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Krieg ist nur vorne Scheiße, hinten geht's! Ein Selbstversuch

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Gregor Weber will wissen, wie sich das anfühlt. Der ehemalige Tatort-Kommissar lässt sich von der Bundeswehr reaktivieren, macht über Monate die gesamte Einsatzvorbereitung mit und zieht in den Krieg.

Wir müssen Geduld haben, hier in unserem »Fuchs«, der auf der Strecke steht und nicht weg kann. Aus dem heraus wir mit einer Bordwaffe schießen können. Wir können auch aussteigen und den Kampf zu Fuß aufnehmen. Oder wegrennen. Oder gegrillt werden, wie sie in den Hollywoodfilmen immer so cool sagen.
Ich schaue nach links in die Tiefe und nach rechts. Alles friedlich. Wirklich?
Ich bin freiwillig hier. Ich wollte es wissen.
Ist es das jetzt?
Ist das jetzt mein Krieg?

256 pages, Paperback

First published April 1, 2014

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Gregor Weber

44 books1 follower
Gregor Weber is a German actor, author and chef. He is also a reserve office in the German Armed Forces.

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Markus.
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January 27, 2015
Der Schauspieler Gregor Weber, hauptsächlich bekannt durch seine Rolle als Kommissar in der Fernsehserie Tatort, beschließt nach dem Ende seiner „Tatortkarriere“ ein Buch über den Einsatz der deutschen Bundeswehr in Afghanistan zu schreiben. Weber fragt bei der Bundeswehr an, ob es nicht möglich sei, dass er selbst als Soldat am Afghanistan-Einsatz teilnimmt. Da er Reservist ist und die Bundeswehr ihr negatives Image aufbessern will, gibt es eine postive Rückmeldung und Weber beginnt mit einer mehr oder weniger intensiven Ausbildung, die er ebenso detailliert beschreibt, wie etliche Dienstgrade, unzählige militärische Fachbegriffe und soldatische/bürokratische Eigenheiten, die ihm auf dem Weg nach Afghanistan unterkommen. Schließlich landet er im Frühjahr 2013 in Afghanistan und leistet dort drei Monate seinen Dienst als Pressefeldwebel ab. Dabei hat er keinerlei Feindkontakt. Die Höhepunkte bilden das Festsitzen in einem Transportpanzer, der während eines Außeneinsatzes in unübersichtlichem Gebiet den Geist aufgibt aber nach einer dreiviertel Stunde abgeschleppt werden kann, und der Tod eines deutschen Soldaten, zu dem Weber aber keinen Kontakt hatte.

Zwar ist das Buch kurzweilig geschrieben und gibt einen kleinen Einblick in das Leben bei der Bundeswehr aber es fehlt doch das kritische Hinterfragen vieler Dinge. An vielen Stellen wirkt das Buch eher wie ein Erlebnisbericht aus einem Pfadfinderlager – der Autor schildert sein Innenleben, er hat Heimweh, es ist heiß, Beschreibung des Essens, … Dafür hätte Weber nicht nach Afghanistan fahren müssen, das Dschungelcamp oder ähnliches hätten es auch getan.
3 reviews
December 12, 2016
Gregor Weber bringt dem Leser in einem Selbstversuch nahe, was es heißt als Bundeswehrsoldat in Afghanistan seinen Dienst zu verrichten. Er beschreibt dabei sehr bildlich seinen "Werdegang" als Reservist von der Idee am Auslandseinsatz teilzunehmen bis hin zu seiner Rückkehr nach Deutschland. Er lässt den Leser dabei an seiner Gefühlswelt teilhaben, was bei seiner Schreibweise dazu führt, dass man durchaus mitfühlt. Das Buch hat mich sehr ergriffen und gefesselt.
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