Darauf haben Millionen "Game Of Thrones"-Fans gewartetDass George R. R. Martin einer der erfolgreichsten Fantasy- Autoren aller Zeiten ist, steht außer Frage. Dass er noch viel mehr kann, beweist er in seinen beiden Erzählbänden Traumlieder, deren Vielseitigkeit Fantasy- und Science-Fiction-Fans jeder Generation begeistern Das Porträt eines Mannes, der allmählich dem Wahnsinn verfällt, oder das unheimliche Schicksal eines Autors, dessen Selbstbezogenheit ihm zum Verhängnis wird, sind nur zwei der Geschichten dieser einzigartigen Storysammlungen. Ob Werwölfe, Magier, das ganz normale Grauen nebenan oder das George R. R. Martin versteht es, seine Leser zu fesseln wie kein anderer. Die beiden Erzählbände vereinen erstmals die wichtigsten seiner vielfach ausgezeichneten Kurzgeschichten.
George Raymond Richard "R.R." Martin was born September 20, 1948, in Bayonne, New Jersey. His father was Raymond Collins Martin, a longshoreman, and his mother was Margaret Brady Martin. He has two sisters, Darleen Martin Lapinski and Janet Martin Patten.
Martin attended Mary Jane Donohoe School and Marist High School. He began writing very young, selling monster stories to other neighborhood children for pennies, dramatic readings included. Later he became a comic book fan and collector in high school, and began to write fiction for comic fanzines (amateur fan magazines). Martin's first professional sale was made in 1970 at age 21: The Hero, sold to Galaxy, published in February, 1971 issue. Other sales followed.
In 1970 Martin received a B.S. in Journalism from Northwestern University, Evanston, Illinois, graduating summa cum laude. He went on to complete a M.S. in Journalism in 1971, also from Northwestern.
As a conscientious objector, Martin did alternative service 1972-1974 with VISTA, attached to Cook County Legal Assistance Foundation. He also directed chess tournaments for the Continental Chess Association from 1973-1976, and was a Journalism instructor at Clarke College, Dubuque, Iowa, from 1976-1978. He wrote part-time throughout the 1970s while working as a VISTA Volunteer, chess director, and teacher.
In 1975 he married Gale Burnick. They divorced in 1979, with no children. Martin became a full-time writer in 1979. He was writer-in-residence at Clarke College from 1978-79.
Moving on to Hollywood, Martin signed on as a story editor for Twilight Zone at CBS Television in 1986. In 1987 Martin became an Executive Story Consultant for Beauty and the Beast at CBS. In 1988 he became a Producer for Beauty and the Beast, then in 1989 moved up to Co-Supervising Producer. He was Executive Producer for Doorways, a pilot which he wrote for Columbia Pictures Television, which was filmed during 1992-93.
Martin's present home is Santa Fe, New Mexico. He is a member of Science Fiction & Fantasy Writers of America (he was South-Central Regional Director 1977-1979, and Vice President 1996-1998), and of Writers' Guild of America, West.
Es gibt so Bücher, die kauft man sich nur wegen dem Namen des Autors und hinterher fragt man sich ... die wurden auch nur wegen des Namens überhaupt verlegt, oder? Hier ist es besonders offensichtlich, denn George R. R. Martin versammelt sehr viele seiner anfänglichen Geschichten. Und wie es bei Anfängen so ist - viele davon sind nicht gut und manche haben sich auch nie verkauft oder gingen total unter.
Auch das ist sehr spannend zu sehen und zu verfolgen, vor allem gepaart mit den langen Erklärungen von ihm, wann welche Geschichten entstanden sind, in welcher Situation, was er damit wollte oder was für Umstände da auch rein spielen, etwa seine damaligen Beziehungen, sein Wehrersatzdienst oder seine Lehrtätigkeit an einer katholischen Schule. Ebenfalls findet sich hier eine Geschichte, die er in Band 3 erneut abdrucken lässt, dann aber in einer späteren Fassung. Dieser Vergleich war unglaublich spannend!
Generell ist das aber eher die Autorin in mir, die das so sieht. Als Leserin fand ich die meisten Geschichten, gerade am Anfang, sehr "meh" und habe mich geärgert, dass man sie nur auf den Markt wirft, weil der Autor halt nun so berühmt ist. Andererseits habe ich es ja auch deshalb gekauft, die Masche funktioniert also. Lesenswert war da aber nicht so viel und reinen Lesern würde ich den ersten Band auch nicht unbedingt empfehlen. Da war der 3. schon sehr viel unterhaltsamer. Den zweiten muss ich noch lesen und bin auch gespannt auf die Reise.
Der Fokus in diesem Band war übrigens etwas Richtung Science Fiction, fand ich - berühmt ist er zwar für ein Fantasy-Epos, aber Martin hat eigentlich auch ein großes Universum zwischen den Sternen aufgespannt mit verschiedenen Welten, wo seine letzten Geschichten spielen. Die meisten davon haben mir gut gefallen, ein oder zwei fand ich unglaublich gut. Vor allem "Abschied von Lya" ist mir sehr positiv in Erinnerung geblieben (auch wenn ich über die Namen Robb und Lyanna lachen musste), die Geschichte allein hätte 5 Sterne bekommen.
Grundsätzlich also durchwachsen, aufbauend, wenn man Anfänge eines berühmten Autors lesen will um sich selbst zu motivieren, auch spannend hier und da als Autor, vor allem wenn man auch Band 3 zur Hand hat, mit der ein oder anderen guten SciFi-Kurzgeschichte, aber generell nicht wert, dass man es sich kauft, weil man wieder ein Meisterwerk von George R.R. Martin erwartet. Der Name steht zwar drauf, aber nur, weil man so die Chance gewittert hat, noch ein bisschen mehr Geld zu machen, diesmal mit seinen schriftstellerischen Anfängen. Höchstens eine bedingte Empfehlung.
Meine Meinung: George R. R. Martin ist einer meiner Lieblingsschriftsteller. Ich liebe seine Reihe "Das Lied von Eis und Feuer", obwohl er mich immer wieder an den Rand des Wahnsinns treibt, weil er 1. nicht schnell genug schreibt und Folgebände veröffentlicht und 2. weil er die Angewohnheit hat, immer meine Lieblingscharaktere abzuschlachten.
Jedenfalls war ich sehr gespannt auf dieses Buch, welches insgesamt dreizehn Kurzgeschichten beinhaltet. Viele seiner Kurzgeschichten werden nicht nur von Fans, sondern auch von Kritikern gelobt und mit Preisen ausgezeichnet.
Das Buch ist in drei Abschnitte eingeteilt:
Ein Vierfarb-Fanboy enthält Martins erste Kurzgeschichten, die sich auch in ihrer Qualität auszeichnen, muss ich sagen. Sie sind nicht schlecht, aber beweisen dennoch, dass kein Meister jemals vom Himmel gefallen ist. Der schmutzige Profi hat mich schon mit seinem Titel überzeugt und auf die Geschichten neugierig gemacht. In diesem Abschnitt sind auch einige seiner preisgekrönten Kurzgeschichten enthalten. Das Licht der fernen Sterne widmet sich Science-Fiction Geschichten, wie man auch schon vom Titel her vermuten kann. Obwohl ich kein krasser Sci-Fi Fan bin, habe ich sie dennoch genossen, wobei die letzte Geschichte mir am meisten gefallen hat.
Mit Kurzgeschichten ist es immer so eine Sache. Entweder sie überzeugen komplett oder gar nicht und wieso sie überzeugen ist sehr subjektiv. Obwohl mir die Schreibweise meistens zugesagt hat und ich seinen Stil an einigen Stellen ausmachen konnte (Stichwort: Detailverliebtheit!), habe ich mich durch einige Geschichten durchbeißen müssen. Das kann man zwar billigen, da einige Geschichten vom Anfang seiner Karriere stammen, aber dass da der Lesespaß stockt, ist einfach eine Tatsache.
Besonders gut hat mir Einsicht in die Entwicklung des Autors gefallen. Genau, ich habe das noch im Absatz zuvor kritisiert, allerdings ist dieses Buch so: Es bietet Raum für Diskussionen und Relativierungen.
Bewertung: Ich denke, dass das Buch für Fans von George R. R. Martin genau das Richtige ist. Das bedeutet aber nicht, dass jeder, der gerne fantastische Kurzgeschichten liest oder sich an welche heranwagen will, am Rand stehen und zuschauen muss. Auch für Schreibinteressierte kann das Buch sehr interessant und an einigen Stellen sogar erleuchtend sein. ♥♥♥♥ Herzchen für ein sehr interessantes Buch.
Mit diesen Erzählungen von George R.R. Martin bin ich nicht warm geworden. Ein Strom von Worten ergoss sich über mich, doch keines davon berührte mich. Ich kann nicht sagen warum aber keinen Augenblick hatte mich das Desinteresse an den Figuren verlassen - als müsste ich mir Photoalben ansehen: "hier waren wir auf Korsika, da der Hund gehörte unserer Nachbarin, nette Frau und hier ist der Pool, ins Meer bin ich nicht aber das ist der junge Mann, der hat uns immer so nett von seiner Schwester in Aachen erzählt..." Irgendwann schaltet mein Hirn bei sowas ins Stand by.
Traumlieder I ist eine Sammlung von Kurzgeschichten aus den ersten Jahren der Autorentätigkeit von George R.R. Martin und die Geschichten werden dabei von einigen Seiten über den jeweiligen Lebensabschnitt des Autors eingeleitet.
Martin schreibt sehr fantasievoll und schafft es immer wieder das Interesse zu wecken mit seiner Art zu erzählen. Die meisten Geschichten sind zwar am ehesten der Science Fiction zuzuordnen, aber ohne Fokus auf technische Fragestellungen, weshalb es auch für Fans anderer Genres zu empfehlen ist. Eine gewisse Schwankung des Niveaus ist auch hier festzustellen, allerdings auf sehr hohem Niveau, sodass schlechtere Geschichten höchstens ein wenig unspektakulär und langweilig wirken können, während die besseren Geschichten fesselnd und unheimlich ideenreich sind.
Eine Ansammlung von Kurzgeschichten. Nun Kurzgeschichten sind so eine Sache: Entweder sie treffen deinen Geschmack und du hast die folgenden 50 Seiten Spaß und alles was dein Leserherz begeistert oder eben nicht. Auch ich bin auf 1-2 Geschichten gest0ßen, die leider nicht ganz mein Interesse geweckt haben. Ich versuche dies mal außen vor zu lassen, denn auch diese waren dennoch gut geschrieben und nett erzählt. Die Geschichten die ich jedoch mochte, mochte ich sehr! "Der Held", "Am Morgen fällt der Nebel", "Abschied von Lya" und "Der Weg von Kreuz und Drachen" waren großartig, zumindest nach meinem bescheidenen, persönlichem Empfinden. Ich bin gespannt auf weitere Erzählungen von George R. R. Martin und würde dieses Buch durchaus weiterempfehlen.
Traumlieder I ist eine Sammlung verschiedener Kurzgeschichten, die Gorge R. R. Martins jungen Jahren entstammen. Es beinhaltet vor allem Geschichten aus dem Bereich Science Fiction, enthält aber auch einige andere Erzählungen. Die Geschichten sind nach ihrem Entstehungsdatum sortiert und in drei Schreibperioden aufgeteilt, sodass man die schriftstellerische Entwicklung Martins nachvollziehen kann. Den drei Teilen steht jeweils eine autobiografische Kommentierung vornan, der man entnehmen kann, wie die Kurzgeschichten entstanden sind.
Meine Meinung
"Ich wurde in Bayonne geboren und wuchs dort auf und kam nie aus der Stadt heraus, und meine liebsten Bücher und Geschichten waren die, die mich über die Hügel trugen und weit, weit weg, in unbekannte Länder, wo das Licht der fernen Sterne auf mich fiel."
Zugegeben, hätte ich dieses Buch nicht aus lauter Neugier darauf, was George R. R. Martin denn noch abseits von "Das Lied von Eis und Feuer" so kann, beim Verlag angefragt (Vielen lieben Dank!), wäre es bestimmt etwas länger auf meinem SuB liegen geblieben. Erstens ist es nämlich mit seinen 540 Seiten ein ganz schön dicker Schinken und zweitens empfand ich die ersten Seiten als etwas abschreckend. Außerdem ist Science Fiction nicht unbedingt das Genre, in dem ich mich normalerweise bewege (mit Ausnahme von Dystopien) und ich war auch ein bisschen mit Vorurteilen behaftet.
Das von Gardner Dozois geschriebene Vorwort ist eine knappe Zusammenfassung über den schriftstellerischen Werdegang unseres Autors, worauf das erste Kapitel aus Gorge R. R. Martins Feder folgt, das wiederum mit seinen frühesten literarischen Zusammenkünften beginnt. Ich musste unwillkürlich auf eine spätere Seite blättern, um beruhigt festzustellen, dass dieses Buch nicht nur Abhandlungen über das Autorenleben beinhaltet.
Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt, die Martins Schreibperioden darstellen. Jeder Teil beinhaltet zunächst ein Kapitel, in dem er seinen Werdegang zu der betreffenden Zeit ausführt, worauf einige Kurzgeschichten aus dieser Zeit folgen.
Wie schon gesagt, anfangs schreckte mich der (von mir nicht erwartete) autobiografische Teil ab, doch schon den ersten Abschnitt verschlang ich regelrecht. George R. R. Martins Werdegang als Autor mit seinen Aufs und Abs ist nicht nur interessant und berührend, sondern mit der kräftigen Prise Selbstironie, die Martin beim Schreiben einfließen ließ, richtig spaßig zu lesen. Ich musste an mehreren Stellen laut auflachen und war auch sehr beeindruckt von der Hartnäckigkeit, die er brauchte um der berühmte Autor zu werden, der uns heute allen ein Begriff ist.
Die Kurzgeschichten beinhalten definitiv mehr, als uns die Amazonbeschreibung weismachen will. Dank ihr erwartete ich tatsächlich ein Buch, das nur Geschichten aus dem Genre Science Fiction und vielleicht noch etwas Fantasy enthält. Umso mehr konnten mich die verschiedenen Kurzgeschichten beeindrucken. Neben SF fand ich mich voller Staunen in einer historischen und mehreren politischen Erzählungen wieder, die nicht besser hätten umgesetzt sein können.
Während die erste Geschichte, eine Superhelden-Gruselerzählung, vor Dämonen, Dunkelheit, Schwärze und schauriger Stimmung nur so trieft, schickt uns Martin schon in der nächsten nach Finnland ins Jahr 1808. Vor allem gegen Ende des Buches häuft sich eine SF-Erzählung an die andere und alle haben dazu beigetragen, mir ein anderes Science Fiction zu zeigen. Es gibt nicht nur das mit Action überpackte, ansonsten aber oberflächliche SF gibt, das in meinen Vorstellungen existierte. George R. R. Martins Science Fiction ist vor allem tiefgründig.
Diese SF-Geschichten spielen zwar weit weg im All in weiter Zukunft, beschäftigen sich aber mit tiefsinnigen Themen, wie Einsamkeit, Alleinsein, bedingungsloser Liebe, dem Wert von Fantasie, Wissen und Religion. Mein Highlight war der gefühlvolle "Abschied von Lya", wonach ich noch tagelang über die aufgeworfenen Fragen grübelte.
"Wir wissen, was für ein grausames Instrument die Wahrheit ist. Wir ziehen die Schönheit der Wahrheit tausendmal vor."
Der Schreibstil ist wie gewohnt gut, wobei Martin uns hier mehrere Facetten seines Könnens zeigt. Ein Teil der Geschichten profitiert primär von einer kunstvoll aufgebauter Atmosphäre mit vielen Beschreibungen, sodass man sich direkt an fremde Orte versetzt fühlt. Dagegen experimentiert er beispielsweise in "Tod war sein Vermächtnis" mit einer völlig anderen Erzählart, indem er in kurzen Abschnitten zwischen den Handlungssträngen zweier Männer hüpft, Wiederholungen einbaut und es schafft durch diese ganz andere Art Spannung aufzubauen.
Für mich ist dieses Werk eine einzigartige Sammlung voller Denkanstöße. Es bietet die Möglichkeit, George R. R. Martin besser kennen zu lernen und seine Gedankengänge verstehen zu können, ohne eine Biografie lesen zu müssen. Die Mischung aus kleinen humorvollen autobiografischen Teilen und den dazugehörigen melancholischen Kurzgeschichten hat mir unheimlich viel Spaß gemacht. Jede der Kurzgeschichten ist für sich sehr besonders und hat mich auf ihre Weise gepackt.
Dieses Buch ist meiner Meinung nach wirklich nicht nur für Science Fiction-Fans, sondern für jeden, der sich auch gerne mal mit tiefsinnigeren Fragen beschäftigt und sich auch in düsteren Büchern wohlfühlt. Es ist ein Buch, auf das man sich einlassen muss und bei dem man sich Zeit zum Nachdenken geben muss.
Da mich einige der Geschichten metaphorisch umgehauen haben, andere nur sehr gut, aber nicht ganz so gut wie meine Lieblinge, komme ich zu folgender Bewertung: 4,5 Sterne
Ich finde das Buch sehr interessant. Man erfährt von wo Martin seine Inspiration genommen hat und bei den Geschichten merkt man, wie er sich steigert 😊👍
George R. R. Martins Bandbreite an Geschichten ist enorm. Ich bin kein unbedingter Fan von Kurzgeschichten aber hiermit wurde ich überzeugt. Besonders die autobiographischen Details machen dieses Buch zu einem wahren Traum.
George Raymond Richard Martin wurde 1948 in New Jersey geboren. Sein Bestseller-Epos Das Lied von Eis und Feuer wurde als die vielfach ausgezeichnete Fernsehserie Game of Thronesverfilmt. George R.R. Martin wurde u. a. sechsmal der Hugo Award, zweimal der Nebula Award, dreimal der World Fantasy Award (u.a. für sein Lebenswerk und besondere Verdienste um die Fantasy) und dreimal der Locus Poll Award verliehen. 2013 errang er den ersten Platz beim Deutschen Phantastik Preis für den Besten Internationalen Roman. Er lebt heute mit seiner Frau in New Mexico.
Klappentext:
Darauf haben Millionen Game Of Thrones-Fans gewartet Dass George R. R. Martin einer der erfolgreichsten Fantasy- Autoren aller Zeiten ist, steht außer Frage. Dass er noch viel mehr kann, beweist er in seinen beiden Erzählbänden Traumlieder und Schwertlieder, deren Vielseitigkeit Fantasy- und Science-Fiction-Fans jeder Generation begeistern wird: Das Porträt eines Mannes, der allmählich dem Wahnsinn verfällt, oder das unheimliche Schicksal eines Autors, dessen Selbstbezogenheit ihm zum Verhängnis wird, sind nur zwei der Geschichten dieser einzigartigen Storysammlungen. Ob Werwölfe, Magier, das ganz normale Grauen nebenan oder das Weltall: George R. R. Martin versteht es, seine Leser zu fesseln wie kein anderer. Die beiden Erzählbände vereinen erstmals die wichtigsten seiner vielfach ausgezeichneten Kurzgeschichten.
Cover:
Das Cover ist sehr schön gestaltet - typisch wie bei jedem Buch des Autors werden Titel und Name hervorgehoben. Ansonsten überzeugt das Cover durch eine elegante Schlichtheit. Es drängt sich nicht auf hat aber ein gewisses Etwas!
Schreibstil:
Während man zu Beginn noch deutliche bis weniger deutliche Schwächen erkennen kann, sieht man spätestens ab Mitte des Werkes welches Talent in George R. R. Martin bereits in jungen Jahren steckte. Das Buch beinhaltet Geschichten aus seinen jüngsten Jahren bis hin zu den 80 Jahren, bevor im Jahre 1996 sein Fantasyepos "Das Lied von Eis und Feuer" erschien, der mittlerweile auf 7 Bände angelegt ist. Es ist sehr interessant die Entwicklungen des Autors so miterleben zu können und daher stört es mich auch keineswegs das gerade die Geschichten zu Beginn schwächer sind, vorausgesetzt man lässt das Alter außer Acht!
Meinung:
Lange vor seinem Durchbruck wurden diese Geschichten zu Papier gebracht und heute ist sein Name aus dem Fantasy und Science-Fiction Bereich der Buchhändler nicht mehr wegzudenken - der Erfolgsautor George R. R. Martin.
Ich kannte bisher nur seine Reihe "Das Lied von Eis und Feuer" und da ich ein bekennender Anhänger dieser Buchreihe bin auch auch die Serie liebe, musste ich dieses Buch einfach lesen. Ich war neugierig was mich in diesem Buch abseits von Westeros erwarten würde und ich war überrascht. George R. R. Martin ist meiner Meinung nach einer der besten Autoren unserer Zeit und zählt somit zu den wahren Größen in der Autorenbranche in der ein Vorstoß keineswegs ein Zuckerschlecken ist. Besonders reizvoll an diesen Kurzgeschichten sind die autobiographischen Kommentare die dem Leser tiefe Einblicke in sein Leben bescheren. Schon als kleiner Junge hatte er seine liebe zu Comics entdeckt und Geschichten, welche in einem anderem Universum abseits von unserer alltäglichen Welt haben ihn fasziniert. Es dauerte nicht all zu lange als er sich selbst versuchte am Schreiben.
Kurz gesagt das Buch überzeugt nicht nur mit Können sondern auch mit einem gewissen Charme, aber auch mit tiefsinnigen Zeilen, die einen zum Nachdenken anregen. Insgesamt ist das Buch, welche die Kurzgeschichten von George R. R. Martin bis in die 80er zusammenfasst, nicht nur für Fans dieses Autors ein Leckerbissen, sondern vielleicht auch eine Stütze oder besser gesagt eine Inspiration für junge Autoren die noch etwas in der Luft hängen was ihren Werdegang betrifft.
Fazit: Traumlieder zeigt tiefe Einblicke in das Leben von Herrn Martin - Höhen und Tiefen - aber auch eine unglaubliche Bandbreite und Vielseitigkeit abseits des gewohnten Fantasygenre. Einige dieser Geschichten haben mich wirklich gefangen und zum Ende hin kann man schon erahnen welches Talent in ihm schlummert und so ist es auch kein Wunder das sein Fantasyepos "Das Lied von Eis und Feuer" ein Kassenschlager wird.
Cover: 1 von 1 Sternen Schreibstil: 1 von 1 Sternen Thematik/Inhalt: 1 von 1 Sternen Protagonisten: 0,5 von 1 Sternen Gesamteindruck: 1 von 1 Sternen
"Ich wurde in Bayonne geboren und wuchs dort auf und kam nie aus der Stadt heraus, und meine liebsten Bücher und Geschichten waren die, die mich über die Hügel trugen und weit, weit weg, in unbekannte Länder, wo das Licht der fernen Sterne auf mich fiel." S. 220
Info vom Verlag
Dass George R. R. Martin einer der erfolgreichsten Fantasy- Autoren aller Zeiten ist, steht außer Frage. Dass er noch viel mehr kann, beweist er in seinen beiden Erzählbänden Traumlieder, deren Vielseitigkeit Fantasy- und Science-Fiction-Fans jeder Generation begeistern wird: Das Porträt eines Mannes, der allmählich dem Wahnsinn verfällt, oder das unheimliche Schicksal eines Autors, dessen Selbstbezogenheit ihm zum Verhängnis wird, sind nur zwei der Geschichten dieser einzigartigen Storysammlungen. Ob Werwölfe, Magier, das ganz normale Grauen nebenan oder das Weltall: George R. R. Martin versteht es, seine Leser zu fesseln wie kein anderer. Die beiden Erzählbände vereinen erstmals die wichtigsten seiner vielfach ausgezeichneten Kurzgeschichten.
Meine Meinung
Da ich mittlerweile ein großer Fan von George Martins "Das Lied von Eis und Feuer" Reihe bin, wollte ich mir natürlich auch gerne seine Geschichten anschauen, die er früher zu Papier gebracht hat. Die Sammlung beinhaltet aber nicht nur eine Auswahl an Kurzgeschichten, sondern auch einige Abschnitte, die er aus seinen jungen Jahren erzählt. Als er zur Schule ging, wie er mit dem Schreiben begonnen hat und wie sich aus seinen ersten Schreibversuchen das Talent entwickelt hat, das wir heute kennen. Und dass es absolut nicht leicht ist, sich in der Branche einen Namen zu machen. Jeder hat mal klein angefangen und so auch George R. R. Martin, den seine Comicsucht im Kindesalter schon geprägt und er seine ersten Geschichten für 1 Ct pro Seite an die Nachbarkinder verkauft hat ;)
Die Novellen oder Kurzgeschichten sind aus unterschiedlichen Genre, die meisten aus dem Bereich Science Fiction. Die Thematiken sind verschieden und reichen von Politik und Kriege über Philosophie, Glaube und persönliche Beziehungen. Gerade die Kriegsgeschichten, die einen sehr realen Hintergrund haben, verschrecken mich eher. Natürlich kenne ich die politischen Kriegstreibereien zur Genüge aus Game of Thrones, trotzdem ist es etwas anderes, sie in einer phantastischen Kulisse zu verfolgen - in unserer Welt geht mir das ganze einfach zu nah. Die ersten drei Geschichten waren nicht so meins, dafür hat es sich mehr und mehr gesteigert. Da sind wirklich ein paar sehr tiefsinnige Schätze dabei, über die ich jeweils erstmal nachdenken musste, bevor ich in die nächste einsteigen konnte.
"Unsere Rasse braucht das Wissen." "Vielleicht", seufzte Sanders. "Aber braucht sie nur das Wissen? Ich glaube nicht. Ich glaube, sie braucht auch das Rätsel, die Poesie, die Romantik. Ich glaube, sie braucht ein paar Geheimnisse, damit sie grübeln und staunen kann." S. 209
Ich habe bisher nur sehr selten zu Kurzgeschichten gegriffen, weil sie mich meistens nicht einfangen können. In Traumlieder ist es George Martin bei den meisten gelungen, meine Neugier zu wecken und mich für seine Ideen zu begeistern! Teilweise sehr detailliert, jede aus anderen Perspektiven hat es mich zum nachdenken angeregt und meine Vorstellungskraft angefacht. Insgesamt wirklich gut gelungen und man konnte doch einiges über den Autor erfahren - woher er seine Ideen nimmt und was ihm seine Geschichten bedeuten.
Fazit
Eine interessante Sammlung unterschiedlicher Kurzgeschichten aus den Anfängen des Autors George R. R. Martin, die hauptsächlich im Science Fiction Genre angelegt sind. Mit einigen konnte ich nicht viel anfangen, aber es waren auch sehr berührende und tiefsinnige Geschichten dabei, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben werden.
Meinung: Der erste Teil der Traumlieder Sammlung bietet eine große Vielfalt an Erzählungen und stellen darüber hinaus jede menge Inofrmationen über den Autor selbst zur Verfügung.
Ich hab mich wirklich auf die Kurzgeschichten gefreut, ich bin ein Fan von George R. R. Martin und möchte ihn unbedingt auch fernab von "Das Lied von Eis und Feuer" näher kennenlernen, dazu bieten diese Sammelbände seiner Erzählungen eine wirklich gute Möglichkeit. Nicht nur taucht man hier in viele verschiedene seiner Welten ein, sondern bekommt auch einen wirklich guten Einblick von dem wie der Autor sich im Laufe der Zeit entwickelt hat.
In dem ersten Teil der Reihe finden sich die ersten Geschichten des Autors zusammen, man merkt sein Talent an, aber ich als Leserin konnte auch deutlich erkennen wie sehr sich seine Qualität gesteigert hat, nicht nur im Vergleich zu "Das Lied von Eis und Feuer" diese Entwicklung ist schon in diesem Roman sehr spürbar. Ich fand das wahnsinnig interessant und das hat mich auch wirklich sehr gefreut. Wäre ja schade, wenn er immer auf dem gleichen Entwicklungsstand geblieben wäre. ;)
Dieser Aspekt hat mir also wirklich gut gefallen, da hat es mich auch kaum gestört, dass mir viele der Geschichten an und für sich nicht so gut gefallen haben, was aber auch hauptsählich an der Thematik einzelner Geschichten zu schulden kommt. Das ist einfach immer eine Geschmacksfrage, meiner wurde hier nicht immer ganz erfüllt. Dennoch lassen sich wirklich tolle Erzählungen finden, die einem deutlich spüren lassen, dass man den "Meister himself" vor sich hat. Das waren dann auch Erzählungen die ich sehr genossen habe, bei denen ich einen Sog entwickeln konnte und wirklich tief in die Geschichte hinein gelangt bin. :) Leztzendlich ist das schöne an so einem Sammelband ja auch immer, dass er vielfältig ist und gar nicht alles gefallen muss, einzelne Geschichten kann man gut überspringen und hat dann immer noch genug von dem Buch.
Neben den Gechichten gibt es von George R. R. Martin tiefe Einblicke in seinen Werdegang, chronologisch und passend zu den Geschichten berichtet er über seine Erfahrungen in der Buchbranche und wie es zu seinem Erfolg kam. Das sind wirklich tolle und interessante Einblicke und er wurde mir dabei immer sympathischer und generell ist es auch sehr interessant, dass auch er mit Ablehnung etc. kämpfen musste und es nicht immer leicht in dieser Branche hatte. :)
Fazit: Für jeden Leser der George R. R. Martin entdecken oder noch näher kennenlernen möchte und zwar nicht nur literarisch gesehen sondern auch was seine Person und seinen Werdegang betrifft. Nicht alle Geschichten konnten mich überzeugen, aber das Buch liefert für mich tolle und interessante Aspekte; ich hatte Spaß dabei seine Entwicklung zu beobachten und vieles aus seinem Leben zu erfahren. Bei dem zweiten Teil, konnte er mich dann auch wesentlich häufiger mit den Erzählungen selbst begeistern. :)
Traumlieder enthält Kurzgeschichten von George R.R. Martin, die im ersten Band aus drei Schaffensphasen stammen. Vor jedem "Block" an Geschichten gibt es jeweils ein Kapitel in dem der Werdegang und verschiedene Lebensstationen George R.R. Martins näher geschildert werden. Die ersten drei Kapitel beinhalten einige der frühsten Werke Martins und bereits hier kann man sein enormes Talent erkennen. Obwohl ich eigentlich kein großer Fan von Kurzgeschichten bin war ich von diesen aus dem ersten und zweiten "Block", (insgesamt sieben Kurzgeschichten) restlos begeistert. Bis auf ein, zwei Ausnahmen hat mich die Thematik der Kurzgeschichten immer voll angesprochen und die Story absolut mitgerissen. Die Handlungen sind sehr abwechslungsreich und bedienen sich mehrer Genres, allerdings enthalten die meisten mehr oder weniger stark ausgeprägte Science-Fiction Elemente. Dennoch hat sich meine Begeisterung im dritten "Block" nicht fortgesetzt. Dieser "Block" unterscheidet sich von den ersten darin, dass die Geschichten bedeutend länger sind und alle aus dem gleichen Scince-Fiction Universum stammen (sie unterschieden sich nur im Ort/Planet der Handlung). Von den insgesamt sechs Geschichten hat mir nur eine (Abschied von Lya) richtig gut gefallen. Was mir an den anderen nicht gefallen hat ist, dass sich meiner Meinung nach die Handlung ewig lang gezogen hat, wodurch ich Probleme hatte in die Handlung rein zukommen. Dadurch empfand ich die Geschichten stellenweise als recht anstrengend zu lesen, woduch diese in meinen Augen nicht mit den Kurzgeschichten aus den ersten beiden "Blöcken" mithalten können. Insgesamt fand ich es für mich als großen Fan der "Das Lied von Eis und Feuer"- Reihe als äußerst interessant andere Werke Martins zu lesen und sogar die Entwicklung seines Schreibstils von den ersten Geschichten an zu sehen. Ich kann Traumlieder nur jedem George R.R. Martin Fan empfehlen, allerdings denke ich, dass jemand der nichts mit Scince-Fiction anfangen kann besser die Finger davon lässt.
Im letzten Jahr bin ich zu einem echten Fan von Kurzgeschichten geworden, so bin ich freudig an die Lektüre von Traumlieder herangegangen.
Zunächst einmal muss ich sagen, dass die Aufmachung, die doch extrem „Fantasy“ schreit, in die Irre führt. Die meisten Geschichten aus dem Band sind Science Fiction. Mir hat das überhaupt nichts ausgemacht, aber wissen sollte man es.
Die Kurzgeschichten sind chronologisch geordnet. Stammen die ersten noch aus der Schulzeit Martins, gehören die letzten zu seinen ersten professionellen Veröffentlichungen. Die Qualität der Geschichten zeigt deutlich die Weiterentwicklung des Autors. Während die ersten doch kaum mehr als Fanfiction sind, haben mich die letzten vollkommen mitgerissen. Die Länge variiert von 20 bis knapp 100 Seiten, sodass man die Lektüre gut dosieren kann.
Fazit: Diese Zusammenstellung der frühen Geschichten George Martins bietet lesenswerte Science Fiction Geschichten, auch wenn die ersten hauptsächlich biographischen Wert haben.
Lasst Euch von meiner Bewertung bitte nicht beirren, dieses Buch ist absolut empfehlenswert für jemanden, der gerne Science Fiction liest. Der Ideenreichtum, der in die einzelnen Geschichten geflossen ist, ist bewundernswert und die Zwischenkapitel, in denen GRRM von seinem Werdegang als Autor erzählt, sind wirklich interessant und geschrieben mit einem sympathischen Augenzwinkern. Aber ich musste leider feststellen, dass SciFi nicht mein Genre ist. Keine Ahnung, woran es liegt, aber während ich mir problemlos ein Bild von Elfen, Riesen und Drachen machen kann, übersteigen Raumschiffe und ausgeklügelte Technik meine Vorstellungskraft. Ich wusste, dass GRRM vorrangig SciFi- und erst danach Fantasy-Autor ist, aber weil ich seinen Schreibstil einfach liebe, hatte ich gehofft, er könnte mir dieses Genre vielleicht schmackhaft machen. Konnte er leider nicht, daher nur zwei Sterne.
Diese Sammlung von Kurzgeschichten, Essais und Erzählungen zeichnet sich auch noch mal dadurch aus, das es Autobiografische Texte gibt, in denen George R. R: Martin genauer auf seine Schreibentwicklung und die Hintergründe zu den einzelnen Geschichten eingeht, was mir wirklich gut gefallen hat. Jede Gesichte steht für sich und doch hat man das Gefühl das sie dennoch irgenwie mit einander verbunden sind, zumindest kam mir das gerade bei den Sci Fi lastigeren Geschichten so vor. Absolut toll.
Many novellas and short stories written by George RR Martin before he gained worldwide fame. While I was not totally won over by his stories, the autobiographical parts where he related his stories to different stages in his life, was very interesting due to his sarcastic writing style. I found myself longing for more of that and saw the novellas as necessary evil to get to GRRM next life stage and learn more about his struggles and beliefs.