Seit Jahren bildet Dunja Hayali mit Emma ein unzertrennliches Team. Warmherzig und mit einem Happen Ironie schildert sie in ihrem Buch die kuriose Welt der Vierbeiner und Hundehalter - und ihre Erlebnisse mit ihrer eigensinnigen Retriever-Hündin. Eine so witzige wie ehrliche Liebeserklärung an den besten Freund des Menschen.
Es gibt Menschen, die dieses Buch mögen. Aber es wird auch welche geben die es nicht mögen. Das kann man so und so sehen und was man daraus ziehen mag, muss jeder selber wissen.
Ungefähr genau auf dieser Basis setzt sich das Buch mit all den vielen Themen rund um den liebsten Gefährten des Menschen auseinander. Leine? Kann mann machen oder auch nicht. Futter? Da gibt es ganz viel und wie man mag welches mit und ohne Fleisch oder trocken und nass - muss man dann halt sehen. Erziehung? Manche mögen das überbewertet finden und haben damit vielleicht auch recht, aber andere sehen das aus guten Gründen auch als ganz wichtig an. Sollte man sich halt überlegen.. Und nein - das war nicht übertrieben!
Sicher ist es schlichtweg unmöglich "DIE" Wahrheit zum Thema Hund zu haben - aber ab und an Stellung beziehen, macht so ein Buch doch gerade erst lesenswert. Das für und wieder habe ich doch sowieso immer im Kopf und in Gesprächen mit anderen Hundehaltern.
Und ja, das ist nicht alleine der Grund für meine Unzufriedenheit. Letztlich werden die Themen oft mit Bravo-Psychtest ähnlichen Beschreibungen kurz skizziert und auf die Spitze getrieben. Die ersten paar Male liest sich das noch nett und man ist versucht und motiviert sich ein zu reihen. Aber beim zehnten Mal nervt es als Stilmittel und wird fade.
Und auf fade reimt sich schade - schade um die Zeit die ich beim Lesen verbracht habe anstatt mit meinem Hund zu spielen.
Die Autorin beschreibt hier absolut realitätsnah eine nunmehr 10-jährige Beziehung Mensch - Hund, in diesem Fall Frauchen und Emma. Das Buch ist brillant geschrieben und wirklich aus dem Leben mit Hund gegriffen, mehr als ein Mal sass ich im Bus und lachte laut vor mich hin. Absolut empfehlenswert, auch als Geschenk für Hundebesitzer (soweit sie dieses Buch nicht ohnedies haben). 5 Sterne (weil es nicht mehr gibt).
ch bin eigentlich nicht der große Sachbuch-Leser, da es einfach oft so ist, dass mich solche Bücher schnell langweilen, auch wenn sie eigentlich gar nicht langweilig sind. Oftmals liegt es an dem doch trockenen Ton, den viele dieser Autoren nutzen oder bei eher amüsanter gestalteten Sachbücher an dem Fakt, dass die Autoren es ein wenig zu sehr übertreiben amüsant sein zu wollen. Von daher war ich ehrlich begeistert, dass sich »Is’ was Dog?« doch in vielen Aspekten von diesen vielen amüsanten Sachbüchern ein wenig abhebt.
Es ist jetzt nicht so, dass man nicht den Eindruck hat, dass dieses Buch an vielen Stellen deutlich übertrieben ist, denn das ist es sicherlich, aber manchen Leuten kann man die Dinge auch wirklich nur dann ganz klar machen, wenn man sie überzogen darstellt. Und um ehrlich zu sein, ohne die vielen Übertreibungen, sowohl Hunde, als auch Herrchen oder ihre Beziehung zueinander betreffend, wäre dieses Buch lange nicht das geworden, was es jetzt ist.
Ich war doch so manches Mal sehr am Schmunzeln, wenn Dunja Hayali beschreibt, wie es ihr mit ihrer Emma ergangen ist und welche Sorten von Frauchen und Herrchen man so antrifft, welche Wahl sie doch beim Hund treffen und wie sie manchen Hund von seine Rasse her, einfach kategorisieren würde, in seinem Verhalten etc. Sie schafft es dabei, gleichzeitig ein wenig zu übertreiben, so dass man auf jeden Fall amüsiert ist, dabei zwar ahnt, dass es doch alles nicht ganz so extrem ist, wie dargestellt und man sich auch einfach zu gut vorstellen kann, wie es in Wirklichkeit sicher sein wird.
Dabei muss ich sagen, es zeigen sich doch immer wieder keine Klischees, die sich durchaus zu bewahrheiten scheinen und auch ist es einfach so, dass ich mir in vielen Punkten das Leben mit Hund doch durchaus genau in diese Richtung vorgestellt hätte, wenn auch nicht ganz so extrem amüsant, aber die Übertreibungen habe ich ja schon zu genüge erwähnt.
Es ist auf jeden Fall ein Buch, das sich lohnt, vor allen Dingen, wenn man selbst Hunde einfach sehr gern hat, egal, ob man selbst Besitzer eines solchen Fellknäuls ist, denn dann kann man sicherlich auch gut über sich selbst schmunzeln, wenn man so einiges wiedererkennt, als auch, wenn man selbst vielleicht irgendwann einen Hund haben will, als keine Einstimmung, was so auf einen zukommen könnte, oder auch wenn man Hunde einfach nur gern hat.
Alles aus diesem Buch, kann man sicherlich nicht grundsätzlich übertragen, ist das Leben mit Hund auf dem Land sicherlich noch deutlich anders, als in der Stadt, aber es ist einfach eine sehr lockere und amüsante Lektüre, die einfach Spaß macht, bei der man sich entspannen und lachen kann.
Ein Buch für Hunde liebhaber und die die es noch werden wollen ! Mit viel Liebe und Witz erzählt die Autorin hier über ihre Beziehung mit ihrem Hund.. Sehr lustig wird es wenn sie über ihre Beobachtungen über andere Hundebesitzer und die verschiedenen Typen erzählt :D Hunde sind dreckig stinken oft wälzen sich in allem möglichem und schmieren das dann in der halben Wohnung rum.. sie brauchen viel Aufmerksamkeit und mann muss in jedem Sau wetter mit ihnen raus.. aber man liebt sie trotzdem unglaublich undzwar mit Haut und Haaren ! :D Und genau über das redet die Autorin hier ! Wirklich empfehlenswert
Nach der ersten Seite dieses Buches war meine schwere Entscheidung endlich getroffen: Mir liefen die Tränen über das Gesicht und ich sagte der Züchterin zu. Auch danach hab ich oft fast geheult beim Lesen. Aber vor Lachen. Einen Stern Abzug gibt es trotzdem, weil es stellenweise sehe repetetiv ist und es auch nicht für jedes xbeliebige Thema eine Typologie braucht. 50-100 Seiten weniger hätten das Problem wohl gelöst...