Eine Kleinstadt, die alles andere als langweilig ist! Herzlich Wilkommen in einem beschaulichen (und auf jegliche Arten magischen) Ort, mit einfach bezaubernden Nachbarn, die nicht von dieser Welt sind!
Die alleinerziehende Mutter Callie besucht mit ihrer Tochter das malerische Cotswolds Dorf Rowan Vale und ist direkt Hier wird Geschichte nicht nur vermittelt, sondern gelebt! Wortwörtlich, denn der ganze Ort wird als eine Art lebendiges Museum geführt. Doch was Callie nicht In Rowan Vale leben nicht nur normale Menschen, sondern auch waschechte Geister! Und als im Dorf die Runde macht, dass Callie sie alle sehen kann, macht ihr Dorfbesitzer Sir Lawrence Davenport ein einmaliges Er verkauft ihr für eine winzige Summe den gesamten Ort, wenn Callie sich verpflichtet, die lebenden und nicht mehr ganz so lebendigen Bewohner zu schützen. Und schon ist Callie mitten in einem magischen Abenteuer, in dem sie es nicht nur mit dem Geist von William Shakespeares ehemaligem Hauslehrer zu tun hat, sondern auch mit dem sehr realen und sehr attraktiven enterbten Enkel von Sir Davenport, der sie auf eine ganz andere Art und Weise verzaubert …
„Lovely Ghosts“ von Sharon Booth entführt in das kleine Dorf Rowan Vale, das wie ein lebendiges Museum wirkt, mit dem kleinen Unterschied, dass hier nicht nur Menschen leben, sondern auch jede Menge Geister. Callie, alleinerziehende Mutter mit knappem Budget, stolpert mit ihrer Tochter eher zufällig in dieses Abenteuer. Doch als herauskommt, dass sie die Geister tatsächlich sehen kann, überschlagen sich die Ereignisse: Ein ganzes Dorf für einen symbolischen Preis, mitsamt Verantwortung für seine sehr lebendigen und nicht mehr ganz so lebendigen Bewohner.
Die Geschichte ist charmant, warmherzig und hat genau die richtige Portion magischen Flair. Besonders die Geister sind liebevoll gezeichnet und sorgen mit ihren Eigenheiten für Witz und Tiefe. Auch Callie selbst wirkt authentisch, eine Protagonistin mit Ecken und Kanten, die man gern begleitet.
Der Schreibstil ist leicht, flüssig und lädt zum Durchatmen ein. Die Seiten fliegen nur so dahin, man fühlt sich sofort in die Atmosphäre des kleinen englischen Dorfes versetzt. Zwischen Romantik, Familienmomenten und magischen Begegnungen ergibt sich eine bunte Mischung, die unterhält und zum Wohlfühlen einlädt.
Ein kleiner Kritikpunkt: Die Liebesgeschichte zwischen Callie und dem enterbten Enkel blieb für mich etwas oberflächlich, ebenso die Entwicklung zwischen Mutter und Tochter. Hier hätte ich mir mehr Tiefe und emotionale Nähe gewünscht. Dafür punkten die Geistergeschichten umso mehr und machen das Buch zu einem echten Wohlfühlroman.
Fazit: Eine zauberhafte Cosy Romance mit magischem Twist, die Humor, Herz und ein skurriles Setting verbindet. Perfekt für gemütliche Lesestunden, ob an verregneten Nachmittagen, als entspannte Herbstlektüre oder rund um Halloween.
Eine interessante Reise in die Welt der Menschen die mit Geistern leben. Ich habe Gestern Abend angefangen die Geschichte zu lesen und es Heute Abend beendet. Wir fahren zusammen mit Callie und ihrer Tochter Immi zu einem malerischen Ort, denn dort wird Geschichte live gelebt und wie live erlebt Callie live und in Farbe sie kann Geister sehen. Was ihr am Anfang nicht bewusst ist. Das ändert sich als sie den Gutsbesitzer Lawrence kennen, denn er macht ein Angebot, welches sie nach zögern annimmt.
Mein Fazit Es ist eine besondere Art das Leben mit Geistern zu erzählen. Was mich faziniert hat. Die Figuren sind realistisch mit Ecken und Kanten, was ich sehr mag. Sie entwickeln sich in einem realistischen Tempo weiter. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen, so das man angenehm durch die Seiten gleitet. Was mich so einbisle gestört hat, ist das hin und her zwischen Callie und dem enterbten Enkel. Da hat mir doch etwas die Tiefe gefehlt und auch die Entwicklung zwischen Mutter und Tochter war mir etwas zu oberflächig. Dafür waren sie Geister die im Hause lebten mit viel Liebe und Tiefe versehen. Alles in allem kann ich eine Leseempfehlung aussprechen, man bekommt hier eine wirklich schöne Geschichte für angenehme Lesestunden. Ideal für jede Jahreszeit, aber auch gerne zu Halloween.
Sharon Booth erzählt die Geschichte aus der Perspektive von Callie, die mit ihrer Tochter Imogen einen Schulausflug in ein malerisches Cotswolds-Dorf begleitet. Ein Zwischenfall mit zwei als Soldaten verkleideten Schauspielern bringt Callies verdrängte Gabe ans Licht: Sie kann mit Geistern interagieren – eine Fähigkeit, die ihre verstorbene Mutter ihr untersagt hat und die das Verhältnis zu ihrem Vater zerrüttete. Callies Biografie ist geprägt von früher ungewollter Schwangerschaft, Ablehnung und Heimatverlust. Über den Landherrn, der ihr ein Grundstück anbietet, trifft sie dessen Enkel Brodie; es knistert, doch Brodies Neid auf die nicht geerbte Gabe sorgt zunächst für Reibung. Später zeigt sich: Auch Imogen sieht Geister – während Callie die Gabe als Fluch empfindet, nimmt Imogen sie als besondere Chance wahr. Diese Spannungen tragen die Figuren durch mehrere Herausforderungen bis zu einem runden, glücklichen Ende. Stilistisch ist der Roman leicht verständlich und bildhaft; viele Wendungen sind jedoch früh absehbar. Fazit: Warmherziges Wohlgefühl mit übernatürlichem Touch – weniger rätselhaft, als der Stoff verspricht; Essenz: Perspektive entscheidet, ob eine Gabe Last oder Geschenk ist.
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Das Buch ist für alle, die sich für emotionale, tiefgründige Geschichten mit einer Prise sanfter Fantasy interessieren. Es ist eine Lektüre, die Trost spendet und daran erinnert, dass selbst in den dunkelsten Momenten ein Funken Hoffnung bestehen kann. „Lovely Ghosts" ist ein starkes Debüt, das lange nach dem Umblättern der letzten Seite im Gedächtnis bleibt.
Die Premisse klang nach einer gemütlichen Geschichte vielversprechend und so hatte ich mich darauf gefreut dieses Buch an einem eher regnerischen Tag zu lesen. Ab der Mitte des Buches habe ich nur deshalb weitergelesen, weil ich es *fertig* bekommen wollte. Definitiv kein gutes Zeichen. Wir bekommen so viele Charaktere präsentiert, welche leider oft recht blass bleiben. Auch habe ich mich nicht mit Callie identifizieren können und war nicht zwingend daran interessiert, was mit ihr und dem Dorf passiert. Die Beziehung zu ihrer Tochter kam mir definitiv zu kurz und auch die Liebesgeschichte konnte mich nicht wirklich begeistern (ob sie Teil der Story ist oder nicht hat für mich keinen Unterschied ausgemacht). Ein paar der Geister und deren Entwicklung fand ich durchaus interessant. Irgendwie passierte viel aber doch irgendwie auch *nichts*. Vielleicht bin ich auch nicht für dieses Genre gemacht.