Der Mann, der das FBI berät Vierzig Tatorte. Eine Beim brutalen Überfall auf einen vietnamesischen Edelsteinhändler bleibt eine schwarze Spielzeugpistole liegen. In der kleinen Wohnung einer kaltblütig ermordeten Rentnerin in Rheinland-Pfalz wird eine geblümte Tasse sichergestellt. In einem dunklen Waldstück in Gerolstein eine Heroinspritze. Auf all diesen Gegenständen findet sich dieselbe DNA eines Phantoms – und an 37 weiteren Tatorten in Mitteleuropa. In schwierigen Fällen wie diesen wird Walther Parson zurate gezogen. Selbst das FBI bittet den international renommierten Genetiker regelmäßig um seine Expertise. Erstmals gewährt Parson nun Einblick in sein Er erzählt, wie das Phantom enttarnt wurde, wie er die vermissten Zaren-Kinder Romanow identifizierte und wie er das Rätsel um den Schädel Friedrich Schillers löste. Spektakuläre Fälle, die alle eines Die Wahrheit kommt immer irgendwann ans Licht.
Irgendwann kommt alles ans Licht ist ein sehr gelungenes Buch über die forensische Molekularbiologie. Es ist sehr sachlich beschrieben und einfach erklärt, so dass das Buch auch gut für Leser ohne irgendwelche Vorkenntnisse geeignet ist. Die als Beispiel, für die verschiedenen Untersuchungstechniken, verwendeten Fälle sind sehr witzig beschrieben und sorgen dafür, dass das Erklärte nochmals gut veranschaulicht und verständlich wird. Das einzige Manko ist, dass durch die teilweise andauernden Wiederholungen das Buch in manchen Passagen etwas langweilig wird. Außerdem würde ich persönlich sagen, dass der Anfang des Buches für Leser die bereits Vorkenntnisse (vor allem über das Thema DNA) haben, etwas trocken sein könnte. Alles in allem würd ich dieses Buch vor allem Menschen, die Intresse an der forensischen Molekularbiologie haben und keine Vorkenntnisse zum Thema DNA bzw. DNA-Analyse besitzen empfehlen. Allerdings ist es bestimmt auch ein sehr informatives Buch für Leute, die zwar schon einiges über die DNA wissen, sich aber noch mehr zum Thema forensische DNA-Analysen einlesen wollen.