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Queer*Welten

Queer*Welten 14-2025

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Queer*Welten ist ein halbjährlich erscheinendes queerfeministisches Science-Fiction- und Fantasy-Magazin, das sich zum Ziel gesetzt hat, Kurzgeschichten, Gedichte, Microfiction, Illustrationen und Essaybeiträge zu veröffentlichen, die marginalisierte Erfahrungen und die Geschichten Marginalisierter in einem phantastischen Rahmen sichtbar machen. Außerdem beinhaltet es einen Queertalsbericht mit Lesetipps, Veranstaltungshinweisen und mehr.

In dieser Ausgabe:

Deep Space Testosteron Blues von Beau Maibaum (Kurzgeschichte)
Meerfrau wider Willen von Katja Rocker (Kurzgeschichte)
Der Duft von Flieder von Lisa Olthafer (Kurzgeschichte)
Parasiten von Katharina Malzmüller (Kurzgeschichte)

Duell der Magix von Kai Weidemann (Kurzgeschichte)
Von Ende zu Ende: Das ungenutzte Potenzial der (literarischen) Apokalypse von Dr. Marie-Luise Meier (Essay)

Der Queertalsbericht 01/2025

Cover von: Mari

Mit Mikrofiction „Nach dem Ende …“ von:

Roxane Bicker, Roff Boff, Matthis Borda, Nora L. Grossmann, Emma Hogner, Helena M. John, Martina John, Corina Marin, Jeannie Marschall, Mila Münchow, Anne K. Ramin, Kristina Schreiber, Teresa Teske, Iris Leander Villiam, Christian Vogt und Julia Winterthal

108 pages, Paperback

Published June 1, 2025

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Judith C. Vogt

91 books39 followers

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Community Reviews

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Profile Image for Huhn.
304 reviews7 followers
June 6, 2026
Die Ausgabe 14 der Queer*Welten beinhaltet wieder eine Sammlung von fantastischen Kurzgeschichten, Mikrofiction, einen Sachtext und Buch- und Veranstaltungstipps.

Mir haben drei der Kurzgeschichten besonders gut gefallen:

In „Deep Space Testosteron Blues“ von Beau Maibaum geht es um Testosteron-Schmuggel auf einem Arbeiter*innenplaneten, komplizierte Beziehungen, sozialen Stand. Sehr stimmungsvoll und dicht geschrieben, tolles Worldbuilding, interessante Charaktere – richtig gut geschriebene Kurzgeschichte.

In „Meerfrau wider Willen“ von Katja Rocker tauschen eine Meerfrau und eine Kapitänin versehentlich Körper und nehmen so die Perspektive der jeweils anderen Person ein. Fand ich super süß. Sehr schnuffige Figuren.

In „Duell der Magix“ von Kai Weidemann treten zwei schwule Magier in einer Fernsehshow gegen andere Paare an und setzen sich nicht nur in den magischen Herausforderungen, sondern auch gegen Vorurteile durch. Oh yess, für solche Geschichten bin ich ja immer zu haben!

Mit dem Thema der Microfictions konnte ich leider nicht so viel anfangen. Ergänzt werden sollte der Satz „Nach dem Ende …“ und obwohl ich es beeindruckend fand, wie viele unterschiedliche Interpretationen dieser Aufgabenstellung dabei herauskamen, hat mich das meiste nicht so richtig abgeholt. Am besten gefallen hat mir in dieser Kategorie „Ava und die Postapokalypse“ von Kristina Schreiber. Der kleine Twist am Ende war echt gelungen.

Der Essay über das ungenutzte Potenzial von Postapokalypse als Genre fühlte sich ein bisschen wie ein Teaser an, weil er aufgrund der verfügbaren Seitenzahl sehr knapp gehalten werden musste. Als Anreger zum Nachdenken jedoch gut geeignet. Postapokalypse als Raum für queere Selbstermächtigungsfantasien ist grundsätzlich eine spannende Idee, die mich persönlich allerdings nicht ganz so sehr ansprach, weil ich Postapokalypse ehrlich gesagt nicht so besonders mag. Von dem Artikel hat man sicher mehr, wenn man Bock auf das Genre hat.
Profile Image for Callibso.
1,036 reviews20 followers
January 20, 2026
Das war eine schwächere Ausgabe dieses Magazins.
Nur einige der Kurztexte zum Thema “Nach dem Ende” und der Essay “Von Ende zu Ende: Das ungenutzte Potenzial der (literarischen) Apokalypse” von Dr. Marie-Luise Meier haben mir gefallen.
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