Wenn die Sonne ihren höchsten Stand erreicht, blickt der Nordkern auf seine Kinder herab – die Sommersonnenwende ist der Tag der Auswahl.
Jedes Jahr wählt der Nordkern Männer aus Jördys sieben Fjorden, die sich in einem tödlichen Wettkampf bewähren müssen. Es überleben nur die Stärksten, die sich mithilfe eines kostbaren Serums an einen Drachen binden und ihre Heimat fortan als Nordwächter verteidigen.
In diesem Sommer muss sich Embers Zwillingsbruder der Auswahl stellen. Sie hingegen soll ihrer Bestimmung als Frau nachkommen und an einen Mann aus einem anderen Fjord verkauft werden. Als ihr Bruder am Tag vor seiner Abreise von einem Drachen getötet wird, nutzt Ember die Chance, der Zwangsheirat zu entkommen.
Verkleidet als ihr Bruder stellt sie sich der Auswahl. Doch während sie um ihr Überleben kämpft, wächst zwischen ihr und ihrem Mentor eine gefährliche Nähe.
Jeder Fjord erzählt eine Geschichte von Aufstieg und Fall – von jenen, die zur Sonne streben, und jenen, die im Dunkel wurzeln.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Am Tag, an dem die Sonne nicht untergeht, erheben sich die jungen Männer, um sich dem Urteil des Nordkerns zu stellen – die Sommersonnenwende ist ihr Schicksalstag.
Das Cover finde ich genial, ich bin ja sowieso ein Fan von Drachen und hier ist eindeutig der Drache im Vordergrund und machte mir daher Lust auf das Buch.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und einfach zu lesen, ich kam wirklich gut durch das Buch. Geschrieben ist es aus Sicht von Ember in der Ich-Perspektive, wobei ich die Beschreibungen sehr gelungen fand und mir alles gut vorstellen konnte.
Zu Beginn lernt man Ember kennen. Als ihr Bruder von einem Drachen getötet wird nimmt sie seinen Platz in der Ausbildung zum Nordwächter ein, doch niemand darf wissen, dass sie eine Frau ist. Ihr Ausbilder Issolas nimmt die Auszubildenden hart ran und Ember befürchtet immer mehr, dass sie es vielleicht nicht schaffen könnte.
Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, denn ich war sofort fasziniert von der Welt. Man lernt zuerst Ember und ihre Familie kennen und erfährt wie schwer sie es in dieser Welt haben, bereits das fand ich interessant und war dann auch auf den Rest der Geschichte gespannt.
Ember mochte ich gerne. Sie kämpft für das, was sie will und versucht eigentlich nur ihre Familie zu beschützen. Sie ist mutig, stur und lernt schnell dazu. Besonders da sie sich nicht auf diese Prüfungen vorbereitet hat ist sie im Nachteil, doch mit ein bisschen Hilfe ist sie schnell gut dabei. Ich fand ihren Ehrgeiz gut.
Issolas ist der Ausbilder von Ember und zuerst lernt man ihn als harten Ausbilder kennen, der niemanden etwas durchgehen lässt. Doch hin und wieder scheint es, als wäre er einfach nur müde von dieser ganzen Sache und als würde ihm das nichtmal Spaß machen. Da gab es immer wieder solche Momente und diese haben ihn mir immer sympathischer gemacht, bis ich ihn am Ende sogar sehr mochte.
Das gesamte Buch ist eindeutig von „The Hunger Games“ inspiriert und das zeichnet sich auch ein bisschen in der Welt ab. Die verschiedenen Fjorden schicken immer ihre Jungs zum Nordkern für die Ausbildung. Jeder Fjord ist für etwas anderes zuständig und nicht alle können sich gleich auf diese Prüfungen und die Aubsildung vorbereiten. Man erkennt eindeutige Parallelen, was mich persönlich nicht so gestört hat, denn die Geschichte war doch anders genug.
Angefangen bei den Drachen. Die Erklärung wieso es die Fjords, den Nordkern und die Drachen gibt fand ich wirklich cool. Wie die Menschen mit den Drachen umgehen und was sie daraus gemacht haben war ebenfalls interessant, wobei ich gerne noch mehr über die Drachen wissen würde. Vielleicht kommt da noch mehr im zweiten Band. Jedenfalls habe ich mich über jede Szene mit einem Drachen gefreut, denn diese waren immer actionreich und man lernt auch die verschiedenen Drachenarten besser kennen.
Die Liebesgeschichte war jetzt nicht unbedingt mein Highlight und das Buch wäre auch gut ohne ausgekommen, aber sie war auf keinen Fall schlecht geschrieben. Sie entwickelt sich langsam, hat Höhen und Tiefen und am Ende einige überraschende Wendungen. Ember versucht nur zu überleben und dafür muss sie ihre einzige Stärke, dass sie eine Frau ist, auch öfter einsetzen als ihr lieb ist. Ich will hier nicht zu viel verraten, aber ich verstand, wieso sie gewisse Dinge tat und wie ihr das weitergeholfen hat. All das führte dann auch zur der Liebelei mit Issolas, was man sich aber sicher schnell denken konnte, dass es so kommen würde.
Der Großteil des Buches dreht sich um die Ausbildung und das Training, die Prüfungen kommen erst gegen Ende. Es war jedoch zu keinem Zeitpunkt langweilig, weil beim Training immer irgendwas passiert ist und es auch ein interessantes Bewertungssystem gab. Ich hab das jedenfalls gern gelesen, die Prüfungen ware dann etwas kurz gehalten, aber haben so viel offenbart und gleichzeitig so viele Fragen aufgeworfen. Ich habe bis zum Ende mit Ember mitgefiebert und dann war es einfach vorbei. Da hört das Buch an so einem spannenden Punkt auf und als Leser muss man dann noch auf den zweiten Band warten. Richtig fies.
Fazit:
Mich hat das Buch überzeugt, es hatte zwar ein paar Schwächen, besonders in Bezug auf Ember Identität, denn das muss doch jemandem auffallen, aber ansonsten fand ich es sehr gut. Das Ende war gelungen und macht auch Lust auf den zweiten Teil. Der zäheste Abschnitt war sicherlich der Anfang, doch danach ging es spannend weiter. Von mir kriegt das Buch 4 Sterne.
„Du bist nicht gut darin, eine Frau zu sein. Aber du bist hervorragend darin, ein Mann zu sein.“ – dieser Satz fasst die Grundspannung von Of Ice and Fire – Eissonne perfekt zusammen. Der Einstieg in die Geschichte ist direkt intensiv: In Jördys sieben Fjorden entscheidet die Sommersonnenwende über Leben und Tod. Männer werden ausgewählt, um sich in einem brutalen Wettkampf zu beweisen. Nur die Stärksten überleben, binden sich mithilfe eines Serums an Drachen und werden zu Nordwächtern. Ember jedoch ist nicht vorgesehen für diesen Weg. Ihr Schicksal scheint besiegelt – eine arrangierte Ehe. Doch als ihr Zwillingsbruder kurz vor der Auswahl stirbt, ergreift sie die einzige Chance auf Freiheit: Sie nimmt seinen Platz ein. Was folgt, ist eine Geschichte, die stark an Mulan erinnert, gepaart mit der tödlichen Dynamik von Die Tribute von Panem. Und genau diese Mischung funktioniert hier unglaublich gut. Ember ist eine beeindruckende Protagonistin. Sie ist nicht perfekt – im Gegenteil. Sie kämpft, scheitert, geht über ihre körperlichen und emotionalen Grenzen hinaus. Gerade das macht sie so greifbar. Der Überlebenskampf ist nicht nur physisch, sondern auch psychisch extrem intensiv dargestellt. Besonders gelungen ist die Erzählweise im Single POV. Man ist konstant nah an Ember dran, erlebt jede Entscheidung, jede Angst und jede Hoffnung unmittelbar mit. Das hohe Erzähltempo sorgt zusätzlich dafür, dass kaum Raum zum Durchatmen bleibt. Die Welt ist rau, erbarmungslos und faszinierend zugleich. Die Drachen spielen dabei eine zentrale Rolle – und sind definitiv mehr als nur ein klassisches Fantasy-Element. Hier steckt eine eigene, spannende Idee dahinter. Auch die Nebencharaktere sind stark ausgearbeitet, und die Beziehungen zwischen ihnen bleiben stets von Misstrauen durchzogen. Denn die zentrale Frage bleibt: Kann man jemandem vertrauen, wenn am Ende nur einer überlebt? Der Romance-Anteil ist angenehm zurückhaltend. Die Entwicklung bleibt subtil, fast zerbrechlich, und drängt sich nie in den Vordergrund. Stattdessen liegt der Fokus klar auf dem Überlebenskampf und der inneren Entwicklung der Figuren. Ein absolutes Highlight sind zudem die Illustrationen von Jana Stehr selbst. Sie verleihen dem Buch eine besondere Tiefe und machen es auch optisch zu etwas Besonderem. Und dann dieses Ende… Der Plot Twist kam unerwartet und hat nochmal alles auf den Kopf gestellt. Genau so muss ein Auftakt enden: schmerzhaft, überraschend und mit einem starken Bedürfnis nach mehr. Fazit: Düster, mitreißend und emotional intensiv. Eine Geschichte über Identität, Freiheit und Überleben – mit starken Charakteren und einer gnadenlosen Welt. Für mich ein klares Highlight und eine große Leseempfehlung.
Als Embers Zwillingsbruder kurz vor einem tödlichen Wettkampf stirbt, nutzt sie die Gelegenheit und gibt sich als ihn aus. So entkommt sie einer Zwangsheirat – bringt sich aber gleichzeitig selbst in Lebensgefahr. Zwischen Kämpfen ums Überleben, Geheimnissen und verbotenen Gefühlen wird schnell klar: Das Ganze ist viel größer, als sie gedacht hat.
Am Anfang hatte ich etwas Probleme, richtig in die Geschichte hineinzufinden, aber sobald ich drin war, hat sie mich komplett gepackt. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen.
Das Setting ist einfach richtig stark. Diese kalte, raue, nordische Welt fühlt sich total greifbar an. Die Aufteilung zwischen den Fjorden und dem Nordkern, die düstere Grundstimmung – das passte einfach. Und die Drachen? Definitiv anders als erwartet und genau deshalb so interessant.
Im Fokus der Geschichte steht Ember. Sie ist mutig, trifft nicht immer die richtigen Entscheidungen und muss einiges einstecken, wächst aber daran. Genau das macht sie so authentisch. Issolas fand ich als Charakter ebenfalls richtig spannend. Nach außen stark und kontrolliert, aber mit viel mehr Tiefe, als man zuerst denkt. Seine Hintergrundgeschichte hat mich am Ende echt überrascht.
Nicht so richtig warm geworden bin ich mit der romantischen Entwicklung zwischen den beiden. Der Slow Burn und das Knistern waren zwar da, aber emotional hat es mich nicht komplett abgeholt. Das wirkte stellenweise etwas erzwungen.
Dafür hat die Story umso mehr überzeugt. Die Handlung ist spannend, stellenweise richtig intensiv und vor allem nicht so vorhersehbar, wie man vielleicht denkt. Gerade der Plotttwist hat mich echt erwischt. Auch das Ende fand ich gelungen – kein fieser Cliffhanger, aber genug, um unbedingt weiterlesen zu wollen.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und sehr bildhaft. Besonders die handschriftlichen Notizen und Tagebucheinträge zwischendurch haben der Geschichte nochmal eine persönliche Note gegeben. Gewünscht hätte ich mir eine etwas ausführlichere Beschreibung der Prüfungen.
Fazit: Ein toller Auftakt mit einem großartigen Setting, einer überzeugenden Protagonistin und einer Story, die einen nicht mehr loslässt. Kleine Schwächen in der Romance, aber insgesamt absolut fesselnd – Band 2 ist definitiv Pflicht.
Eine fesselnde, nordische Drachensaga mit Mulan und Panem Vibes. Tolles Worldbuilding, starke Charaktere und spannender Plotttwist.
Jedes Jahr wählt der Nordkern Männer aus Jördys sieben Fjorden, die sich in einem tödlichen Wettkampf bewähren müssen. Es überleben nur die Stärksten, die sich mithilfe eines kostbaren Serums an einen Drachen binden und ihre Heimat fortan als Nordwächter verteidigen. In diesem Sommer muss sich Embers Zwillingsbruder der Auswahl stellen. Sie hingegen soll ihrer Bestimmung als Frau nachkommen und an einen Mann aus einem anderen Fjord verkauft werden. Als ihr Bruder am Tag vor seiner Abreise von einem Drachen getötet wird, nutzt Ember die Chance, der Zwangsheirat zu entkommen. Verkleidet als ihr Bruder stellt sie sich der Auswahl. Doch während sie um ihr Überleben kämpft, wächst zwischen ihr und ihrem Mentor eine gefährliche Nähe.
Mulan ist ja mein absoluter Lieblingsdisneyfilm und der Klappentext hat mir schon richtige Mulan Vibes gegeben. Dann auch noch ein Funken Tribute von Panem und die Dilogie ist perfekt.
Wir haben hier einen sehr überraschend starken Auftakt der Dilogie, ich fand es ein absolut grandioses Setting. Auch der Plotttwist hat mich überrascht, denn man dachte schon, man weiß, worauf alles hinausläuft, was dann aber nicht der Fall war und es zu einer unerwarteten Wendung kam.
Die Charaktere mochte ich alle einzeln sehr, Ember allen voran war ne mutige und starke Frau und hat mich tatsächlich so sehr an Mulan erinnert, was ich nochmal mehr gefeiert habe. Sie hat auch eine authentische Entwicklung in dieser Geschichte durchgemacht und aus ihren vielen Fehlern immer gelernt.
Die Chemie zwischen Ember und Issolas war leider für mich nicht so gegeben. Dass sie immer intime Gefühle entwickelt, wenn er da war, habe ich so tatsächlich nicht gefühlt und fand ich sehr seltsam und auch irgendwie ums Biegen und Brechen gewollt, sodass die beiden mich als Paar nicht emotional abholen konnten. Als Einzelcharakter war Issolas aber großartig und seine Geschichte war völlig überraschend am Ende und hat mir auch etwas das Herz gebrochen.
Kein böser Cliffhanger und trotzdem macht das Ende Lust unbedingt weiterlesen zu wollen, deshalb bin ich gespannt, wann Band 2 dann rauskommt und werde auf jeden Fall weiterlesen.
„Of Ice and Fire – Eissonne“ hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Die Geschichte spielt in einer düsteren, streng hierarchischen Welt, in der der Lebensstandard davon abhängt, auf welcher Ebene man geboren wurde. Während oben technologischer Fortschritt herrscht, lebt die Protagonistin Ember unten in den Fjorden ein hartes, fast mittelalterliches Leben im Schatten – kontrolliert vom Nordkern, einer abgeschotteten Regierung, die mithilfe von Propaganda und sogenannten Sonnenmarken jeden Menschen überwacht.
Besonders eindrücklich fand ich die Rolle der Frauen in dieser Welt: Sie sind nahezu vollständig entrechtet und sollen vor allem schweigen, sich anpassen und Kinder bekommen. Als Embers Zwillingsbruder stirbt und sie eigentlich an einen fremden Mann verkauft werden soll, trifft sie eine mutige Entscheidung und nimmt seinen Platz bei den gefährlichen Prüfungen zum Nordwächter ein.
Was folgt, ist ein brutaler Überlebenskampf mit tödlichen Prüfungen, politischen Spielchen um die Gunst des Publikums und schließlich einer Arena, in der sich die letzten Anwärter an Drachen binden und gegeneinander kämpfen. Die Geschichte hat mich durchgehend gefesselt, überrascht immer wieder mit Wendungen und verbindet Action, Intrigen und Emotionen auf eine sehr spannende Weise. Besonders der düstere Weltenbau und die Rolle der Drachen als zentraler Bestandteil der Handlung haben mir richtig gut gefallen.
Ein echtes Highlight im Hörbuch ist außerdem die Sprecherin Ann-Kathrin Hinz. Sie liest mit unglaublich viel Gefühl, Stärke und Präsenz und verleiht Ember und der gesamten Geschichte eine enorme Intensität. Dadurch wird das Hörbuch zu einem echten Erlebnis, bei dem man kaum auf Pause drücken möchte.
Für mich ist „Of Ice and Fire – Eissonne“ ein packendes Dark-Fantasy-Hörbuch mit starken Figuren, überraschenden Wendungen und einer großartigen Sprecherleistung. Von mir gibt es dafür vier von fünf Sternen und definitiv eine Hör- beziehungsweise Leseempfehlung.
Ich finde die Gestaltung von den Drachenmondverlag Büchern immer so schön. Aber dieses Exemplar hier ist besonders schön geworden. Nicht nur von außen, sondern auch von Innen. Die Illustrationen liebe ich besonders ♥️
Und auch die Story überzeugt. Es ist ein Mix aus Mulan x Tribute von Panem & oben drauf gibt's auch noch Drachen. Was will man mehr? 🐉♥️🔥
Eine dystopische Welt nach einer Katastrophe wo strenge Regeln durch Wächter herrschen: Frauen werden an den Höchstbietenden versteigert, Männer bekommen die Chance sich bei einem tödlichen Wettkampf, den nur die Stärksten bestehen, zu beweisen, sich an einen Drachen zu binden, um selbst ein Wächter zu werden. 🐉
Als Embers Zwillingsbruder kurz vor der Auswahl stirbt, entscheidet sie sich kurzerhand dafür sich als ihr Bruder auszugeben & so der Zwangsheirat zu entgehen. Was dann folgt ist ein Kampf auf Überleben und Tod. Dabei wächst zwischen ihr und ihrem Mentor eine gefährliche Nähe. Doch kann sie ihm vertrauen, oder verbirgt er ein Geheimnis? Mal abgesehen davon, dass Frauen die Todesstrafe droht, wenn sie sich als Mann ausgeben. 🔥
Die Ereignisse geschehen Schlag auf Schlag, die Tension zwischen den Charakteren ist unglaublich gut, nur die Prüfungen hätte man meiner Meinung nach noch etwas mehr ausschmücken können. Aber ansonsten ist es ein super Fantasybuch für zwischendurch. Ich freue mich auf Band 2! ♥️🔥
Tribute von Panem Abklatsch, teilweise spannend, teilweise bissi lächerlich. Gut umgesetzt waren meiner Meinung nach Themen wie kompliziertere Täter-Opfer-Bezierhungen, Gaslighting, sexuelle Gewalt. Kann man mal lesen, muss man aber auch nicht wirklich^^
Ich muss zugeben: Am Anfang dachte ich, ich wüsste, worauf "Eissonne" hinausläuft. Doch Jana Stehr hat mich eines Besseren belehrt. Was wie eine typische Geschichte beginnt, entpuppt sich als tiefgründiges, düsteres Abenteuer.
Schreibstil & Setting: Der Schreibstil ist wunderschön und extrem bildhaft. Das Worldbuilding ist komplex, wird aber so verständlich vermittelt, dass man sofort im Geschehen ist, ohne fünf Anläufe zu brauchen. Das Setting ist originell und erinnerte mich nach dem Abschluss ein wenig an "The Hunger Games" – ähnlich intensiv, aber doch völlig eigenständig.
Charaktere mit Tiefgang: Die Charaktere sind das Herzstück. Jeder Nebencharakter ist gezielt platziert und wichtig. Embermane: Anfangs wirkte sie wie die typische, leicht naive Rebellin, die Anerkennung sucht. Doch ihre Entwicklung ist großartig. Sie wächst an ihren Fehlern und wird durch ihre Entscheidungen extrem nahbar. Issolas: Er schien der klassische "harte Mentor" zu sein. Aber das letzte Drittel? Wow. Seine wahre Geschichte hat mich komplett unvorbereitet getroffen. Endlich mal ein Protagonist, der nicht vorhersehbar ist!
Story & Plot: Das System im Buch ist tückisch. Der Nordkern wirkt wie der Himmel, ist aber ein grausamer Ort. Ab dem ersten Drittel hat mich die Story nicht mehr losgelassen. Der Twist war klasse und das Ende bietet einen angenehmen Cut – kein fieser Cliffhanger, aber man will definitiv wissen, wie es weitergeht.
Fazit: Lass dich von den anfänglichen Klischees nicht täuschen – hier steckt so viel mehr dahinter. Eine fette Leseempfehlung für alle Fans von Drachen und vielschichtigen Dystopien! Sterne: 4,5/5 ⭐
Dystopische Romantasy mit tödlichen Wettkämpfen, Intrigen, Drachen und jeder Menge Emotionen? Tribute von Panem & Mulan Vibes? Ich bin sowas von dabei. Und wow, wie gut war bitte dieser Auftakt! Ich habe dieses Hörbuch ohne große Erwartungen gestartet und bin komplett reingezogen worden. "Of Ice and Fire - Eissonne" hat mich von der ersten Minute an gepackt und nicht mehr losgelassen. Die Geschichte entwickelt eine extreme Sogwirkung, vor allem durch die starken Charaktere und den bildgewaltigen Schreibstil. Ember ist eine Protagonistin, mit der man leidet, hofft und kämpft. Und dann ist da noch Rhyon -ihr geheimnisvoller Mentor. Diese Spannung. Diese Chemie. Es knistert einfach in jeder Szene. Der Slow Burn ist intensiv, schmerzhaft gut und geht richtig unter die Haut. Ein riesiges Plus ist auch die Sprecherin: Sie macht einen großartigen Job und bringt die Emotionen so überzeugend rüber, dass man alles um sich herum vergisst. Das Hörbuch fühlt sich an wie ein Film im Kopf. Die Story ist temporeich, explosiv, emotional und gleichzeitig erstaunlich tiefgründig. Keine Längen, keine Langeweile. Ich wurde mitgerissen, überrascht, zerstört und wieder zusammengesetzt. Dieser Auftakt ist ein absoluter Pageturner! Explosiv, emotional und absolut süchtig machend! Ich brauche Band zwei. Jetzt. Sofort. Und ehrlich? Nach diesem emotionalen Chaos brauchte ich erst mal Waffeln.