Im Allgemeinen möchte ich gerne hervorheben, dass alle Dramen, die in meiner Ausgabe enthalten sind, sehr spannend und tragisch erzählt sind. Tschechow schafft es in seinen Texten den individuellen Leser direkt zu erreichen; er vollbringt dies mit seiner spannenden Erzählweise.
Ein Werk Tschechows würde ich gerne hervorheben:
Das erste Drama meiner Ausgabe „die Möwe“ fand ich sehr spannend und zum Teil auch ironisch lustig.
Der Autor Trigorin, der in dem Drama eine tragende Rolle trägt, hat mich mit seinen Worten auch sehr ergriffen (indem sie auf den Schreibprozess eines Autors eingehen, was ich sehr interessant finde): „Tag und Nacht bin ich von dem zwanghaften Gedanken besessen, ich muß schreiben, ich muß schreiben, ich muß schreiben… […] Ich schreibe ununterbrochen, wie von Teufeln gejagt, ich kann nicht anders.“ (S. 37)
Was für den Autor (verständlicherweise) ein Albtraum zu sein scheint, wird bei den anderen als Traum und Ideal angesehen.
(Disclaimer: Das ist nicht das Hauptthema der Handlung)
Ohne zu viel tu verraten, möchte ich noch sagen, dass das Drama tragisch ausgeht (aber andererseits: erwartet man dies schließlich nicht auch von Dramen?)