Neukölln im Vogelsberg! Kommissar Henning Bröhmann führt mit der Direktorin des Gymnasium Nidda gerade ein ernstes Gespräch über seine versetzungsgefährdete Tochter, da durchschlägt ein Stein das Fenster des Büros. Nach dem ersten Schrecken wiegelt die Pädagogin ab: Dumme-Jungen-Streich, alles im Griff, Einmischung nicht erwünscht. Kurz darauf ist sie tot ...
Der zweite Broehmann Krimi ist noch besser als der erste. Die Figuren wirken sehr echt, wenn auch zum Teil etwas lachhaft. Vor allem Brohemann selbst und seine Familie sind solche Figuren bei denen man denkt sie wirklich zu kennen. Der Fall handelt von dem Mord einer Schuldirektorin, und ist spannender als der erste. Jedoch mag ich diese Buecher nicht wegen der spannenden Krimi Geschichte, sondern eher weil Broehmanns Gedanken und sein Privatleben mich interessieren. Man kann, trotz der manchmal ernsten Thematik, auch mal laut lachen. Vorallem Kreuzer, ein reifer Praktikant von Broehmann, ist eine lustige Figur, und ich hoffe er taucht in Band Nummer drei nocheinmal auf. Alles in allem, sehr lesenswert, und vor allem gute Sommerlektuere.