Ein verhängnisvolles Geheimnis. Ein unsterblicher Feind. Und eine Suche, die alles verändert.
Seit Amelia denken kann, war ihr das Meer verboten. Als das Tor zum Strand eines Tages offen steht, findet sie dort ein Tagebuch, das alles verändert. Ihre Mutter, die angeblich in den Fluten starb, war nicht das, was sie zu sein schien – und sie könnte noch am Leben sein, irgendwo in den Magischen Landen. Entschlossen macht Amelia sich auf die Suche und gerät in eine Welt aus Magie, Legenden und tödlichen Gefahren.
Dabei ist sie nicht die Einzige, die die Vergangenheit nicht ruhen lässt. Eine dunkle Gestalt verfolgt jeden ihrer Schritte und ein brennender Bär jagt sie durch die Nacht. Um zu überleben, muss sie sich mit Valerian verbünden – einem Mann, dessen Herz so lodernd ist wie die Flammen, die Amelia fürchtet. Doch was, wenn ihr größter Feind in Wahrheit an ihrer Seite steht?
Die Story ist gut durchdacht und spannend umgesetzt. Amelia findet das Tagebuch ihrer Mutter und entdeckt ein brisantes Geheimnis, dem sie auf den Grund gehen möchte. Ihre gefährliche Reise beginnt ohne eine Möglichkeit der Vorbereitung und sie muss sich vielen Gefahren stellen. Sie begegnet Valerian und verbündet sich mit ihm, doch kann sie ihm trauen, oder ist er ihr größter Feind? Es ist eine abenteuerliche Reise, die mich gut unterhalten hat. Der Verlauf ist spannend und es gibt einige Überraschungen. Das Ende ist episch und hat mir sehr gut gefallen.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Amelia und Valerian wechseln sich mit dem berichten ab, sodass man immer einen guten Überblick über die Geschehnisse und besonders ihre Gedanken und Gefühle bekommt.
Die Protagonisten sind individuell gestaltet und haben alle ihrer eigenen Stärken und auch Schwächen. Amelia leidet unter dem angeblichen Tod ihrer Mutter und die Verbote, die sie dadurch einhalten muss, bis sie ihr altes Tagebuch findet und zu hoffen beginnt, sie Lebend zu finden. Sie ist sehr behütet im Schloss aufgewachsen und lernt auf der Reise viel über sich selbst und entwickelt sich weiter. Valerian hatte bisher kein schönes Leben, er musste immer auf seinen Meister hören und seine Befehle ausführen. Umso schöner ist seine Entwicklung. Ich mag beide und habe mit ihnen mitgefiebert.
Das Cover ist sehr schön und passt mit der Gestaltung perfekt zum Inhalt des Buches. Der Farbschnitt ist auch wunderschön geworden.
Fazit: Einhornblut und Feuerherz hat mich gut unterhalten. Es ist ein rasantes Abenteuer mit interessanten Charakteren und einer tollen Story.
>>Ein verhängnisvolles Geheimnis. Ein unsterblicher Feind. Und eine Suche, die alles verändert.<<
Für Amelia ist das Meer verboten. Zu gefährlich sei es. Doch eines Tages steht das Tor zum Meer offen und sie schleicht sich dorthin. Das Tagebuch, das sie dort findet verändert alles. Wer war ihre Mutter wirklich? Ist sie tatsächlich in den Fluten umgekommen, oder lebt sie doch noch? Irgendwo in den Magischen Landen? Amelia macht sich auf die Suche und lernt eine Welt voller Magie, sowie tödlichen Gefahren kennen. Jemand anderes lässt die Vergangenheit auch nicht ruhen. Diese düstere Gestalt verfolgt sie auf Schritt und Tritt. Dann ist da auch noch der brennende Bär, der Amelia jagt. Nur der Zusammenschluss mit Valerian kann ihr helfen zu überleben. Ein Mann mit einem lodernden Herzen. Doch was ist, wenn ihr größter Feind an ihrer Seite ist?
Meine Meinung:
HIGHLIGHT!!! Das musste als erstes raus. Jetzt versuche ich mal meine Emotionen irgendwie in Worte zu fassen. Ufff.
Aber lasst mich beim Cover beginnen. Es ist traumhaft schön. Das war bei mir ja schon Liebe auf den ersten Blick.
Dann habe ich begonnen zu lesen und wusste nach wenigen Seiten: Das werde ich lieben! Der Schreibstil von Fanny Bechert hat mich sofort voll und ganz in den Bann gezogen. Von Beginn an so atmosphärisch, einnehmend und emotional, dass ich schon ganz hin und weg war, was sich auch bis zum Schluss nicht geändert hat.
Ich habe ja in letzter Zeit einige tolle Bücher gelesen, aber dieses hier ist etwas ganz Besonderes. So heftig war ich beim Lesen doch schon länger nicht mehr gerührt. Fanny Bechert hat mich zum Weinen gebracht. Sie hat mir das Herz rausgerissen, mich wieder hoffen lassen, um dann wieder darauf zu treten und repeat. Und ja, ich liebe es, dass sie das getan hat. Ich war so tief in dieser Geschichte versunken, besser ging es einfach nicht. Ich habe alles um mich herum ignoriert.
Zwischendurch dachte ich nur: „Fanny, das kannst du jetzt nicht machen!“, doch, kann sie. Ich weiß, es ist eine Floskel, aber das Lesen war eine so krasse Achterbahnfahrt der Gefühle für mich.
Dann immer diese Ungewissheit, was passieren wird. Licht gegen Schatten. Was ist stärker? Spannende Szenen, die mich an die Seiten bannen konnten, ebenso wie große Gefühle. Alles war dabei.
Amelia ist wundervoll. Ihre Entwicklung ist großartig gelungen und ich habe es geliebt sie zu begleiten. Aus der „kleinen Prinzessin“ wird eine so verdammt starke Persönlichkeit, klasse. Mit ihr konnte ich so so sehr mitfühlen, mitleiden, aber auch hoffen.
Dann Valerian… obwohl ich zu ihm gar nicht viel sagen möchte um nicht zu spoilern. Er ist einfach hoch interessant und spannend zu verfolgen. Warum und weshalb müsst ihr selber herausfinden.
Absolut passend waren auch die Nebenfiguren. Vom Vater und König Eik über Milda und Wenzel bis zu Klaudius und Isger. Alle passten, alle hatten ihre Momente. Sowohl Gute, als auch Schlechte. Das Gesamtpaket ist absolut stimmig.
Fazit:
Eine lebendige, bildhafte Story mit Emotionen und Spannung. Ein Buch, das alles hat, was mein Leserherz begehrt. Ich wiederhole mich gerne, es ist eine Lesehighlight. Wer schöne, gefühlvolle und spannende Fantasybücher mit tollen Charakteren mag, ist hier genau richtig aufgehoben. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.
1. Satz: In einem Schloss am Meer lebten einst zwei Brüder.
Da ich schon "Das letzte Einhorn" als Kind sehr mochte, war ich echt gespannt auf diese Adaption und kann sagen, sie hat mir gut gefallen.
🦄Stil🦄 Erzählt wird die Geschichte vor allem aus der Sicht der Tochter Amelia, später wechseln die Perspektiven zu Valerian, der Prinzessin und auch zu Eik. Gefallen haben mir die toll beschriebenen Landschaften und magischen Gefilde, aber auch die beschriebenen Emotionen wie Liebe, Angst, Hass, Wut, Freude, Trauer...
🦄Zitat🦄 Als ob sich unter al die Schmetterlinge, die dort tanzten, ein Nachtfalter gemischt hätte, der seinen schattigen Staub über die Flügel seiner ent fernten Verwandten verteilte.
🦄Die Charaktere🦄 Auf Amelias Weg begegnen wir vielen faszinierenden Fabelwesen und Figuren, von denen mir manche völlig neu waren. Besonders Valerian, dessen innere Zerrissenheit eindrucksvoll beschrieben wird, sowie die Prinzessin und ihr Weg, fand ich sehr schön gestaltet. Auch der Zauberer und seine Frau, der König selbst, Glotta, der Schimmel und all die anderen Weggefährten sind absolut liebevoll gestaltet und tragen dazu bei, dass Amelia auf ihrem Weg wächst. Doch es lauern auch Gefahren in dem Buch, allen voran der Bruder des Königs, der trotz seinem Tod nach Rache sehnt.
🦄Fazit🦄 Die Geschichte ist zauberhaft und magisch! Eine Märchenadaption voller Gefühl, besonders das Ende ist sehr emotional, mit einigen überraschenden Wendungen, auch wenn ich manches eher vorhersehbar empfand. Die Figuren sind mir ans Herz gewachsen. Sie sind warm, lebendig und liebevoll geschrieben. Einzig die Verwandlung des Stiers in einen Bären empfand ich als etwas schade, da gerade der Stier für mich als Kind eine besonders imposante Erinnerung war. Insgesamt hat mich dieses Buch, die Geschichte und die Umsetzung berührt und mir gut gefallen.
🦄Zitat🦄 ...Auf ihrer Reise hatte sie noch so viel mehr gefunden etwas, das wichtiger war als die Vergangenheit. Eine Zukunft...
„Manchmal beginnt ein Märchen nicht mit Es war einmal – sondern mit einem Verlust.“
Ich wusste nicht, dass mich dieses Buch so tief berühren würde. Ich habe eine düstere Märchenadaption erwartet – und bekam eine Geschichte, die nach Asche, Hoffnung und altem Schmerz schmeckt.
Prinzessin Amelia ist keine makellose Heldin. Zu Beginn wirkt sie fast ein wenig naiv, gefangen zwischen Pflicht und Sehnsucht. Doch auf ihrer Reise – voller Magie, Verrat und stiller Offenbarungen – wächst sie über sich hinaus. Sie wird erwachsener, mutiger, klarer. Und gerade das hat mich so an sie gebunden: Sie stolpert, fällt, steht wieder auf – und bleibt sich selbst treu.
Und dann ist da Valerian. Ein Nachtmahr, gefangen zwischen Bär und Mensch, zwischen Fluch und Wille. Dunkel, widersprüchlich, faszinierend. Ich konnte nie entscheiden, ob er Amelias Beschützer oder ihr Verderben sein würde – und genau diese Spannung hat mich durch das ganze Buch getragen. Seine Zerrissenheit war fast greifbar, wie eine Wunde, die nicht heilen will.
Fanny Bechert schreibt in einem altertümlich-poetischen Stil, der sich liest wie ein altes Lied: rau, schön, melancholisch. Keine rosa Glitzerwelt, kein Kitsch – nur Schatten, Magie und die Frage, wie weit man für Liebe und Wahrheit gehen würde.
🌑 Ein Märchen für jene, die Dunkelheit nicht fürchten – sondern wissen, dass darin das Licht geboren wird.
📚 Für wen: → Fans von düsteren Märchen, alten Worten und Slowburn Romance → Wenn du Geschichten liebst, in denen Figuren wachsen – und gebrochene Seelen ihren Platz im Märchen finden
✨ Fazit: Einhornblut und Feuerherz ist eine Reise – hin zu sich selbst, durch Schmerz und Verwandlung, durch Schatten und Glut. Ein poetisch-düsterer Einzelband mit Tiefe, Atmosphäre und einem Hauch Tragik.
Ich habe mich so auf dieses Buch gefreut, weil der Klappentext zur Geschichte von Amelia einfach toll klingt. Dieser ist schon immer das Meer verboten. Doch es steckt viel mehr dahinter. Ihre Mutter starb angeblich in den Fluten, doch dahinter steckt viel mehr… Eine dunkle Macht verfolgt sie und ein brennender Bär will alles vernichten, was ihrem Vater, dem Herrscher, wichtig ist. Was steckt hinter der Fassade von Valerian, mit der sie sich verbünden muss? Schon als die Autorin es vorgestellt hat, war ich Feuer und Flamme und musste in dieses Buch eintauchen.
Amelia ist eine junge Prinzessin, die seit dem Tod ihrer Mutter nicht mehr das Gleiche fühlt wie vorher. Doch als sie hinter das magische Geheimnis kommt, will sie wissen, ob ihre Mutter noch lebt.
Valerian ist schon lange eine Marionette einer dunklen Macht, die vor Amelias Zeit gewachsen ist. Er scheint dennoch eine Art an sich zu haben, die man näher erkunden will.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und man kann so in die Gefühle und Gedanken von Valerlian, Amelia und der dunklen Macht eintauchen, die neben dem König spielt. Das Setting ist voller Magie, die man hier erlebt.
Die Handlung habe ich regelrecht verschlungen, weil die Märchenelemente oder die Magie einfach spannend sind und man mehr entdecken kann. Amelia wird auf eine besondere Reise geschickt, zusammen mit uns Lesern. Die Vergangenheit ist ein wichtiger Bestandteil des Buches und die tödlichen Gefahren, die überall lauern können. Für mich war es eine aufregende Reise mit den Charakteren, die ich nicht mehr missen will.
Das Cover passt perfekt und ich liebe die schöne Gestaltung.