En ung kvindelig kok tager et midlertidigt job på et stort skib og følger derved i sin afdøde fars fodspor. Da hun finder en bog, som tilhørte ham, og som burde ligge på bunden af havet ved hans side, begynder hun at frygte, at nogen ombord er ude efter hende.
Mens kokken er på havet, bliver et skelet, som ser ud til at have ligget i jorden i mange år, gravet op på et genbrugscenter i Reykjavík. Politibetjentene Týr og Karó er egentlig ikke tildelt sagen, men inden længe bliver de involveret i en mordsag.
Týr og Karó finder langsomt ud af, at begivenhederne er forbundet gennem en forfærdelig ulykke, hvor en trawler brød i brand og sank med hele besætningen.
Yrsa Sigurðardóttir is an Icelandic writer, of both crime-novels and children's fiction. She has been writing since 1998. Her début crime-novel "Last Rituals" published in the US in 2007, and the UK in January 2008 was translated into English by Bernard Scudder, and is book 1 of the Thóra Gudmundsdóttir series.
Yrsa Sigurðardóttir graduated from high-school in 1983, finished a B.Sc. in civil engineering from the University of Iceland in 1988 and M.Sc in the same field from Concordia University in Montreal in 1997.
Yrsa now works as a civil engineer for the company Fjarhitun, as well as being a writer.
In 2000 the Icelandic department of IBBY (International Board on Books for Young People) awarded Yrsa for her book Við viljum jólin í júlí (We Want Christmas in July).
Yrsa lives in the Reykjavík suburb of Seltjarnarnes. She is married with two children.
Gunndís springt an Bord eines Fisch-Trawlers als Köchin ein, obwohl sie auf See Panikattacken bekommt. In einer Müll-Sortierungsanlage machen die Mitarbeiter eine grausige Entdeckung. Und die Polizisten Karó und Týr werden zu einem eskalierenden Nachbarschaftsstreit gerufen.
Das ist die Ausgangslage, und die einzelnen Ereignisse scheinen zwar nichts miteinander zu tun zu haben, aber man merkt natürlich gleich, dass hinter jedem davon noch etwas mehr stecken muss. Während die ersten beiden Bände der Reihe von Anfang an eine Thriller Atmosphäre versprühen, wirkt es hier eher wie ein Roman, in den sich nur langsam die Spannung einschleicht. Da man erstmal keine Verbindungen sieht, kann man nicht so recht einordnen, wo das ganze hinführen soll.
Gunndís Vater ist auf See verstorben, als sie 10 Jahre alt war. Das ist der Grund, weshalb sie trotz Seekrankheit und wiederkehrenden Ängsten immer wieder auf Schiffen anheuert, um irgendwann eine Festanstellung zu bekommen. Sie wirkt etwas naiv, bzw. verschließt sie gerne die Augen vor Dingen, die sie eigentlich gar nicht wissen will. Neue Hinweise auf das damalige Unglück auf See wecken aber ihre Neugier und sie ist entschlossen, herauszufinden, was tatsächlich passiert ist.
Karó und Týr bleiben etwas im Hintergrund. Týr ist natürlich immer noch schockiert über die Mutmaßungen von Iðunn über seine Eltern, kann sich aber nicht entschließen, etwas in der Sache zu unternehmen. Außerdem hat er grade eine neue Beziehung angefangen, die ihm ebenfalls Sorgen bereitet - weshalb er sie auch unbedingt geheim halten will.
Der Nachbarschaftsstreit entwickelt sich zum zentralen Thema und wird aus Sicht des 16jährigen Ketill erzählt. Der Streit seiner Eltern mit den Nachbarn macht ihm zu schaffen: zum einen schämt er sich für ihre Ausfälle in der Öffentlichkeit und vor allem wird ihm langsam klar, das manche Vorwürfe vielleicht gar nicht stimmen.
Jeder Handlungsstrang hat definitiv meine Neugier geweckt, aber es geht schon etwas langsam vorwärts und ich hab schon etwas die Spannung vermisst, die ich von der Autorin gewohnt bin. Es ist eher ein Rätsel lösen, als dass Gefahr im Verzug ist und eine atemraubende Dramatik fehlt hier ganz. Nichtsdestotrotz hat mich das ganze in den Bann gezogen. Ketill war hier meist im Mittelpunkt und ich fand toll beschrieben, wie er sich verloren fühlt als Außenseiter in der Schule und hineingedrängt in die Streitereien seiner Eltern. Gunndís Entdeckungen waren auch interessant und haben am Ende mit den Ermittlungsergebnissen ein rundes Bild gegeben.
Etwas schade war, dass Týrs Konflikt mit seiner Vergangenheit kaum angesprochen wurde - allerdings gibt es am Ende einen kleinen Cliffhanger, der mir etwas weit hergeholt erscheint, aber natürlich das Interesse schürt wie es hier weitergeht. Ich glaub und hoffe, dass wir dann im nächsten Band mehr darüber erfahren.
Am Ende gab es dann doch den ein oder anderen spannenden Moment und vor allem bei der Aufklärungen der vielen mysteriösen Tatbestände gab es einige Überraschungen. Nicht wirklich ein Thriller, aber definitiv mit Sogwirkung :)
Noch kurz zum Prolog und der Mülltrennung. Ich fand es toll, dass die Autorin dieses Thema hier am Rande einflechtet - denn das ist wirklich ein großes Problem und ich verstehe nicht, warum das nicht funktioniert. Gerade Plastik und Bioabfälle sollte man doch eigentlich unterscheiden können.
This one was unfortunately not for me. I really loved the first too books in the series, this installment didn't feel enough for me, if that makes sense? I just wanted more. More from the case, more thrilling elements, more dynamic scenes between the detectives and the forensic pathologist, just more... I will pick up the next book though because the epilogue of this one was very intriguing.
all in all not for me and to be honest i am a little disappointed
Wanneer politieagenten Týr en Karó naar een uit de hand gelopen burenruzie worden gestuurd, zijn ze teleurgesteld. Liever waren ze bezig met het jaren oude skelet dat zojuist in Reykjavik is opgegraven. Maar het burenconflict krijgt een dodelijke wending en Týr en Karó hebben plotseling een moordonderzoek onder handen.
Ondertussen stapt in de haven van Reykjavik de jonge kok Gunndís in de voetsporen van haar overleden vader: ze gaat werken aan boord van een groot vissersschip. Daar krijgt ze te maken met onverklaarbare gebeurtenissen, en ze begint te vrezen dat iemand aan boord het op haar gemunt heeft.
'Als bloed bevriest' is het derde deel van de serie 'Zwart ijs', maar het is prima als losstaand verhaal te lezen.
In dit deel zijn er eigenlijk drie dingen aan de hand. Zo begint het met een hoofdstuk waarin menselijke botten worden gevonden. Daarna lees je over politieagenten Týr en Karó die naar een melding over een burenruzie moeten, en dan is er nog een verhaallijn over kok Gunndís, die op een visserschip gaat werken.
Het meeste lees je over de twee laatste situaties en ondertussen blijf je je afvragen van wie de menselijke botten zijn en hoe alles met elkaar in verbinding staat.
Op het schip gebeuren vreemde dingen en dit vond ik een erg interessant verhaallijn, af en toe voelde het zelfs een beetje 'spooky' aan. En dan is er nog de uit de hand gelopen burenruzie.
De ruzie is na een tijdje eigenlijk nog het minst erge, want de dingen die daarna gebeuren zijn vele malen heftiger en Týr en Karó raken steeds meer betrokken bij deze vreemde zaak, die uiteindelijk zelfs een dodelijke afloop heeft...
Er gebeuren dus genoeg dingen tijdens het lezen van dit verhaal en ik heb mij er dan ook prima mee vermaakt. Ik hou enorm van de verhalen van @yrsasigurdardottir en kijk dan ook zeker uit naar haar nieuwe boeken!
Heel erg bedankt voor het recensie-exemplaar @uitgeverijcargo!
Ich bin ein großer Fan der isländischen Thrillerautorin Yrsa Sigurdardóttir, daher musste natürlich auch der neuste Band 'Blut' mit den Polizisten Karólína und Týr sowie der Rechtsmedizinerin Iðunn bei mir einziehen.
Wie gewohnt laufen mehrere Handlungsstränge parallel: Wir geraten mitten in einen eskalierenden Nachbarschaftskrieg, begleiten die Schiffsköchin Gunndís auf hoher See und versuchen gemeinsam mit Karó und Týr herauszufinden, was es mit dem Knochenfund auf einem Recyclinghof auf sich hat. Am spannendsten empfand ich den dabei den Handlungsstrang rund um Gunndís. Sie ist in die Fußstapfen ihres verstorbenen Vaters getreten, der bei einem tragischen Brand auf See ums Leben kam - und laut Ermittlungen selbst dafür verantwortlich gewesen sein soll. Innerhalb der Mannschaft stößt sie deshalb nicht überall auf Wohlwollen.
Ganz offen muss ich jedoch sagen, dass mich dieser Band nicht so abholen konnte wie die beiden Vorgänger. Es sind mir diesmal etwas zu viele Namen im Spiel, der Nachbarschaftsstreit konnte mich kaum fesseln und auch Týrs Familiengeschichte, die ich eigentlich mit großem Interesse verfolge, kam kaum voran. Seine leidenden Art empfand ich stellenweise sogar als etwas nervig. Insgesamt fehlte mir die atmosphärische, düstere und manchmal auch mystische Spannung, die ich an Sigurdardóttirs Romanen so liebe - ebenso kam mir das isländisches Setting diesmal zu kurz.
Nichtsdestotrotz freue ich mich sehr auf die weiteren Bücher von Sigurdardóttir, die noch auf meinem SuB schlummern. Mein Ziel ist es auf jeden Fall, noch viele ihrer früheren Werke zu lesen und auch auf neue bin ich weiterhin gespannt.
Algjörlega frábær Yrsa sem stóðst allar væntingar. Margar sögur í gangi sem maður sér engan veginn tengjast fyrr en þær allt í einu smella saman í lokin. Persónurnar skemmtilegar og trúverðugar, meira að segja unglingarnir. Húmorinn er það sem ég kann mest að meta við bækur Yrsu og hann klikkar ekki auk þess sem sagan gerist í Grindavík sem er áhugaverð tilviljun.
Verrückte Actionszenen oder spritzendes Blut (auch wenn der Titel so lautet), sucht man bei Yrsa Sigurðardóttir vergeblich. Die Isländische Autorin ist eine Meisterin, wenn es darum geht, tief verwobene, psychologisch packende Thriller/Krimis zu schreiben.
Nacht “Nacht” und “Rauch” ist “Blut” der dritte Band rund um die Reihen mit Karólína, Týr und Iðunn. Karó und Týr sind Kollegen bei der Polizei in Reykjavík, Iðunn ist Rechtsmedizinerin und arbeitet immer wieder eng mit der Polizei zusammen.
Natur und Wetter spielen in den Krimis von Sigurðardóttir sehr oft eine große Rolle. So auch diesmal, als wir die Köchin Gunndís begleiten. Sie bekommt die Chance, auf einem Schiff zu arbeiten und Köchin während einer Loddentour zu sein.
Parallel dazu sollen Karó und Týr für Kollegen einspringen. Es geht um einen Einsatz im Ort Grindavík, wo es in einer kleinen Straße zu etwas härteren Nachbarschaftsstreitigkeiten gekommen sein soll. Der fast unspektakuläre Start wandelt sich schon bald in eine fesselnde, undurchsichtige Geschichte, während derer genug Zeit bleibt, um nicht nur die Hauptfiguren, sondern auch die speziellen Nebencharaktere ausführlich zur Geltung kommen zu lassen. Das trägt dazu bei, die Erzählung lebendig und abwechslungsreich zu halten.
Wie oft bei Sigurðardóttir, haben (fast) alle Beteiligten in irgendeiner Weise ihr Päckchen zu tragen und diese Hintergründe nach und nach zu entdecken, macht genauso viel Freude, wie zu überlegen, wer denn nun der Täter ist. Zudem hängt dann doch irgendwie alles mit allem zusammen.
Fans nordischer Krimis sollten sich diese gedankliche Abkühlung in einem möglicherweise heißen Herbst nicht entgehen lassen.
Elsker Sigurðardóttirs skrivestil, den er så medrivende at man ikke kan stoppe med at læse. De to forrige bøger i serien har (for mig) været ret uhyggelige til tider og fyldt med masser af spænding. Denne bog synes jeg dog ikke fik mig til at holde vejret på samme måde - men stadig en god spændende bog!
Gute und und unvorhersehbare Auflösung der Geschehnisse. Dennoch fand ich den Weg dort hin etwas schleppend und nicht mehr ganz so fesselnd wie in Teil 1 der Ermittelndenreihe.
Dit is niet het beste boek uit de serie van Yrsa Sigurdardottir. Het verhaal heet, net als de eerste twee delen prettige hoofdpersonen, die niet overdreven het verhaal domineren, maar meer ten dienste staan van het verhaal. Maar dan moet het verhaal dat wel waard zijn en om eerlijk te zijn vond ik dit verhaal tegenvallen: wat vergezocht, erg veel toevalligheden en zo onvoorspelbaar dat je als lezer nooit op het puntje van je stoel komt omdat je bijna denkt te weten hoe het zit. Dit derde deel scoort bij mij 2,5 sterren, naar boven afgerond in de hoop dat een volgend deel toch weer beter zal zijn.
Normalt er der ingen som Yrsa der simpelthen kan skræmme livet af mig. På den virkelig gode måde! Men så er det som om der lige kommer sådan en omgang her en gang indlemme, hvor man mest af alt er sådan lidt meh, og hvor man godt nok skal gå med på meget for at det går op. længere ud på landet med den Yrsa!
Meiner Meinung nach nicht so angsteinflößend wie andere Bücher von ihr, aber trotzdem ganz spannend.
(Sehr zu empfehlen, wenn man seit zwei Monaten Unmengen an smutty, angsty romances liest (die man bewusst nicht auf Goodreads einloggt) und kurz das Genre wechseln möchte, bevor man sich wieder in's Getümmel stürzt. Rein hypothetisch.)
Moet zeggen dat ik hier niet heel makkelijk inkwam, maar was wel een interessante opzet! Zeker hoe de twee verhalen uiteindelijk met elkaar verbonden worden.
Auf einem Fischtrawler treffen Gunndís, die neue Aushilfsköchin, frostige Blicke. Sie merkt, dass sie an Bord nicht willkommen ist, denn ihr Vater soll einst für einen verheerenden Brand verantwortlich gewesen sein.
Mit „Blut“ bringt einen Yrsa Sigurdardóttir in die karge Welt Islands und ich war wieder einmal begeistert, wie sie dieses Land in ihren Werken verarbeitet. Es handelt sich um den dritten Band um den Ermittler Týr und die Gerichtsmedizinerin Iðunn. Ich denke, man kann alle Bände grundsätzlich ohne Vorkenntnisse lesen. Trotzdem lohnt es sich, sich der Reihe in der richtigen Abfolge zu widmen, weil sich ein feiner, düsterer Faden aus Týrs Vergangenheit durch alle Teile zieht.
Wie in anderen Büchern der Autorin auch, kommt man als Leser:in an völlig verschiedene Orte. In einem Erzählstrang geht es hinaus auf das Meer, wo ein Fisch-Trawler gegen Wind und Wellen kämpft. Im anderen lernt man eine Wohnsiedlung kennen, in der die Nachbarschaft langsam aus dem Ruder läuft. Lange Zeit scheint beide Ebenen nichts zu verbinden. Es wirkt, als ob man zwei Geschichten liest, die nebeneinander herlaufen. Dennoch ahnt man, dass sie irgendwann zusammenfinden.
Der Ausflug auf den Trawler hat mich fasziniert. Ich hatte fast das Gefühl, selbst an Bord zu sein. Das monotone Dröhnen der Maschinen, zwischendrin das Schaukeln und der Geruch nach Fisch habe ich fast körperlich gespürt. Gunndís heuert als Aushilfsköchin an und durch sie bekommt man gute Einblicke in das Hantieren an Bord. Sie steht in der kleinen Kombüse, schneidet Zwiebel und bereitet Mahlzeiten zu. Dabei ist die Enge und die Härte der Arbeit wahrnehmbar, genau wie das Misstrauen der Crew, das ihr entgegenschlägt. Denn ihr Vater ist einst Schiffskoch gewesen, allerdings war er bei einem tragischen Schiffsunglück an Bord.
Gunndís empfand ich als interessante und vielschichtige Figur. Ihre Beweggründe überhaupt auf den Trawler zu gehen, werden nach und nach sichtbar. Anfangs wirkt ihr Entschluss sehr zielorientiert. Je weiter man liest, desto klarer wird, dass sie sich dort nicht nur einem Job, sondern einem Stück ihrer Vergangenheit stellt.
Ich war sehr angetan davon, wie Yrsa Sigurdardóttir diesen Schauplatz nutzt, um eine weitere raue Seite Islands zu zeigen.
Anders, aber auch eindrucksvoll, war für mich die zweite Erzählebene in einer Wohnsiedlung. Zwischen der Nachbarschaft eskaliert ein Streit und wir begleiten Týr bei seinen Ermittlungen sowie Jugendliche, die das Geschehen aus ihrer Perspektive schildern.
Mir gefällt an Yrsa Sigurdardóttir immer wieder, dass ihre Figuren glaubwürdig sind. Sie wirken auf mich nie überzeichnet, sondern wie Menschen, die tatsächlich auf Island anzutreffen sind. Týr ist ein Ermittler, der ohne großen Pathos auskommt, und in dem ich eher den Typ von nebenan sehe. Er denkt, zweifelt, handelt und bleibt dabei menschlich in allen seinen Facetten. Iðunn trat in diesem Band in den Hintergrund, was vollkommen in Ordnung ist, weil die gesamte Reihe nicht großartig von den verbindenden Figuren sondern von den Geschichten der einzelnen Bände lebt.
Jedenfalls entspinnt die Autorin in beiden Strängen eine dichte Atmosphäre mit mysteriösen Ungereimtheiten und Spannungen, die sich langsam aufbauen, bis sie in einem dunklen Finale münden.
Das Erzähltempo fand ich ruhig, aber mit einer unterschwelligen Spannung, welche die ganze Zeit über mitschwingt. Die beiden Erzählstränge empfand ich sehr konsequent aufgebaut, die sich mit jedem Kapitel einander nähern und immer mehr Rätsel aufwerfen, welche sich am Ende in düstere Erkenntnisse auflösen. Die Spannung entsteht durch das Mitdenken, dadurch, dass man die Ereignisse verstehen will, und sich durch die Einzelteile eines rätselhaften Mosaiks wühlt, bis am Ende plötzlich alles Sinn ergibt.
In „Blut“ habe ich tatsächlich den unheimlichen „Yrsa-Hauch“ vermisst, der sonst für ordentlich Gänsehaut sorgt. Meistens baut die Autorin eine schaurige Stimmung auf, bei der man meint, der Nebel selbst wäre Teil der Geschichte. Diesmal blieb dieses Gefühl aus. Nur auf den Trawler gab es für mich einen sehr kurzen Augenblick, in dem dieses unheimliche Kribbeln aufblitzte. Dennoch ist der Fall selbst so gelungen und klug erzählt, dass ich absolut begeistert bin. Es war so spannend, dass ich das Buch verschlungen habe und einfach wissen wollte, was hinter all dem steckt.
Island selbst spielt wie immer eine eigene Rolle. Kälte, Dunkelheit und Abgeschiedenheit tragen zur Stimmung bei. Man spürt, wie dieses Land die Menschen und seine Geschichten formt.
Schließlich habe ich „Blut“ mit einem zufriedenen Gefühl beendet. Diesmal hat mich Yrsa Sigurdardóttir nicht mit Gänsehaut, sondern mit der Spannung eines intelligent komponierten Thrillers gepackt. Für mich war es ein echtes Highlight und ein weiterer Beweis, dass die Autorin Islands Thriller-Königin ist.
Die Reihe um Týr & Iðunn: 1) Nacht 2) Rauch 3) Blut
One of those suspense novels with seemingly unrelated narrative strands where part of the attraction is for the reader to speculate on how they might be related. ‘The Depths’ works because each aspect of the plot is viewed from the perspective of well rounded and engaging characters. The resolution doesn’t disappoint and all the loose ends are tied up neatly and plausibly. It’s not one of my favourite novels by Yrsa Sigurdardottir, but it’s still well worth reading.
Kam se poděla stará dobrá Yrsa? Vždyť při čtení jejich knih mi vždy tuhla krev v žilách, bála jsem se používat domácí spotřebiče a cesta na toaletu naprosto nepřicházela v úvahu! Současná Yrsa mě velmi zklamala. Těšila jsem se na pořádnou zimu, svižný a tajemný děj, který má jiskru a spád a dostalo se mi pravého opaku. Chtěla jsem pořádně silnou kávu a dostala jsem čajíček. Už ani ti vyšetřovatelé nejsou co bývali.
Nelíbí se mi reklamní kampaň, kdy jsou na konec knihy vloženy první kapitoly předešlých knih. Škoda papíru!.
The moment you start reading The Depths you can smell the fish and feel the sea spray from the cold North Atlantic winds. Another fabulous Icelandic atmospheric thriller from Yrsa. A must for all her many fans and for anyone who enjoys dark Scandinavian tales of intrigue, small town secrets and deadly hidden crimes.
Thoroughly recommended. Many thanks to all concerned for allowing me to read and review this terrific novel.
I always enjoy reading Yrsa Sigurðardóttir's books. She is so adept at creating a real sense of place, of developing authentic feeling characters, imbuing her books with tension and mystery and, yes, she is seldom afraid to take readers to the darkside, something I have always loved. The Depths is a book heavy on mystery, atmosphere and teeming with really intriguing and varied characters, but if you have come looking for the darkness, it is more a case of shading than pitch black as this is not what this book is all about.
The opening captured my attention, and the various threads of stories, as there are several, held it to the very last page The story begins with the discovery of a human skeleton in various bags of rubbish disposed of at a municipal skip. So far so mysterious, and trust me when I say that the who, what and why will take the course of the book to uncover. Probably not surprising given the state of decay and the lack of any discernible evidence to help to identify the body. But this is not the only case the book's law enforcers are set to have to deal with. Police Officers Týr and Karó are dispatch to Grindavik to deal with a neighbour dispute that is set to take a sinister turn, whilst wannabe Ship's cook, Gunndís, dreams of following in her father's footsteps, but soon discovers that there is far more to his last fated trip to sea than she ever knew.
Three very different stories, all fascinating in their own right and all making me wonder just how, and why, the might tie back together, as surely there must be a connection. Well, that is part of the author's skill for she carefully weaves the threads into a carefully planned tapestry, filled with surprises, shocks and questions than there are immediately answers for. I liked the use of tension caused by the almost claustrophobic setting that Gunndís finds herself in on the ship, as well as the real smack in the face moment of shock in the latter part of the book that proves to be pivotal in leading us towards the book's final reveals. Still plenty of unexpected moments to come long after the halfway point and although this is a slower tempo book than i have been reading of late, the latter stages really did up the ante in terms of tension and pace.
Characters in this book were great and really drew me into the story, particularly Ketill, who is your average teenager trying to navigate the challenges of first crushes and high school, but whose life is turned upside down throughout the course of the book. He is perhaps the most sympathetic of all the characters, although Gunnís' desperation to understand what really happened to her father in the face of growing conflict on the boat did capture my attention. With regards to the Police characters, Týr and Karó, I hadn't realised this was part of a series, but I really liked their partnership and Týr especially, and am intrigued to read from the series to play catch up.
A slow burn mystery but one that maximises the suspense, the surprise and features from really brilliantly observed characters. I'll certainly be back for more, Recommneded.
definitely my least favourite sigurdardottir book. the mysteries here weren't as intriguing as in rest of the series, the conclusions weren't as satisfying, it moved a little too slowly. although the main thing i hated was that this book completely ruined the main character of the series. he's a 32 year old man and starts dating a teenage girl in this book, who he literally says several times he regards as a child. i always really liked týr as a main character and it honestly baffles me as to why sigurdardottir thought it was a good idea to turn him into a creep attracted to children. like who the fuck wants to read a book series focused on a man like that? MAYBE, i will still read some of this series if the next book is focused on other characters but probably not if it's týr centric. way to ruin a perfectly fine book series. 🙄
"Schnee" und "Nacht fand ich toll, "Rauch" dagegen schlecht; also wollte ich "Blut" noch eine Chance geben. Obwohl es besser ist als "Rauch", fehlt hier doch so einiges. Der Schreibstil ist mir zu flach und einfach, es gibt kaum beschreibende Adjektive die für Atmosphäre sorgen und Spannung kommt auch keine auf. Selbst die Backstory von Tyr, die mich in den vorigen Büchern fasziniert hat, kann nicht abliefern. Statt einer Weiterführung wird hier nur lieblos das erzählt, was man ohnehin schon weiß. Es scheint leider so, als könne Sigurdardottir nur bei den gruseligen Geistergeschichten wirklich glänzen.
Worum geht’s? Gunndís heuert kurzfristig als Köchin auf einem Fischtrawler an. Dort stößt sie auf ein Kochbuch, das eigentlich vor Jahrzehnten zusammen mit ihrem Vater auf den Meeresgrund gesunken sein sollte. Seit damals gilt er als Schuldiger für den Untergang des Schiffs. Doch war er es wirklich?
Meine Meinung: Mit „Blut“ setzt Yrsa Sigurdardóttir ihre Reihe um Tyr, Karó und Idunn fort. Offiziell ein Einzelband, fühlt er sich für mich wie ein direkter Bestandteil der Serie an – und reiht sich nahtlos ein. Wieder einmal überzeugt die Autorin mit einem Schreibstil, der von Anfang an eine düstere, packende Atmosphäre entfaltet und den Leser bis zur letzten Seite nicht loslässt.
Im Zentrum stehen diesmal vor allem Tyr und Karó. Idunn dagegen bleibt eher am Rand, wirkt distanziert und kurz angebunden. Genau das sorgt bei mir für Irritation, weil die Figuren in der Reihe nicht konstant gleich präsent sind. Gerade Idunn hätte es verdient, genauso viel Raum zu bekommen wie die anderen beiden. Serienleser können sich die Gründe für ihre Verschlossenheit zwar erschließen, doch Neueinsteiger bleiben an dieser Stelle auf Distanz.
Der Fall selbst – oder besser gesagt die miteinander verflochtenen Fälle – ist wieder einmal ein Paradebeispiel für Sigurdardóttirs erzählerisches Können. Kaum jemand versteht es so wie sie, verschiedene Handlungsstränge nebeneinanderlaufen zu lassen, Verwirrung zu stiften und am Ende alles schlüssig zusammenzuführen. Genau das macht die Faszination aus: Man irrt durch Sackgassen, wird immer tiefer in die Abgründe der Figuren hineingezogen – und merkt erst am Schluss, wie perfekt sich die Puzzleteile ineinanderfügen.
Besonders stark fand ich die beiden Ebenen, die hier nebeneinanderlaufen: Zum einen auf dem Trawler, wo Gunndís mit ihrer Vergangenheit und dem Schatten ihres Vaters konfrontiert wird. Zum anderen die Handlung in der Siedlung, wo ein scheinbar kleiner Nachbarschaftsstreit außer Kontrolle gerät und zum Albtraum eskaliert. Beide Stränge sind beklemmend, beide voller Abgründe – und doch wirken sie nie wie zwei getrennte Geschichten, sondern wachsen langsam, unheilvoll aufeinander zu. Und dann sind da noch die Cliffhanger – das heimliche Markenzeichen der Reihe. In jedem Band bekommen wir kleine Bruchstücke zur Ermordung von Tyrs Mutter, diesmal allerdings keinen Splitter, sondern einen Brocken so schwer wie ein Fels. Dazu kommen zwei weitere Cliffhanger, die wie dunkle Schatten über dem Geschehen liegen und Fragen aufwerfen, von denen ich nicht sicher bin, ob wir jemals Antworten erhalten. Doch genau dieses Spiel mit Andeutungen und offenen Fäden hält die Spannung am Kochen und macht süchtig nach dem nächsten Band.
Fazit: „Blut“ von Yrsa Sigurdardóttir ist düster, clever konstruiert und durchgehend spannungsgeladen. Die Autorin verwebt Fälle, Abgründe und Geheimnisse zu einem packenden Thriller, der einen nicht mehr loslässt. Besonders die neuen Puzzleteile rund um Tyr und Idunn sind elektrisierend – und die Cliffhanger am Ende treiben den Puls hoch und die Vorfreude auf den nächsten Band ins Unermessliche.
Gunndis heuert als Aushilfsköchin auf einem Fischtrawler an. Ihr Traumjob und das, obwohl sie furchtbar unter dem Seegang leidet. Bei dem Aushilfsjob begegnen ihr Dinge und Menschen aus der Vergangenheit ihres Vaters und plötzlich sieht sie sich mit Schuld konfrontiert und muss um ich selbst fürchten.
Ein Nachbarschaftsstreit ruft die Polizei aus einem anderen Bezirk auf den Plan und es werden neue Wahrheiten ans Licht gezerrt.
Und alles scheint miteinander verquickt zu sein, wo man es nicht glaubt.
Meine Meinung:
Isländisch atmosphärisch
Ich habe den Titel und dieses Cover gesehen und dann erst den Autorennamen und wusste, ich muss es lesen! Ich mag die isländische Autorin schon lange und greif immer mal wieder zu ihren Büchern, seit sie mich mit Geisterfjord völlig überzeugt hat.
So ist es auch hier dieses Setting, Island, was mich sofort einnimmt. Da erwartet man gleich böse Dinge. Und allein dieses Gefühl an der Seite von Gunndis auf diesem Fischtrawler, es ist schweinekalt, die See benutzt das Schiff als Spielball, man ist allem ausgeliefert, kann nicht weglaufen und dann entdeckt Gunndis diverses… das war schon sehr spannend! Angeheizt (welch Wortspiel!) dadurch, dass die Erzählstränge mit den Kapiteln wechseln, man immer wieder denkt, oh nein, erzähl jetzt bitte DA weiter und doch springt man dann zu den Nachbarschaftsstreitigkeiten und der Geschichte des Polizisten Tyr und denkt auch da, bitte, lass es weiterlaufen. Und dann springt es wieder zu Gunndis… Das macht einen irre und hält den Spannungsbogen trotz recht ruhiger Erzählung mächtig hoch.
Ich habe hier mit so einer Story nicht gerechnet, das hat mich überrascht und hat ich supergut lesen lassen. Auch wenn ich sagen muss, dass es nicht die beste Story von der Autorin ist.
Etwas gefehlt hat mir dann hintenraus etwas zu Tyrs Geschichte und ich hoffe da auf nachfolgende Bände.
Der Stil der Autorin ist wie immer gut lesbar, hier dann noch wie gesagt verstärkt durch den Wechsel der Perspektiven und so fliegen die Seiten dahin und man kann sehr wohl von kurzweiligem Lesespaß sprechen. Wobei ich jetzt nicht unbedingt von Thriller sprechen mag, aber als echt guten Islandkrimi kann man das sehr wohl bezeichnen. Vermutlich werde ich hier dann auch weiterlesen, weil ich das Ermittler-Duo schon mag.
Fazit:
Guter, sehr atmosphärischer Island-Krimi mit gutem Spannungsbogen. Für Sigurdardottir-Fans auf jeden Fall und vielleicht auch solche Leser, die sie jetzt erst für sich entdecken und das Island-Setting, was wirklich für Krimis/Thriller prädestiniert ist auch mögen.
Veronique las 'Als bloed bevriest', het derde deel in de Zwart ijs-serie geschreven door Yrsa Sigurdardottir.
Haar mening lees je hieronder. ⬇️
Politieagenten Týr & Karó worden naar een uit de hand gelopen burenruzie gestuurd. Ze kijken hier niet echt naar uit, ze zouden zich liever bezig houden met het jaren oude skelet wat op een vuilstort gevonden is. Maar dan krijgt de burenruzie een dodelijke wending en moeten Týr & Karó zich opeens bezig houden met een moordonderzoek.
In de haven van Reykjavik stapt de jonge kok Gunndis op een grote vissersboot om in de voetsporen van haar overleden vader te treden. Ze krijgt al snel te maken met vreemde gebeurtenissen en ze is bang dat iemand het op haar gemunt heeft.
Ondanks dat dit het derde deel van de Zwart ijs-serie is, kun je dit deel ook goed lezen zonder de voorgaande delen gelezen te hebben.
Het verhaal heeft eigenlijk drie verhaallijnen. Eerst lees je een hoofdstuk waarin menselijke botten gevonden worden. Daarna lees je over Týr & Karó die op een burenruzie afgestuurd worden. En dan is er nog de verhaallijn van Gunndis die als invalkok gaat werken op een groot vissersboot.
Over de burenruzie en de verhaallijn van Gunndis lees je het meeste, maar ik bleef me wel afvragen wat deze verhaallijnen en de menselijke botten met elkaar te maken hadden. Dit blijft echter lange tijd onduidelijk. Al beginnen de puzzelstukjes steeds wat meer op hun plek te vallen.
Yrsa is een kei in het gure weer en het donkere landschap tot leven te wekken en ik had echt het gevoel alsof ik aanwezig was tijdens bepaalde gebeurtenissen. Wel merkte ik dat deze keer de spanning wat achterbleef en het verhaal soms wat voortkabbelde, wat de vaart iets uit het verhaal haalde.
Met de ontknoping weet Yrsa me te verrassen en ondanks dat ik bepaalde puzzelstukjes op zijn plek had liggen, had ik dit niet verwacht en dit is waarom ik zo van de boeken van Yrsa houdt.
Dit boek ontvingen wij van uitgeverij Cargo. Dit beïnvloedt onze mening niet.
Klappentext: Ein Fisch-Trawler vor der Küste Islands: Hier wurde die Köchin Gunndís kurzfristig als Aushilfe angeheuert. Doch von Anfang an bemerkt die junge Frau eine feindselige Stimmung an Bord. Kann es an ihrem Vater liegen, der vor vielen Jahren als Schiffskoch für einen verhängnisvollen Brand verantwortlich gemacht wurde? Mehrere Mitglieder der jetzigen Crew haben damals ihre Väter verloren, Gunndís ebenso. Will sich die Besatzung jetzt an ihr rächen? Doch dann entdeckt sie im Schiff geheime Unterlagen, die darauf hindeuten, dass ihr Vater damals gar nicht der wahre Schuldige war, sondern der Brand eine ganz andere Ursache hatte ...
Blut“ ist der neue Thriller aus Island von Yrsa Sigurdardóttir.
Gundis, die auf einem Fisch-Trawler als Köchin arbeitet, wird von der Mannschaft angefeindet. Auch ihr Vater hat einst als Koch auf diesem Schiff gearbeitet. Allerdings ist damals ein Brand an Bord ausgebrochen und einige Männer kamen ums Leben. Ihr Vater wurde damals für den Brand verantwortlich gemacht.
Yrsa Sigurdardóttir versteht es spannende Plots zu entwerfen. Dieses Buch fängt erst einmal ruhig und langsam an. Es gibt zwar ein Skelett, das gefunden wird, aber Spannung baut sich nur langsam auf. Dafür ist die Atmosphäre an Bord ist feindselig und etwas spuki. Die Charaktere sind gut gezeichnet und lebendig. Man kann keinen der Protagonisten richtig durchschauen, allen mutet etwas Geheimnisvolles an. Nach einiger Zeit steigt die Spannung und Yrsa Sigurdardóttir baut immer wieder überraschende Wendungen in ihre Geschichte ein. Ich hatte viele Fragen beim Lesen der Geschichte, auf die ich bis zum Ende keine Antwort fand. Doch zum Ende wurde alles aufgeklärt und ich konnte die Buchdeckel zufrieden zuklappen.