Thema Authentisch, packend, emotionalAls sich Ben zum ersten Mal mit dem Zirkel ritzt, tut es höllisch weh. Und höllisch gut. Er braucht dieses Ventil. Denn plötzlich ist nichts mehr, wie es Sein bester Kumpel Philipp ist weggezogen. Zu Hause hakt es gewaltig im Getriebe. Und in der Schule auch. Ben ist wütend, rastlos, ruhelos. Dann steigt auch noch Lea aus seiner Band aus. Wieder jemand, der ihn allein lässt. Da greift Ben zum Teppichmesser. Und weiß, dass er es wieder tun wird …• Hervorragend als Diskussionsgrundlage in der Schule geeignet
• Von der Expertin für sorgfältig recherchierte und packende Themenbücher Birgit Schlieper
„Schmerzspuren“ ließ sich gut und schnell lesen (bei 160 Seiten ist das auch kein Wunder) und ich mochte Ben sofort. Die Geschichte war ganz nett, von der „Expertin für sorgfältige recherchierte und packende Themenbücher“ hätte ich mir allerdings etwas mehr Aufklärung gewünscht, Bens selbstverletzendes Verhalten wurde nämlich nie richtig aufgearbeitet. Zudem wurde im Klappentext bereits gespoilert, dass Lea die Band verlässt, was ungelogen erst zehn Seiten vor dem Schluss passiert ist, und ich finde, dem Buch hätten fünfzig Seiten mehr ganz gut getan. Das Ende kam mir persönlich zu abrupt und war auch ziemlich offen. Mir hätte es gefallen, wenn Bens Lage noch richtig aufgearbeitet worden wäre, wenigstens durch einen kurzen Epilog. Dennoch gefiel mir „Schmerzspuren“ gut und die Geschichte war nicht langweilig, deshalb vergebe ich vier Sterne.
Ist schon eine Weile her seitdem ich dieses Buch gelesen habe. Leider habe ich mein Paperback verliehen damals und nie wieder bekommen.. das 3 Sterne Rating kommt eher dadurch zustande, dass ich dies als angemessen empfinde, anhand der Dinge an die ich mich erinnere. Kann aber jedem anderen definitiv anders gehen^^