorenhompage *Klick*

Klappentext:

Luzifer offenbart sich. Und die Welt ist geblendet. Journalist Tabarie berichtet für gewöhnlich über Lokalpolitik und Kleinkriminelle. Doch nun traut er seinen Augen nicht, als der Engel der Finsternis selbst erscheint und mehr und mehr Menschen dem Bösen verfallen. Kann Tabarie den Teufel noch aufhalten?
Der Journalist ermittelt in dem verzweifelten Versuch, Satans Plan zu durchschauen.
Aber was ist es, dass die Menschen so anfällig für das Böse macht? Warum sind sie so leicht verführbar?

Ein spannender Fantasy-Thriller, der uns entführt von den Türmen des Kölner Doms bis in die Gewölbe unter dem Vatikan.

Für alle, die immer schon sehen wollten, wie die Welt zum Teufel geht ...

Cover:

Das Cover gefällt mir sehr gut auch wenn es für mich eindeutig ein Fantasy Cover ist und ich somit kein Thriller dahinter vermuten würde. Aber ganz ehrlich Thriller und Fantasy in einem Buch ist nicht gerade etwas alltägliches und meiner Meinung auch schwer kombinierbar, aber das ist eine andere Sache. Das Cover bekommt eindeutiger Fantasy Tendenz ein "Gefällt mir" ;)

Schreibstil:

Markus Tillmanns Schreibstil ist vor allem eines : UNKOMPLIZIERT! Ob das jetzt gut ist? Unkompliziert könnte auch einfach heißen und einfach könnte ideenlos heißen? Ideenlos = langweilig! ABER, so ist es nun auch wieder nicht. Markus Tillmanns weiß mit den Worten umzugehen und FESSELT den Leser garantiert. Was ich jetzt mit unkompliziert meine? Na ganze einfach, dass man als "Otto NormalleserIn" nicht bei jeder 10 Seiten zum Fremdwörterlexikon greifen muss! (scheint gerade ein Trend zu sein, sich möglichst kompliziert und hochtrabend auszudrücken)

Meinung:

Das Buch bestimmt durch seine Tiefsinnigkeit die immer wieder einfließt und auch gesellschaftlichen Probleme und Fragen aufgreift bzw aufwirft. Ich war auf so ziemlich vorbereitet nur auf diesen Einfluss eben genau nicht, leider war dies aber schon das Einzigste mit dem mich der Autor überraschen konnten. Ich könnte jetzt lang und breit erklären warum mich das Buch nicht ganz so mitgerissen hat wie es vielleicht sollte (IMMERHIN ist es ein Thriller!?) Ich lese viele Thriller und irgendwann wird man vielleicht abgestumpft aber mir fehlt einfach dieser "WOW" Effekt bei dem es einem eiskalt den Rücken hinunter läuft. Der Roman ist solide und mit einigen Fantasyelementen gespickt, im großen und ganzen bleibt es aber doch nur eine mehr oder weniger unspektakuläre Geschichte. Potential wäre sicherlich mehr vorhanden gewesen, leider nicht ganz so genutzt wie ich es mir erhofft habe, dennoch ein durchaus lesenswerter Thriller/Fantasy-Roman, der unerhofft aber doch zum Nachdenken bewegt!

Fazit: Nerven aus Draht werden hier sicherlich nicht benötigt und auch sonst ein eher seichter Roman, dennoch mit zahlreichen interessanten Aspekten und einer für mich sehr ansprechenden Romanidee und daher doch den Titel "Lesenswert" von mir!

3,5 Sterne von 5
Profile Image for Kerstin Stutzke.
403 reviews12 followers
June 20, 2015
9 Monate sind seit dem großen Showdown im Vatikan vergangen und Luzifer ist verschwunden. Seitdem hat der 25-jährige Journalist Aljoscha "Joschi" Tabarie die Leitung der Foundation übernommen, doch der Ruf der Foundation ist ruiniert. Zwar versucht Tabarie alles, um den Ruf der Foundation wieder herzustellen, doch das Vertrauen der Menschen in dieselbe ist bis in die Grundfesten erschüttert.


Auch privat läuft es für Tabarie nicht gut. Einerseits hat er einen stressigen Alltag, um den Ruf der Foundation wieder ins rechte Licht zu rücken und da ist dann auch noch Gül. Seine Songül "Gül", die ausgerechnet mit einem anderen Mann liiert ist und sich auch noch mit ihm verlobt hat. Es läuft also alles nicht glatt in Tabaries Leben.


Doch die Entwicklung neuer Medikamente und auch neuen Saatgutes für die Ärmsten der Armen soll zumindest die Foundation retten. Als dann jedoch Anschläge auf die Forschungsstätten verübt werden, ahnt Tabarie, dass ihm nicht jeder seiner Mitarbeiter wohl gesonnen ist. Zwar hat er viele ersetzt / ausgetauscht, aber nicht jede Position konnte er neu besetzen. Welcher seiner Angestellten spielt ein doppeltes Spiel und stecken womöglich doch Luzifer und Eisberg hinter den Anschlägen, weil sie wieder die Führung der Foundation übernehmen wollen?



Der 2. Band der Luzifer-Chroniken! Der Plot wurde wieder spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir in diesem Band gefallen, dass erst nach und nach herauskommt, wer hinter Tabarie steht und wer ihm schaden will und warum sie ihm schaden wollen. Die Figuren wurden individuell und authentisch erarbeitet. Diesmal hat es Joschi mit "Feuer" von allen Seiten zu tun und ist dennoch gewillt, nicht aufzugeben, sondern alles zum Guten zu wenden, weil er hinter der Idee der Foundation steht - auch wenn das in seinem privaten Leben bedeutet, dass er Gül ihren Weg gehen lässt, obwohl sie ihm alles andere als egal ist. Den Schreibstil kann ich nur wieder als packend beschreiben, sodass ich das Buch einfach am Stück gelesen habe, weil ich einfach wissen musste, wohin mich diese Reise führt. Jetzt beginnt das große Warten auf den 3. Band der Reihe "Die Rache Gottes".
Profile Image for Svenja.
257 reviews
February 14, 2015
Hach ja, was soll ich zu diesem Buch sagen? Es hat mir nicht gefallen und zwar so gar nicht, also wirklich GAR NICHT. Die geschichte klang gar nicht übel und ich denke daraus hätte man eine Menge machen können, aber hier fängt es schon beim Schreibstil an, dass ich den einfach nicht ausstehen konnte, es war nicht nach meinem Geschmack und ich kam nur schleichend voran. Auch wird der Inhalt mit vielen kleinen und unnötigen Details gespickt, die für mich nicht relevant erschienen und mich auch nicht interessierten. Auch die Charaktere waren für mich unsympathisch und ich konnte ihnen nichts abgewinnen. Auch die Handlung war nicht wie erwartet und erhofft, die ganze Geschichte konnte mich nicht packen und ich muss sagen, dass auch kaum noch was im Gedächtnis geblieben ist, so dass ich halt einfach kaum noch was dazu sagen kann, weil einfach kaum noch was drinnen geblieben ist.. Schade.
Displaying 1 - 7 of 7 reviews

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