London, 1912. Ein Kuss, ein Fluch – und kein Entkommen.
An ihrem zwanzigstem Geburtstag besucht Harlow mit ihrem Ehemann den berüchtigten Night Circus – einen düsteren Ort voller Geheimnisse und grotesker Sensationen. Er drängt sie, als Teil der Vorstellung den entstellten Zirkusdirektor Dante zu küssen, der sich vor aller Augen in einen jungen Mann verwandelt. Doch der Zauber hat einen Harlow erwacht am nächsten Morgen erneut an ihrem Geburtstag, gefangen in einer Zeitschleife, aus der es scheinbar kein Entkommen gibt. Und außer ihr scheint nur Dante zu bemerken, dass sich der Tag wiederholt. Zwischen ihnen beginnt ein gefährliches Spiel aus Abneigung und Verlangen. Denn jede Nacht fordert er denselben Kuss …
Wir finden uns hier in London 1912 wieder. An ihrem 20. Geburtstag besucht Harlow mit ihrem Mann den Night Circus. Ein Kuss verändert alles, und plötzlich steckt Harlow in einer Zeitschleife fest, aus der es scheinbar kein Entkommen gibt.
Besonders genial finde ich die Grundidee. Ein verfluchter Zirkus, ein rätselhafter Direktor und ein Kuss mit Folgen. Noch dazu in einer Zeit, in der Frauen gesellschaftlich und politisch stark eingeschränkt waren. In Großbritannien hatten Frauen damals noch kein Wahlrecht. 1912 scheiterte übrigens ein erneuter Versuch das Frauenwahlrecht zu etablieren und sowohl das Buch, als auch der historische Hintergrund ist an der Stelle sehr explosiv.
Harlow ist nicht nur Opfer eines übernatürlichen Fluchs, sondern auch einer Gesellschaft, in der Frauen oft wenig Kontrolle über ihr eigenes Leben, ihre Ehe und ihren Körper hatten.
Die Spannung baut sich immer weiter auf, und besonders das Ende ist super spannend. Gerade dort möchte man unbedingt wissen, wie sich alles auflöst. Ich habe bis zum Schluss keine Ahnung gehabt, was passieren würde.
Ich habe gemerkt, dass ich Zeitschleifen allgemein nicht so gerne lesen, weil es sich oft wiederholt, was natürlich Sinn macht. Es ist aber auch mein drittes Buch in dieser Richtung und ich hatte jedes Mal das Gefühl, dass dieses Element einfach nicht meins ist. Aber das ist Geschmackssache.
Im Zirkus gibt es Tiere, allerdings sind auch diese mit fantastischen Elementen aufgewertet worden. Tiere im Zirkus sind für mich im echten Leben ein No-Go. Hier ist der Weltenbau aber schon sehr weit weg von der Realität. Allerdings gibt es auch eine Szene, die sich sehr explizit mit Tiermord beschäftigt. Starke Nerven sind an der Stelle Pflicht, ich bin da wirklich zart besaitet und habe etwas vorgespult.
Insgesamt ist „Night Circus“ eine besondere, atmosphärische und spannende Romantasy mit einer wirklich genialen Idee. Wer geheimnisvolle Zirkuswelten, Flüche, starke Gefühle und düstere Fantasy mag, wird hier wahrscheinlich sehr gut unterhalten.
Night Circus ist düster, magisch, emotional und so unfassbar fesselnd, dass ich beim Lesen komplett alles um mich herum vergessen habe.
Und glaubt mir: DIESE Stimmung?? Absolut einzigartig. Der Night Circus ist kein gewöhnlicher Zirkus — er ist geheimnisvoll, gefährlich und hypnotisch. Ich habe jede einzelne Szene geliebt. Dieses Setting fühlt sich an wie ein wunderschöner Fiebertraum aus Magie, Dunkelheit und verbotener Anziehung. ✨
Und dann Dante… 😭 Die Dynamik zwischen ihm und Harlow war einfach ALLES. Dieses Knistern. Diese Spannung. Ich war emotional komplett verloren.
Vor allem die Zeitschleife hat dafür gesorgt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, weil ich UNBEDINGT wissen musste, wie dieser Fluch und ob dieser Fluch endet.
Für mich war dieses Buch eine perfekte Mischung aus Spannung, düsterer Romantik und großen Gefühlen. Wenn ihr geheimnisvolle Zirkussettings, emotionale Geschichten und eine Prise dunkle Magie liebt, solltet ihr dieses Buch unbedingt lesen!