Du hast mein Herz in Flammen gesetzt – und ich plane nicht, es zu löschen Eine romantische und mitreißende Sapphic Liebesgeschichte
Amy Harris ist mit Leib und Seele Feuerwehrfrau beim Auburn Fire Departement und ist daran gewöhnt, täglich ihr Leben zu riskieren, um andere zu retten. Da ist ein kleinerer, harmloser Unfall eine willkommene Abwechslung im sonst nervenaufreibenden Alltag. Doch als Amy bei diesem Einsatz die zurückhaltende und unglaublich anziehende Jade Walsh kennenlernt, kann Amy noch nicht ahnen, wie sehr diese Begegnung ihrer beiden Leben völlig auf den Kopf stellen wird.
Aber auch Jade kann Amys Mut und ihre beruhigende Art einfach nicht vergessen. Die beiden sehen sich immer öfters und aus der anfänglichen freundschaftlichen Zurückhaltung werden echte romantische Gefühle. Doch Amy hat immer noch mit den Folgen ihrer toxischen Beziehung zu kämpfen und auch Jade hat noch nicht ganz mit dem schlimmsten Ereignis ihrer Kindheit abgeschlossen. Können die beiden trotz allem ein Weg zueinander finden oder wird ihre Liebe zueinander ausgelöscht wie ein Feuer?
Eine Kindergärtnerin und eine Feuerwehrfrau –Kleinstadtfeeling und viel selbstgebackener Kuchen mit einer Prise Darkness, aber wenig emotional
Ich kann dem Klappentext nichts Sinnvolles hinzufügen. So komme ich also gleich zu meiner Einschätzung: Die Geschichte ist sehr schlüssig und rund. Alle losen Enden werden bis zum Ende des Buches verlässlich bearbeitet und die Geschichte ist sehr stimmig. Ich mochte es, von zwei selbstbewussten und eigenständigen Frauen zu lesen. Außerdem machte die Geschichte auf mich einen sehr realistischen Eindruck, wie Menschen sich kennenlernen und sich näherkommen. Auch ihre Hintergrundgeschichten sind zwar belastend, wirken aber nicht übertrieben. Nur die Enthüllung am Ende ist vielleicht eeetwas zu zufällig.
Ganz niedlich ist der kleine neue Freundeskreis, der durch die Zusammenlegung von Amys und Jades besten Freundinnen entsteht. So eine richtige Clique, die durch Dick und Dünn geht. Und sehr spannend fand ich es, etwas darüber zu erfahren, wie sich der Job bei der Feuerwehr gestaltet.
Dennoch konnte mich die Geschichte nicht richtig packen. Es wird sehr viel vom Alltag der beiden Protagonistinnen erzählt. Die traumatischen Hintergrundgeschichten der beiden aus ihrer Jugend wurden zwar nur nach und nach eingestreut, um es spannend zu machen, aber die beiden Geschichten wurden so homöopathisch und so kryptisch eingeflochten und hatten so wenig Relevanz für die Gegenwartshandlung, dass zumindest ich, nicht so richtig ins Rätseln gekommen bin. Und als sie dann endlich herauskamen, wurden sie wenig emotional erzählt, so dass man nicht richtig mitfühlen konnte. Und auch das Prickeln und anfänglich unerfüllte Schmachten zwischen Amy und Jade ist bei mir nicht angekommen. Nur das Bedrohungsszenario, das in einem Erzählstrang aufgebaut wurde, hat der Geschichte bis zu seiner Lösung eine gewisse äußere Spannung verliehen.
Wer etwas gut Geplottetes und Leichtes zum Wegschmökern sucht, das einen nicht zu stark mitnimmt, ist hier an der richtigen Adresse. ________________________________________ Kategorisierung
📚 Romance-Sub-Genre: Contemporary 👥 Altersgruppe der Hauptfiguren: Adult ➿ Plot-Trope: Afraid to commit, Dark secret, Emotional scars, Found family, Strong female main character 🌎 Setting-Trope: - ⚤ Geschlechterkonstellation: Lesbisch 💞 Beziehungsstruktur: Monogam 🔪 Spannung: Leicht 🖤 Darkness: Grau 💓 Emotionalität: Gering 🧠 Psychologische Tiefe: Oberflächlich 🧐 Glaubwürdigkeit: Glaubwürdig ❤️ Sympathiefaktor der Hauptfiguren: Sympathisch 😆 Humor: Wenig 👫 Klassisches Rollenmodell: Nicht anwendbar 💋 Anzahl Spicy Szenen: 0 🔗 Spielart Spicy Szenen: - 🔥 Explizitheit Spicy Szenen: - 🎨 Originalität der Erzählweise: Individuelle Sprache und Szenen 👀 Erzählperspektive: Wechselnde Ich-Erzähler:innen
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Ich durfte das Buch kostenlos gegen eine ehrliche Rezension lesen. Das Cover hat mich sehr angesprochen und es war auch einer meiner ersten queeren Liebesgeschichten. Das Setting hat mir schonmal gut gefallen: Feuerwehrfrau, Unfall, etc. Leider habe ich sehr früh gemerkt, dass es nach meiner Wahrnehmung kein sehr hohes Sprachniveau war. Die Sätze sind meiner Meinung nach umständlich und zum Teil auch sprachlich falsch formuliert und es gibt unglaublich viele Fehler (Ich habe beim einfachen durchlesen 21 Stück entdeckt...). Durch die ungewohnten/falschen Formulierungen ist oft der Lesefluss gestört. Ich mochte die Realitätsbezüge, die immer wieder in der Geschichte vorkommen, z.B. Filme oder Lieder. Ich freue mich immer, wenn ich etwas, das ich kenne in einem Buch finde. Der Text ist formell nicht wirklich strukturiert. Bei Zeitsprüngen gibt es keine Abschnitte und auch insgesamt gibt es keine Abschnitte. Ich war zum Teil sehr verwirrt, wo wir uns in der Geschichte befinden dadurch. Es gab immer wieder Spannungsbögen, die aber leider sehr schnell wieder abgefallen sind und meiner Meinung nach auch zum Teil unrealistisch und erzwungen waren. Zum Beispiel fand ich den Streit zwischen Hannah und Jade sehr kindisch und künstlich aufgebauscht. Ich mochte aber, wie die Gefühle und Probleme aller Charaktere dargestellt wurden. Beim letzten "Spannungsaufbau" (Amy's Feuerwehreinsatz) fehlte mir die Spannung. Es ging alles sehr schnell und es ist ziemlich matt, wenn man es liest. Man fühlt nicht mit den Personen, ihre Emotionen sind zum Teil etwas oberflächlich geschrieben. Insgesamt waren die Charaktere alle ziemlich sympathisch. Schade fand ich, dass man die Charaktere nicht wirklich unterscheiden konnte. Wenn ich die Überschrift der Kapitel nicht gelesen hätte, hätte ich nicht bemerkt, ob wir uns in Amy's oder Jade's Kopf befinden. Das darf eigentlich nicht sein. Ich habe mich auf einen kitschigen Liebesroman zwischen zwei Frauen gefreut mit Leidenschaft und Spannungen in der Beziehung, aber leider spürte ich beim Lesem keine Chemie und Liebe. Die beiden waren eher Mitbewohnerinnen oder Freundinnen. Natürlich gab es auch Beziehungsprobleme, leider konnte ich mich nicht reinfühlen und habe das alles ziemlich von aussen und neutral betrachtet. Insgesamt hat mir die Idee und Geschichte gefallen, ich muss nur leider sagen, dass es sprachlich noch viel Luft nach oben gibt und einige Dinge ausgebessert werden könnten. Ich bedanke mich aber für eine unterhaltsame Lektüre.
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