HUNDERTE MARSCHIEREN BEI FACKELZUGEN UND VERURTEILEN JUDEN! NICHT-STAATSBÜRGER WERDEN ALS UNGEZIEFER VERLEUMDET! KRANKE UND BEHINDERTE WERDEN VERSCHMÄHT!
Diese Szenen, die sich heute überall in Amerika und Europa abspielen, erinnern erschreckend an ähnliche Szenen in den 1930er-Jahren, als die Nazis und ihre Verbündeten bestimmte Bevölkerungsgruppen als Untermenschen - also als weniger als menschlich - identifizierten und sie zur Versklavung und/oder Vernichtung markierten. Es erinnert auch an Szenen, die den Pogromen vorausgingen, die über Jahrhunderte in verschiedenen Ländern Europas stattfanden.
Dieses Buch beleuchtet die Geschichte des Antisemitismus und der Misshandlung anderer Zielgruppen über Jahrhunderte hinweg in Europa und in den Vereinigten Staaten. Es entstand aus Interviews mit neun Überlebenden der Nazi-Gräueltaten, die darum baten, ihre Geschichten zu verbreiten - in der Hoffnung, dass das Wissen über solche Ereignisse dazu beiträgt, dass sie sich nie wiederholen. Sie machten sich Sorgen, dass mit dem Vergehen der Zeit auch die Erinnerungen verblassen und der Hass wieder Wurzeln schlagen könnte.
Arthur Flug, ein Holocaust-Pädagoge, und Louis Grumet, ein Experte für öffentliche Politik, haben gemeinsam ein Werk geschaffen, das uns daran erinnert, dass die gezielte Ungleichbehandlung von „Anderen" in Diskriminierung und Hassakte übergehen kann - bis hin zu „Endlösungen", bei denen Millionen von Opfern geschädigt oder getötet werden.
Mithilfe der Zeugnisse von Holocaust-Überlebenden, die als Teenager verfolgt wurden, sowie mit Blick auf rassistische und religiöse Praktiken von Regierungen im 17. bis 20. Jahrhundert zeichnen die Autoren ein klares Bild dessen, was sich möglicherweise wieder in Amerika und Europa abspielt - und welches Ergebnis daraus entstehen könnte. Es ist eine Erinnerung daran, dass das Böse nur geschehen kann, wenn gute Menschen schweigen!