Ruth Holländer kann sich nicht Die Scheidung ist durch, der Sohn aus dem Haus, und die 16-jährige Tochter pubertiert fast nicht mehr. Auch Ruths französisches Bistro läuft erfreulich gut. Aber dann kommt ein Bescheid vom Zu ihrem Entsetzen wird Ruth zur Schöffin berufen. Sie muss in einem Mordfall beisitzen. Schon bald hegt sie Zweifel an der Schuld des Hat der junge Mann wirklich seine Schwester getötet? Ruth beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Und schon nach den ersten Fragen im Umfeld des vermeintlichen Mörders wird ihr klar, dass sie mitten im gefährlichsten Abenteuer ihres Lebens gelandet ist ...
Dies ist für Ruth der erste Fall als Schöffin. Eigentlich wollte sie ihr leben in Ruhe verbringen, doch jetzt muss sie sich vor Gericht als Schöffin beweisen, was ihr garnicht so gut gefällt, weil sie einfach dazu gezwungen wird und nichts dagegen unternehmen kann.
Ich fand diese Geschichte sehr interessant mal was ganz anderes. Hier gibt es nicht sehr viele blutige Stellen zu lesen, doch das macht garnichts, denn es ist auch so genug Spannung im Buch vorhanden, sodass mir das Lesen Spass gemacht hat.
Ich fand es sehr gut, das man auch mal einen Einblick bekommt, was so vor Gericht verhandelt wird und wie die Schöffen damit umgehen und sich dann ihr Urteil bilden. Was für Ruth in diesem Fall alles andere als einfach war.
Mir war Ruth von Anfang an sehr sympathisch, auch wenn sie sich erst dagegen gesträubt hat als Schöffin mit zu machen, hat sie sich doch sehr gut mit dem Fall auseinander gesetzt.
Ich muss auch sagen, das wahrscheinlich dieses Buch nicht allen gefallen wird,da es an manchen stellen doch ein wenig ruhig zu ging, was der Spannung aber nicht geschadet hat.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht, sodass man schnell und gut durch diese Geschichte kommt.