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Beduinenmilch: Roman

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Eine spannende Coming-of-Age-Geschichte über eine junge Deutsch-Israelin im Kreuzfeuer des Nahostkonflikts

Nirit Sommerfeld engagiert sich seit vielen Jahren für die israelisch-palästinensische Freundschaft und schreibt mit der Erfahrung vieler Israel-Aufenthalte

Die 17-jährige Deutsch-Israelin Talia reist im Sommer 2014 zu ihrer Familie nach Israel, um sich zum Militärdienst einziehen zu lassen. Endlich will sie allein über ihre Zukunft bestimmen, will dazugehören zu ihrer großen Familie, eine sinnvolle Aufgabe übernehmen und Teil der israelischen Gesellschaft und Verteidigung werden. Alles in Israel scheint spannender zu sein als das linksliberale Leben, das ihre Eltern in Berlin führen.
Doch was sie in diesem Sommer erlebt – in Gaza tobt der Krieg, sie lernt Palästinenser kennen, verliebt sich in einen israelischen Menschenrechtsaktivisten, reist in die Westbank –, lässt sie eine vollkommen neue Sichtweise auf die Lebensrealität in ihrem Geburtsland erleben ...

340 pages, Kindle Edition

Published July 30, 2025

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Community Reviews

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Displaying 1 - 3 of 3 reviews
Profile Image for Jella.
31 reviews1 follower
April 10, 2026
Ein sehr spannendes Buch, das ich gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Es geht um die Suche nach Identität und dem Mut, sich gesellschaftlichem Druck zu widersetzen, um sich für das Richtige einzusetzen.
53 reviews
February 14, 2026
Eigentlich 4,5 Sterne, weil ich das erste Fünftel etwas langatmig fand, danach sehr spannend und vor allem informativ. Habe viele real existierende Gruppierungen des Widerstands nachgelesen sowie die aktuelle Lage zur Kriegsdienstverweigerung.
Profile Image for BeeMue.
23 reviews
June 7, 2026
Die ersten 250 Seiten fand ich eigentlich ganz gut. Mit der Gerichtsverhandlung wurde es für mich aber zu unrealistisch. Schon am Anfang wirkte die Handlung etwas konstruiert, zB als die Protagonistin einfach zu schnell die Entwicklung von Verachtung und Angst vor den Bauarbeitern zu deren Verteidigerin machte- aber da es ein Jugendbuch ist, war es für mich an der Stelle noch ok. Die Standing Ovations im Gerichtssaal, weil sie, neben 100 anderen Dingen, nebenbei noch für ein Grundsatzurteil für illegale Arbeiter sorgt, haben meinen guten Willen aber dann gebrochen. Was sollte diese Szene? Das Plädoyer der Großmutter aus dem Zuschauerraum heraus?

Insgesamt werden die Israelis differenziert und vielschichtig dargestellt, die Palästinenser in dem Buch, die als Individuum vorgestellt werden, sind alle ausnahmslos freundlich, friedlich und aufgeklärt. Der einzige erwähnte Hamas Kämpfer wirkt wie ein kauziger harmloser Onkel, den keiner ernst nimmt und dessen größtes Verbrechen es ist, die Hauptfigur nicht zu grüßen.
Es wird israelische Propaganda dargestellt, aber nicht erwähnt, dass es auch die Propaganda der Hamas gibt.
Mich stört Einseitigkeit.
Und was mich daran am meisten stört, ist, dass sie mich an der Richtigkeit aller Darstellungen in diesem
Buch zweifeln lassen. Und das Buch hat eigentlich auch starke Seiten. Oder?
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