Was tut man, wenn der Freund auch nach sechs gemeinsamen Jahren nicht mit dem heiß ersehnten Heiratsantrag rausrückt? Man ertränkt sein iPhone in Hummercremesuppe – das ist zumindest die Vorgehensweise von Amelie. Aber da ihr Freund auch ihr Chef ist, hat das leider zur Folge, dass sie dringend nicht nur ein neues Heim sondern auch einen neuen Job benötigt. Und der hat es in sich! Die Marotten der Kollegen erscheinen alles andere als liebenswert, die beiden Chefs sind sich nie einig und das Firmenmaskottchen, Dogge Tristan, kotzt auch schon mal wichtigen Kunden vor die Füße. Doch auch in der Wohnung ihrer besten Freundin, bei der Amelie vorübergehend unterkommt, findet sie keine Ruhe, sondern muss sich nicht nur mit mehr als sonderbaren Nachbarn sondern auch einem Kampf-Kater herumschlagen. Wenigstens arbeitet in der neuen Firma auch Noah, ein echter Lichtblick, denn er ist hilfsbereit, humorvoll und gutaussehend. Nur sein zunehmend merkwürdigeres Verhalten gibt Amelie zu denken. Verbirgt er etwas?
Geboren bin ich 1982 in Niedersachsen. Nach dem Abitur verschlug es mich dann jedoch zum Studium nach Heidelberg. Diese herrliche Stadt wurde ihrem Ruf in meinem Falle mehr als gerecht, denn „ich habʼ mein Herz in Heidelberg verloren“.
Inzwischen bin ich glücklich verheiratet und lebe mit meinem großartigen Mann und meinen wundervollen Kindern bei Heidelberg.
Bücher jeglicher Art habe ich verschlungen, seit ich das ABC beherrsche – sei es nachts heimlich unter der Bettdecke oder tagsüber in jeder freien Minute. Es lag also eigentlich nahe, mich auch selbst einmal im Schreiben zu versuchen. Da allerdings in meinem Leben immer ein Ereignis das nächste gejagt hat, bin ich über ein paar Seiten nie hinausgekommen.
Doch allein schon in meiner Studentenzeit habe ich so viel Sonderbares und Wunderbares erlebt, dass mir alle, denen ich davon erzählte, immer nahelegten, es doch einmal aufzuschreiben.
Und als ich mich dann im Sommer 2013 mit meiner Familie bei meinen Eltern erholte und gerade auf der Terrasse saß, packte es mich plötzlich, ich holte meinen Laptop, fing an zu tippen … und hörte erst drei Wochen später damit auf. Zur Überraschung meiner Familie und Freunde – und nicht zuletzt meiner eigenen – hatte ich also plötzlich das Manuskript zu meinem ersten Buch in der Hand.
Das Ergebnis dieser akuten Schreibattacke trägt den Titel „Liebe und andere Fettnäpfchen“ und ist seit Januar 2014 erhältlich - mit über 35000 Verkäufen ein absoluter Überraschungserfolg und einer der Amazon-kindle-Jahresbestseller 2015.
Damit der Roman sich nicht so einsam fühlt, habe ich ihm im November 2014 "Das Handy in der Hummersuppe oder Ein harter Job für die Liebe" zur Seite gestellt.
Spätestens jetzt gab es für mich kein Halten mehr: Im März 2015 folgte "Die Liebe ist (k)ein Basketballspiel - Band 1: jump ball" und im April 2015 "Die Liebe ist (k)ein Basketballspiel - Band 2: overtime".
Im Oktober 2015 veröffentlichte ich „Amor’s Five: Himmelreich mit kleinen Fehlern“ und im Dezember 2015 brachte ich den Sammelband „Die Liebe ist (k)ein Basketballspiel: Jump ball & Overtime“ als Sonderedition heraus.
Da der Spagat zwischen Autorendasein und Mutterschaft nur mit einer gehörigen Portion Humor zu meistern ist, sind meine Spezialität Liebesromane mit Herz, Humor und Heidelberg.
An Ideen mangelt es mir also nicht, leider jedoch an Zeit. Schließlich habe ich eine fantastische Familie, die für mich das Wichtigste auf der Welt ist. Daher komme ich nur spätabends zum Schreiben, wenn – ausnahmsweise mal – alle Kinder schlafen und ich zumindest so weit aufgeräumt habe, dass ich, ohne über Bauklötze, Matchbox-Autos und Kuscheltiere zu stolpern, an meinen Laptop gelange.
*Inhalt* Amelie's Freund Tobias lässt sich auch nach 6 gemeinsamen Jahren nicht wirklich zu einem Heiratsantrag bewegen - eine Tatsache, die Amelie ziemlich wurmt. In einer ungeplanten Aktion versenkt sie also sein Handy in der Hummersuppe, die sie eigentlich gekocht hatte, weil sie dachte, dass an diesem Abend "die Nacht der Nächte" sei - doch weit gefehlt. Mit fliegenden Fahnen zieht sie also aus und verliert so dummerweise auch ihren Job, denn der Ex ist gleichzeitig auch noch der Chef. Schnell ist ein neuer Job gefunden und auch wenn die Kollegen seltsam sind, die beiden Chefs sich mehr als uneinig und der Firmenhund Tristan seinen Magen nicht ganz unter Kontrolle hat, versucht sich Amelie ins Geschehen einzufügen - jedoch nicht, ohne ihrem alten Leben hinterher zu trauern. Zum Glück begegnet sie in der Firma dem überaus hübschen Azubi Noah, der ein wenig Licht in ihr tristes Leben bringt...
*Info's zum Buch*: Seitenzahl: 496 Verlag: Emma Wagner (Self-Publisher) Preis: 14,98 € (Taschenbuch) / 3,99€ (Ebook)
*Erster Satz des Buches* "Ich drehe ich auf die andere Seite und lausche schlaftrunken."
*Fazit* "Das Handy in der Hummersuppe" ist ein Roman der Autorin Emma Wagner. Als sie mich vor einiger Zeit anschrieb und fragte, ob ich daran interessiert sei, ihren Roman zu rezensieren, sagte ich sofort zu, denn inhaltlich interessierte mich ihr Roman sehr. Gesagt - getan. Nun habe ich das Buch schon seit einigen Wochen ausgelesen, kam aber leider nicht wirklich dazu, es zu rezensieren. Zu sehr kamen mir meine neue Arbeitsstelle und der Umzug dazwischen...aber nun bin ich wieder da und möchte euch einladen, in meine neueste Rezension einzutauchen. Viel Spaß damit!
Amelie begegnet uns als junge Frau, die nichts lieber tun würde, als ihren Freund Tobias zu heiraten, doch der stellt sich quer und will davon erst gar nichts wissen. Als sie eines Abends glaubt, er habe seine Meinung doch noch geändert (weil er in einem Juweliergeschäft beim kaufen eines Ringes gesehen wurde), fährt sie das volle Programm auf: Candelight Dinner, schicke Kleidung, Hochsteckfrisur - muss aber feststellen, dass sie sich bitter getäuscht hat: nicht nur, dass er mit seinen Kumpels ausgeht, anstatt zum Abendessen nach Hause zu kommen, der gekaufte Ring stellt sich auch noch als Siegelring für ihn selbst heraus. In ihrer Wut beginnt Amelie mit ihrer Freundin Lisa zu trinken und im Vollrausch wirft sie nicht nur das Handy ihres Freundes in die selbstgekochte Hummersuppe, sondern verlässt ihn auch noch - höchst dramatisch. Am nächsten Morgen bereut sie diese Tat dann, Lisa allerdings ist davon überzeugt, dass Amelie das richtige getan hat und überzeugt sie, dabei zu bleiben. Da Tobias jedoch nicht nur ihr Freund, sondern auch ihr Chef ist, muss sie sich nicht nur eine neue Bleibe, sondern auch einen neuen Job suchen und so übernimmt Amelie kurzerhand Lisas Wohnung, inklusive kratzbürstigem Kater und tritt eine Stelle in einem anderen Konzern an. Die Mitarbeiter sind eine Geschichte für sich und Amelie merkt schnell, dass nicht immer alles so ist, wie es scheint... Auch ihre kratzbürstige Mutter ist alles andere als begeistert von der Tatsache, dass Amelie ihren geliebten Schwiegersohn verlassen hat und versucht ihr ins Gewissen zu reden.
Amelie begegnet uns als Mensch, der schnell bereut, was er tut, auch wenn es im Vollsuff noch richtig erschien. Wenn man sich das Verhältnis zwischen Amelie und Tobias anschaut, so gelangt man schnell zu der Meinung, dass Amelies fixer Auszug und ihre dramatische Art ihren Peiniger zu verlassen, absolut richtig war und jedes Mal, wenn sie wieder darüber nachdenkt, zu ihm zurückzukehren, möchte man ihr so richtig eines vor den Latz knallen. Oft wirkt sie abhängig und viel zu sehr darauf bedacht, die alte Bequemlichkeit zu wahren, statt sich neuen Herausforderungen zu stellen! Diese Art und Weise behält sie extrem lange bei und ich persönlich habe die ganze Zeit eigentlich nur darauf gewartet, dass sich in dieser Richtung was tut. Unsere liebe Hauptprotagonistin macht lange Zeit nämlich gar keine Veränderungen durch, wodurch der Roman oft langwierig und beschwerlich zu lesen ist. An vielen Tagen geht sie einfach nur arbeiten und erlebt dort eine skurrile Situation nach der anderen, doch ihrer Entwicklung sind diese absolut nicht förderlich. Auch die Firma an sich ist eine Ansammlung der seltsamsten Persönlichkeiten, die die Autorin wohl aus ihrer Fantasie kramen konnte und man findet kaum eine normale Persönlichkeit unter den ganzen Freaks. Einzig Noah, der hübsche Azubi, den Amelie dort kennenlernt, scheint noch halbwegs normal zu sein - jedoch eindeutig mit einem großen Geheimnis, welches es noch zu lüften gilt.
Diese seltsame Ansammlung an Charakteren fand ich zwar zeitweise sehr lustig und auch die Situationen, die Amelie gemeinsam mit diesen Menschen erlebt, sind äußerst amüsant, werden mit der Zeit jedoch zuviel, denn es fehlt jegliche Normalität. So finden wir in der Firma den standardmäßigen Macho und Frauenversteher, einen Chef, der nur die Füße hochlegt und einen echten Narren an Autos gefressen hat, einen bösen Chef, der bei jeder Gelegenheit ausrastet (wobei der eine immer gegen den anderen kämpft), einen extremen Schnorrer, einen Umweltaktivisten, die mürrische und Türenknallende Nichte vom Chef... aber niemanden, der wirklich normal ist. Trotz dieser seltsamen, zusammengewürfelten Personen warten wir auch hier vergebens auf eine Entwicklung, einen Handlungssprung, etwas, dass wieder mehr Pepp in die Sache bringt, doch leider ist dies auch hier nicht der Fall.
Haben wir dann aber knapp 3/4 des Buches gelesen, beginnt sich Amelie plötzlich zusammenzureißen und ENDLICH bekommen wir die Entwicklung, auf die wir so sehnsüchtig gewartet haben! Sie beginnt sich zu wehren und für das einzusetzen, was sie sich vorstellt, sich wünscht und alleine dafür lohnt es sich, sich durch die etwas zäheren Episoden zu kämpfen. Auch wenn meine ganze Rezension hier etwas negativ angehaucht ist, so kann ich keinesfalls sagen, dass ich diesen Roman nicht mochte! Es gibt viele lustige Szenen, die trotz ihrer Skurrilität die Lachmuskeln kitzeln, viele sympathische Charaktere (auch wenn sie definitiv einen an der Klatsche haben) und der flüssige Sprachstil saugt einen in die Geschichte. Auch wenn das Ende etwas abrupt kam und nicht unbedingt nach meinem Geschmack war (erst keine, dann zu schnelle Entwicklung), fand ich es dennoch besser, als ich vermutet hätte und man gönnt Amelie die positive Entwicklung in ihrem Leben. Insgesamt kann ich nur sagen: interessanter Chick-Lit, der trotz Ausbaufähigkeit dennoch begeistern kann und für den ein oder anderen sicherlich genau das richtige ist.
Inhalt: Amelie wartet auf nichts mehr, als auf den Heiratsantrag ihres Freundes Tobias, mit dem sie nun bereits seit sechs Jahren zusammen ist. Doch als dieser wieder einmal nicht kommt, versenkt sie das nagelneue Iphone ihres Freundes in der Hummersuppe und zieht aus seiner Wohnung ein. Jedoch war Tobias zugleich ihr Chef, was bedeutet, dass sie sich auch einen neuen Job suchen muss. Jedoch ist das leichter gesagt als getan, denn man muss erst einmal ein Unternehmen finden, das eine Wirtschaftspädagogin sucht. Schließlich entschließt sich Amelie auf Drängen ihrer besten Freundin Lisa sich trotz mangelnder Qualifikation als Grafikerin in einer Firma in Heidelberg zu bewerben. Nach einem seltsamen Bewerbungsgespräch, bekommt sie die Stelle und findet sich bald in einem Unternehmen samt geizigem Chef und sabberndem Hund wieder. Doch dann trifft sie auf Noah, der der einzige Lichtblick in diesem Unternehmen ist, doch auch mit ihm scheint irgendetwas nicht zu stimmen ...
Meine Meinung: Das Cover passt wirklich gut zu diesem Buch. Das Besteck, die Hummerscheren und das Handy geben ja schon einmal gut die Situation wieder, die zu all den Problemen geführt, die Amelie im Laufe des Buches durchstehen muss. Das Cover ist auf jeden Fall etwas Besonderes, denn sehr selten findet man wohl ein Cover, das so sehr zum Klappentext passt. Insgesamt also ein gut gewähltes Cover, das den Leser auf jeden Fall neugierig macht.
Wie bereits in Emma Wagners erstem Buch beginnt auch bei diesem jedes Kapitel wieder mit einem passenden Zitat. Diesmal ist es ein Zitat aus dem Karriereführer von Amelies bester Freundin Lisa, das einem schon einmal einen kleinen Einblick in das Geschehen im folgenden Kapitel gibt. Diese "Zitate" sind gut gewählt und es ist schön zu sehen, dass die Autorin diese besondere Stileigenheit auch in ihrem zweiten Buch beibehalten hat.
Der Schreibstil der Autorin der Autorin lässt sich schön flott und flüssig lesen und sorgt für ein paar angenehme, witzige Lesestunden. Ohne den Leser mit ellenlangen Sätzen zu quälen oder mit Fremdwörtern zu erschrecken, erzählt Emma Wagner in einer angenehmen Alltagssprache eine lustige Geschichte, die einem auch selbst passieren könnte. Besonders diese Realitätsnähe gefällt mir recht gut, da sie bei ihrem Werk nicht übertreibt und somit dem Leser eine sympathische Geschichte präsentiert.
Auch ihre Protagonistin Amelie habe ich von der ersten Seite an ins Herz geschlossen. Ich konnte mich super in die Anfangs noch wenig selbstbewusste Protagonistin hineinversetzen und fand sie sogleich sympathisch. Sie macht im Laufe des Buches wirklich eine enorme Entwicklung durch und wandelt sich von einer Frau mit kaum vorhandenen Selbstbewusstsein, die völlig von ihrem Freund Tobias abhängig war, zu einer Frau, die weiß was sie will und auch einmal Kontra gibt, wenn Not an Mann ist. Sie wirkte einfach authentisch und lebensecht. Schön war auch, dass in diesem Buch die Protagonistin Lena aus dem ersten Buch der Autorin "Liebe und andere Fettnäpfchen" (Meine Rezi *Klick*). Auch die Nebencharaktere sind einzigartig und gut ausgestaltet. Und vor allem bei der männlichen Seite stolpert man über absoute Kotzbrocken bis hin zu fast perfekten Traumprinzen.
Amelie scheint fast in die Fußstapfen ihrer Cousine Lena (Protagonistin aus "Liebe und andere Fettnäpfchen") treten zu können, denn auch sie nimmt wirklich sehr, sehr viele Fettnäpfchen mit und lässt so gut wie keine stehen. Besonders das macht sie aber auch sympathisch und die Story umso witziger, weshalb dieses Buch wirklich für gute Laune sorgt.
Jedoch muss ich leider auch wieder etwas kritisieren, was mich auch schon beim ersten Band etwas gestört hat. Denn die Story war leider wieder sehr vorhersehbar, was mich etwas gestört hat. Genau das ist auch das Problem, das ich mit den meisten Chick-Lit-Romanen habe, weshalb ich auch kein Fan dieses Genres bin. Jedoch muss ich sagen, dass Emma Wagner es trotz dieser Vorhersehbarkeit geschafft hat, mich gut zu unterhalten. Sie hat mir mit diesem Buch ein paar angenehm belustigte Lesestunden geschenkt, weshalb es mich nicht mehr so sehr gestört hat, dass ich von Anfang an eine starke Vermutung hatte, wie diese ganze Geschichte ausgeht.
Mein Fazit: Auch wenn die Storyline sehr vorhersehbar war, punktet das Buch doch durch einen schönen Schreibstil der Autorin, gut ausgestaltete Charaktere und eine sympathische Protagonistin. Zudem erzählt Emma Wagner die Story wirklich so humorvoll, dass sie es trotz allem geschafft hat, mich gut zu unterhalten. Aus diesem Grund drücke ich bei diesem Gute-Laune-Buch mal ein Auge zu und somit bekommt dieses Buch von mir 5 Sterne!