Der Hamburger Journalist Robert Kuhn, der für den "Hanseaten" über die Entwicklungen in der Kleinstadt Ahrensburg schreibt, wird von einem Zug überfahren. Der Sprung von der Brücke sieht anfänglich nach Suizid aus, doch nach der Obduktion wendet sich plötzlich das Blatt. Stehen Kuhns kritische Artikel über ein Neubauprojekt in Zusammenhang mit seinem Tod? Schnell gerät ein Schuldiger in das Visier der Polizei, doch als dieser kurz darauf auch ums Leben kommt, muss Kommissarin Marie Stahlmann den Fall neu überdenken. Welche Rolle haben in dem undurchsichtigen Spiel um das Neubauprojekt die Jugendlichen, die um die Existenz ihres Jugendhauses und einer Sportplatzanlage kämpfen? Bei ihren Nachforschungen stößt Marie Stahlmann auf Korruption, Intrigen und Lügen hinter der provinziellen Idylle.
Vielen Dank für das tolle Buchpaket - ich fand ja schon Ahrensmord 1 und 2 super toll und deshalb wollte ich unbedingt mal nicht nur Anthologien lesen, sondern einen KRIMI. Das hat sich gelohnt, wie ich es mir schon dachte. Der Klappentext hat mich auf eine völlig falsche Spur geführt und die Wendungen in der Geschichte waren unvorhersehbar. Ein Hamburger Journalist, der über Entwicklungen in der Kleinstadt Ahrensburg schreibt und dann mal ebenso von einer Brücke vor einen Zug fällt, das kann ja nur falsch sein. Ein Jugendhaus, das einem Bauprojekt weichen soll und ein Bauunternehmer, der nun ja eigen ist. Doch sind die Fährten richtig oder falsch? Die Ermittlerin Marie Stahlmann muss sich durch viele Indizien und Zeugenaussagen wühlen, bis es zum Ende kommt. Ich habe viele Ideen gehabt, wer es gewesen sein könnte, doch lag ich komplett falsch. Die Auflösung allerdings war dann schlüssig und ich bin begeistert von der Geschichte, die unerwartet aber klasse aufgelöst wurde. Von den Figuren Marie Stahlmann und Paschke würde ich gerne noch mehr lesen und hoffe, dass die Autoren - Nils Meyer-Selbach und Jörg Dierkes noch eine Idee für einen zweiten Krimi haben.