'Wer kein Zuhause mehr hat, kann überallhin', erklärt Maximiliane von Quindt aus Poeninchen in Hinterpommern und macht sich mit ihren viereinhalb Kindern auf den Weg in den Westen, eine unter Millionen Vertriebenen. Aus einer Kriegswaise des Ersten Weltkriegs ist eine Kriegerwitwe des Zweiten Weltkriegs geworden. Doch im Gegensatz zu anderen Flüchtlingen wird Maximiliane nicht wieder sesshaft. Allen Prophezeiungen zum Trotz vergeht ihr das Lachen nicht und nicht das Singen. Sie sucht und findet, vorübergehend, Wärme in Männerarmen. Als ihre Kinder erwachsen sind, sagt sie: 'Lauft!' Um sie zu besuchen, muss sie den Globus zur Orientierung nehmen. Denn die Quindts, jahrhundertelang auf jenem fernen Poeninchen zu Hause, sind nun in alle Winde verstreut.
Fast sechzigjährig fährt Maximiliane ins polnische Pommern, sitzt im verwilderten Park des einstigen Herrenhauses auf einem Säulenstumpf und 'vollzieht nachträglich und ihrerseits die Unterzeichnung der Polenverträge'. Die Speisekammer Poeninchen, aus der sie sich nährte, ist leer. Wenn sie zurückkehrt, wird auch sie sesshaft werden können.
Mehr über Christine Brückner erfahren Sie über die Stiftung Brückner-Kühner unter http://www.brueckner-kuehner.de/.
Ziemlich oberflächliches Buch zum Thema Flucht, Vertreibung, Wirtschaftswunder und Versöhnung. Nicht ganz so Schwarzweiß wie der erste Teil, aber doch voller Stereotypen, ein Eindruck, der durch die Kürzung vermutlich noch verstärkt wird.
Christine Brueckner vermittelt dem Leser das Gefuehl mit im Geschehen zu sein. Ihre Buecher, im generellen fuer mich, sind schwer beiseite zu legen wenn man einmal mit dem Lesen angefangen hat.
Fuer mich eine wahre Kostbarkeit, da sie von der Vergangenheit meiner Vorfahren berichtet, von der Landschaft und dem Charakter ihrer Landsleute.
Eines dieser Bücher (für mich sind beide Bände ein Buch), das ich über die Jahre schon mehrfach gelesen habe. Auch die Verfilmungen habe ich schon einige Male gesehen. Von der Kindheit vor dem Krieg in Pommern bis nach Amerika führt die Lebensgeschichte von Maximiliane von Quindt. Für mich immer mal wieder ein Highlight. Eines meiner absoluten Lieblingsbücher.
Der zweite Teil der Quindt-Triologie erzählt das Leben der Maximiliane Quindt in der Nachkriegszeit. Ihre Reise und Leben in Paris, der Aufbau einer Pastetenfabrik und ihr kompliziertes Verhältnis zu ihren Kindern.
Esta es la segunda novela de la serie sobre la familia Quint, o mejor dicho, sobre una de sus sobrevivientes, quien ahora se ve obligada a buscar un lugar donde vivir. Tiene tres niños pequeños qué alimentar, ha recorrido cientos de kilómetros a pié, buscando qué comer y refugiándose del frío donde pueden. Entonces empieza la nueva fase de su vida, que es la reconstrucción. En este libro se puede leer cómo fue la reconstrucción de Alemania, el nuevo comienzo para los desplazados y las muestras de solidaridad entre la gente. Otro tema importante que se trata en esta novela, es la identificación de personas, por un lado los soldados caídos, los perdidos, las personas extraviadas, los prisioneros de guerra, los cuales fueron devueltos a Alemania por parte de los soviéticos, ante la imposibilidad de seguir manteniendolos con vida. Y del lugar dejado por la protagonista durante la guerra ... ni siquiera tiempo para pensar.