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Embers in the Snow: Eine Vampir-Romantasy

Sie verheiraten mich mit einem Monster.

Ich wusste, dass der Tag kommen würde. Ich hätte nur nicht gedacht, dass es so bald sein würde.

Ich bin anverlobt.

Ich habe mir immer vorgestellt, dass mein zukünftiger Ehemann ein unbedeutender Lord sein würde, der mich nur deshalb wertschätzt, weil ich ihm einen Erben schenke.

Niemals hätte ich gedacht, dass Vater in die Hauptstadt gehen würde, um eine Audienz bei Kaiser Valdon Duthriss selbst zu erbitten. Was für eine unheilige Vereinbarung hat er getroffen, dass ich – eine einfache Baronstochter – diesem Mann anverlobt wurde?

Dem Sohn.

Corvan Duthriss.

Kriegsheld. Feldherr. Gefallener.

Es heißt, der Krieg in den Nordlanden habe ihn verändert. Zusammen mit seinen Armeen kämpfte er in den Bergen gegen dunkle Magie. Das hat ihn transformiert. Es heißt, er sei nicht mehr wiederzuerkennen. Dass er sich weigert, sein Gesicht in der Hauptstadt zu zeigen, weil er nicht mehr unter der Sonne wandeln kann.

Er ist außerdem der Erstgeborene des Kaisers.

Der einstige Erbe des Reiches Rahava.

Und es ist noch nie dagewesen, dass eine Baronstochter wie ich in die mächtige Familie Duthriss einheiratet.

Sie schicken mich noch vor Ende des Winters weg. In den kalten, unwirtlichen Norden. Zum Verfluchten Erzherzog von Tyron.

Ich werde gehen. Ich habe keine andere Wahl. Es steht zu viel auf dem Spiel.

Ich kann nur beten, dass Corvan Duthriss nicht so schrecklich ist, wie die Gerüchte es vermuten lassen.

Hinweis der Es handelt sich hierbei um einen eigenständigen Fantasy-Roman, der in sich abgeschlossen ist. Das Buch endet nicht mit einem Cliffhanger und es gibt ein Happy End.

619 pages, Kindle Edition

Published September 30, 2025

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About the author

Anna Carven

63 books1,270 followers
Anna Carven is a daydreamer. So much so that she's decided to make a living from it.

She has a penchant for big bad alpha heroes who reserve their secret soft gooey centers only for their fated mates and treasured little ones.

To stay in touch and find out about future releases, you can find her on Facebook, or join the mailing list.

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Profile Image for Birteful.
87 reviews1 follower
June 23, 2026
Das Buch war ein B-Klasse-Buch, als ich es angefangen habe, und es war ein B-Klasse-Buch, als ich es beendet habe.

Die Autorin hat eine sehr innige Beziehung zu Tell, don't show. Gefühle, Charakterentwicklung und Beziehungen werden dem Leser zuverlässig erklärt, damit bloß niemand Gefahr läuft, selbst etwas daraus abzuleiten.

Die Handlung bedient dabei wirklich jedes Klischee, das irgendwo noch in der Romantasy-Resterampe herumlag. Wir haben einen Vater, der seine Tochter vernachlässigt und mehr oder weniger verkauft. Eine Stiefmutter, die zwar nicht böse ist, aber sich auch nicht sonderlich für ihre Existenz interessiert. Die totgeglaubte Mutter lebt natürlich noch. Die Hauptfigur trägt selbstverständlich ein großes Geheimnis in sich. Es gibt Vampire, Schicksal, einen Prinzen, Intrigen und einen Komplott, der ungefähr so überraschend ist wie Regen in den Niederlanden.

Und natürlich haben wir den männlichen Hauptcharakter. Nicht einfach einen Vampir. Nein. Einen Vampir, der sich selbst als Monster sieht. Er ist gefährlich. Er ist gebrochen. Er verdient keine Liebe. Er wird niemals geliebt werden können. Zum Glück erscheint die Protagonistin rechtzeitig und behandelt sein Selbstwertproblem mit der Kraft ihrer bloßen Anwesenheit.

Zwischendurch gibt es regelmäßig spicy Szenen. Diese lassen sich allerdings recht schnell zusammenfassen als:

Lecki, lecki. Ficki, ficki. (In der Reihenfolge. Immer.)

Das Ende kommt dann irgendwann auch. Ich bin mir bis heute nicht sicher, ob ich enttäuscht oder erleichtert sein soll. Enttäuscht, weil das Ende erstaunlich schnell und ziemlich unspektakulär abgewickelt wird. Erleichtert, weil das Buch offenbar ebenfalls bemerkt hat, dass wir jetzt wirklich alles abgearbeitet haben und es nicht weiter in die Länge gezogen wird.

Kein furchtbares Buch. Aber eines, bei dem ich spätestens nach der Hälfte das Gefühl hatte, die Autorin und ich würden beide exakt wissen, was auf den nächsten 200 Seiten passieren wird. Und leider hatten wir beide recht.
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