Alea hat eine schwere Zeit hinter sich, doch sie ist dabei, sich ihren großen Traum zu erfü Astrophysikerin zu werden. Die Sterne waren stets ihr einziger Trost, seit ihre Familie bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Nach einem anstrengenden Tag an der Universität von London ist sie auf dem Heimweg zu ihrer Studentenwohnung, als sie erneut an den Mann denken muss, den sie vor einiger Zeit im Schlaf gesehen hat. Dieser Traum war so unglaublich intensiv, dass sie Nacht für Nacht hofft, ihm wenigstens noch ein einziges Mal zu begegnen.
Während sie an seine bernsteinfarbenen Augen und die kleine, blasse Narbe auf seinen Lippen denkt, gerät der Bus plötzlich ins Schlingern. Etwas scheint an ihren Haaren zu ziehen und lässt ihre Armbanduhr rückwärts laufen. Alea verliert das Bewusstsein. Als sie wieder zu sich kommt, sind eine Frau und ein Mann bei ihr, die nicht ihre Sprache sprechen. Sie haben spitze Ohren und merkwürdige Tattoos auf der Haut.
Die beiden bringen sie schließlich auf einem Karren zu einem Schloss, und Alea fragt sich, ob das alles real sein kann – oder ob sie vielleicht im Koma liegt. Wie eine Gefangene wirft man sie in einen Kerker, wo sie ausharrt, bis man sie dem König vorstellt. Als dieser einen seiner Söhne herbeiruft, gefriert Alea das Blut in den Adern.
Er ist es …
Der Mann aus ihrem Traum.
Und er scheint sie zu erkennen.