Nichts hält ewig – oder doch? Die Science Busters über die Wissenschaft von Ende und Unendlichkeit. Ab Oktober 2025 auf großer Tournee
Schluss! Aus! Vorbei! Warum wollen manche Dinge einfach nicht aufhören, während andere sich irgendwann krachend verabschieden? Die Science Busters beschäftigen sich mit dem Ende. Des Universums. Des Lebens. Der Menschheit. Der Klimakrise. Der Unendlichkeit. Aber auch mit den Dingen, die nicht wissen, wann es genug ist. Long Covid. Aberglauben. Verschwörungserzählungen. Strahlendem Atommüll. Der Unendlichkeit. Pi. Ist nach dem Urknall vor dem Urknall? Sind nach dem Weltuntergang noch Weltreisen möglich? Wie kriegt man einen Planeten kaputt? Und wie kann der Gewitterfurzer helfen, das Ende hinauszuzögern? Methodisch korrekt, selbstgeschrieben, unter Einhaltung aller Naturgesetze des Universums! Mit einem Vorspiel im Himmel, einem Nachspiel in der Hölle –Wissenschaft für alle in einer verrückter werdenden Welt.
Das Buch hat mich schon vom Thema her sofort neugierig gemacht – das „Ende“ in all seinen Formen: das Ende des Universums, des Lebens, aber auch kleinere Enden im Alltag. Ich finde das unglaublich spannend, weil es etwas ist, das uns alle betrifft, und die Science Busters schaffen es, das Ganze mit einer Mischung aus Witz und Wissen anzugehen.
Das Cover ist eher schlicht, fast schon nüchtern, aber das passt gut. Es schreit nicht nach Aufmerksamkeit, sondern wirkt sachlich und ein bisschen geheimnisvoll – so, als würde es einen still in die Tiefe ziehen. Ich mag, dass es nicht überladen ist.
Inhaltlich hat mir gefallen, wie locker das Buch geschrieben ist. Die Autor*innen nehmen sich selbst nicht zu ernst und schaffen es, auch komplexe Themen so zu erklären, dass man dranbleibt. Man merkt, dass sie aus der Kabarett-Ecke kommen – vieles liest sich fast wie ein Gespräch auf der Bühne, mit kleinen Seitenhieben und viel Humor. Das macht das Lesen angenehm leicht. Manchmal verliert sich der Text aber ein bisschen in Abschweifungen oder Wortwitz, und da hätte ich mir gewünscht, dass sie wieder klarer zum Punkt kommen.
Ich finde, der Schreibstil passt gut zum Thema, weil er eben nicht trocken ist. Trotzdem hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr Tiefe gewünscht – manchmal bleibt es auf der Oberfläche, wo man sich denkt: „Das war jetzt witzig, aber ich hätte gerne noch ein bisschen mehr gewusst.“
Da es sich um ein Sachbuch handelt, gibt es keine klassischen Figuren, aber man spürt deutlich die Persönlichkeit der Autor*innen. Sie wirken echt, neugierig und sympathisch – und genau das macht das Buch glaubwürdig. Es fühlt sich an, als würde man sich mit klugen, leicht schrägen Freunden über das Ende der Welt unterhalten.
Für mich war das Buch interessant, weil es diese Mischung aus Wissenschaft, Humor und Philosophie hat. Ich mag Bücher, die mich gleichzeitig unterhalten und zum Nachdenken bringen, und das gelingt hier meistens sehr gut. Außerdem finde ich es toll, wenn Wissenschaft zugänglich gemacht wird – und genau das tun die Science Busters seit Jahren mit ihren Shows und Büchern.
Insgesamt hat mir Aus! Die Wissenschaft vom Ende gefallen, auch wenn es zwischendurch etwas unstrukturiert wirkt. Es ist kein klassisches Sachbuch, sondern eher eine humorvolle, manchmal absurde, aber immer anregende Reise durch das Thema „Ende“.
Fazit: Ein Buch für alle, die sich für Wissenschaft interessieren, aber keine trockene Lektüre wollen. Wer Lust hat, über das große und kleine Ende im Leben nachzudenken – und dabei auch mal zu schmunzeln –, ist hier genau richtig.
Das Cover ist minimalistisch gehalten, dennoch aussagekräftig und haptisch ansprechend. In dem Buch geht es - schlicht ausgedrückt - um das "Aus", um das Ende und gewissermaßen auch um die Unendlichkeit. Es geht um einige Arten, wie dieses und jenes zu Ende geht und gehen könnte, unterstützt durch wissenschaftliche Untersuchungen. Manchmal war ich verwirrt, wie die Autor:innen die Kapitel geordnet haben und was das ein oder andere Kapitel im Buch zu suchen hat. Nichtsdestotrotz finde ich es insgesamt spannend und gelungen. Zudem finde ich die Bilder zu Anfang jeden Kapitels amüsant. Der Schreibstil ist relaitv einheitlich, d.h. man merkt gar nicht, dass mehrere an dem Buch geschrieben haben (zumindest wenn man sich die Mitwirkenden am Ende ansieht), was erstaunlich beeindruckend ist. Es ist humorvoll und gelungen unterhaltsam, hier und da stößt man auf Anspielungen auf die Popkultur und vermutlich sind noch weitere Anspielungen da, die mir nicht (aber vielleicht anderen) aufgefallen sind. Natürlich sind Schreibstile subjektiv, aber ein weiterer Pluspunkt für mich ist die Verständlichkeit, da ich mich als Laie nicht sonderlich gut auskenne, aber mich trotzdem interessiere. Das Buch lohnt sich auf jeden Fall, wenn man in Sachen Naturwissenschaft nicht wirklich solide aufgestellt ist und einen Einblick erhalten will. Auch finde ich das Buch zeitgemäß. Wer sich also in das Thema reinlesen und dabei unterhalten werden will, ist hier richtig.
Wissenschaft trifft Witz Dieses Buch hat mir gut gefallen. Die Autoren haben einen ganz besonderen Humor, und ich denke, man muss schon ein bisschen nerdy sein, um ihn richtig zu genießen. Die Science Busters kannte ich bisher nicht. Sie sind Kabarettisten, die Wissenschaft humorvoll und lebendig erklären. Der Ton ist entsprechend frech und ironisch, und der Schreibstil ist bildhaft und unterhaltsam. Im Buch wird das Ende ganz unterschiedlicher Dinge besprochen: dem Universum, der Erde, von Ressourcen, Corona, und mehr. Wie es für Kabarettisten typisch ist, sind manche Themen politisch gefärbt und werden auch entsprechend pointiert behandelt. Mir haben die inhalte gut gefallen, aber ich kann auch verstehen, dass Leser, die z.B. mit den Coronamaßnamen nicht einverstanden waren, davon vielleicht weniger begeistert sein werden. Der Humor, mal frech, mal absurd, hat meinen Geschmack getroffen. Allerdings wirkt der Inhalt ab und zu wie Inside-Jokes für Wissenschaftler. Ich hatte eher ein Buch erwartet, das komplexe Themen mit Humor erklärt. Zwar werden viele Dinge wissenschaftlich erklärt, aber der Witz bezieht sich oft auf Meinungen und gesellschaftliche Kommentare. Was mir aber besonders gefallen hat, ist, dass das Buch wichtige Fragen stellt und der Leser zum Mitdenken anregt. Insgesamt fühlt es sich ein bisschen an wie ein Kabarettprogramm. Ich habe es sehr unterhaltsam gefunden und es hat mir richtig gut gefallen.
Schluss! Aus! Vorbei! – Oder: die Wissenschaft, die nicht aufhören will Die Science Busters melden sich mit „Aus! Die Wissenschaft vom Ende: Warum manche Dinge krachen gehen und andere einfach nicht aufhören wollen“ zurück, um zu zeigen, dass der Abgrund der Wissenschaft ein erstaunlich lustiger Ort sein kann. Dieses Buch ist die ultimative Bedienungsanleitung für das kosmische Chaos. Statt uns mit tristen Abschieden zu quälen, sezieren die Science Busters genüsslich, warum manche Dinge krachend enden – das Universum, das Leben oder gleich die Menschheit – während andere partout nicht begreifen wollen, wann es genug ist: Long Covid, Verschwörungserzählungen und natürlich die Unendlichkeit. Versprochen wird eine „methodisch korrekte“ und vollständig selbstgeschriebene Analyse, die garantiert allen Naturgesetzen des Universums gehorcht. Angesichts von Fragen wie „Wie kriegt man einen Planeten kaputt?“ oder „Wie kann der Gewitterfurzer helfen, das Ende hinauszuzögern?“ ist das eine bemerkenswert mutige Ankündigung. Vom Vorspiel im Himmel bis zum Nachspiel in der Hölle nehmen die Science Busters ihre Leserinnen und Leser mit auf eine irrwitzige Achterbahnfahrt – von π bis zum strahlenden Atommüll. Das Fazit: Ob es nach dem Urknall ein Davor gab oder nach dem Weltuntergang noch Weltreisen möglich sind – wer dieses Buch liest, ist bestens gerüstet für eine zunehmend verrückte Welt und weiß zumindest, woran er am Ende krachend scheitert.
Die Science Busters kennt man halt als ÖsterreicherIn und man mag sie einfach. Hier wird enormes Wissen verständlich und nachvollziehbar erklärt, gelehrt und das auf äußerst unterhaltsame Weise. Im Buchform sowie im Kabarett. Apropos Buch, das Cover hat mich nicht wirklich fasziniert ;-) Dafür aber der Inhalt. In „Aus! Die Wissenschaft vom Ende“ wird eben Jenes mit all seinen vorhergehenden Szenarien von sämtlichen Seiten beleuchtet und es wird auch eindringlich darauf hingewiesen, wie knapp es um unseren Planeten bestellt ist. Viele brandaktuelle Themen werden zumindest angeschnitten, zur Diskussion gestellt und zum Überlegen angeregt. Schau ma mal, ob diese Weltuntergangsprophezeiungen recht behalten oder wie so bereits viele andere zuvor von Mutter Erde ausgehalten werden. Fazit: Von mir gibt es hierfür fünf Sterne, da das Buch ein großartiges Sachbuch zu einem für die meisten Menschen mehr als schwierigen Thema ist; es hat mich jedoch auch sehr gut unterhalten und trotzdem zum Nachdenken gebracht. Daher gebe ich sehr gerne eine Leseempfehlung.
Mir waren die Science Busters bisher nicht bekannt. Aber dieses Buch hat mich neugierig auf ihre Arbeit gemacht. Es fällt einfach ins Auge mit dem grellem Cover. Der Schreibstil ist locker und witzig, mit vielen Spitzen in bestimmte Richtungen, amüsanten Zwischentönen und ganz viel Wissen. Es geht um das Ende. Das Ende des Universums, das Ende der Wurst, das Ende der Menschheit und soviel mehr. Themen wie Klimawandel und Pandemien kamen zur Sprache und was uns künftig wohl noch erwartet. Viele kluge Fakten konnte ich in meine Allgemeinwissen übernehmen. Auf die Dauer des Buches ist es mir jedoch teilweise anstrengend geworden diese zu lesen. Ich glaube dieses Buch in einem Bühnenprogramm erzeugt eine noch größere Wirkung. Dies ist jedoch wahrscheinlich reineGeschmackssache und wirklich mein einziger Kritikpunkt zu diesem Buch.
Das Buch ist außen ganz in den Farben der Science Busters gehalten, deshalb fällt es im Regal wohl schnell auf. Ganz besonders zwischen Literatur zu wissenschaftlichen Themen. Die Autoren sind seit vielen Jahren in der Wissenschaftskommunikation unterwegs: als Autoren, auf Bühnen oder im Podcast. Dieses ist das sechste Buch der Österreicher und es geht um das Ende. Also das Ende der Menschheit, des Lebens auf der Erde oder des Sonnensystems. Es gibt Kapitel, aber die beginnen nicht immer dann, wenn ich es erwartet habe. Vieles wird später noch einmal aufgegriffen, manchmal wird es sehr lustig und immer wurde ich beim Lesen gut unterhalten. Und habe natürlich auch einiges gelernt. Dabei will dieses Buch nicht belehren, aber es regt an der ein oder anderen Stelle zum Nachdenken an. Absolute Leseempfehlung, die mich eher erstaunt als deprimiert zurückgelassen hat.
Eine durchwachsene Leseerfahrung hatte ich bei dieser Lektüre. Das vorliegende Werk wurde von verschiedenen Autor*innen konzipiert und geschrieben. Und das war im Laufe des Lesens auch deutlich spürbar. Mit einem vergnüglichen, locker zu lesenden Einstieg (der mich in der Leseprobe angesprochen hatte) wurde mein Interesse am Thema Ende geweckt. Auch gefiel mir das Design des kleinen Büchleins, schlicht und trotzdem auffällig durch den schicken lila Ton. Im zweiten Teil des Buches, welches in drei verschiedene Teile unterteilt ist (Endlich - Unendlich - Endlich unendlich), merkte ich schon einen deutlichen Unterschied in wissenschaftlicher Tiefe, sodass ich verschiedene Passagen doppelt lesen musste, um sicherzugehen, den Inhalt auch wirklich verstanden zu haben. Am besten hat mir der dritte Teil gefallen, der wieder besser verständlich für mich war, da weniger wissenschaftlich deep und mehr aus dem Alltag (ja, auch Politik ist Teil unseres Alltags) und daher nachvollziehbar.
Alles in allem ein interessantes Buch, wenn man Lust auf einen wissenschaftlichen Abstecher hat und sich dabei nicht so langweilen möchte, wie es bei wissenschaftlichen Fachbüchern oftmals der Fall ist.