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Codex Yî: Der Aufstieg Thions

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164 pages, Paperback

Published August 19, 2025

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T.J. Albrecht

4 books9 followers

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Profile Image for Perax.
136 reviews10 followers
September 4, 2025
Der Codex ist ein Ergänzungswerk zu Der Aufstieg Thions: Epische Fantasy Saga und lässt den Leser wunderbar in das Multiversum abtauchen. Er liefert Hintergrundinformationen über die Welt, Kreaturen und weiteres und ist Pflicht, wenn man den Roman liest. Einige wichtige Erklärungen finden sich nämlich nur im Codex und nicht im Buch, deshalb würde es ohne Codex vermutlich zu Verständnisproblemen kommen. So lernt man im Codex mehr über die Götter und deren Beweggründe, aber auch die verschiedenen Kreaturen und Wesenheiten, Sphären, Zeitachsen & Zeitleisten, verschiedene Schriften und Grammatik + Wortschatz der Sprache Thûska kann man hier finden. Da steckt wahnsinnig viel Mühe drin und das fand ich wirklich beeindruckend. Am Ende gibt es noch ein Glossar, das für mich besser in das Hauptwerk gepasst hätte.
Den Codex fand ich super spannend und habe mich gern in die Welt hineingefuchst, wobei mir manche Erklärungen irgendwie zu kompliziert waren. Der Codex ist darauf ausgerichtet, dass man sein Gehirn anstrengt und mitdenkt, es kam mir manchmal vor wie eine Art Lehrbuch zum Lernen. Das ist irgendwie cool, auch wenn es meinen Kopf zum Rauchen gebracht hat. Für den Codex sollte man sich jedenfalls Zeit nehmen, damit man auch alles aus der Welt mitnehmen kann.

Zusammenfassend ist der Codex eine tolle Ergänzung, die zwar nicht einfach zu lesen ist, sich aber wirklich lohnt. Ein Muss für diejenigen, die Thions Weg mitverfolgen wollen.
Profile Image for Ramona Schroller.
50 reviews
August 13, 2025
Hinter diesem nicht gerade kurzem Titel verbergen sich weitere Hintergründe für den Roman "Der Aufstieg Thions", inklusive Zeittafeln, einer Götterliste und einem wahren Wörterbuch der im Roman gesprochenen Sprache sowie ein Index über alles und jeden, der oder die im Verlauf des Buches auftaucht. Vergleichen wir es am besten mit einer nicht zu knappen Glossar oder, was wohl auch der Sinn hinter diesem Buch ist, die berühmten "Anhänge" des J. R. R. Tolkien zum Herrn der Ringe.

Warum die Autoren den Weg gewählt haben, beides getrennt voneinander zu veröffentlichen ist mir nicht so ganz klar, aber so ist es nun einmal. Der Inhalt gibt jedenfalls einiges mehr an Hintergrund zum Roman, dass ich mir wirklich gewünscht hätte, hin- und herblättern zu können. Nun, in einer Form konnte ich das auch, da Herr Fleischhauer so nett war, mir dieses Buch zur Verfügung zu stellen. Ich hätte beides parallel lesen können, doch ich wollte die unbedarfte Leserin spielen und entschied mich dafür, erst den Roman und dann die "Sagas und Mythen" zu verinhaltlichen.

Was mir während der Lektüre wirklich Kopfschmerzen bereitete, war schlicht die Tatsache, dass die Autoren fortwährend von einem "Goldenen Zeitalter" schrieben, in dem die Geschichte spielt. Als Normalsterblicher ohne die Vorbildung der "Sagas und Mythen" war ich zugegebenermaßen mehr als verwirrt. In der hiesigen, der unsrigen Welt, wird als "Goldenes Zeitalter" die Zeit von Wohlstand, Wachstum und Frieden beschrieben. Sprich, jedem (oder den meisten) geht es gut, es ist ein goldenes Zeitalter. Davon war aber im Roman nichts, aber auch rein gar nichts zu spüren. Im Gegenteil schien Schlacht au Schlacht, Gemetzel auf Gemetzel zu folgen. Und wo nicht gekämpft wurde, da verhungerten oder erfroren die Menschen. Also eher das Gegenteil eines Goldenen Zeitalters. Das brachte mich über die ganze Lektüre hinweg durcheinander. In "Sagas und Mythen" wird erklärt, dass man im Mutliversum Yi eben nicht so zählt, sondern die Zeitalter, abgesehen vom ältesten, in dem die Götter Yi schufen, Metalle zählt. Also: Eisernes, Bronzenes, Silbernes und schließlich das Goldene Zeitalter, in dem die Handlung spielt. Diese Information wäre vielleicht im Roman besser aufgehoben gewesen, dies nur am Rande erwähnt.

Die Götterliste ist erstaunlich kurz. Interessant fand ich, dass Zauberer mit zu den Göttlichen gezählt werden aufgrund der Art, wie sie geschaffen wurden. Nebenbei, selbst mir als Horrorfan gruselte es allein bei der Vorstellung.

Die ausführliche Schöpfungsgeschichte, im Gegensatz zu der deutlich gekürzten im Roman fand ich dagegen nicht ganz so interessant. Sicher, es wurde mehr darauf eingegangen, was Oth und die anderen Götter so trieben, vor allem Oth, aber am Ende kannte ich diese Geschichte schon. Nur das Ende, mit dem hatte ich nicht gerechnet. Dort wird beschrieben, wie aus dem vorher gradlinigen Universum Yi das Multiversum wurde, in dem Thion und seine Mannen und Frauen leben. Ich möchte für Interessierte nichts vorweg nehmen, darum gehe ich an dieser Stelle nicht näher ins Detail.

Die Zeittafel mit der Geschichte Yis war sicherlich interessant zu lesen, empfand ich allerdings nicht als unbedingt notwendig, um den Roman zu verstehen. Nettes Hintergrundwissen eben und der Beweis dafür, dass die Autoren sich wirklich Arbeit gemacht haben mit der Erschaffung ihres Multiversums.

Die Glossar am Ende mit allem, was wichtig ist, hätte ich mir gern in den Roman gewünscht. Wer sie kennt, am Ende der "Das Rad der Zeit"-Romane wird jedesmal eine Glossar mit allen Figuren aufgeführt. Ähnlich wie dort wäre es hier nicht schlecht gewesen. Unter all den Namen und Worten geht man als Leser schnell verloren und nicht jeder wird sich die "Sagas und Mythen" zulegen, der "Der Aufstieg Thions" liest.

Was das Wörterbuch mit der eigenen Sprache angeht sowie der Literaturverweis auf Werke, die nicht einmal im Roman erwähnt werden ... Es steckt in beiden ein Haufen Arbeit, das gebe ich zu und ich mag es, wenn Autoren sich tiefer mit ihren Werken auseinandersetzen, gerade Fantasy-Autoren, die die Freiheit haben, ihre eigenen Welten zu erschaffen und auch ihre eigenen Regeln aufzustellen. Die meisten tun es nicht, und das merkt man leider meist auch den Romanen an. Insofern haben die Autoren hier hundertprozentig ihre Arbeit gemacht.

Aber ich kann mir denken, warum diese Dinge Eingang in dieses Buch fanden. Am Ende findet sich nämlich ein Kapitel, das die Aufklärung bringt: Das Open-Yi-Project. Albrecht und Fleischhauer haben nicht nur ein Multiversum geschaffen, sie wollen es teilen mit solchen, die daran interessiert sind, Geschichten in ihren Welten und Dimensionen spielen zu lassen. Nein, keine Fanfiktion, wie Fleischhauer betont, sondern eigene Geschichten. Über eine angegebene eMail-Adresse können sich Interessierte bei ihm melden.

Nun, was halte ich von "Sagas und Mythen"? Es ist definitiv hilfreich und macht für Interessierte den Einstieg leichter. Dennoch, wie bereits eingangs erwähnt, glaube ich nicht, dass sich jeder, der den Roman kauft, auch dieses Buch zulegen wird, obgleich es viele Dinge erklärt, die einen Leser von "Der Aufstieg Thions" erst einmal verwirren und ratlos zurücklassen. Um ehrlich zu sein, meine vorhergehende Rezension wäre um einiges harscher ausgefallen, hätte ich nicht dieses Buch gelesen. Vielleicht wirklich ein Must-have für solche, die irgendwann auf Thions Reise verloren gegangen sind so wie ich.
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