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Die Stunde des Herzens: Sich begegnen im Hier und Jetzt

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Kann eine einzige Stunde Therapie etwas Entscheidendes ändern? Der weltbekannte Psychotherapeut und Autor Irvin D. Yalom über einen vollkommen neuen Ansatz der Verbundenheit.

Das Leben ist kostbar - und unsere gemeinsame Zeit kurz. Der weltbekannte Psychotherapeut und Bestsellerautor Irvin D. Yalom war dreiundneunzig, als er sich nach dem Verlust seiner langjährigen Ehefrau Marilyn Yalom, mitten in der Pandemie, mit einem zunehmenden Gedächtnisverlust konfrontiert sah. Die inneren wie äußeren Beschränkungen zwangen ihn dazu, die Form seiner Sitzungen mit seinen Klienten grundlegend zu überdenken und einen radikalen Ansatz zu wä Würden einstündige, einmalige Sitzungen ebenfalls einschneidende Veränderungen herbeiführen können und eine ebenso tragfähige Arzt-Patienten-Beziehung ermöglichen?In »Die Stunde des Herzens« erzählt Yalom von einigen dieser intensiven, lebensverändernden Sitzungen, das in Zusammenarbeit mit seinem Sohn Benjamin Yalom geschriebene Buch ist ein Plädoyer für mehr Ehrlichkeit und Verletzlichkeit in der Begegnung mit anderen, ein Lobgesang auf die therapeutische Kraft des »Hier und Jetzt«. Dabei geht er immer wieder an die Grenzen der Selbstoffenbarung als therapeutisches Mittel und verschweigt im Dialog mit seinen Klienten auch nicht seine eigenen Dämonen, darunter seine traumatische Kindheit in Washington, DC, die Entwicklung seines Denkens über Philosophie und Psychotherapie und den kürzlichen Tod seiner Frau. Diese eine Stunde der Verbundenheit, die in einer Zeit der Isolation und des Leids für viele Menschen stattfand, bestärkte so nicht nur den Patienten, sondern auch Yaloms Vision von dem, was Psychotherapie leisten kann, und sei sie noch so kurz.

346 pages, Kindle Edition

Published November 12, 2025

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About the author

Irvin D. Yalom

96 books10.2k followers
Irvin David Yalom, M.D., is an author of fiction and nonfiction, Emeritus Professor of Psychiatry at Stanford University, an existentialist, and accomplished psychotherapist.

Born in a Jewish family in Washington DC in 1931, he grew up in a poor ethnic area. Avoiding the perils of his neighborhood, he spent most of his childhood indoors, reading books. After graduating with a BA from George Washington University in 1952 and as a Doctor of Medicine from Boston University School of Medicine in 1956 he went on to complete his internship at Mount Sinai Hospital in New York and his residency at the Phipps Clinic of Johns Hopkins Hospital in Baltimore and completed his training in 1960. After two years of Army service at Tripler General Hospital in Honolulu, Yalom began his academic career at Stanford University. He was appointed to the faculty in 1963 and then promoted over the next several years and granted tenure in 1968. Soon after this period he made some of his most lasting contributions by teaching about group psychotherapy and developing his model of existential psychotherapy.

In addition to his scholarly, non-fiction writing, Yalom has produced a number of novels and also experimented with writing techniques. In Everyday Gets a Little Closer Yalom invited a patient to co-write about the experience of therapy. The book has two distinct voices which are looking at the same experience in alternating sections. Yalom's works have been used as collegiate textbooks and standard reading for psychology students. His new and unique view of the patient/client relationship has been added to curriculum in Psychology programs at such schools as John Jay College of Criminal Justice in New York City.

The American Psychiatric Association awarded Irvin Yalom the 2000 Oskar Pfister Award (for important contributions to religion and psychiatry).

Yalom has continued to maintain a part-time private practice and has authoried a number of video documentaries on theapeutic techniques. Yalom is also featured in the 2003 documentary Flight From Death, a film that investigates the relationship of human violence to fear of death, as related to subconscious influences.

source: Colibri Bookstore

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Displaying 1 - 3 of 3 reviews
Profile Image for Alexandra.
Author 13 books91 followers
February 15, 2026
Ich wollte dieses Buch schon seit einiger Zeit lesen, da es mir das Gefühl gab, mich daran zu erinnern, was wirklich wichtig ist. Und ich bin so froh, dass ich es getan habe, denn es fühlte sich an, als würde ich an einem sehr persönlichen Gespräch teilnehmen, aus dem ich so viel lernen konnte. Am meisten beeindruckt hat mich die Betonung der Präsenz – die Idee, einem anderen Menschen wirklich im Hier und Jetzt zu begegnen. Das Buch ist warmherzig und bescheiden geschrieben, und man merkt, dass der Autor weise ist. Er bringt Fallbeispiele, um alles greifbar zu machen, und ich schätze es sehr, wie offen er mit seinen eigenen Schwächen umgeht, insbesondere im Hinblick auf den Lernprozess.

Meine Meinung:

Dies ist kein temporeiches oder übermäßig dramatisches Buch. Stattdessen wirkt es nachdenklich und intim. Es lädt dazu ein, inne zu halten und über das Gesagte nachzudenken. Vielleicht sogar ein oder zwei Passagen noch einmal zu lesen, um alles zu verinnerlichen. Während ich das Buch las, dachte ich über meine eigenen Beziehungen nach – nicht nur über romantische Beziehungen, sondern auch über Freundschaften und berufliche Interaktionen und sogar über alltägliche, scheinbar banale Gespräche. Dank dieses Buches wurde mir klar, wie oft wir abgelenkt oder zurückhaltend sind, anstatt wirklich präsent zu sein.

Was mir an dem Buch besonders gefallen hat, war der freundliche Ton. Ich hatte nicht das Gefühl, dass Yalom dieses Buch geschrieben hat, um seine eigene Position oder Autorität zu demonstrieren. Im Gegenteil, er erinnert mich an Rumi, da er als mitfühlender Begleiter auftritt, als jemand, der fest an authentische zwischenmenschliche Beziehungen glaubt. Dies ist eines dieser Bücher, die den Leser nicht mit Theorie überfordern, sondern auf sanfte Weise die Sichtweise auf zwischenmenschliche Beziehungen verändern. Er legt Wert auf Authentizität in Beziehungen. Echte Präsenz – etwas, das heutzutage ziemlich selten zu sein scheint. Uns wird beigebracht, anderen im Moment ehrlich zu begegnen. Auf den ersten Blick scheint das einfach zu sein, aber angesichts unserer Ablenkbarkeit ist es eher eine Herausforderung.

Die Fallbeispiele bilden den Schwerpunkt des Buches. Sie sind weder dramatisch noch sollen sie beeindrucken, sondern wirken real und zutiefst menschlich. Je tiefer man in das Buch eintaucht, desto mehr erkennt man bestimmte Teile von sich selbst wieder. Das Buch lässt einen verletzlich fühlen und lehrt einen vor allem, dass es in Ordnung ist, so zu sein. Yalom ist bereit, über seine eigenen Reaktionen, Fehler und seine Entwicklung nachzudenken. Und ich schätze diese natürliche Bescheidenheit. Ein sanft transformatives Leseerlebnis, das den Leser daran erinnert, dass bedeutungsvolle Begegnungen nicht durch perfekte Worte entstehen, sondern durch Aufmerksamkeit, Ehrlichkeit und Verletzlichkeit.

Zusammenfassung:

Ich habe jedes Wort dieses Buches geliebt. Die wichtigste Lektion, die man daraus lernen kann? Wahre Veränderung geschieht, wenn zwei Menschen sich im gegenwärtigen Moment wirklich begegnen. Dank der Fallbeispiele werden wir daran erinnert, was wirklich zählt. In Beziehungen authentisch und ehrlich zu sein. Den Mut zu haben, verletzlich zu sein. Zweifel zu diskutieren und unsere Fehler zu akzeptieren. Dieses Buch regt zum Nachdenken an, und ich bin froh, dass ich die Gelegenheit hatte, es zu lesen und so über mein eigenes Leben nachzudenken. Dieses Buch ist nicht starr oder voller Theorie, im Gegenteil, es ist eine Meditation über Präsenz, Empathie und die transformative Kraft menschlicher Begegnungen. Sehr empfehlenswert!
17 reviews2 followers
December 14, 2025
as Always, very inspiring and deep storys, although it was a little bit unusual to just hear short stories from his patient relations, on the other side, that's how we've received a lot of different storys and relationships, all over a continuous story. definitely worth reading, again! Looking forward to his (last?) book!
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