"Das war Jude Law!" Sind die denn alle blind? Die Frau hinter mir lächelt beschämt. Eine andere Frau verdrehtr die Augen. Die Verkäuferin schaut mich mitleidig an. "Der kauft hier jeden tag ein." ich werde rot. Anders als der Rest der Bewohner von Primrose Hill habe ich mich noch nicht daran gewöhnt, in unmittelbarer Nähe unzähliger Berühmtheiten zu wohnen.
Da ich im August für eine Woche nach London fliege (endlich wieder), dachte ich, es ist an der Zeit dieses Buch zu lesen. Es ist mein erstes Buch aus der Ein Jahr in...-Reihe gewesen und ich muss sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat. Anna Regeniter hat einen sehr angenehmen, witzigen Schreibstil und sie hat die wunderschöne Stadt London sehr gut rübergebracht. Da ich schon einmal dort war, habe ich mich in vielen Beschreibungen wiedergefunden. Ich liebe die Engländer und London einfach so sehr <3
Auch sehr gut fand ich, dass nicht die 0815 Mainstream Sehenswürdigkeiten in diesem Buch beschrieben wurden, sondern dass man wirklich kleine Geheimtipps kennenlernen konnte.
Es wird definitiv nicht das letzte Buch aus dieser Reihe gewesen sein. Mich interessieren noch viele weitere Städte!
Genau was ich von der "Ein Jahr in..." Reihe erwarte. EIne sympathische Autorin, die ein Jahr lang London kennenlernt. Man erfährt viel über Bräuche, die Menschen und natürlich die Stadt selbst. Super erzählt mit persönlichen Anekdoten. Es hat einfach richtig viel Spaß gemacht! Wäre ich nicht vor ein paar Wochen erst in London gewesen, müsste ich direkt einen Flug buchen :) Zumindest habe ich auch viele Anregungen für den nächsten Trip bekommen!
Ich fand es unglaublich toll aufregend und witzig mit Anna ihr erstes Jahr in London zu erleben und es von einer so ganz anderen seite kennen zu lernen. Ich würde so gerne Anna noch weiter begleiten...Aber Jetzt freu ich mich umso mehr auf meinen Urlaub im Mai :)
Anna Regeniter erfüllt sich einen Lebenstraum, und zieht nach London - eine der teuersten Städte der Welt - um dort als Deutschlehrerin an einer Schule zu arbeiten. Doch schon von Anfang an merkt sie, dass das Leben hier etwas anders ist, als daheim: Schon die Wohnungssuche gestaltet sich schwierig, denn selbst mit einem relativ guten Lehrergehalt ist es schwierig eine gute und bezahlbare Wohnung zu finden. Schließlich landet sie in Primrose Hill, einem schicken Künstlerviertel, in einem shared house, in dem sie nicht die einzige Nicht-Britin ist. Sie beginnt sich schnell einzuleben, mit den britischen Angewohnheiten und Merkwürdigkeiten umzuehen (wie zum Beispiel soll man sich die Haare waschen, wenn es nur einen kochenheiß- Wasserhahn und einen bitterkalt- Hahn gibt?) und zu schätzen, integriert sich gut und genießt ihr neues Leben in dieser Millionenmetropole.
Meine Meinung:
Ach ja, die Briten sind schon ein herliches Völkchen - ob nun in London oder in Plymouth, manche Angewohnheiten sind eben nicht nur regional und haben mich sehr sehr oft in diesem Buch zum schmunzeln und zurückdenken gebracht. Das liegt nicht nur an den Eigenheiten der Engländer selbst, sondern auch daran dass Anna Regeniter einen unheimlich tollen Schreibstil, eine tolle Art zu Erzählen, hat die einen mitnimmt in dieses große, neue Abenteuer in ihrem Leben. Ich fand sie zudem unheimlich sympathisch, was mir immer sehr wichtig ist, und leider nicht in allen Büchern der Ein Jahr In... - Reihe der Fall ist. Es ist natürlich kein Reiseführer, aber wenn man so etwas sucht, gibt es tausende auf dem Markt, die jede Sehenswürdigkeit Londons vorstellen und da so ziemlich jeder 2. wohl schon mal in London war, ist das auch überflüssig - so exotisch ist die Stadt ja dann doch nicht. Viel mehr lernt man "versteckte Ecken" kennen, von denen man vermutlich nicht einmal wusste wie schön sie sein können und bekommt Insider-Tipps, wie ein Besuch der Bonfire Night im November auf dem Primrose Hill oder etliche Pubs, in denen sie ihre Zeit verbringt. Generell geht es in diesem Buch also mehr um das Lebensgefühl von Anna Regeniter, um ihr ganz persönliches London, abseits von Big Ben, Tower Bridge und Souvenirläden. I like!
Ein wirklich toller Auslandsbericht, der mich sofort wieder in meine Zeit in England zurückversetzt hat. Jetzt hab ich sooooo Lust auf London!!! Das Buch hat einfach nur Spaß gemacht!
Inhalt: Anna Regeniter hat sich ihren großen Traum erfüllt: Sie ist nach England ausgewandert. Als Grundschullehrerin hat sie es geschafft an einer Schule in London ein Vorstellungsgespräch zu erhalten. Sie hofft nur, dass es auch klappt. Tatsächlich lief es gut, sie brauchte jetzt allerdings noch dringend eine Wohnung. Sie hatte nicht so viel Erspartes um sich im Hotel einzuquartieren und so beginnt die Odyssee nach einer bezahlbaren Wohnung, die weder Schimmel an den Wänden hat noch einer Nussschale gleicht. Sie ist der Verzweiflung nahe, als sie beschließt - egal wie die nächste Wohnung aussieht, sie wird sie nehmen. Das ist ein echter Glücksfall. Das wunderschöne Haus in Primrose macht von außen einiges her, was es von innen nicht ganz halten kann. Doch es ist halbwegs sauber, bezahlbar und eigentlich eh ihre letzte Chance. Sie nimmt die winzige Wohnung und lernt bald darauf ihre Nachbarn kennen. Zusammen sind sie ein bunter kultureller Mix, die sich blendend verstehen.
Doch etwas nagt an ihr. Da ist sie extra nach London gefahren, hat sich eine Arbeit gesucht und eine Wohnung und lernt keinen einzigen waschechten Londoner kennen. Das kann doch nicht wahr sein. Zwar hat sie am ersten Abend im Pub Jake kennen, aber mit ihm kommt irgendwie kein richtiges Treffen zu Stande. Ist er überhaupt an ihr interessiert? Ihre Arbeit lenkt sie ein wenig ab, auch wenn ihre Klasse alles andere als einfach ist. Offenbar sind die englischen Kinder nicht so sehr darauf erpicht Deutsch zu lernen. Doch Anna gibt sich alle Mühe und ein paar Lichtblicke lassen sie dann auch die Streiche vergessen.
Aber Anna kämpft nicht nur mit Job, Wohnung und Liebesleben - London hält viele Überraschungen parat für Neuankömmlinge und nicht alles ist einfach zu verstehen. Wer hätte gedacht, dass man seinen eigenen Beutel nicht mit den Lebensmittelladen nehmen sollte? Und was passiert, wenn es doch einmal in London schneit?
Meinung: Anna Regeniter berichtet sehr anschaulich in 'Ein Jahr in London: Reise in den Alltag' über ihre Ankunft in London und das Fußfassen in der Metropole. Sie hat Humor und das muss man wohl auch haben. Gerade die anschaulichen Beschreibungen der Wohnungen haben mich etwas abgeschreckt. Ich bin ein großer London-Fan und habe schon einige Urlaube dort verbracht. Somit kenne ich natürlich einige der Plätze und habe es sehr genossen im Gedanken die Straßen lang zu laufen. Anna ist eine sehr sympathische Frau und ich habe das ganze Buch durchweg mit ihr mitgefiebert ob sie alles schafft. Nicht jeder Auswanderer schafft es und die meisten gehen in südliche Länder, nicht aber ins graue England. Somit stößt Anna bei vielen Verwandten und Bekannten auf Unverständnis. Aber allein die Art der Engländer entschädigt vieles.
Ein Jahr in London von Anna Regeniter berichtet genau davon - einem in London verlebten Jahr der Autorin. Sie schildert die Schwierigkeiten, die ein Umzug in diese Großstadt mit sich bringt, bringt Anekdoten über die schrägen Londoner (die meistens auch von anderswo stammen) und streit einige persönliche berufliche und private Erfahrungen mit ein. Je nachdem, aus welcher Perspektive man dies liest, ist es witzig bis unterhaltsam, informativ nicht unbedingt. So ist es vielleicht als Einstimmung auf einen Besuch (Dauer egal) in London geeignet oder zum Reminiszieren über vergangene Aufenthalte und eigene Erfahrungen mit den Briten. Tiefschürfenden Erkenntnisse darf man nicht erwarten, auch keine literarischen Höhenflüge, die Autorin berichtet eher schlicht, aber so ist es ein kleiner netter Londonausflug.
Die Autorin beschreibt mit ihrem sehr angenehmen Schreibstil ihr erstes Jahr in London mit vielen interessanten und lustigen kleinen Momenten. Wir begleiten sie und lernen London von einer alltäglichen, ganz anderen Seite kennen. Leider hat mir das gewisse Etwas gefehlt, aber ich habe es an einem Tag gelesen und mir ein paar Stellen markiert, also muss das wohl etwas heißen! :) ich freue mich jetzt schon umso mehr auf meinen nächsten Besuch in dieser wunderbaren, multikulturellen Stadt.
Sehr leicht zu lesen. Für das Genre ein gutes Buch für Zwischendurch. Definitiv kein Lieblingsbuch, aber es ist gut auch mal wieder etwas zu lesen, wo ich nicht denken muss
Ich habe das Buch geschenkt bekommen, da ich bald selbst nach London gehe, um dort zu studieren. Es ist eine sehr schöne, aber auch informative Geschichte, genau für so Leute wie mich.
Bei einigen Storys musste ich allerdings schmunzeln und dachte, dass diese vielleicht nicht so ganz der Wahrheit entsprechen und etwas ausgeschmückt waren. Aber das hat der Spannung beim Lesen natürlich keinen Abbruch getan.
Ich wohne jetzt schon seit 9 Jahren in Schottland/Wales und muss sagen das 'Ein Jahr in London' sehr gut davon erzählt auf was man sich alles als Deutsche/Deutscher in Groß Brittanien gefasst machen kann. Das Buch empfehle ich unbedingt weiter! Die aufmerksam komischen Beobachtungen über die skurrilen Verhaltensmuster dieses Inselvolkes bereiten sie bestens auf ihren Groß Brittanien Aufenthalt vor.
Da ich nun bald selbst für einige Monate nach London gehe, dachte ich mir, dieses Buch ist doch geradezu perfekt. Bei ein paar mir schon bekannten Eigenarten musste ich schmunzeln, andere Dinge waren mir neu. Interessant sind auch die kleinen, eher versteckten Orte und nicht diese Mainstream-Sachen bei einem Touri-Programm.
Sehr schön und unterhaltsam geschrieben. Jedoch wirkt alles etwas gestellt und lustige, oder erzählenswerte Dinge häufen sich komischerweise ganz zufällig. Dennoch ein schönes Buch für zwischendurch.