Was passiert eine halbe Stunde lang auf dem Twitter-Profil von Justin Bieber? Darf man die SMS wildfremder Leute im Internet mitlesen? Was macht Jesus im Netz, und hört die NSA etwa auch Gott ab? Wann ist ein Nerd ein Nerd? Frank Sorge erzählt Geschichten aus dem Alltag der digitalen Revolution. Als »Digital Native« genießt der Berliner Autor und Vorleser zunächst »digital naiv« die bunte neue Netzwelt. Er begibt sich tief hinein ins World Wide Web, erzählt von seinen Anfängen und den oft sehr schrägen Auswüchsen. Doch dann fällt sein Blick auf die eigene Hand: Hat sich sein Zeigefinger etwa durch hunderttausendfaches Klicken so verdreht? Glücklicherweise gibt es noch das Real Life des Autors im Berliner Stadtteil Wedding - eine Wirklichkeit, die selbst überzeugte Nerds ins echte Leben zurückholen kann.
Hm was soll ich sagen ... Ich habe das Buch in der Mitte einmal unterbrochen. Fast ein Jahr stand es stumm auf dme Warteposten. Ich denke es wird der gleiche Grund sein, wie beim diesmaligen Zuendelesen. Es verschwimmt zu einem Brei. Ich wusste teilweise nicht mehr was ich bereits gelesen hatte, viele Stellen sind sehr unbedeutend. Man kann ihnen keine Eigenschaft zu schreiben, sind nicht traurig, tiefgreifen oder erzählerisch ect. . Ich finde es allgemein schön wie man Frank richtig sprechen hört, so wie er eigentlich auch in echt ist, aber leider hat mir das Buch einfach nicht sonderlich gut gefallen.
Es finden sich viele kleine Kurzgeschichten. Die ersten 50% waren interessant, lustig und aufgrund der Internetwelt bekanntes Territorium. Leider flachte das dann abrupt ab, was das Lesen unnötig in die Länge zog, sodass einige Seiten übersprungen wurden.