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Benny

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Im Leben des 14-jährigen Benny läuft so einiges nicht rund. Unter Gleichaltrigen ist er wegen seines Übergewichts das Lieblingsopfer, seine schulischen Leistungen sind unterirdisch und zu Hause flüchtet er sich nur noch in die virtuellen Welten seiner Computerspiele. Außerdem bleibt er stets im Schatten seiner vorbildlichen kleinen Schwester, Tatjana, die auf dem Gymnasium gute Leistungen erbringt, während er bereits an der Hauptschule zu scheitern droht. Weil auch die häusliche Situation immer angespannter wird und Bennys Mutter allmählich mit ihrem Latein am Ende ist, schickt sie den unbequemen Jungen in den Sommerferien zu ihrem Bruder Sven. Dieser lebt zurückgezogen auf dem Bauernhof der mittlerweile verstorbenen Eltern. Sie verspricht sich davon, dass Benny erkennt, wie gut er es zu Hause hat und dass er lernt, mehr Verantwortung zu übernehmen. Benny sträubt sich bis zuletzt dagegen. Dem phlegmatischen Teenager graut vor allem, was neu ist oder von der Norm abweicht. Kaum ist er jedoch bei seinem Onkel angekommen, ändert sich seine Meinung bezüglich des geplanten, zweiwöchigen Aufenthaltes schlagartig. Dieser Mann ist nicht wie andere Erwachsene. Er versteht und akzeptiert Benny, gesteht ihm sämtliche Freiheiten zu und zu guter Letzt offenbart sich sogar ein Gleichnis zwischen den beiden: Auch sein Onkel wurde in jungen Jahren Opfer von Mobbing und Gewalt. Als Benny ihm als erstem Menschen überhaupt anvertraut, welch grässliches Leid ihm in der Schule widerfährt, zeigt sich eine weitere, bislang unbekannte Seite seines Onkels. Während die Eltern in dem Glauben leben, Benny blühe bei seinem Onkel auf dem Land auf und entwickelt sich zum Positiven, beginnt für ihn in Wirklichkeit das Drama seines Lebens. Denn anstatt Benny das harte Leben eines Bauern näher zu bringen, lehrt er den Jungen nur eines: Das Gesetz der Rache! Der vermeintlich friedliebende, verschrobene Sven mutiert immer mehr vom netten Kumpel zum martialischen Demagogen, und der Urlaub auf dem Land wird für Benny zu einer grauenvollen Exkursion in menschliche Abgründe. Sein Onkel entpuppt sich nicht nur als »anders«, sondern als »schwer gestört«. Doch als ihm das bewusst wird, ist es längst zu spät. Die Apokalypse hat begonnen! +++ Hinweis: Dieser Roman hat einen Umfang von 17548 Positionen, was umgerechnet mehr als 1000 Buchseiten entspricht.+++

971 pages, Kindle Edition

First published December 21, 2014

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Oke Gaster

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Profile Image for Björn Seidel.
152 reviews
September 17, 2024
Mit Benny bin ich nun in ein weiteres Buch von Oke Gaster eingetaucht (nach: Das Mietshaus). Benny ist ein Psychothriller (Psycho kann man großschreiben). Benny ist ein dicklicher Jugendlicher, der gemobbt wird und für eine Weile bei seinem Onkel Sven unterkommt. Sven ist ein Psychopath. Dinge geschehen, alles wird schlimm und düster.

Oke Gaster hat einen sehr interessanten Schreibstil. Er schreibt wie so leicht verdaulich, wie Trash-TV-Formate und die Orte der Handlung und alles drumherum erscheint sehr real. Die Gewaltbeschreibungen sind sehr exzessiv und nichts für schwache Gemüter. Das Buch ist zu lang. Für mich haben die inneren Stimmen der Protagonisten eher wenig beigetragen und dem Buch einfach repetitive Längen verliehen. Ich denke 30% des Buches könnte man wegkürzen und die Erzählweise so effektiver machen. Das Buch ist keine hohe literarische Kunst, aber gerade der Schreibstil, der so gerade-heraus und aus dem Leben heraus geschieht, hat mich in den Bann gezogen.

Absolut düster und grausam passieren die Taten im Norden Deutschlands und die Orte wirken glaubhaft, was nicht glaubhaft wirkt ist, ist der Schaden, die der menschliche Körper oft in der Handlung nimmt. Ich dachte schon bei der ersten Begegnung mit einem der Mobber, dass dieser die Tortur nicht überlebt.

Ich glaube ich lese mal wieder ein witziges Buch, aber lese bestimmt noch ein oder zwei weitere Bücher von Oke Gaster.

91 reviews1 follower
March 22, 2016
An sich kann das Werk mit einer konsistenten Handlung aufwarten, wobei die Charaktere schnell durchschaubar waren und nicht aus ihren Konsequenzen gelernt haben, lediglich der Schluss lässt eine Entwicklung erahnen.

Vielmehr gestört hat mich allerdings der Anteil an grafischen Szenen, die in ihrer Brutalität unnötig detailliert beschrieben wurden. Vielleicht mag dies ein geeignetes Mittel zu sein, um beim Leser einen gewissen Effekt hervorzurufen, ich selbst musste allerdings etwa bei der Hälfte aufhören, da es mir zu viel wurde. Ich habe lediglich das letzte Zehntel durchgeblättert, um den Ausgang zu erfahren.
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