Klimakollaps und soziale Kämpfe: Über Klimaschutz in einer ungerechten Welt. Warum die Klimakrise auch eine Frage der Gerechtigkeit ist – Aktivismus, ... Wege zu echter Veränderung
Die Klimakrise ist nicht nur eine Umweltkatastrophe, sie ist ein Gerechtigkeitsproblem. Frauen, indigene Gemeinschaften und Menschen im Globalen Süden tragen die Hauptlast, während große Konzerne von einem ausbeuterischen System profitieren. Die Aktivistin Lisa Poettinger zeigt, warum Klimaschutz nur mit sozialer Gerechtigkeit funktioniert. Sie verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit radikaler Praxis und liefert Denkanstöße für echte Veränderung. Für ihr Engagement wurde die Lehramtsstudentin vom Freistaat Bayern unlängst vom Referendariat Wer sich für Klimagerechtigkeit einsetzt, braucht Mut. Dieses Buch zeigt, warum es sich lohnt.
5/5- Kann es sehr empfehlen! Bin ja selber ein kleiner Öko-Marxist und ich finde dieses Buch hat sehr gut klargemacht, wieso man Ökologie und Marxismus zusammen zu denken hat. Zuerst einmal einer der größten Pluspunkte: Es ist sehr ansehnlich und einfach zu lesen. Alle Fachbegriffe werden erklärt und es wird nur so tief in die Materie gegangen wie es zwingend notwendig ist. Damit hat sie etwas geschafft was nur wenige Autor*innen schaffen, dass ein Buch gut leserlich und informativ ist und tatsächlich für Massen zugänglich ist. Grundsätzlich hat sie des Weiteren mit allem Recht, worüber sie schreibt. Klassenkampf und Klimakampf müssen gemeinsam gesehen werden und so auch behandelt werden. Selbst Sozialismus bringt uns wenig, wenn wir außerhalb unserer planetaren Grenzen leben, was sehr gut und derzeit auch nicht unwahrscheinlich wäre. Das einzige Land, welches derzeit innerhalb unserer planetaren Grenzen und gleichzeitig ein liebenswürdiges Leben sicherstellt ist btw Vietnam. Ich kann dieses Buch wirklich nur jedem Menschen ans Herz legen.